Gedankensplitter VI

Ich habe in letzter Zeit recht viele kleine Gedanken zu verschiedenen BDSM Themen gehabt, und so belebe ich die Gedankensplitter wieder, die einfach kurz diverse Themen gedanklich anreißen.

Beziehungssuche
Ich glaube, viele haben Probleme damit, sich mich als Spießer vorzustellen, denn an nicht wenigen Punkten von Beziehungsfragen und Anbahnungen bin ich das. Es mag manchen sicher verwundern, aber gerade weil ich bei einigen Punkten meiner Sexualität sehr locker bin, sind mir Werte und klare Linien in Beziehungen sehr wichtig. Wenn ich also ernsthaftes Interesse an einer Frau habe, lege ich meine Affären auf Eis und friere auch andere Kontakte, die in Richtung Affäre oder Beziehung gehen, ein. Ich finde es wichtig, sich auf eine Person fokussieren zu können, denn wenn man das nicht kann, hat man doch nur Angst etwas zu verpassen. Ich will nur einmal heiraten und mit dieser Frau im Idealfall auch Kinder haben, wenn ich nicht mal in der Lage bin, mich bei einem ernsthaften Kennenlernen auf eine Frau zu konzentrieren und alle anderen auszublenden, wie soll ich es dann schaffen, dass eine Frau dauerhaft und nicht nur in der Neugier/Schmetterling/Karnickelphase in allen Bereichen meine Nr. 1 ist? Ich habe diesen Schritt bisher nie der Frau gegenüber kommuniziert, eben weil ich sie damit nicht unter Druck setzen will und selbiges von ihr, in Bezug auf ihre Männerkontakt, gar nicht erwarte. Für mich ist dieser Verzicht einfach selbstverständlich und nichts, was man erwähnen muss oder aus dem sich irgendwelche Ansprüche meinerseits an sie ableiten. Auch ist dieser Status endlich, in den letzten fünf Jahren habe ich ihn zweimal während der Kennenlernphase wieder beendet (wobei beide eh davon ausgehen, dass ich weiterhin mit anderen Subs währenddessen spiele). Einmal war es, als ich das Gefühl hatte, die andere Person hat andere Prioritäten als ich, wenn es um den Stellenwert des Kennenlernens und von eher unwichtigen Freizeitaktivitäten ging und ein anderes Mal, als mir gesagt wurde, ich müsse alles so an ihr akzeptieren wie es eben ist. Da ich denke, dass man in Beziehungen miteinander wächst und diese auch aus Kompromissen besteht und ich keine Lust habe zu verzichten, während der andere zig Affären hat, sah ich es an der Stelle dann ausnahmsweise auch lockerer als sonst.

In allen anderen Kennenlernphasen habe ich aber gerne auf meine Spielbeziehungen verzichtet, zumal ich jemand bin, dem ewiges Kennenlernen nicht liegt und es eigentlich immer nach ein bis drei Treffen klar war, ob man es denn nun zusammen versuchen will oder eben nicht. Ich finde, einige Wochen sollte man auch als Mann (und sicher auch als Frau) mit dem Handbetrieb auskommen können. :D

 

BDSM, was braucht man dafür?
Ich glaube, viele BDSMler sehen ihr Spielzeug als essentiellen Bestandteil ihres BDSMs an. Dies kann ich bei einem Halsband als Dsler oder Seil bei einem Bondageliebhaber noch verstehen, aber oft erscheint das mir alles als zu überlastet. Für mich geht es beim BDSM um Haut, Geist und Lust, alles Dinge, die ich von Natur aus (ich hoffe doch auch Geist) bei mir trage.

75% meiner Sessions kommen ohne jegliches Spielzeug aus (abgesehen von einem Halsband bei einer Sub, wenn dieses das Zeichen unseres Machtgefälles ist).

