Fifty Shades of Grey und der reale SM

Wie nah ist Shades of Grey (Geheimes Verlangen) an der Realität wirklich dran, und was hat das Buch mit SM, bzw. BDSM, Literatur, der Szene und den aktiven BDSMlern gemein? Das alles sind nur einige Fragen, die das Buch aufwirft.

Kritiken
Da ich fast nur negative Kritiken gelesen habe, will ich mit diesem Punkt anfangen. Neben der Kritik von Denis Scheck (bedeutender Literaturagent und – kritiker): „[…] eine Leiche von einem Buch und zwar eine sehr, sehr lange im trüben Wasser der Themse dahingetriebenen Leiche, stilistisch unter aller Sau […]“, las ich andernorts auch „das Buch sei schmutzig, obszön und der letzte Dreck“. Wie sagte Woody Allen noch so schön? „Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.“

Ganz ehrlich, wer es als Mann (oder auch Frau) schafft, dass die Partnerin beim Sex den Kopf ausgeschaltet bekommt, oder noch besser, sich auf den Sex allein fokussiert, der wird ihr viel Freude bereiten können. Shades of Grey hat nicht den Anspruch, Weltliteratur zu sein, sondern es ist ein Mix aus Lovestory und Porno. Bei einem Porno erwarte ich als Mann auch keine Dialoge, die mich dazu anregen, über den Sinn des Lebens nachzudenken. Und Liebe als Emotion bedarf ebenfalls nicht zwingend der großen Worte. Das Buch ist pures fiktives Entertainment, und wenn Literaturkritiker darüber ablästern, haben sie den Sinn dieser Art der Literatur einfach nicht verstanden.

Nicht weniger amüsant als diese Kritiken lesen sich auch die Headlines, in denen das Buch auch öfters als Skandalbuch bezeichnet wird. Wer das Wort Skandal so inflationär verwenden will, dem werden natürlich die Skandälchen (Feuchtgebiete, Secretary) niemals ausgehen. Das letzte Skandalbuch in diesem Sinne mag die Geschichte der O gewesen sein, die hat es wenigstens auf den Index geschafft, und nur weil sich ein Buch welches, nennen wir es mal, einfach geschrieben ist und von Sex handelt, millionenfach verkauft wird, haben wir noch keinen Skandal, außer ich habe nicht mitbekommen, dass ich doch in Saudi Arabien (an dieser Stelle meinen Glückwunsch an Saudi Arabien, das erstmals auch Frauen zu Olympia schickt, wenn auch gut verschleiert) und nicht in Deutschland lebe.

Was hat das Buch mit SM zu tun?
Die BDSM Szene selbst ist auch nicht gerade zurückhaltend mit ihrer Kritik an Shades of Grey. Hier reicht es von „Kabelbinder sind nicht zur Fixierung geeignet“ über „Hilfe, das ist doch alles Quatsch und totales Klischee“ bis hin zu „also richtiger BDSM, der kommt in anderen Büchern vor“ oder kurz „darüber kann ich nur lachen“. In dem Textauszug, den ich las, wurde eine Gerte genutzt, sie war an Armen und Beinen fixiert, und sie wurde auf ihre empfindlichste Stelle geschlagen. Kurz und knapp, ja, Haue mit einer Gerte ist SM, es muss nicht immer die Bullwhip sein und es ist sogar BDSM, da es um die Macht und Wehrlosigkeit (DS) ging und die Fixierung Bondage (BD) darstellt. Wenn ich nun in Foren lese, es ist aber kein richtiges BDSM, frage ich mich immer wieder, ja was ist denn richtiges BDSM? Mache ich etwas falsch, brauchen wir vielleicht doch eine BDSM DIN Norm oder gar einen TÜV? Es folgt ein satirischer Einschub, wer sich nur für das Buch interessiert, sollte ihn einfach überlesen.

Einschub SM TÜV
Zukunftsvision: Deutschland im Jahr 2014. Nachdem Shades of Grey nunmehr in Deutschland der Bibel den Rang als meistverkauftes Buch abgelaufen hat, die Finanzkrise durch stattliche Moneypigs überwunden wurde, und die Szene immer mehr nach einer Reglementierung rief, um die „Neu-Mode BDSMler“ von den „Echten“ (Natives genannt,) unterscheiden zu können, hat der Bundestag in einer Sondersitzung einen TÜV für devote Frauen beschlossen.

Dom N, einer der alten Schule, fährt also ganz pflichtbewusst noch vor dem Inkrafttreten der Regelung in die Werkstatt. Dort bockt der Meister Sub N erst mal auf und schaut sie sich genau an: Mist sie tropft, das kann teuer werden!

