Kontaktanzeigen dominanter Männer

Seit zwei Monaten schaue auch ich mich nach einem netten Dom um. Nur wo ihn finden, leider erkennt man sie auf offener Straße ja nicht wirklich. Da liegt es nahe, sich im Internet, dem Netz der bekanntlich unbegrenzten Möglichkeiten, umzusehen.

Dort bin ich sicher nicht die einzige Sub, die die Augen verdreht, wenn ich Anzeigen lese, in denen mehr Wörter falsch, denn richtig, geschrieben wurden und die so gut wie nichts über den Verfasser erfahren lassen, dieser aber möglichst alles bis ins kleinste Detail und sofort über mich wissen will.

Natürlich springt mein Herz gleich höher, wenn ich einer unbekannten Person virtuell mein Intimleben incl. allerkleinster Details mitteilen darf, am liebsten selbstverständlich unterlegt mit Fotos. Wenn ich gleich, welch ein Geschenk, absolutes Vertrauen haben und Gehorsam zeigen darf!
Oft wird Sub ja auch gleich großzügig angeboten, zum Dom zu ziehen, kein Problem, Wohnung und Job sind gleich gekündigt und Freunde, wer braucht die schon, schließlich zieht man zu Mr. Superdom, der oft ja laut eigener Aussage gleich mehrere Subs hat (nein, die in Magazinen oder auf Internetseiten abgebildeten zählen nicht!). Der in einem Alter, in dem schon Enkelkinder da sein müssten, immer noch nach 18-20jährigem Frischfleisch sucht? (Tanzcafés gibt es ja nicht mehr, da muss man sich was Neues einfallen lassen).

Daher meine Fragestellung: Gibt es sie noch? Dom`s, die der eigenen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind, die vielleicht statt des Zusammenziehens das Risiko eingehen wollen, erst mal bei einem Kaffee zu sehen, ob`s passen könnte? Für die Höflichkeit kein Fremdwort ist und die bereit wären, sich das geforderte Vertrauen erst mal zu verdienen?

Der Antwortgedanke wirft gleichzeitig weitere Fragen auf. Es gibt sie bestimmt, aber ihre Zahl ist klein und scheint sogar immer kleiner zu werden, woran könnte das liegen?
Ist es die Schnelllebigkeit des Internets, in dem so viele Profile auf unzähligen Seiten von sich erstellt werden können, dass man(n) sich um die Gestaltung der einzelnen Anzeigen gar nicht mehr kümmern kann?
Und wenn das so wäre, läge der Gedanke nahe, dass mancher viele Anzeigen braucht, um seine geringe Erfolgsquote zu verbessern. Oder, pardon, für diesen Gedanken, sind BDSM Anzeigen ein Bereich, der vernachlässigt werden kann, weil´s real ja zu mühsam wäre, es umzusetzen? Schließlich hat, welch Wunder, auch eine Sub genaue Vorstellungen davon, was sie will und vor allem, was sie nicht will.
Kompromisse muss man, auf beiden Seiten, immer schließen, wer einen nur nach den eigenen Vorstellungen funktionierenden Menschen haben will, muss sich einen backen lassen.

Also liebe (dominante) Männer, tretet wieder etwas mehr aus der Masse heraus erkennt, dass auch wir Sub`s hohe Ansprüche haben, grade als der Part, der sich einem anderen ausliefert, das ist ein Geschenk und wer lässt sich nicht gern beschenken :)

Autorin Summer


Kommentare:


Slowfox schrieb am 15.10.2013


Sklavin für die prickelnde und subtile Unterwerfung

Ich, Herr und Gebieter, suche eine Frau, die sich gerne beherrschen läßt und dabei die subtile Unterwerfung liebt. Keine primitive Gewalt, sondern gezieltes Reizen und Beherrschen sollte im Vordergrund stehen. Ich bevorzuge Frauen, die ganz darin aufgehen, ihren Willen, dem des Herrn zu unterwerfen und dabei glücklich sind; dass der Herr entsprechend sein Lustobjekt nach gusto nutzt, versteht sich von selbst.
Kurz zu mir. 51 Jahre, 173 cm, schlank, garantiert Tageslicht tauglich, kultiviert und gepflegt. Raum Heidelberg