Die Hand
Sie kann ohrfeigen, schlagen, kratzen, kneifen, streicheln, festhalten/fixieren, verdrehen, den Atem nehmen, in die gewünschte Position führen, Druck-/Schmerzpunkte nutzen, Zeichen geben

Die Faust
Jene kann schlagen (also den Hintern, denn mit der flachen Hand tut es irgendwann verdammt weh, es gibt eben mehr Nerven in der Hand als am Po)

Der Mund
Hier komme ich leicht ins Schwärmen, da ich ihn besonders mag. Meiner kann küssen, beißen, anspucken (saugen und lecken könnte er auch, mache ich aber im Kontext BDSM nicht)

Der Fuß/das Bein
Selbst dieser kann fixieren (in den Nacken stellen, beim Sex mittels Schere)

Der Arm
Kann den Anderen in den Schwitzkasten nehmen, an die Wand drücken oder eben in den Arm nehmen

Die Augen
Sie können "sprechen" aber auch beruhigen

Der Schwanz
Ähm, ich meine natürlich ganz brav den Penis. Aber was neben dem bekannten Rein-Raus-Steck-Spiel noch alles geht, sollte ich angesichts des Jugendschutzes wohl nicht ausführen :D

So und nicht, dass hier jemand falsch denkt, obig steht was geht nicht was zu BDSM gehören muss, mag einer keine Ohrfeigen ist das nicht problematisch, jedem sein BDSM ;) Mein BDSM kommt sehr oft ohne Spielzeug aus, am häufigsten ist wenn, dann ein Magic Massager (Massagestab mit sehr starker Vibration zur Stimulierung der Klitoris, wenn ihr keinen habt besorgt euch einen!) eingebunden und danach kommt erst mein Lieblingsdildo oder ein Rohrstock. Wozu all der Schnickschnack, weil wir unsere Art der Sexualität damit abgrenzen? Weil es alle so machen? Weil uns die Kreativität fehlt, uns nur mit uns selbst zu beschäftigen? Ich bastele gerne, ich habe viel BDSM Spielzeug, aber ich brauche es nicht wirklich und das ist ein schönes Gefühl. Doms, die Bilder von ihrem Spielzeug einstellen, da denke ich mir nur, definieren sie sich echt über die Größe ihrer Spielzeugsammlung? Wenn ja, Gott müsste ich dann nun ein riesiges Ego haben! :D

 

Badminton
Einfach amüsant ist derzeit meine Badmintonspielgruppe :D

Ich habe beim Badminton mit einer jungen attraktiven Dame gespielt und sie laufen lassen. Irgendwann meinte ich zu ihr: „Ein bisschen leiden schadet dir schon nicht.“, und sie antwortete „Stimmt.“ Später kam von mir: „Ab und an muss man dich wohl antreiben!“ Sie entgegnete darauf: „Das schadet mir nicht.“ Im Doppel habe ich nur auf einen Punkt gezeigt und sie hat sich dahin stellt. Gegen Ende, bei einem kleinen Training, sagte ich zu ihr: „So, noch zweimal richtig laufen und dann machen wir Schluss!“ und von ihr kam nur „Es ist gut, wenn jemand klare Ansagen macht.“ Was war meine Vermutung? Sie studiert entweder Lehramt oder Psychologie und Tada: Sie studiert Psychologie! :D

Also ich habe da so eine Vermutung, dass sie eventuell devot sein könnte. Und warum nur musste ich immer an etwas anderes denken, wenn sie nicht mehr richtig zum Ball kam und auf den Knien gerutscht ist oder erwähnte, beidhändig zu sein? :D

 

Drei Tage später war dann wieder Badminton, diesmal ohne die süße Blondine, aber auch dieses Mal lasse ich mich dazu breitschlagen, ein paar Anfänger zu trainieren. Da diese ihre Handgelenke nicht locker bekommen, gehe ich also zum Leiter und schlage ihm vor, nächste Woche einmal Peitschen mitzubringen, damit die Leute spielerisch üben ihr Handgelenk zu lockern. Trockene Antwort des Spielleiters: "Meine Frau ist kommenden Mittwoch nicht da, dann machen wir das."

