Die wohl auf den ersten Blick harmloseste Fantasie, wobei man sich da sicher auch sehr täuschen kann, wäre jene, mit jemandem zu spielen, der mich unattraktiv findet. Einfach zu sehen, wie sich die Person überwindet, weil sie dienen will, ihren Zwiespalt zu spüren, ein Gedanke, der mich durchaus sehr fasziniert.
Abgewandelt hatte ich dieses vor Jahren mit der Dame die lesbisch war und eben Sex mit Männern abstoßend fand. Dennoch stelle ich es mir anders vor, wenn man eigentlich Sex mit Männern mag, aber eben nicht mit diesem Menschen.
Ich glaube es setzt einen hohen Grad an Devotion voraus, sich dennoch jemanden zu unterwerfen und seinen Körper zur Verfügung zu stellen, wo es eigentlich eine Abstoßreaktion gäbe. Gerade da diese Spielart die Psyche sehr stark beeinträchtigen kann, sollte hier immer nur mit Safeword und großer Achtsamkeit auf dominanter Seite gespielt werden. So eine Verbindung ist schon eine Art Edgeplay und ja, diese Grenzerfahrung erzeugt durchaus Respekt aber auch große Lust meinerseist.
Aus der Erfahrung heraus, eine Spielbeziehung mit einer homosexuellen Frau gehabt zu haben, kann ich sagen, dass es schon eine besondere Art von BDSM/Sex ist. In kleinem Maße ist es eine Spielart die ich immer gerne einbaue, also nicht indem ich mich eklig für den anderen mache, jedoch indem Sub etwas macht, dass sie überhaupt nicht mag und eben nur macht, weil es mir große Freude bereitet. Übrigens kann trotz der Abstoßung eben der Sub viel Lust geschenkt werden, denn wenn Sub nicht auch ihren Benefit hat, warum sollte sie sich dann dauerhaft darauf einlassen ;) Kurz auch hier gilt, es ist ein Geben und Nehmen.