Antwort auf diesen Kommentar

Mein lieber Herr und Gebieter,

leider muss ich Ihnen Hochwohldurchlauchtgeborener mitteilen, dass dies hier ein Blog ist. Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen, hier gibt es keine Mailadressen die angezeigt werden. Wenn nun die ganzen Frauen mit nun, das ist natürlich ihr Verdienst, sehr feuchten Höschen sich unbedingt bei Ihnen bewerben wollen, wie sollen sie das tun?

Die Seite hat extra für die Partnersuche einen Anzeigenbereich, der findet sich unter der Rubrik Anzeigen. Möglicherweise hätten Sie dort mehr Erfolg ;)

OK vielleicht hat der Kommentar doch etwas mit dem Blogbeitrag zu tun und soll einfach nur zeigen, wie so eine typische Domanzeige auszusehen hat :D

Plüschige Grüße

Gentledom

Train-Dom schrieb am 23.04.2013


Warum sind so viel Individuen der Gattung Mann so peinlich

Wer hat eine Antwort?

Wenn ich mich im Netz mal umschaue finde ich sehr viel Anzeigen von selbsternannten Doms. Der größte Teil dieser Anzeigen ist eine Aneinanderreihung von Vulgärausdrücken und primitiven Befehlen. Was geht nur in deren Köpfen vor? Ich glaube die suchen keine Sub, sondern ein Opfer an dem sie ihren Lebensfrust auslassen können und ihre Minderwertigkeitskomplexe kompensieren.
Gibt es wirklich Frauen die sich auf solche Anzeigen melden?
Das Spiel mit der Unterwerfung der Frau hat aus meiner Sicht in erster Linie etwas mit Verantwortung der Sub gegenüber zu tun. Ich will meiner Sub auf Augenhöhe begegnen und brtrachte sie als eigenständige Persönlichkeit. Warum erwarten diese DumDoms eine Bewerbung von der Sub. Ist es nicht so, dass ich als Dom das Vertrauen meiner Sub erabeiten muss. Ich für mich brauche Lange bis zu den ersten Spielen. Mir ist es wichtig meine Sub genau zu kennen.
Was erwartet sie von dem Spiel der Unterwerfung und dem Spiel mit dem Schmerz?
Wie weit will sie gehen?
Welches sind ihre Tabus?
Was bereitet ihr Lust?
Wie wichtig ist ihr eine Orgasmus und auf welche Weise erlebt sie ihn besonders intensiv?
Was sind ihre innersten Sehnsüchte?
Ich möchte ihr Schmerz zufügen aber nur körperlich. Ihre Seele ist für mich ein ganz besonderer Schatz, den ich schützen will und schützen werde.
Was manche DumDoms so schreiben zeigt mir, dass sie nicht mal im Ansatz begriffen haben was Dominz ist und welche Rolle sie in einer SM-Beziehung haben.
Ich glaube, dass es gerade eine Frage der Bildung, Intelligenz und Sozialisation der Männer ist.

Vor 2 Wochen habe ich eine fantastische beruflich erfolgreiche Frau kennen lernen dürfen. Mit ihr durfte ich eine Frau mit einer masodevoten Neigung kennen lernen die ich seit 20 Jahren gesucht habe.
Und egal was andere Doms jetzt denken. Ich habe mich bei Ihr beworben und bin dabei mir ihr Vetrauen zu erarbeiten. Für sie bin ich bereit mich eine lange Zeit in die Wartestellung zu begeben. Nach unserem ersten Treffen auf neutralem Boden, habe ohne zu wissen wie es weiter geht alle meine anderen Kontakte abgebrochen. Ich will mich nur noch auf sie konzentrieren. Als ich mit ihr das erste mal telefoniert habe, hatte ich sofort das Gefühl angekommen zu sein.