 

Zuletzt kam es dazu, dass ich mit zwei Leuten gespielt habe, die wissen, dass ich BDSMler bin und einer ahnungslosen Person. Wir kamen nach dem Spiel irgendwie auf das Thema, dass ich am nächsten Mittwoch Peitschen mitbringen würde. Die Person A (= Ahnungslos), die nichts davon wusste, fragte dann auch direkt:

A: Was bringt das denn mit den Peitschen?
Ich: Man kann damit sehr gut trainieren das Handgelenk zu lockern und es im richtigen Moment für den Schlag abzuknicken.
A: Warum hast du denn für die ganzen Leute Peitschen (es haben sich einige angemeldet)?
Robert (grinst breit): Weil er viele Stuten hat.
A: Cool, kann man denn bei dir mal Reiten üben?
(Wir lachen alle sehr laut; Robert bekommt sich zuerst wieder ein)
Robert: Nein, ich denke auf seine Stuten lässt er keinen anderen drauf.
A: Schade, hätte ich echt mal gerne ausprobiert. (wir kriegen uns fast nicht mehr ein)
Jens: Nicht nur du...

Tja, kommenden Mittwoch brachte ich also den Badmintonanfängern (und komischerweise noch einigen anderen, die eigentlich ein lockeres Handgelenk haben) in den ersten 15 Minuten vom Badminton die richtige Peitschentechnik bei. Ab und an zahlt es sich eben aus, gut 80 Peitschen daheim im Spielzimmer rumfliegen zu haben.

P.S.: Aus Gründen der Versicherung und auch weil es zu lange dauern würde, hauen wir keine Menschen, sondern natürlich nur die Vorhänge. :D

 

Erniedrigung als Tabu bei Strafen
Ich stehe dazu, dass ich nicht wirklich gerne strafe, dies aber als essentiellen Bestandteil meines BDSMs erachte und mir Konsequenz in diesem Kontext sehr wichtig ist. Wenn ich konsequent bin, muss ich einfach weniger bis gar nicht strafen, da es klare Regeln gibt und Sub weiß, strafe ich, hat dies immer ein Fehlverhalten ihrerseits als Grundlage und es ist eben kein lustiges Rollenspiel, sondern wird wirklich unangenehm. Ich klammere bei Strafen den Punkt Erniedrigung ganz bewusst aus. Erniedrigung hat für mich sehr viel mit Vertrauen und Hingabe zu tun. Ich würde nicht wollen, dass sie negativ behaftet wird. In meinen Augen kann Erniedrigung viel mehr verletzen als ein Hieb und eben weil ich dieses Spiel damit so gerne mag, will ich, dass es nur positive Assoziationen damit gibt. So soll dieses Spiel für beide schön und erfüllend sein und bleiben.

 

Warum Subs nicht zu ihren Wünschen stehen
Im Forum hatten wir die Umfrage, was für Dreierkonstellationen man sich denn vorstellen könne. Von den weiblichen Subs gaben 87% an, dass sie ein Dreier mit zwei Männern reizen würde. Ich habe mich dann einfach mal umgehört und war doch sehr verwundert, wie wenig Subs es „wagen“, diesen Wunsch auch gegenüber ihrem Partner zu äußern. Wenn man solche Wünsche nicht kommuniziert, wie sollen sie dann erfüllt werden? Und sind es nicht immer die BDSMler, die von sich behaupten, so offen in Partnerschaften über ihre Bedürfnisse zu reden? Oder gilt dies nur, wenn diese auch konform mit jenen des Doms sind? Wenn eine Partnerin mir gegenüber diesen Wunsch äußern würde, warum sollte ich dann negativ reagieren? Nein, ich bin niemand der nun seine Freundin mit einem Mann teilen will, aber vielleicht würde ich mich darauf einlassen wenn ich merke, es ist für sie ein sehr lange gehegter Wunsch und sie erfüllt mir eben auch meine Wünsche. Wenn ich diesen Wunsch aber nicht kommuniziert bekomme, werde ich mich von mir aus auch nie mit dem Gedanken ernsthaft auseinandersetzen, da es für mich keiner ist, der wirklich positiv besetzt ist (was aber nicht zwingend in Stein gemeißelt sein muss).