Meister: Dom N, Ihre Sub tropft, da scheint etwas nicht dicht zu sein. So ist sie eine Gefahr für jede Veranstaltung, denn auf den schmierigen Tropfen können anderen Doms und Subs leicht ausrutschen, und so kann es zu einer Massenpenetration kommen, in der sogar Neu-Mode BDSMler verwickelt sind! Dom N: Aber sie ist doch noch jung und gut in Schuss, wie viel muss ich denn in sie reinstecken, damit sie durch den TÜV kommt? Meister: Hätten Sie mal vorher öfters ein wenig in sie reingesteckt, so 5-10 Zentimeter hätten gereicht, und sie wäre nun sicher noch dicht. Aber ich habe da einen Novizen in der Ausbildung, der saugt erst mal alles ab und dann schauen wir, ob wir es für den TÜV provisorisch pluggen oder tackern können, oder ob sie neue Dichtungsringe braucht.

Der Novize kommt an und versucht, alles abzusaugen, das Leck scheint aber zu mächtig zu sein und er scheitert an der Aufgabe. Scheinbar haben seine Saug- und Leck(-stopf-)versuche den Schaden nur verschlimmert. Also greift der Meister kurzerhand selbst zu und fistet Sub erst einmal, damit sie durch die Abnahme kommt. Mit viel Glück bekommt Dom N die ersehnte Plakette. Glücklich cruist er in den nächsten Club, stellt Sub auf dem Parkplatz ab und wirft dem Parkplatzwächter die Führleine zu. Einige Stunden später kommt er zurück, aber Sub ist nicht mehr da, und das, obwohl die Parkgebühren hier erst bei Abfahrt zu tributisieren sind. Dom N geht zum Wächter und fragt ihn, wo denn bitte schön nun seine Sub sei?

Wächter: Ihre Sub hat die Sub des Doms A zugekniet, da wurde sie abgeschleppt!

So ein Mist kann auch nur passieren wenn wir versuchen ein Regelwerk für den BDSM Verkehr zu schaffen ;-).

Da von erfahrenen BDSMlern besonders oft auf den Kabelbindern rumgeritten wird, abschließend noch eine Überlegung. Die meisten SM-Romane sind fiktiv und in jenen Büchern geht es häufig nicht SSC (also alle wollen, dass es ist sicher etc.) zur Sache, Kondome die übergezogen werden, nö, Absprachen die ausgehandelt werden, och nö, immer einvernehmlich, och nö das muss nicht sein… es soll einen ja kicken und es wird dann immer betont, es wäre ja alles nur eine Geschichte. Wenn wir BDSMler also SSC Verstöße in Geschichten tolerieren, sollten wir das mit Kabelbinder auch hinbekommen, denn auch wenn sie nicht geeignet sind, eine große Gesundheitsgefahr oder gar eine Lebensgefahr stellen sie allgemein nicht dar. Shades of Grey ist keine Anleitung für BDSM, es ist und bleibt ein Erotikroman, und dieser kommt ohne Beipackzettel im Text aus.

Was lernt Mann über die Psyche der Frau?
Frauen scheinen fasziniert von Männern die ihnen allgemein überlegen sind. Bei Shades of Grey ist es ein Selfmademilliardär, in den verschiedenen Vampirsagen ist es ein Wesen welches älter, schneller und aggressiver als der Mensch ist, und alle haben eines gemeinsam: Trotz ihrer Überlegenheit haben sie einen Bereich, in dem sie nicht überlegen sind und in denen die liebende Frau ihnen helfen kann, sie auf den rechten Weg zu bringen (bei Vampiren die Menschlichkeit/die Kontrolle ihrer Blutgier und bei Shades of Grey eben Komplexe, die in einem sexuellen Missbrauch begründet sind, welchen der Mann im Kindesalter erlitt). Die Frau will genau jene sein, die heilt und die damit für diesen Mann die Eine ist. Sie will von jemandem geliebt werden, der eigentlich gar nicht in der Lage ist zu lieben, denn damit verbunden ist die Hoffnung, dass wenn er sie liebt, er in Zukunft nur noch sie lieben und begehren wird, da er ja für immer in ihrer Liebesschuld steht. Junge Frauen in der Literatur haben allgemein einen Schritt rückwärts getan, von einer mutigen Pipi Langstrumpf sind sie inzwischen sehr weit entfernt und bei diesen Geschichten scheinen alte Werte wie Jungfräulichkeit (s. Twilight, Vampire Diaries oder eben auch Shades of Grey.) und die weibliche Emotionalität wichtiger zu sein, als klassische emanzipatorische Werte. Vielleicht ist dies sogar gut, denn wenn junge Frauen von allen Seiten erklärt bekommen, wie emanzipiert sie denn nun sein sollten, ist es richtig, ihnen einen Gegenentwurf zu präsentieren. Emanzipation bedeutet, selbst entscheiden zu können wie man leben will, und egal wie sich eine Frau entscheidet, sie hat meinen Respekt, wenn es ihre Entscheidung ist und sie dazu steht. Zudem, wie sagt der Buchtitel so schön, es gibt sehr viele Schattierungen von Grau, und Frau muss sich nicht in allen Lebensbereichen im selben Lager befinden.

