Das neue Spielzimmer war schnell eingeweiht. Ich nahm eine Stahlkette, befestigte sie an dem Balken, holte Subbi, das bei mir übernachten wollte, und legte um ihre Handgelenke Ledermanschetten. Über ein Meter Platz nach links und rechts bis zur nächsten Wand und jeweils rund zwei Meter nach vorn und hinten. Kurz, sie war mittig im Raum fixiert.
Zuerst leichte Stimulation, danach der ein oder andere Rohrstock und schließlich die Peitschen, immer wieder unterbrochen von einer klitoralen oder auch vaginalen Stimulation, immerhin war es nicht als Strafe gedacht.
Vorzugsweise schlug ich auf den Po und auch etwas auf den Rücken. Mit der Reitgerte ebenfalls auf die Brust, die Innenschenkel und etwas die Klitoris. Als ich eine recht schwere lange Peitsche in der Hand hatte und vor ihr stand, kam mir plötzlich die Idee. Ich könnte sie auch schlagen, wenn sie vor mir steht und nicht auf die Brust, sondern eben auf den Rücken.
Grundsätzlich ist es keine Technik um etwas herumzuschlagen, sondern ein Umschlag (Wraparoundeffekt) ist ein Unfall und nicht ungefährlich. Flexible Schlaginstrumente (besonders eben Riemen) haben die Eigenschaft, sich um den Körper zu wickeln, wenn nicht mit der Spitze getroffen wird und die Restlänge bis zur Spitze länger als der zu treffende Restkörper ist. Das Ende des Schlaginstrumentes wird in diesem Fall zusätzlich beschleunigt und schlägt um den Körper herum bis es auftrifft.
Meine Peitsche war eine sehr lange Kombipeitsche, schwere, aber eben mit vielen weichen breiten (breit= Die Kraft verteilt sich auf mehr Fläche) Lederstreifen mit dahinterliegenden Lederriemen, eine Peitsche, die fast jeder Masochistin Lust bereitet, weil sie einen recht angenehmen Schmerz verursacht.
Ich trat also vor sie und schlug am Körper vorbei und die Peitsche klatschte auf ihren Rücken. Immer wieder senkte sie ihren Blick, jedoch fand ich es gerade schön zu sehen, wie sie es genoss. Also hob ich mit der Peitsche oder auch mit meiner Hand immer wieder ihr Kinn an, bevor ich schlug. Im Gegensatz zu vielen Doms mag ich den Augenkontakt während einer Session sehr und ich frage mich heute, warum ich vorher nie auf die Idee gekommen bin, eine Subbi von vorn zu peitschen.
Wer es nachmachen will, sollte sehr vorsichtig sein und benötigt eine Peitsche mit mindestens 60cm Riemen. Nehmt eine eher sanfte, der Umschlageffekt ist nicht ungefährlich und ein normaler Schlag kann locker um das Doppelte mittels dieses Effekts beschleunigt werden. Zudem sollte die Peitsche nur einmal umschlagen also wer rechts um den Körper herum schlägt, sollte darauf achten, dass die Peitschespitzen möglichst mittig auf Subbis Rücken auftreffen. Dies ist sicher nichts für einen Anfänger.
Ich selber bin kein guter Billardspieler, aber eine Kugel direkt kann ich durchaus versenken, muss ich über eine lange Bande spielen, sieht es anders aus und dies hier ist das gleiche. Man peitscht über eine Bande mit dem Effekt, das Ziel von einer anderen als der direkten Position erreichen zu können.
Danach sank sie ziemlich erschöpft von den Peitschenhieben und wohl vor allem auch der vaginalen Stimulation in meine Arme, als ich die Fesseln löste und sagte leise „Danke“. Für mich ist dieses Feedback immer sehr schön, gerade wenn ich eben nicht strafe, sondern mit dem, was ich mache, belohnen will.
Eigentlich brauche ich für's Spielen gar nichts an Gerätschaften, ein Haken zum Fixieren und drei oder vier Schlaginstrumente reichen eigentlich mehr als aus. Vielmehr geht es darum, kreativ zu sein und den anderen gut lesen zu können. Jedoch, der Luxus eines eigenen Spielzimmers ist wie ein kleines i-Tüpfelchen und ich bin gespannt, wie intensiv ich es zukünftig nutzen werde.
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