 

BDSM als trojanisches Pferd für Beziehungen
BDSM ist toll, es ist wild, verwegen, geil und so facettenreich! Das macht es, gerade für unerfahrene Beteiligte, aber auch zu einer Gefahr.

Facettenreich
BDSM hat so viele Möglichkeiten sich auszuleben und genau da liegt eben auch die Gefahr. Dom und Sub bedeutet eben noch lange nicht, dass es wirklich zusammen passt. Gerade bei Partnern, die zusammen die ersten Schritte in diesem Bereich gehen, fällt mir oft eine unglaubliche Euphorie auf. Man probiert Sachen aus und für jeden ist meist etwas dabei, was Spaß bereitet. Doch Lust kann sehr unterschiedlich sein, die ersten Sessions enthalten meist Elemente aus allen drei großen Bereichen, ein wenig SM, ein wenig Bondage und ein wenig DS. Man probiert und hat Spaß, was aber passiert wenn beide ihre Wünsche durch diese Experimente besser kennenlernen? Was machen, wenn der eine merkt, er steht total auf Bondage und der andere ist aber jemand, der im Bereich DS aufgeht oder selbst wenn beide DS mögen, was soll man machen, wenn es der eine nur in einer leichten und der andere in einer extremen Form braucht?

Gerade bei zwei Anfängern ist die Gefahr groß, dass BDSM später dazu führt, dass einem etwas fehlt, eben weil es der Partner nicht mag und wonach man dann plötzlich eine große Sehnsucht hat. Hier haben es erfahrene BDSMler ein wenig einfacher, eben weil es weitaus weniger Unbekannte gibt.

Einer bleibt auf der Strecke
Jeder Mensch hat sein eigenes Tempo. Wo Menschen begeistert sind, fällt es vielen aber schwer, ebendieses zu drosseln und der Partner, der sich vielleicht vorher noch gar nicht so intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat, wird schlichtweg vom D-Zug BDSM überfahren.

Beziehungskitter BDSM
Ab und an ist BDSM auch etwas, was die Beziehung kittet, aber eben nur oberflächlich. Das Problem liegt auf der Hand, beide haben Spaß und vergessen dabei, an den wirklichen Knackpunkten ihrer Beziehung zu arbeiten. So sind eben viele Menschen, wenn sie die Wahl zwischen einer harten und unangenehmen Beziehungsarbeit und gemeinsamem Spaß haben, wählen viele die letztere Option. Tja und je länger an einer Baustelle nicht mehr gearbeitet wird, umso größer wird der Schaden.

Probleme Rollenbild
Jemanden schlagen oder erniedrigen den ich liebe, nein das geht doch gar nicht! Ganz ehrlich, so habe ich 6,5 Jahre mein BDSM gelebt und ja, es fällt mir immer noch schwer jemanden wirklich hart zu bestrafen, den ich liebe. Mein BDSM, das eben DS-lastig ist, funktioniert aber nicht ohne Strafe bei einem Fehlverhalten.

Promiskuität
BDSMler sind im Schnitt lockerer drauf in Bezug auf Sexualität , wenn es zum Beispiel um Dreier/Affären (=Spielbeziehung) geht und je mehr Kontakt man in diesem Bereich hat, umso mehr bekommt man dies auch mit. Die eigene Einstellung wird recht sicher dadurch beeinflusst, was aber wenn sich dadurch nur die eigene Einstellung ändert, jene des Partners aber an den geänderten Punkten gleich bleibt?

Dieser Beitrag wurde bereits im Forum intensiv diskutiert.

 

Sessionabbruch, ist kein Beinbruch
Viele haben Angst eine Session abzubrechen, dabei ist das vollkommener Humbug. Man ist weder ein schlechter Dom noch eine schlechte Sub, wenn eine Session, die in die falsche Richtung läuft, abgebrochen wird. Sie teilweise nicht abzubrechen aus Stolz oder auch Angst, nicht alles liefern zu können was erwartet wurde, das kann ein sehr schlimmer Fehler sein. Daher einfach mal die Gründe, aus denen ich schon  Sessions abgebrochen habe:

2x weil es zu einer ungesunden Gewaltspirale geführt hätte
> Eine wirklich sinnige Entscheidung, man klärte es danach auf einer normalen Ebene und es tat der Beziehung keinen Abbruch.