Hallo ihr DumDoms da draußen. Ihr werdet soetwas nie erleben, weil ihr emotional völlig verkorkst seit. Für euch habe ich auch einen tiefen ehrlichen Wunsch. Ich wünsche euch, dass sich nie eine Frau auf geistigen Ergüsse meldet.

Train-Dom


Antwort auf diesen Kommentar

Hallo Train-Dom,die Antwort wird wohl niemand haben. Schön wenn du deine Erfüllung gefunden hast und ich hoffe es wird sich alles so ergeben wie ihr beiden euch das erhofft. Liebe GrüßeGentledom

Mr.Grey schrieb am 28.11.2012


Der Käfig der Freiheit

Raum Stuttgart.

Du willst also all meine 50 Schattierungen kennenlernen?

Von mir in Deine dunkelsten Fantasien entführt werden? Dich fallen lassen in Dein Vertrauen und meine Arme?

So fürchte den Abgrund nicht. Dort ist der Schatz der Hingabe verborgen. Ein Spiel zwischen Mann und Frau, Disziplin und Vergebung, Lust und Leidenschaft.

Gefesselt stehst Du neben mir. Die Augen verbunden, den Kopf gesenkt.

Hilflos bist Du meiner Macht ausgeliefert. Meiner Strenge. Meinem Verlangen nach Gehorsam.

Du wartest, nervös, erregt. Nur eines ist Dir gewiss: Du bist nun meine Dienerin, gefangen in einem Käfig der Freiheit, endlich bereit Dich Deiner Begierde nach Unterwerfung hinzugeben.

Doch bist Du meiner wert? Hast Du meine Hiebe, meine Führung verdient?

Du wirst nass. Deine Beine zittern vor Erregung. Was werde ich mit Dir machen? An welche Grenzen werde ich Dich führen?

Alles kann sein. Nichts muss. Wir machen die Regeln, wir sind die Spieler unseres Spiels.

Ich reiche Dir die Hand und Du kannst Dich immer verlassen. Egal wie tief Du fallen wirst, es wird immer ein Netz geben.

Erwarte viel, und traue Dich mehr. Und alles wird sein.

Ich (37), groß, sportlich, attraktiv suche eine Frau: schön, gesund, fit.

Bist Du meiner würdig, werde ich Dir gerne zurückschreiben.


Antwort auf diesen Kommentar

Verehrtester Mister Grey,

dies hier ist ein Blog, Kontaktanzeigen finden sich an anderer Stelle und ich dachte Mister Grey sei so schlau diesen Unterschied sofort zu erkennen


Viel Erfolg bei Ihrer Suche

Nicht Anastasia Steel (das ist wirklich nur ein Buch keine Biografie)

W.W. schrieb am 04.11.2012


Kleine Betrachtung der Strukturen

Liebe Leser,

ich finde bei wertenden Aussagen häufig die Struktur interessanter, als der Inhalt der reingepackt wird.
Da es ja gerade - gefühlt: wieder mal!- um die "Niveauklage" geht, erlaube ich mir einmal, von der anderen Feldpostnummer aus einen kleinen Kommentar dazu abzugeben.

Da ich das was ich und einige gute Freunde und Freundinnen schon seit einer Weile machen erst seit kurzem unter dem Etikett "BDSM" kennen und ich selbst bisher aus praktischen Gründen keine Internetbörsen zur Kontaktanbahnung genutzt habe schreibe ich mir selbst eine mittlere Distanz zu der Debatte zu.
"Mittel" deswegen, weil ich das in Zukunft sicher tun werde. Ganz neutral bin ich daher nicht.


Summer eröffnet mit der klassischen Variante - ich nenne es die "Niveauklage".
Die Niveauklage wird gestützt (Armando) und differenziert um eine reflektierte Variante des "Im Internet sucht nur wer draussen nichts bekommt, einseinself"-Argumentes (Megs).