Gentledom versus Grey und die Kammer der Qualen
Ich habe nur zwei kurze Ausschnitte gelesen und kann mich in der Figur nicht wiederfinden. Meine Kindheit hatte auch ein traumatisches Erlebnis, aber das war ein Unfall, und den hatte ich bereits verarbeitet, lang bevor ich das erste Mal eine Gerte in die Hand nahm und meine Kindheit war ansonsten sehr behütet und liebevoll. Mit 26 war ich zwar Geschäftsführer einer GmbH, aber das war ein Unternehmen, welches ich nur nebenbei betrieb, um eine Ausrede zu haben, nicht ganz so schnell mit meinem Jurastudium fertig sein zu müssen. Von der Milliarde bin ich also noch sehr weit entfernt, und meinen Raum „red room of pain“ bzw. in der deutschen Version "Kammer der Qualen" nenne ich einfach nur „Spielzimmer“. Selbst als Sadisten würde ich mich nicht bezeichnen da es mir keine Freude macht, einfach nur zu Schlagen. In der Geschichte wird scheinbar viel mit Klischees gespielt, und immerhin stimmt es, nicht wenige dominante Männer haben Komplexe, welche sie versuchen mit BDSM zu kaschieren oder eben zu kompensieren. Wer also wirklich einen Mann in der Realität heilen will, der hätte unter männlichen Doms gute Chancen, einen ebensolchen zu finden. Habe ich das Buch gelesen? Nein, und ich werde dies auch sicher nicht tun. Wenn ich etwas fürs Kopfkino haben will, kann ich das auch sehr gut ohne Buchvorlage haben, entweder mit einer realen Person, oder mit meiner eigenen Fantasiewelt.

Werden nun viel mehr Frauen ihre devote Neigung ausleben?
Viele Frauen entdecken ihre devote Neigung durch das Lesen von Geschichten, in denen es um BDSM geht. Wenn ich lese, dass inzwischen 1.000.000 Bücher für den deutschen Markt gedruckt sind, und eine ähnliche Zahl von Lesern das Buch downloaden werden, oder anderweitig in elektronischer Form erhalten werden, könnte da einiges auf uns zukommen. Dennoch ist es kein kleiner Schritt von der Neugier hin zur Umsetzung, und ich vermute, nur 15 Prozent der Frauen, die diesen Schritt noch nicht gegangen sind, werden ihn auch wirklich gehen. Vieles kann eine Frau, der die Fantasie gefällt, davon abhalten, es auch real auszuprobieren. Ähnlich wie bei der Vergewaltigungsfantasie können Fantasie und Realität sehr unterschiedlich sein. Und dann wäre da eh noch das Problem, woher den dominanten Mann dafür nehmen? Die meisten Partner können mit mehr als ein paar Fesselspielchen nichts anfangen, und ihnen machen solche Szenarien eher Angst. Meiner Erfahrung nach ist etwa ein Drittel der Frauen offen dafür, BDSM auszutesten, sie würden es eben nur meist nicht von sich aus ansprechen. Ich denke nicht, dass nunmehr Millionen williger weiblicher Subs ihre neu entdeckte Lust direkt ausleben wollen und wir arme Doms gar nicht mehr hinterher kommen, mit den Einführungs- und Erweiterungssessions. Und bei uns wie bei dem Band 2 (Befreite Lust) und 3 (Gefährlicher Liebe) eine Vorbestellung für die Termine erfolgen muss, weil wir alle aktuell vergriffen sind. Sicher es wird kurzzeitig mehr Frauen geben, die neugierig sind und von selbst auf die Suche gehen. Für jene Doms unter uns, die aber primär selbst Frauen ansprechen, und das außerhalb von einschlägigen Communities oder Clubs, ändert sich nicht viel, wir haben nun eben nur eine weitere Möglichkeit, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen, sondern können das Gespräch geschickt mit einer allgemeinen Unterhaltung über das Buch beginnen. Für jene, die sich lieber anschreiben lassen, oder sich auf die Neuanmeldungen in den einschlägigen Communities stürzen, wird es eine angenehme Zeit sein. Seitdem Shades of Grey in den Medien ist, werde ich gut dreimal so oft angeschrieben, wie bisher. Da ich bisher eher selten angeschrieben werde, ist dieser Zuwachs aber auch nicht schwer. 