1x Wegen dem Missbrauch des Safewords (sie setzte es nur ein um mir zu zeigen, dass sie durch das Safeword die eigentliche Bestimmerin ist)
> Das war dann aber nicht nur das Ende des Session, sondern der gesamten Spielbeziehung. Hier passte etwas einfach grundsätzlich nicht. Hätte sie gesagt sie hat es genutzt weil sie schauen wollte, ob ich mich wirklich dran halte, wäre es OK gewesen, so aber ging es gar nicht.

etwa 10x weil es körperlich an Grenzen ging (Kreislauf)
> Ich habe derzeit ja zwei Subs, eine davon hat einen Kreislauf, der nicht immer der Beste ist. Wir haben deswegen schon einmal eine Session abbrechen müssen. Das ist aber nicht schlimm, ganz im Gegenteil. Sie hat mir signalisiert, es geht bei ihr gerade nicht mehr und das ist mir weitaus lieber, als noch 2-15 Minuten zu spielen und dann da jemanden mit einem Kreislaufversagen liegen zu haben. Ich fand es gut, dieses Feedback zu bekommen.

1x weil es zu einer psychischen Überforderung kam
> Hier nicht abzubrechen, wäre mehr als fahrlässig gewesen.

etwa 5x weil einfach etwas Lustiges passiert ist und es danach einfach nur noch lustig, aber nicht mehr geil war
> z.B: Eines meiner kleinen Malheure

1x weil ein Notfall bei einer Person außerhalb des Session eintrat und ich dieser helfen wollte
> Ja, ich habe ab und an mein Handy mit im Spielzimmer (weil es noch in der Hose steckt oder ich damit filme). In der Regel ignoriere ich es, aber wenn mehr als 5 Anrufe in kurzen Abständen kommen, schaue ich nach.

Und recht sicher noch einige Male, wo mir gerade der Grund nicht einfällt. Es ist absolut kein Beinbruch, eine Session abzubrechen. Dies bedeutet ja nur, man hört dann auf zu Spielen. Es bedeutet nicht, nie wieder mit der Person eine neue Session zu haben. Also, wenn es passend erscheint, ist ein Abbruch immer besser, als es unbedingt durchziehen zu wollen.

 

Fehler bei der Seite
Tja, da ging nun fast einen Monat das Kontaktformular nicht, also jeder der mir darüber geschrieben hat: Sorry, da ist wohl etwas bei einer Softwareumstellung schief gelaufen. Ich habe also nicht aus Unhöflichkeit nicht geantwortet, sondern weil ich eben nichts von euch erhalten habe. Wobei ich mich schon gewundert hatte, warum ich einen Monat lang so gar keine Nachricht und keinen Gästebucheintrag mehr bekam.


Kommentare:


Nicole schrieb am 15.05.2015


Hallo Gentledom,

ich lese mich nun seit Tagen quer durch die Seite und finde immer wieder neue interessante Beiträge. Gerade als "Neuling" muss man ja aufpassen woher man seine Informationen bezieht, weil die Interpretationen dieser Spielart so verschieden wie Tag und Nacht sein können. Hier jedoch scheine ich auf der richtigen Seite angekommen zu sein. Hier steht nicht nur die Befriedigung der Lust des Mannes im Vordergrund sondern die Lust beider Spielpartner...

Vielen Dank für diese interessanten Beiträge und tiefen Einblicke in Deine Welt. Ich hoffe es folgen noch viele weitere.

Liebe Grüße
Nicole


PS: Welches lustige kleine Malheure ist denn gemeint bei Abbruch einer Session? Ich würde dieses gern mal lesen :)


Antwort auf diesen Kommentar

Hallo Nicole,

 

jene Malheure die ich als lesenswert erachtet habe, habe ich bei den kleinen Malheuren online gestellt. Musst du mal querlesen, denn ich kann dir da aus dem Kopf auch nicht so genau sagen was nun hinter welchem Titel steckt.