Die Struktur der "Niveauklage" ist:
Sprecher [Geschlecht: w] äussert eine unspezifische Mitteilung [an: potentiell alle suchenden m] mit Aufforderungscharakter [Bitte, essaistische Betrachtung oder Vorwurf mit dem Ziel, m sollten sich an w-Erwartungen bei der Kommunikation im Vorfeld von Intimität anpassen].
Als Konsequenz aus der Verhaltensänderung wird eine positive Reaktion in Aussicht gestellt. [Implizit oder explizit: Dass mehr erfolgreiche Kontakte stattfinden würden].

Nach der Niveauklage folgen meistens eine Reihe von Einzelbeispielen bzw. Varianten des kritisierten Verhaltens und stützende Behauptungen, die die ursprüngliche Mitteilung argumentativ zu untermauern scheinen.

Ab hier erlaube ich mir, ironisch zu werden und etwas kognitive Dissonanz zu streuen.
Gut, den Effekt habe ich durch die Ankündigung gerade zunichte gemacht, aber bevor der Beitrag vom Verwalter gelöscht wird, weil das ganze als bitterböser Angriff missverstanden wird...

Im folgenden gehe ich daher von Niveau, Abstraktionsvermögen und einem Minimum an reflektiver Fähigkeit aus - wir haben ja alle ganz viel Niveau.
Daher können wir sicher alle lesen, kennen den Unterschied zwischen Struktur und Inhalt und wissen was eine Metaebene ist. Außerdem nehmen wir nicht gleich alles persönlich.
Und so.
Ey.

I. Wie es den niveaustarken LeserInnen sicher aufgefallen ist, hat die Struktur der Niveauklage weder etwas mit BDSM (welcher Variante auch immer, ausgenommen vielleicht Verbalfetischisten), dem Medium (Internet, lulz!) noch dem sozialen Ort (Kneipe, Disco, Ball, erwähntes Tanzcafe) zu tun wo sie geäussert wird.
Randbemerkung: Würden wir den BDSM-Bezug streichen und weniger gebräuchliche Worte einsetzen würde das ganze auch als Anweisung für ein viktorianisches Anstandsbuch taugen.

II. Die Niveauklage argumentiert entlang letztlich moralischer Grundlagen: Wenn X so gemacht würde wie es moralisch gewünscht sei, würde sich Y ergeben. Konjunktiv-Party, yeah.

Die Niveauklage beraubt sich damit (vielleicht weil es da oft recht persönlich wird...) einer empirischen Betrachtungsweise:
Also *nicht* zu schauen wie es utopisch sein sollte - man beachte den Konjunktiv- sondern wie es konkret ist.

Und da sind einige Erkenntnisse zu gewinnen.
Als heterosexuell orientierter, dominanter Mann - oder auch als von üblen Sexemails geplagter sterbender Schwan im Internetsee der Niveaulosigkeit (von dem man ganz genau weiß wie das Wasser ist bevor man darin schwimmen geht):

(Ich verändere den Stil auf die Simulation stumpf-pragmatischer Gebrauchssätze, bevor die ersten Leser noch einschlafen.)

I. Der sicherste Weg, Unmengen von Zeit bei null konkretem Fortschritt in Richtung auf einen vielleicht besonderen, mindestens aber erotisch interessanten Kontakt zu verschwenden ist es ... als Mann gegenüber einer Frau im normalen Plauderton auf bürgerlich geprägte Varianten von "sicheren" Konversationsthemen zu behaaren. Bringt keine Rückmeldung und ohne Rückmeldung bewegt sich nichts - weder Richtung "Ja" noch Richtung "Nein".

II. Warum die Niveaulosigkeit, warum das Gespamme, warum offensichtliche Textblöcke oder Einzeiler?
Weil auch Frauen (welcher Variante auch immer) genauso auf das Äußere schauen - und für Männer (ob dominant, devot oder mit grünen Haaren) eben zahlreiche Verwendungen haben. Alpträume wie "so gute Freunde!" oder "37 Stunden pro Tag telefonieren" bis hin zum Gipfel der Frechheit, dem Umzugshelfer, seien hier genannt.

Kleine Erinnerung:
Wieder ist es egal ob es um BDSM, Vanillakontakte, Discos, Kneipen oder post-graduated-gender-seminar-hier-noch-Bindestriche-einsetzen geht.