Ich freue mich sehr auf eure Kommentare zu diesem Thema!


Kommentare:


ELSE schrieb am 06.08.2015


HALLO,

HABE DIE BÜCHER GELESEN, DEN FILM GESEHEN.
IST IN MEINEN AUGEN FÜR EINEN KAFFEEKLATSCH DURCHAUS GEEIGNET. FÜR MEHR ALLERDINGS AUF KEINEN FALL! WER NUR MAL SCHAUEN MÖCHTE SOLLTE IN MEINEN AUGEN DIE FINGER DAVON LASSEN UND ES IN DER REINEN FATASIE BELASSEN.OHNEN FACHKUNDIGE ANLEITUNG, SCHULUNG UND BERATUNG DURCHERFAHRENEN SPIELER KANN MHER FRUST ALS LUST ANS TAGESLICHT KOMMEN,GRAVIERENDER SCHADEN ENTSTEHEN.
WER REAL ZUR SZENE GEHÖRT KANN UBER BUCH UND FILM WOHL HÖCHSTENS SCHMUNZELN....ODER ÄRGERT SICH SPIELZEIT VERGEUDET ZU HABEN .


GRU? ELSE






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Ich weiß nie warum die "Szene" mit dem Buch so ein Problem zu haben scheint... jeder soll doch einfach sein BDSM leben und das reicht von Plüschhandschellen bis zu Dauerkäfighaltung... es gibt zum Glück nicht nur ein BDSM sondern jeder hat sein eigenes :)

ELSE schrieb am 06.08.2015


HALLO,

HABE DIE BÜCHER GELESEN, DEN FILM GESEHEN. ICH BIN DER MEINUNG,DASS ES FÜR EINEN KAFFEENACHMITTAG FÜR UNAUSGELASTETE HAUSFRAUEN DURCHAUS GEEIGNET IST. ABER MEHR AUF KEINEN FALL! WER KEINE AHNUNG HAT UND NUR MAL NEUGIERG SCHAUEN MÖCHTE UM MTZUREDEN, SOLLTE LIEBER WEITER INS KINO GEHEN. MÖCHTEGERNERFAHRUNGEN UNTER UNKUNDIGER ANLEITUNG KÖNNEN GRAVIERENDE FOLGEN HABEN!

GRU? ELSE


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Ich würde das nicht so grey sehen ;)

MadElaine schrieb am 14.04.2015


Wie immer ein lesenswerter, toller Beitrag - wie alle die ich bisher von dir gelesen habe, besonders konform gehen kann und möchte ich mit dem Absatz "Was lernt Mann über die Psyche der Frau?" Daumen hoch!


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Wir Männer haben da noch einiges zu lernen, da will ich mich nicht mal ausschließen :)

caro schrieb am 03.02.2015


Also ich denke das Buch ist ein prima Einstieg für mich gewesen mich dieser Seite zu nähern und mich zu trauen diese auch auszuleben...
Es hat auf jedenfall meine Neugier geweckt!

Sicher kann man das Buch kritisch betrachten, aber ist das nicht wie mit allem...

Es gibt kein richtig oder falsch ... Kein schwarz oder weiß ...
Jeder ist individuell und hat seine ganz Private Ansicht zu dem Thema... das ist auch gut so :)

Liebe Grüße, ein relativer Frischling :)


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Das sehe ich ich so... es gibt sehr viel "Grau" und wenig echtes "Schwarz" oder "Weiß" ;)

Lo schrieb am 03.02.2014


Die Realität sieht anders aus!

Ich m eine auch - die Realität sieht anders aus. Ich hab die Bände geradezu verschlungen. Irgendwie wieß ich nicht so recht, was ich damit anfangen soll. Sehr auch mal hier im Blog: http://www.xxxx.com/blog Liebe Grüße Lo


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Da versucht jemand Werbung hier zu machen und dann auch noch so plump :D Wegwerfmailadressen und unterschiedliche Namen helfen nichts, schon gar nicht wenn man sich dann noch auf meinen Gästebuchkommentar auf der eigenen Seite bezieht :D

Isabella schrieb am 18.11.2012


So schlecht sind die Bücher gar nicht

Interessant, trifft aber nicht so meine Meinung.
Mich nervt es zudem, wenn Leute sich ein Urteil über ein Buch erlauben, (in diesem Fall drei) ohne es gelesen zu haben. Ich respektiere Deine Meinung, Du weißt, ich nutze Deine Homepage zur Aufklärung von BDSM-Neulingen.


