Ein Konzert von Gregorianika heute hatte mich zutiefst beeindruckt und gefangen genommen. Gerade hatte ich das Bedürfnis, R. an meinem Gefühsleben teilhaben zu lassen:
Mein Liebster,
heute hatte ich einen durchwachsenen Tag. Nachdem mich die Telekom mit 6 Telefonaten an den Rand des Wahnsinns getrieben hat und ich für die rechtzeitige Freischaltung meines Anschlusses schwarz sehe (bitte stell Dich schon mal darauf ein, daß ich ab Ende Juli über gmx mit Dir kommuniziere), hatte ich aber einen sehr schönen Abend bei dem Konzert von Gregorianika.
Ich liebe diese Mönchsgesänge, die mich so tief abschalten und schweben lassen.
Wenn sie sanft beginnen zu singen, mit ihren tiefen tragenden Tönen, ist es, als wenn Du meine Haut zärtlich liebkost. Die Vibrationen der Töne bringen meinen Körper sanft zum Schwingen, als ob Deine küssenden Lippen über meinen Körper wandern und mir eine wohlige Gänsehaut bescheren.
Die Stimmgewaltigkeit läßt meine Seele schweben wie in einer Trance - gleichsam meinem erregten Köper, der sich Deiner Männlichkeit entgegen wölbt und ganz eins mit Dir sein möchte oder sich windet unter Deinen Schlägen.
Schauer gehen durch meinen Köper und ich fühle den nahenden Höhepunkt mit Dir. Und mit den sanft und leise ausklingenden letzten Tönen ist es wie in Deinen beschützenden Armen zu liegen, nachdem wir uns geliebt haben.
Mich anzukuscheln, die Ruhe und Deine Nähe zu genießen... bis ein neuer Akt / ein neues Lied beginnt, mit der vorherigen Intensität und Leidenschaft...
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