Meine lieben, lieben Subbies, ich mag euch sehr. Den ganzen Tag könnte ich damit zubringen, euch zu verwöhnen und zu umgarnen. Ihr seid wundervolle Wesen, keine Frage.
Aber es gibt einige Dinge, die könnten mich - und jeden GentleDom, wie ich meine - auf die Palme bringen. Zugegeben, es gibt mehr Geschichten über unfähige Doms als Sterne an einem klaren Sommernachtshimmel. Und ich möchte mich für jeden einzelnen entschuldigen (Ebenso, wie ich mich bedanke, für jeden, der diese teils lehrreichen, teils sehr amysanten Episoden niederschreibt. Damit meine ich besonders dich, Sisa!).
Zuerst einmal, meine Damen, Liebe ist ein Spiel für zwei. Ihr dürft ruhig daran teilnehmen. Wir führen euch aus, beschenken euch und lesen euch jeden Wunsch von den Augen ab. Ich will nicht leugnen, daß uns das Spaß macht. Das wäre glatt gelogen.
Aber es gibt auch Grenzen. Oder glaubt ihr im Ernst, es würde uns nicht gefallen, Blumen zu bekommen oder ein Gedicht, nur für uns? Und das geht noch weiter. Kein gesunder Mann würde es nicht toll finden, wenn auch mal die Frau die aktive Rolle übernimmt.
Und wie es bei Subbies und sinnlichen Sklavinen ist, die ja etwas Führung gerne haben, nun, es gibt auch da Grenzen. Dazu möchte ich folgende kleine Geschichte erzählen.
Zunächst aber will ich versichern, daß die Frau in dieser Geschichte eine ganz besondere Person war, die ich sehr geliebt habe. Nur... nun, je mehr ich sie erregte, desto stiller wurde sie. Ich streichelte sie und sie wurde ruhig. Ich fesselte sie und sie ließ sich hängen. Ich leckte ihre Weiblichkeit und sie erstarrte zur Salzsäule! Wahrscheinlich konnte man ihren Orgasmus nur daran erkennen, daß sie aufhörte zu atmen.
Es war einfach nur frustierend. Oh, ich zweifle nicht daran, daß sie tiefste Sinnlichkeit erfuhr. Nur ich erfuhr davon nichts . Also, wenn ihr euch umgarnen lasst und wir den Abend für euch planen, wenn ihr es euch in den Fesseln bequem macht und wir für die Unterhaltung sorgen, dann seid doch ein bischen aktiver. Oder laßt uns wenigstens ein wenig an eurem Genuß teilhaben.
Das gillt natürlich immer unter der Vorraussetzung, daß ihr wißt, was ihr wollt. Das sowas nicht selbstverständlich ist, mußte ich erst vor kurzem feststellen. Das Drama ließ sich in nur einem Satz zusammenfassen: Schlag mich, aber tu mir nicht weh! Dazu folgende Szene.
"Bitte, Herr, fessle mich ganz stramm!" - "Natürlich."
"Ganz fest, ganz stramm, ja?" - "Aber sicher."
"Du weißt, darauf steh ich." - "Ja."
"Die dünnen Hanfseile!" - "Bist du sicher?"
Natürlich war sie sicher. Und dann ging es weiter... - "Au, nicht so fest!" - "Entschuldige."
"Au, das kneift!" - "Ich mach es lockerer."
"Ah, das ist aber unbeqem!" - "Aha."
"Uh, die Hanfseile, die, die zwicken aber!"
Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie das weiterging. Also, trennt eure Träume von der Realität und kommuniziert mit uns darüber. Und wenn ihr euch nicht sicher seid, Experimente können Spaß machen. Aber bitte, laßt uns daran teilhaben.
Aber jetzt, zum Schluß, das Wichtigste.
Ich ging mit einer tollen Frau aus. Sie war kultiviert, intelligent und wußte wirklich zu schätzen, daß ich sie mit allem drum und dran verwöhnte. Ich machte ihr Komplimente, hielt ihr die Tür auf, nahm ihr den Mantel ab und noch tausend andere Kunstgriffe, die ich kenne und mag.
Schließlich brachte ich sie nach dem Essen zu mir nach Hause. Ich bot ihr zu trinken an, wir setzten uns und unterhielten uns noch lange angeregt. Es war ein schöner Abend und ich hatte das absolute Gefühl, daß sie es auch so empfand. Erst als ich sie verabschiedete, gestand sie mit einem schüchternen Lächeln, daß sie eigentlich die ganze Zeit darauf gewartet hat, daß ich sie aufs Bett werfe und mich gleich hinterher.
"Kein Problem!" sagte ich lachend. "Du mußt mir das MITTEILEN möglichst noch VORHER!!" Na ja, ich habe das natürlich etwas charmanter formuliert. Entschuldige C.
Aber auf was ich immer wieder treffe, ist, daß Frauen so schwer unterscheiden, von dem was wir Männer wissen können und was ihr uns schon sagen müsst. Vielleicht kann ich in deinen wunderschönen Augen sehen, ob du mich herausforderst oder dir das gefällt, was ich tue. Aber riechen, daß du jetzt auf eine besondere Art gefesselt werden möchtest, kann ich nicht.
Wir sind Männer. Manchmal feinfühlig, manchmal auch etwas schwer von Begriff. Aber Gedanken lesen können wir auf keinen Fall!!
Verfasser Tek Wolf
Xtina2014 schrieb am 27.04.2014
Auf der Suche nach dem Richtigen!?
Hallo liebe Leute!
Hallo Tek Wolf!
Endlich mal ein Kerl, der mir aus dem Herzen spricht.
Ich bin auf der Suche nach einem Dom. In meine Anzeige stand ... ich mag keine Schmerzen, keine Erniedrigung, KV u. NS. Ich kann Euch mal eine Antwort auf mein Inserat einfügen:
"Du musst mir auch nicht erklären, was Du Dir wünschst, das ist Nebensache! Was für Dich wichtig ist in Zukunft, was Dein Herr sich von Dir wünscht! Hast Du das verstanden?"
Wollt Ihr mal raten, wie oft ich dem Herrn noch geschrieben habe? Einmal ... für die Absage!
Und das war nicht die einzige Zuschrift in dieser Art.
Die anderen waren: Aber ohne Kondom, ohne Safeword usw.
Ganz toll für eine Anfängerin ...!
Liebe Grüße ... Tina
Hallo Tina,
sortiere gut aus und such nicht auf komischen Seiten.
Ich schreibe dir evtl die Tage mal persönlich.
Liebe Grüße
Gentledom