Zwischen meinem (erfahrenen) Herrn und mir hat diese Geschichte sehr viel Gesprächsstoff hervorgebracht und somit auch dazu beigetragen, dass wir so einiges klären konnten, was wir sicher auch ohne das Buch hätten, aber so kamen wir einfach, denke ich, schneller drauf, wie z.b. dass er auch n ziehmlicher Kontrollfreak ist, aber ich im Gegensatz zu Ana, lass es eher zu, weil ich es schneller akzeptieren konnte und auch begreife, dass er mich, nach all dem was mir in der Vergangenheit passiert ist, beschützen will. Und es tut mir gut, und das ist es was für mich zählt. Ich fühl mich geborgen. Ich mag die Bücher, klar ist viel Klischee dabei, aber wenn man etwas genauer liest, merkt man, dass es jedem so gehen könnte, und ein wenig Christian und Ana in jedem von uns steckt, z.b. wie die innere Göttin in uns, die sich meldet, in den Momenten, wo Erregung das Hirn ausschaltet.
Ich finds gut, dass da die Thematik, wie eine Beziehung zwischen Top und sub aufgebaut werden sollte, aufgegriffen wird, mit Tabus und Grenzen festhalten, das Safeword, dass die beiden Regeln aufstellen, dass alles SSC laufen muss, und vor allem: Dass Top um sub\'s Wohl besorgt sein sollte, IMMER!!!
Und wie stark die Bindung eines solchen Paares ist und was passiert, wenn der eine (Christians Exsub) vom anderen nicht geliebt wird und verlassen wird und was passieren kann wenn diese Person psychisch nicht gefestigt genug ist um eine solche Konstellation zu verkraften.
Sub sein ist kein Zuckerschlecken, es verlangt viel ab und man sollte deshalb wissen, wem man sich unterwirft und ob derjenige dieses Geschenk auch wert ist.

Und das kommt gut rüber in den drei Büchern.


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Hallo Isabella,
ich stehe dem Buch der O zum Beispiel kritisch dem Werk Die 120 Tage von Sodom mehr als nur kritisch gegenüber, beide Bücher habe ich nicht gelesen. Für mich darf man sich durchaus eine Meinung über etwas erlauben ohne es selbst erfahren zu haben, natürlich muss die Meinung sachlich sein und die Kritik berechtigt. Beim Überfliegen der Kommentare habe ich keinen gefunden an dem ich mich stören würde. 
Meine eigene Meinung zu dem Buch ist ja einfach umrissen, gut für uns BDSMler und wer solche Bücher mag der hat seinen Spaß damit. Ich kann sowohl das Lob als auch die Kritik nachvollziehen die an diesem Buch geübt wird.
Liebe Grüße
Gentledom

Evi schrieb am 26.10.2012


Shades of Grey

Ich habe alle 3 Bücher gelesen und bin sehr angetan :)
Es liest sich einfach, es ist eben ein \"Groschen Roman\" der das Kopfkino mit wenigen Zeilen zur Realität machen läßt... Durchaus ertappt Frau sich ein \"ohhhh Christian\" zu Stöhnen und beim einschlafen nur an \"ihn\" zu denken...- warum auch nicht :)

Das Buch spricht quasi weiblichen Ur-Instinkt an.
Finanzielle Absicherung, Potenz, gutes Aussehen, das ungewisse/unsichtbare übt große Anziehungskraft aus, Frau kann ein bisschen den Mann bekochen und versorgen - bekommt süße Mails, sexuelle befriedigung, wird beschützt und jeden Tag mit liebesbekundungen überhäuft...

Ähhhhm hallo??? Ihr fragt euch warum das Buch erfolgreich ist?
Weil Christian Grey DER Mann für alle Frauen wäre...

Die meisten leben in Beziehungen die genau anders rum laufen, Arbeitslosigkeit, Fußball, Bier, Unordentlichkeit und die letzte Aufmerksamkeit dürfte Monate her sein - tja, klar schafft Frau sich gerne eine eigene realität und flüchtet sich in die Traumwelt Christian Grey...