Warum "spammen" also so viele suchende Männer, ob verbal oder im allgemeinen Betragen im realen Leben?
Ganz einfach: Weil es zu mehr Erfolgen führt. Und ohne den stumpfen, erstmal ganz egoistischen 08/15-Erfolg (ich spreche es mal aus: Sex) tut sich auch nichts darüber hinaus auf - ob nun "Spielbeziehung", intensive Freundschaft oder Beziehung. So einfach ist das.

Warum führt es zu mehr Erfolgen?
Weil Frauen (und das ist ihr gutes Recht) eben genauso auf Äußerlichkeiten achten, im Schnitt sorgfältiger wählen weil sie es können (und im BDSM-Bereich: gleichzeitig müssen) und genauso den besten Handel abschließen wollen den sie kriegen können.
Im Absagen, Korb geben oder "klar verdeutlichen: Jung, dat wird nüscht mit us zwee!" sind sie aber etwas sparsamer - siehe oben; alternative Verwendungsmöglichkeiten.

Was im erweiterten Umkehrschluß bedeutet:
Geht es nicht voran, besteht kein Interesse an mehr als dem, was jeder Mann überall bekommen kann (nämlich weibliche Freunde, Bekannte usw.) ... dann wird weder bürgerlich geprägte Konversation noch eine hohe Investition etwas an der (meist schnell getroffenen) Entscheidung der Frau ändern - egal in welche Richtung. Was - ich wiederhole mich- ihr gutes Recht ist und niemand in Abrede stellen wird.

Erweiterung des erweiterten Umkehrschlußes (schreibt man den mit "ß"? Ich glaube nicht):
Unter diesen spezifischen Bedingungen lohnt sich spammen.

Ob verbal, körpersprachlich oder sonstwie. Ob im Internet oder an der Bar.
Auf lokalem Kultstatus etablierte "doms"/Herren/"playaz" (ob sie sich dieser Lage bewusst sind oder nicht ist egal) sind ausdrücklich ausgenommen, die brauchen nicht aktiv zu suchen und sind daher schlicht irrelevant.

Jetzt wurde viel von "lohnen", "Handel" und ähnlichen ökonomisierten Dingen geschrieben - bevor jetzt die "Individualismus-Replik" [Behauptung, dies so zu betrachten sei moralisch verwerflich, eine(n) solche(n) Partner(in) wolle man/frau eh nicht usw. usf.] kommt:
1. Spieltheorie
2. Rationale Methoden schließen emotionale Ziele nicht aus. Non sequitur und so, gelle.


Ich schließe mit der Mutter aller kognitiven Dissonazen:

Suchende Männer tun (spätestens nach einer finiten Menge von Misserfolgen) genau eine Sache:
Das was Erfolg bringt.
Völlig egal, was in moralischem Ton vorgetragen wird.

***Wer*** bestimmt, was erfolgreich ist?
Kleiner Tipp:
Bei der Suche nach emotional/psychisch stabilen und menschlich interessanten "Subbis" sind es *nicht* die dominaten, heterosexuellen Männer, die über den Erfolg von Erstkontakten das sagen haben.

In anderen Situationen ist das durchaus anders, die Balance verschiebt sich usw. usf. Wie es sich eben entwickelt oder auch nicht zwischen zwei Menschen.

Aber in dem, worum es in der "Niveauklage" geht -nämlich der Kontaktaufnahme jenseits von konsequenzlosem Blabla- bestimmt de facto genau eine Partei, welches Verhalten der Männer real belohnt wird:
Es ist die Partei, die 99% aller Niveauklagen verfasst.


Zwinkernden Gruß,
W.W.


P.S.:
Und ja, wer garkeine Mühe in seine Kontaktaufnahmen steckt, auf sein Gegenüber garnicht eingeht oder sich sonstwie als völliger Freak oder Egoist aufführt hat es auch nicht besser verdient.