 

Liebe Grüße

Gentledom

Lunnaris schrieb am 06.05.2015


sehr schöner Beitrag!! Schade, dass ich keine Zeit hab intensiver zu lesen und zu antworten! Vielleicht beim nächsten Mal. Deine Gedanken sind echt immer äußerst interessant! :-)


Antwort auf diesen Kommentar

Fühl dich frei das zu tun :)

Corina schrieb am 27.04.2015


Hallo Mr. Gentle,

hab ich schon mal gesagt, wie schön es ist einigen deiner Gedanken , selbst wenn es nur Bruchstücke sind, zu folgen? ;))

Es scheint wohl für die Ladies schwer zu sein dein Herz zu erobern. Aber dieses Thema hatten wir ja schon und du kennst meine Meinung auch schon dazu, also sollte man es nicht wieder aufwärmen. ;)) Ich wünsch dir weiterhin, dass du deine Lady X findest oder du von ihr gefunden wirst, um dann euer Leben gemeinsam zu genießen ohne sich zu verlieren. So genug davon, jetzt mal zu deinen anderen Splittern. Obwohl eins noch, ich finde du hast eine sehr gesunde und konsequente Einstellung, was deine Prioritäten betrifft. :))

Gedankensplitter Nr. 2: Was ist schöner, als wenn man die Lust direkt durch den (Spiel)-Partner spürt, fühlt anstatt, dass durch die riesen Auswahl von Spielzeugen die eigene Phantasie leidet und vielleicht verkümmert? Ich bin nun mal ein Gefühlsmensch und ich kann es vielmehr genießen, wenn mein Partner mit möglichst wenig technische Hilfsmittel und dafür viel Kreativität und "Handarbeit" meine Sinne und Lust erweckt.

Alle guten Dinge sind 3: Dein "Workshop" ist einfach nur zum Schmunzeln. Ich hab schon die Vorstellung, dass die Badmintonstunde dauerhaft in eine Peitschenstunde umfunktioniert wird. ;))

So jetzt mal zu der Dreierkonstellation. Für mich ist das kein Wunsch. Es ist etwas was mich reizen würde, aber auch nicht dauerhaft und wenn dann nur mit Mann und Frau. Dazu kommt, dass eine gewisse Sympathie zwischen allen herrschen müsste und , yep jetzt kommt es wieder, Vertrauen. Ich könnte es mir nicht vorstellen mit einer total fremden Person diese intimen Momente zu teilen.

Das Trojanische Pferd habe ich schon im Forum kommentiert. Ich würde mich hier nur noch mal wiederholen. ;))

Sessionabbruch. Da kann ich nur theoretisch sprechen, da ich da ja noch unerfahren bin. Aber ich finde es durchaus sinnvoll, wenn jemand gesundheitliche Probleme (egal ob psychischer oder auch physischer Natur) aufweist, diese abzubrechen. Was habe ich oder mein Partner davon, wenn ich nur noch wie ein Schluck Wasser in den "Seilen" hänge? Warum sollte man seine Gesundheit riskieren? Das geht für mich gar nicht, sorry. Besser ist es doch es abzubrechen und miteinander zu reden, was die Gründe sind oder wenn es nicht geht, seinem Gegenüber mit Gesten zu zeigen, dass es nichts Schlimmes ist und er/sie sich deswegen nicht minderwertig fühlen braucht.
Wenn es wegen Lachanfällen zum Abbruch kommt, ist das doch noch ein sehr schöner Grund und es zeigt, das beide am Spiel ihren Spaß haben. ;))

So und jetzt hoffe ich mal, dass die unfreiwillige "Stagnation", was die Browserprobleme betrifft, nicht wieder ihr Unwesen treibt, denn deine Gedankensplitter sind es wert, sie mit einigen Zeilen zu kommentieren. ;))

LG
Corina


Antwort auf diesen Kommentar

Hallo Corina,

 

einige Zeilen ist gut, wenn du so weiter machst müssen wir dir bald einen eigenen Blog geben, wobei Leser würdest du sicher einige haben :) Also vielen Dank für deine interessanten Zeilen.

 

Beste Grüße

 

Gentledom

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