- der Erfolg des Buches ruht auf euren Rücken liebe Männer ;-)

Lg evi


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Hallo Evi,
dann hoffe ich werden sich einige Männer deine Zeilen zu Herzen nehmen ;)
Liebe Grüße
Gentledom

dare 2 be schrieb am 23.10.2012


Offenheit

Hallo an die vielseitigen Kommentarschreiber und ein herzliches Hallo an GentleDom,
ich selbst habe alle 3 Teile gelesen - auch wenn ich zugeben muss, dass ich dem ersten die meiste Aufmerksamkeit geschenkt habe...
Da ich in einer ganz anderen Situation stecke als Ana - ich habe weder einen Goldesel an meiner Seite noch bin ich so "naiv" - war für mich die Sichtweise von Christian interessanter. Ich selbst (weiblich) bin dominant und auch in der Szene aktiv.
Die Anfänge von Christians Verhalten fand ich durchaus nachvollziehbar und auch positiv, doch leider hatte ich dann von Zeile zu Zeile immer mehr das Gefühl, dass die Autorin evtl doch etwas mehr Hintergrundwissen hätte sammeln können - naja!
Trotz allem was weniger mein Fall war hatte das Buch doch einen positiven Aspekt auf mein Leben.
Bisher war es nur wenigen meiner Freunde bekannt, dass ich öffter in der SZ als im Gesichtsbuch on-wesend bin und ein bisschen schade war das schon immer - weil ich in bestimmten Personenkonstilationen immer darauf achten musste wieviel man zwischen den Zeilen nun scherzen kann.
Da aber - wie ja auch andere hier schreiben - immer mehr über das Buch im Bekanntenkreis diskutiert wurde (und die Neugier geweckt wurde) habe ich dann irgendwann angefangen meinen Standpunkt so klar zu vertreten, dass auch der letzten Person in meinem näheren Umfeld klarwurde, dass die Ketten über meinem Bett keine Hängemattenvorichtung oder gar eine Wäscheleine (wobei ich sie dafür teilweise missbrauche) sind.
Es hat mir ein sehr einfaches Outing ermöglicht und zu meiner Überraschung wurde ich so auch zur Schlafzimmerberatung für die ein oder andere.
Lieber Gentledom - bevor ich das nun abschicke noch 2 Dankeschön an dich - eines für das Lächeln, dass die TÜV-Geschichte auf meine Lippen gezaubert hat, und das andere für den tollen Beitrag über Sklavenverträge (meine "erste Seite" - durch die ich auf deinen Blog gestoßen bin)!
Sende nun Beste Grüße aus Süddeutschland,
dare2be


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Hallo dare2be,
vielen Dank für die netten Zeilen welche du an mich gerichtet hast. Was dir auffällt bekomme auch ich mit, das Buch, man kann darüber denken was man will, rückt das Thema etwas mehr in die Öffentlichkeit und immer mehr Leute sind auch etwas offene neugierig.
Liebe Grüße
Gentledom

yvonne schrieb am 19.09.2012


Geheime Lüste.....hat jeder

Wie soll ich es sagen...dieses Buch, ja und es ist ein Buch finde ich in der Weise wie es geschrieben wurde sehr Phantasie anregend und ich denke mir dass es genau der Sinn ist. Ich liebe es zu lesen und danach real davon zu träumen, warum? Da ich weiß dass ich diesen Schritt real wohl niemals tun werde, aber recht großes Verlangen danach habe...
Ohne diese Phantasie gäbe es diese unterschiedlichen sexuellen Richtungen gar nicht, ich finde gerade die Phantasie ist die Macht über das was wir im Leben tun oder ausprobieren werden.
Den Sexuellen(lust)schmerz den man erfährt kann sehr errotisch sein...
Mich hat es einfach interessiert wie jemand über dieses Thema schreibt ohne es zensieren zu müssen. Und ich finde es lustig wenn es Bekannte von mir lesen wo ich genau weiß dass sie mit einem hochroten Kopf abends auf dem Sofa sitzen und lesen, am besten wenn der Mann Taxi fährt.

Danke für diese Seite...

Liebe Grüße Yvonne...


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Hallo Yvonne,
vielen Dank für deinen Kommentar, vielleicht findet die ein oder andere Bekannte ja auch ihren Weg hierher ;)
Liebe Grüße
Gentledom

kathy schrieb am 15.09.2012


abtauchen

Ich finde diese Triologie ist für mich persönlich eine wunderbare abwechslung und ich freue mich ein wenig abtauche zukönnen
Vielleicht ist das Buch eine Spur zu weit von der Realität entfernt aber es gibt hoffnung
eventuell irgendwann selbst gefunden zu werden, da sich dies manchmal schwieriger erweist als man denkt.