Antwort auf diesen Kommentar

Hallo W.W.
so schnell wird hier nichts gelöscht ;) wobei es stimmt ich lasse alles stehen wenn es über mich geht und ich es rechtlich verantworten kann, geht es um Autoren bin ich da nicht ganz so offen, denn diese schütze ich. Dein Kommentar war aber noch weit unterhalb dessen was ich als die Grenze ansehe, im Gegenteil solche Meinungen schätze ich sehr. Jedoch habe ich andere Erfahrungen gemacht, ich spreche Frauen (egal wo) immer in einem normalen Ton an und fahre damit sehr gut. Die allgemein Klage ist zudem kein Frauenproblem auch männliche Doms und Subs fühlen sich oft unverstanden wie mir scheint, nur teilen sie sich dabei seltener einem breiten Publikum mit und ja es stimmt es gibt mehr suchende Dummdoms als Dummsubs, zumindest ist das meine subjektive Erfahrung aus den letzten 13 Jahren.
Beste Grüße
Gentledom

engel69 schrieb am 20.08.2012


neu-gierig und devot

Hallo ,ich 52 weiblich, gehe morgen einen schritt der mich nicht zur ruhe kommen lässt....
seit jahren beschäftigt mich der gedanke mit einem dominanten mann meine geheimsten wünsche auszuleben. Ich jahre lang in einem verantwortungsvollem beruf,sehne mich danach,keine entscheidungen mehr zu treffen und mich führen zu lassen. Nach fast 2 jahren auf den verschiedensten portalen lernte ich vor einigen wochen einen mann kennen ,55 jahre,was bisher gar nicht in meiner altersklasse lag kennen.grins wir mailten eine weile,dann folgten telefonate, morgen soll unser erstes treffen neutral bei einem kaffee in einem netten ort in berlin sein. Warum ich so lange für diesen schritt gebraucht habe kann ich nicht sagen,denn angebote waren ausreichend vorhanden, nur wenn mich dann einer anschreibt mit den worten,du willst es du kriegst es ,sag wann und wo, oder bewege deinen arsch ans telefon und rufe mich sofort an...hallo!!!! Auch wenn ich mich real auf ein neues gebiet begebe, was denken diese möchtegern doms eigentlich wie blöd man ist. Das nur nebenbei, könnte noch hunderte von beispielen anführen. Der mann mit dem ich mich morgen treffe, gibt mir ein bisher gutes gefühl und ich hoffe das meine menschenkenntnis mich nicht im stich lässt. Denn hier entscheidet sich ob mein weg der richtige ist. Ich habe etwas angst aber die neugier und die hoffnung endlich das zu finden nach dem ich mich jahrelang sehnte überwiegt es. also drückt mir die daumen, und sorry ich musste es irgendwie loswerden...
ich grüsse alle die sich angesprochen fühlen
engel69


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Mit Geduld lässt sich auch der richtige Dom für einen finden, auch wenn es nicht leicht ist. Ich hoffe dein Date war ein voller Erfolg. Liebe Grüße Gentledom (der offene Blog ist ein Gastblog, daher haben die Autoren keinen Zugriff auf die Kommentarverwaltungsfunktion) 

