Eigentlich wollte ich ja nur ein paar Bücher vorbeibringen. Vielleicht noch ein kurzer Plausch, mehr nicht. Es sollte anders kommen. Kaum saß ich auf dem Sofa, zogen mich seine Augen magisch an. Und da plötzlich dieses Funkeln in ihnen, das mir einen Schauer über den Rücken laufen ließ.
"Zieh dich aus." Urplötzlich erklang seine Stimme. Es war kein Befehl und doch sehr bestimmend. Durch meinen Kopf schossen die verschiedensten Gedanken. Wie bitte, ich sollte mich ausziehen? Jetzt? Einfach so? Ich sagte kein Ton und schaute ihn nur an.
"Du willst doch!" Keine Frage, eine Feststellung. Und er wusste sehr genau, dass er damit Recht hatte.
"ZIEH DICH AUS!" Das war eindeutig ein Befehl.
Er sah mich durchdringend an, meine Haut fing an zu vibrieren und ich merkte, wie es zwischen meinen Beinen zu pochen begann. Er verließ den Raum. Immer noch saß ich da, wagte mich kaum zu bewegen.
Zögerlich streifte ich meinen Pullover über den Kopf. "MACH SCHON!"
Sein Blick ließ mir keine Wahl. Und ich wollte auch keine Wahl...
Plötzlich spürte ich, wie ein glattes Stück Leder meine Seite berührte und langsam von oben nach unten streichelte. Erst die linke, dann die rechte Seite. Meine Haut nahm die kleinste Berührung war.
Was war das? Das Ende einer Springgerte? Ich konnte es nicht sagen. Ich spürte wie seine Hand zu meiner Scheide herunterglitt und dort eine Weile verharrte.
"Du bist ja ganz feucht." Ich konnte sein teuflisches Grinsen geradezu hören.
"Knie dich auf die Couch." Schnell kam ich seinem Befehl nach.
"Du darfst dich hier oben abstützen!" Ich stützte mich mit den Händen an der Couchlehne ab und streckte ihm kniend meinen Hintern entgegen. Leicht strich er wieder mit der Gerte über meinen Hintern. Ein paar Klapse. Er tätschelte mit der Gerte meinen Hintern.
Plötzlich...ich hörte kurz einen Luftzug, als die Gerte plötzlich mit Wucht auf meinen Hintern klatschte. Ich zuckte zusammen. Da wieder ein Schlag. Reflexartig zog ich meinen Hintern weg. Und wieder traf mich ein Schlag. Wieder ein wenig fester. Jetzt war ich vorbereitet. Mein Hintern blieb an Ort und Stelle.
Ich merkte wie ich mich unbewusste aufrichtete und dem nächsten Schlag bereits entgegenfieberte. Ich streckte meinen Hintern weiter heraus. Er fing an zu prickeln. Ich wollte mehr. Plötzlich spürte ich seine Hände an meinem Körper. Langsam und sanft strichen sie über meinen Hintern. Er knetete ihn leicht. Dann strich er weiter über meinen Körper.
Jede Berührung nahm ich tausendfach verstärkt und völlig intensiv wahr. Jetzt knete er meine Brüste. Ein leichter Kniff in die Brustwarzen. Langsam zog er die Brustwarzen nach oben.
Dann ließ er los und die Hände waren wieder weg. Ein weiterer Schlag prasselte auf meinen Hintern nieder, diesmal spürte ich unzählige Lederriemchen auf meiner Haut. Sie prasselten auf Hintern und Rücken herab. Dann hantierte er an meinen Armen herum. Ich konnte sie wieder auseinandernehmen.
"Leg dich auf den Rücken". Schnell legte ich mich auf die Couch nieder.
"Beine breit." Ich öffnete meine Beine und wusste, dass ich mich ihm nun völlig schutzlos auslieferte. Ich konnte seinen Blick förmlich spüren. Zack.
Unvorbereitet traf mich ein Hieb mitten auf die Scheide. Nicht fest, aber ich hatte das Gefühl, meine Klitoris würde förmlich explodieren. Ich hob meinen Oberkörper und streckte mich ihm entgegen. Und er tat mir den Gefallen. Wieder und wieder prasselte die Peitsche auf meine Scham.
Plötzlich hörte er auf. "Besorgs dir!"
Meine Hand glitt zu meiner Klit und ich spürte, wie feucht ich war. Ich fing an zu reiben. Was für ein Gefühl. Die Peitsche schlug weiter auf meinen Körper ein. Sacht. Wieder ein Schlag zwischen die Beine. Ich spürte wie sich ein Orgasmus aufbaute und zog die Hand weg. Ich wollte nicht kommen. Ich wollte mehr.
"Bist du schon fertig?" Ich schüttelte stumm den Kopf.
"Dann mach weiter!" Ich gehorchte.
Plötzlich spürte ich, wie er sich auf mich legte. Meine Hand zwischen ihm und meiner Scheide eingequetscht. Ich konnte mich nicht mehr bewegen, spürte sein Gewicht auf mir. Ich spürte wie mir etwas auf die Kehle gelegt wurde und Druck ausübte. Was war das??
Leichte Panik stieg in mir hoch und gleichzeitig... Ich konnte es nicht mehr zurückhalten. Es durchschoss mich in tausend Wellen, mein Körper fing an zu toben und in meinem Kopf explodierten tausend Glöckchen gleichzeitig...
Langsam lies ich mich auf die Couch zurückgleiten und fand mich in seinen Armen wieder.
...angekommen.
Carmantus schrieb am 04.04.2013
Gedanken und Fragen
Zwischen dieser Geschichte und der von mir gestern kommentierten liegen Welten, Frekkja - ich sehe darin auch deine Entwicklung: Von der direkten, unmittelbaren (Selbst-) Erfahrung des Lustschmerzes im März 2006 hin zu mehr Innerlichkeit im März 2012, zu "Eigentlich ist kaum was passiert - und doch ist alles passiert" (sinngemäß wiedergegeben).
Diese erste deiner Geschichten berührt mich ganz anders: Auf mich wirkt sie wie eine Wunschvorstellung, eine Fantasie, nicht wie die Schilderung eines wirklich stattgefundenen Ereignisses! Das liegt zum einen an meinem persönlichen Erfahrungshintergrund und meinem SSC geprägten Ehrencodex: Bevor nicht eindeutig zwischen zwei Menschen die Rollen- und Neigungsfrage geklärt ist, wer Top und Bottom, Herr und Sklavin, ob jemand mehr devot oder maso oder gar beides ist, kommt es auch nicht zu irgendwelchen typischen Handlungen, sie können zwar angedeutet werden, aber mehr auch nicht!
Zum anderen wirkt das Verhalten der Protagonistin auf mich ziemlich unglaubwürdig - jemand, der einem Bekannten irgendwelche Bücher zurückbringt, zieht sich nicht einfach so aus, nur weil sie zweimal dazu aufgefordert wird, daran ändert auch der Befehlston der zweiten Aufforderung nichts! Ich will nicht in Frage stellen, dass du das selbst möglicherweise so erlebt hast, doch dann erwarte ich als Leser zumindest einen dezenten Hinweis auf die Vorgeschichte dieser Begegnung, denn eine solche muss es gegeben haben, wo die beiden schon mal ihre Gedanken und Vorstellungen miteinander ausgetauscht haben...
Wundere mich, dass deine Geschichten so wenig Resonanz bekommen, Frekkja - sie hätten es verdient :-) Kennst du eigentlich die schattenzeilen?
Carmantus
...natürlich können sieben Jahre manchmal Welten bedeuten.Frekkja