Ich finde die Entwicklung der Anastasia interessant, wie weit man doch gehen kann im Vertrauen.

liebe grüße


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Hallo Kathy,
die meisten Bücher und Geschichten in diesem Bereich sind ja Fiktion und dienen vor allem der Unterhaltung. Wenn sie darüber hinaus auch zu anderen Gedanken anregen umso besser.
Liebe Grüße
Gentledom

Anatalia schrieb am 30.08.2012


ich hoffe nich zu verklärt ;-)

Ich hoffe ich bin jetzt nicht ganz alleine mit meiner Meinung, aber abgesehen davon, dass Shades of Grey literarischen Ansprüchen nicht genügen mag, genügt es meiner Meinung nach den Ansprüchen, die man als Frau und auch nach meiner Vorstellung einer Sub gerne hat.
Was mir gefällt ist, dass beschrieben wird, wie Christian Grey Anastasia berührt und trotz Zärtlichkeit oder genau deswegen seine Form der Macht beibehalten kann , eben auch ohne nur ausführend handeln zu müssen.
Ich denke Sub zu sein, verlangt auch nach Zärtlichkeit. Wie eben auf dieser Website beschrieben wird, es gibt den Dom der Schlagen kann, es gibt aber auch den Dom der Macht durch Berührung und durch Sprache ausübt - die weder laut noch roh sein muss - und damit gleichsam mehr Macht durch diese Form der Führung erhält.
Damit möchte ich nicht sagen, dass alles sprachlich roh transportierte nicht sexy sein kann. Der Grat zwischen Rohheit und emotionaler Grobheit ist allerdings nicht immer eindeutig.
Das Buch räumt der Darstellung der Sub meiner Meinung einen Platz ein in der Unterwerfung mehr zu Hingabe wird und die Grenzen zwischen den Begriffen gleitend. Auch wenn ich annehme, es gibt die Sub, die BDSM nur um der Unterwerfung und der daraus gewonnenen Lust willen praktiziert, glaube ich auch, dass es die Sub gibt, die Unterwerfung als Hingabe praktiziert und Hingabe, denke ich ist hier die Konsequenz einer Führung mit dem Einfühlungsvermögen für eine Frau. Und dazu gehört nun einmal, dass man versteht, dass Berührung eine Form von Belohnung ist, sei es mit Händen, Lippen oder Peitsche. Und das wird in diesem Buch zumindest gut transportiert.
Ich bin auf dieser Website, weil mich das Thema BDSM angeregt durch Shades of Grey interessiert, aber ich hoffe man ist mir hier nicht allzu böse, wenn ich behaupte, dass es viele gibt (Dom und Nicht-Dom), die glauben, dass lediglich ein Orgasmus als Belohnung ausreicht und da zeigt das Buch, dass Frau und Sub sich lediglich für diese Art der Berührung und Verführung, wie sie im Buch beschrieben werden unterwerfen würde.
Ja, sprachlich und inhaltlich gibt es Lücken und Lecks, aber als Mainstream-Buch zeigt es zumindest eine Seite des BDSM die nicht nur Lack-Leder Peitschen und Schmerz sondern auch Emotion zulässt, sei es als Dom oder Sub.

lg anatalia


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Hallo Anatalia,
ich denke so wie du sehen es sehr viele Leserinnen.
Liebe Grüße
Gentledom

Sir Vant schrieb am 10.08.2012


Guter Artikel, spannende Kommentare!

Hallo in die Runde,

erstmal Kompliment und Dank an \"Gentledom\". Schön, daß es aus der Szene nicht nur völlig vorhersehbare und flachsinnige Statements zu dem Buch gibt. Letztlich muß man von so einem Werk nur wissen, dass es irgendwie von BDSM handelt und millionenfach über den Ladentisch geht, um 90% der Kommentare von den \"wahren und wahrhaftigen Hütern der geheimsten Gesetze der einzig echten Eingeweihten\" fast wortgetreu vorauszuahnen. Die lassen sich letztlich ohne relevante inhaltliche Kürzungen mit \"Pfui-Bäh\" zusammenfassen. :) Oft wird gesagt \"never question success\", doch in jeder Subkultur gilt das Gegenteil als Regel. Die DIN\'ler sind allgegenwärtig und fühlen sich auch überrepräsentativ zur Meinungsäußerung berufen.

Ich persönlich beobachte den phänomenalen Erfolg des Buches mit großer Begeisterung. Zu einer meiner großen Vorliebe gehört die \"Feuertaufe\", die Initiation oder Konvertierung bislang \"unschuldiger\" Frauen. Ich liebe schon das Vorspiel, diesen Kampf, den sie mit sich selbst führen, Vanilla-Ich versus BDSM-Dämon, vor allem, wenn ich schon weiß, wie der Kampf ausgehen wird. Umso mehr noch natürlich die Früchte erfolgreicher \"Arbeit\", die oft in Aussagen und Verhaltensweisen der Be- und Getroffenen Damen gipfeln, die im Kontext einer fiktiven Geschichte selbst eine E. L. James als zu unrealistisch und klischeehaft verwerfen würde. Truth stranger than fiction.

