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Schwerpunktthema dieser Ausgabe:

Das Spiel – die Session: verschwimmende Grenzen


Session und Spiel

Meine erste Session (Sub)

Dann öffnet sich eine Tür. Das muss die des Spielzimmers sein, denn das Geräusch scheint ganz nah. Schritte. Dann klopft es an meiner Tür. Das Herz schlägt mir bis zum Hals. Ich reagiere nicht. Erneutes Klopfen. „Ja Herr, was wünschen Sie?“ Ich nehme nur an, dass er es ist. Während ich spreche, gehe ich zur Tür und schließe entschlossen auf. Die Tür wird geöffnet, und er steht mir gegenüber. In ruhigem, freundlichen Ton spricht er zu mir. „Hier wird nicht abgeschlossen. Komm nun mit mir.“

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Session und Spiel

Meine erste Session (Dom)

Wichtig war für mich der Blickkontakt mit meiner Sub. Denn nichts sagt so viel über den Gemütszustand einer Person aus, wie ihre Augen. Und diese Augen forderten eindeutig mehr. Und ich war bereit, mehr zu geben. Ich hatte Gefallen gefunden, am Spiel zwischen Macht und Auslieferung.

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Session und Spiel

Mehr als nur Worte

Die Macht der Worte ist eine Goldgrube der Lust: Nicht umsonst heißt es „jemanden mit Worten fesseln“. Ein kleines Beispiel: Ich selbst genieße es, wenn er mich bereits im Vorfeld des Spielbeginns wissen lässt, dass er genau weiß, was mir heute gut tun würde…

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Session und Spiel

Mehr als ein Laster: Die Faszination von Bondage und Bildern

Was passiert, wenn man Bondage mag und gerne fotografiert? Irgendwann bringt man diese beiden Vorlieben zusammen und fängt an, Bondagefotos zu machen. Die Hintergründe sind vielfältig, von der Faszination am Bildermachen und den Bildern selbst bis hin zur Möglichkeit, die eigenen Fertigkeiten mit Seil und anderen Fesselmaterialien an willigen und freiwilligen Begünstigten zu erproben.

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Session und Spiel

Die Lust, verliehen zu werden

Eine meiner vorrangigsten Phantasien war das ausgeliehen Werden. Schon in frühester Jugend war mein schönster sexueller Traum der, wenn ich nackt und hilflos anderen Männern nur zu dem einen Zweck der Erfüllung ihrer sexuellen Wünsche ausgeliefert wurde.

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Session und Spiel

Warum ich grinse? Ich hab Kopfkino!

Gastautorin Penny schildert die Vorzüge einer ausgeprägten Fantasie – nicht nur für erotische Tagträume, sondern auch als Inspiration für die nächste Session: „Vorher, dabei, nachher, immer wieder und so oft man will. Ich führe Gespräche in meinem Kopfkino, die ich so locker und schlagfertig spontan nicht führen könnte, denke mir Dialoge aus, die tatsächlich ausgesprochen zum Lachen reizen würden, und feuere in schlechtem Englisch Männer mit ‚Französischkenntnissen‘ an. Ich bin frech und dreckig bis auf Anschlag und will Sachen, die ‚man‘ nicht macht, nicht sagt, nicht sehen will.“

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Session und Spiel

Spuren

Spuren sind Zeugnisse der Ereignisse, die ihnen voran gingen und zu ihrer Entstehung führten. Ob willkommen oder nicht, erinnern und begleiten sie uns über das eigentliche Geschehen hinaus, manchmal ein Leben lang.  Die Schönheit oder Unansehnlichkeit dieser Art Zeitzeugen liegt im Auge des Betrachters, und dessen Blickwinkel wird letztendlich wesentlich von der Art der Erinnerung oder Assoziation über den Ursprung dieser Spuren bestimmt. Eines ist ihnen allen gemein – sie werden uns begleiten und bei denen, die sie sehen, Assoziationen hervorrufen. Genau das ist das Schöne – und genau das ist das Problem! Denn was mache ich mit Spuren, die in einer Nacht genussvoller Leidenschaft in des Wortes doppelter Bedeutung entstanden, und die über den einen oder anderen Kratzer hinaus gehen?

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