Darkroom

In der Schwulenszene sehr beliebt, gibt es diese Räume auch immer öfters im BDSM Bereich. Es ist einfach ein abgedunkelter Raum. Der Reiz liegt darin, dass man nicht sieht mit wem man hier gerade spielt.


Dehnungsspiele

Diese dienen dazu, Körperöffnungen, meist Anus und Vagina, mit unterschiedlichsten Geräten zu dehnen. Angebracht ist, wie immer wenn es um den menschlichen Körper geht, ein großes Maß an Vorsicht, da es zu Verletzungen bei dieser Art des “Spiels” kommen kann.


Deprivation

Engl. für Sinnesentzug. Sub wird einer oder auch mehrere Sinne entzogen. Dies vergrößert die Wahrnehmung der anderen Sinne bzw. Subs Empfindlichkeit. Artikel zum Thema


Devot

Form der Hingabe, die aus bloßem Gehorsam bestehen und auf Zufügung von Schmerz verzichten kann, und bei der es darum geht, geführt zu werden. Devot bezeichnet die Eigenschaft unterwürfig zu sein.


Dildo

Ein Sexspielzeug ohne Vibration, welches der Penetration vorwiegend der Vagina dient.


Dirty Talk

Frei übersetzt steht es für schmutzige Unterhaltung und beschreibt eine Sexualpraktik, bei der zumindest einer der Beteiligten eine sexuell sehr direkte Sprache verwendet (z.B: "Besorg´s mir Schlampe"). Dies kann auch erniedrigend und/oder stimulierend wirken. Artikel zum Thema


Doktorspiele

Rollenspiel, in dem der dominante Part Mediziner und der devote Part Patient ist, fast immer in Verbindung mit Kliniksex.


Dom

Sehr verbreitete Kurzbezeichnung für eine dominante Person. Gebräuchlich sind auch die Abkürzungen MaleDOM für eine dominante männliche und FemDOM für eine dominante weibliche Person.


Domina

Eine weibliche dominante Person. Die männliche Form Dominus wird nur sehr selten verwendet. Oftmals wird Domina im professionellen Kontext verwendet, aber nicht jede Domina erbringt eine Dienstleistung. Für viele ist es auch nur eine ganz private Leidenschaft.


Dominant

Bezeichnet die Eigenschaft bestimmend zu sein.


Dominuskuss

Falls eine Frau ihn ausführt, Dominakuss genannt. Hierbei wird dem devoten Part Speichel vom dominanten gegeben.


Dreier

Umgangssprachliche Bezeichnung für Sex, an dem drei Personen beteiligt sind. Artikel zum Thema


Dresscode

Eine Kleidungsvorschrift für einen bestimmten Anlass.


Dummdom

Bezeichnung für eine dominante männliche Person, die leider nicht sehr helle ist.


Dungeon

Aus dem Englischen für Verlies oder Kerker. Im Bereich BDSM steht es für jede Räumlichkeit, die für entsprechende BDSM-Aktivitäten ausgestattet ist, jedoch meist handelt es sich um einen hergerichteten Keller.


DWT

Eine Bezeichnung für "Damen Wäsche Träger".


Eiswürfel

Bestehen meist (aber eben nicht immer) aus Wasser und können als kleines Folterinstrument eingesetzt werden. In Form gegossen können sie auch als Eisdildo fungieren


Einlauf

Meist wird ein Einlauf anal durchgeführt, aber auch vaginale Einläufe sind möglich. Eine Flüssigkeit, meist Wasser und am besten auf Körpertemperatur erwärmt, wird eingeführt. Dies kann Teil einer Session sein oder auch nur deren Vorbereitung, wenn es nur um die Reinigung z.B. des Anus geht. Vorsicht bei Verwendung von Alkohol. Der Darm absorbiert den Alkohol sehr schnell und es kommt eine große Menge Alkohol darüber direkt in die Blutbahn. Artikel zum Thema


Endorphine

Hormone, die der Körper bei Stress oder Schmerz ausschüttet. Dies geschieht vor allem bei härteren SM Spielen und macht Sub schmerzunempfindlicher und kann in Kombination mit anderen Hormonen zum „Schweben“ führen


Englisch

Die „Englische Erziehung“ erfolgt vor allem mittels eines Rohrstocks.


Entführung

Eine gespielte Entführung, eine sehr weit verbreitete Fantasie. Artikel zum Thema Nonkon und Vergewaltigungsfantasie


Erniedrigung

Sub wird erniedrigt, dies kann sowohl eine Belohnung als auch eine Bestrafung sein. Es hängt ganz von dem individuellen Kontext ab


Erotic Power Exchange (EPE)

Der Dom erhält die Kontrolle über die gesamte Sexualität des Subs oder der Sub


Erziehung

Dom erzieht Sub zu einem gewünschten Verhalten. Dies sollte durch Belohnung für das richtige Verhalten und Bestrafung bei unpassendem Verhalten geschehen. Fortschritte werden durch Dom überwacht. Er trägt auch eine erhöhte Verantwortung. Zum einen liegt es viel an ihm, ob das Erziehungsziel erreicht wird, zum anderen muss er darauf achten, dass Sub´s Psyche keinen Schaden nimmt.


Exhibitionismus

Die Lust, sich in einem sexuellen Kontext zu zeigen. In einer sehr gesteigerten Form kann dies krankhaft sein. Artikel zum Thema


Facefucking

Auch „Mundfick“ genannt, ist eine härtere Version eines Blowjobs, bei dem der Mund der devoten Frau passiv verwendet wird. Sprich er ist starr und der Mann bewegt sich in diesem. Meist wird der Kopf dabei mit den Händen fixiert.


Facesitting

Dom setzt sich auf das Gesicht von Sub, der/die auf dem Rücken liegt und entweder die Aufgabe hat einfach nur auszuharren, oder Dom sauber zulecken bzw. oral zu befriedigen. Diese Spielart wird meist von weiblichen Doms angewandt. Es kann, je nach Spielart, auch zu einer Atemreduktion kommen.


Fellatio

Oralsex, vollzogen bei einem Mann.


Feminisierung

Rollenspiel bei dem der männliche Sub zur Frau erzogen wird. Dessous, Kleidung, Schuhe, Perücken usw. kommen hier gerne zum Einsatz. Es werden frauliche Verhaltensweisen antrainiert und ggf. erhält der Sub einen Frauennamen.


Fesseln

Gerätschaft, um den anderen zu fesseln. Dies reicht von massiven Eisenfesseln bis hin zu sehr bequemen gepolsterten Lederfesseln.


Fetisch

Bezeichnung im BDSM Bereich dafür, dass etwas, sei es eine Situation, ein Körperteil oder auch eine Sache, einen besonderen sexuellen Reiz auf einen Person ausübt. Das allgemeine, vor allem medizinische Verständnis eines Fetisch weicht von dieser Kategorisierung ab. Artikel zum Thema Fetisch und BDSM


Figging

Besondere Art des Tunnelspiels mittels einer geschälten Ingwerwurzel die meist anal eingeführt wird. Artikel zum Thema


Fisting

Einführung zumindest der gesamten Hand in den After oder die Vagina. Hierzu gehört eine gewisse Übung auf beiden Seiten. Ungeübte sollten sich langsam an das Thema herantasten, da es gewisse Verletzungsrisiken birgt.


Flag(-ellation)

Schlagspiele, bei denen gerade nicht die Hand zum Einsatz kommt.


Flogger

Eine softe Peitsche. Sie besteht aus vielen, eher dünnen Riemen oder Fäden und ist damit ein relativ mildes Schlagwerkzeug.