Der Schattendrache ist ein schwarzes, wildes Wesen aus dem Feuer geboren und aus den dunklen Wassern der eiskalten Tiefsee empor gestiegen. Er ist scheu und selten auf dieser Erde anzutreffen und doch so wichtig für diese, ohne dass die Menschen dies nur eine Sekunde erahnten.
Ausgestattet mit einer überdurchschnittlichen Intelligenz und Tiefe versucht er die Erde zu bewahren und wird doch so gefürchtet, so dass er viel Zeit in seiner dunklen Höhle im Gebirge verbringt.
Abgeschottet von allen anderen Wesen der Welt, versunken in wilde Musik, die nur er so intensiv bis in das Tiefste seiner Seele spüren kann, heilen nur langsam seine Wunden, die ihm in Momenten von Unachtsamkeit durch Menschen zugefügt worden sind.
Ein Gelächter, ein abfälliges Wort über ihn, fahren wie Speere in seine zarte Seele, ohne dass die Anderen dies auch nur erahnten angesichts seines dunklen glänzenden Panzers und seiner Ruhe und Stärke ausstrahlenden Gestalt.
Versunken in düstere Klänge findet er so viele Lösungen für diese Welt, geboren aus einer inneren Unruhe und Furcht vor dieser Verantwortung, die auf ihm lastet. Er glaubt, nichts zu fühlen, betrachtet mit Staunen die kleine Menschen, die von Liebe sprechen und gibt seinem Verstand alle Macht der Welt.
Er ist ein auffälliges mystisches Wesen und wenn er mit seinen großen Schwingen seine Höhle verlässt, geht ein Raunen über die Wasser und die Wälder rauschen durch den Luftstrom, den sein Flügelschlag erzeugt. Wenn er über die Meere dieser Welt gleitet, sein Kopf voller Gedanken, spüren schon einige wenige weibliche Wesen seine nahende Ankunft.
Einige wenige nur, die ihn in der Tiefe seiner Seele erkennen können und berühren dürfen, den sonst so scheuen dunklen Drachen, der unter Berührungen zusammenzuckt wie von einem Stromschlag getroffen. Diese wenigen Frauen spüren eine tiefe Sehnsucht ihres Herzens, ihn zu schützen und sich von ihm in Besitz nehmen zu lassen.
Sie spüren es bereits, wenn er noch in weiter Ferne aus dem Gebirge aufsteigt, ihr Herz beginnt zu klopfen und ihr Schoß wird wohlig warm. Sie erkennen sich am Gleichklang ihrer Seelen und wenn er vor ihnen steht, noch zitternd vom anstrengenden Flug und sich zu ihren Füßen niederlegt, um sich auszuruhen, schlägt das Herz dieser Frauen laut und voller Freude, angesichts seines hübschen Anblicks.
Ihr Körper und ihre Seele geraten in Ekstase angesichts seines Vertrauens, sich bei ihr hinzugeben und diese kurzen Momente, wo er sie noch tiefer an sich heran lässt, seine dunklen Augen auf ihr ruhen und beginnen zu lächeln, während sie ihn fest mit ihren Händen hält, bis sein Puls sich beruhigt hat.
Sie liebt diesen Moment, wenn sie sanft seinen schönen Leib berührt und er sich vollkommen fallen lässt, für einige wenige Minuten seines langen Lebens, sich ihrer Führung anvertraut, was ihm für einen kurzen Moment die ganze Last der Welt nimmt.
Seinen heißen Atem auf ihrer Haut spürend, weiss sie, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis seine Männlichkeit sich ihrer ermächtigt.
Ihr nackter Körper reckt sich ihm bebend entgegen, glaubt zu verbrennen vor Leidenschaft, als seine Krallen ihren Körper zu zerreißen drohen, reckt doch ihren Hals seinen scharfen Zähnen entgegen und erzittert, wenn er sie wild und ungestüm nimmt.
Und doch sanft getragen von seinen großen Schwingen, leicht wie eine Sommerbrise, wenn die Flügel über ihre Haut gleiten verbreiten sie eine unglaubliche Zärtlichkeit und Nähe. Ein berauschendes Wohlgefühl, das immer und ewig anhalten möge, ihre Lippen und ihren Körper liebkosend und gleichzeitig verbrennend, verströmt er sich in ihr.
Hinterlässt sie in einem wohligen Rausch, um dann schnell und lautlos wieder zu entfliehen in seine dunkle Höhle, so dass es ihr am nächsten Morgen erscheint als wäre alles nur ein wilder sinnlicher Traum gewesen, wenn da nicht seine Spuren auf ihrem Körper wären…
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