Armando schrieb am 10.08.2012


alte Schule

Ich will hier mal das Stichwort "alte Schule" anbringen:
Ja ich bin da ganz einer Meinung mit der Dame oder besser gesagt ich kann sie verstehen. Mal abgesehen davon, dass auch ich meine Mühe habe vernünftige Anzeigen, oder auch mal vollständige Profile, wenn es um dies oder jenes Portal geht, zu finden.
Es ist wirklich eine Schande wie die Leute sich verhalten, in einem Bereich wo es meiner Meinung nach um Vertrauen, Verantwortungsbewusstsein, Respect, Zuverlässigkeit und Sachen geht, die für jede Partnerschaft/Beziehung Grundlagen sein sollten.
Ich meine damit nicht etwa Tipfehler - nein, ich meine die Art und Weise. Man kann sich ja wohl mal eine halbe Stunde Zeit nehmen. Wenn ich die Rechtschreibhilfe, den Duden, ein Lexikon, das Internet mit Google oder sonst was brauche, kann man sich ja auch mal eine Stunde mit einem Profil oder einer Anzeige beschäftigen. Man kann ja wohl den Text in aller Ruhe ausarbeiten und den Worten die richtige Bedeutung bei messen. Oder überhaupt was ist denn mit der Wortwahl und der Redegewandtheit? - ich nenne die zwei Begriffe für die, die mit Eloquenz nichts anfangen können. Ich meine was ist denn eine Stunde, wenn es darum geht sich ein erfülltes Leben zu organisieren.
Ich bin z.B. total begeistert von der Dame mit der Anzeige "alte Schule"! Mich interessiert erstmal weniger die Haarfarbe - Man(n) was ist denn los? Das ist mal ne Frau - WOW... Die spricht sicher nicht auf Minderbemittelte an die es eilig haben, ein Mädchen zu schlagen. Die ist parkettsicher und nicht nur tageslichttauglich!
ABER - ich finde es auf eine Art ganz gut so wie es ist. Es gibt ja immer ein lachendes und ein weinendes Auge. Man braucht ja nur die Anzeigen zu überfliegen und es ist einfach die ein oder andere zu finden, die uns wirklich anspricht. Ich denk es ist so, dass wir in der Anzeige ein bisschen was davon sehen wie die Leute sind - viele sind dann eben oberflächlich und faul, respektlos und nachlässig.
Aber auch unter den Frauen findet man nicht selten welche die einfach nur auf Sex aus sind und kein bisschen Niveau haben - auch wenn die Männer darin Spitzenreiter sind.

PS: Ich hoffe ich habe nicht zu viele Fehler - bin am Flughafen und habe kein Word/Office auf meinem Netbook...


Antwort auf diesen Kommentar

Hallo Armando,
vielen Dank für diesen interassenten Kommentar.
Liebe Grüße Gentledom (der offene Blog ist ein Gastblog, daher haben die Autoren keinen Zugriff auf die Kommentarverwaltungsfunktion)

Megs schrieb am 08.08.2012


Wenig Aussicht auf Erfolg

Liebe Frau Summer,

bitte beachte bei Deinen Überlegungen auch Folgendes: Wer nicht nur ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache hat, sondern auch ein gesundes Maß an Verstand, lässt es oft gleich ganz sein, eine Anzeige zu schreiben, beziehungsweise auf eine Anzeige zu antworten.

Schon rein statistisch ist es sehr schwer eine interessierte Frau zu finden, da das Verhältnis Frau zu Mann bei den meisten Kontaktbörsen 20:80 ist. Als misstrauischer Mensch vermute ich unter den 20% noch einen gewissen Anteil mit finanziellen Interessen.

Dann gibt es noch das Problem Wahrheit. Manchem mögen graue Schläfen ausreichen, zu behaupten, er habe optisch Ähnlichkeit mit George Clooney. Und nicht jedes Paar schöner großer Augen macht aus ihr eine Kate Perry. Wer hier seine Erfahrungen mit „Mogelpackungen“ gemacht hat, lässt sich sicherlich auch davon zurückhalten, versucht sein Glück dann doch lieber in der „analogen“ Welt.

Es gibt Parallelen zum Lottospielen: Wer es gar nicht versucht, kann natürlich nicht gewinnen. Doch wie auch beim Lottospielen schreckt sicherlich viele die mangelnde Aussicht auf Erfolg ab, es zu versuchen. Die „Unerschrockenen“, die es trotzdem versuchen, machen sich vermutlich zu alledem keine Gedanken – und eben leider auch nicht zur Formulierung ihrer Anzeige.

Liebe Grüße
Megs


Antwort auf diesen Kommentar

Hallo Megs,
vielen Dank für den interessanten Kommentar, ich war so frei und habe diesen direkt an die Autorin weitergeleitet.
Liebe Grüße Gentledom (der offene Blog ist ein Gastblog, daher haben die Autoren keinen Zugriff auf die Kommentarverwaltungsfunktion)

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