Der Erfolg des Buches kann nur bedeuten, daß der \"Vulkan\" der weltweiten Weiblichkeit mächtig brodelt. Die Tatsache, daß das Werk trotz der schlechten bis unsäglichen literarischen Qualität so viel Anklang findet, läßt sogar noch größeres subversiv-submissives Potential vermuten: Nehmen wir an das Buch wäre auch noch \"gut\", womöglich hätten es noch mehr Frauen gelesen! Weiter: Den sprachlichen Stil des Buches Thema kann man nur als verbale Bullwhip bezeichnen. Dadurch daß sich unsere Neophytinnen davon nicht beirren lassen, zeigen sie echte Nehmer-Qualitäten und offensichtlich ehrliche und tief empfundene Faszination für das Thema. Der Erfolg läßt sich dank der eklatanten schriftstellerischen Mängel eben zum Glück einfach nicht anders erklären. Das meinungsmachende Feuilleton hat somit keine Chance, daß Interesse der emanzipierten Weiblichkeit an ihrer devoten Seite klein- oder schönzureden.

Ich kann auch nicht verhehlen, daß ich eine gewisse, recht diebische Freude dran habe, zu sehen, daß der größte Teil der Männer, völlig überfordert ist mit diesen Seiten ihrer besseren Hälften, die laut nie hinterfragter, politisch korrekter Mainstream-Meinung gar nicht existieren dürften. Eben noch - so glaubte man - war frau nur durch schummrigen Kerzenschein, aber keinesfalls durch heißes Kerzenwachs in Wallung zu kriegen. Man hatte sich gerade eben erst mühsam und langwierig das entsprechende romantische Handwerkszeug zumindest auf Anfängerniveau angeeignet und nun soll doch wieder alles ganz und gar anders sein? Es ist zu befürchten, dass sich nun viele Männer endgültig in völliger Frustration vom Projekt \"Frauen verstehen\" abwenden. Oder zu hoffen. Wie so häufig eine Frage der Perspektive.

Ich gebe auch zu, in meinen kindischsten Phantasien sehe ich Dominus-Studios aus dem Boden sprießen, Flogger-Massagen in Wellness-Tempeln, Bondage-Rigger auf Jungeselinnen-Abschieden, vom eher eingeschüchterten Ehegatten finanzierte Personal-Doms. \"Cuckold wider Willen\" wird der nächste Bestseller, nur lesen diesmal die Männer.

Ja, pervers ich weiß, aber wir sind ja unter uns... :)


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Schauen wir mal was die Entwicklung bringen wird, für mich legt das Buch etwas frei das immer schon vorhanden war, es bedarf nur immer einer Initialzündung... Die Popularität bringt nun viele neugierige Frauen zum Thema aber nicht jede Neugier wird auch zum Wunsch führen es real auszutesten. Wegen der ganzen Kommentare stelle ich neue Blogbeiträge auch erst einmal etwas nach Hinten

Neugieriges Ding schrieb am 09.08.2012


Aus Neugierde wurde Begierde :D

Hallo Gentledom

Ich bin habe bereits des Öfteren in den Medien von diesem Buch gehört. Als dann einige Bekannte anfingen sich immer öfters über dieses Buch zu unterhalten und sich wunderten das ausgerechnet ich dieses Buch nicht kenne, wurde ich schließlich neugierig und entschloss mich mir dieses kleine "Skandal Buch " besorgen.
Ich habe es gerade zu verschlungen, binnen eines Tages hatte ich das komplette Buch gelesen und mir den zweiten Band sofort auf Englisch nachbestellt. Ich hoffe schwer das es morgen an der Tür klingelt und der Postbote mich mit meinem Paket beglückt :D

Ich fand es sehr spannend die Gedankengänge von Anastasia zu verfolgen. Dieses hin und her zwischen Lust und Verstand, dieses Auf und Ab der Gefühle und das zögern sich auf etwas einzulassen, was im erstem Moment bedrohlich/anders erscheint, ihr am Ende jedoch genau das gibt, wonach sie sich Nacht für Nacht sehnt. Für mich persönlich sind diese Gedankengänge nicht weit hergeholt und gut nachvollziehbar. Es gab die ein oder anderen Momente wo selbst ich mir auf die Lippen-Biss und mir wünschte mein Kopfkino würde aufhören den Film immer und immer wieder abzuspielen x)
Ein gutes Buch muss mich auch dann noch beschäftigen, wenn es bereits seinen Frieden in meinem Bücherregal gefunden hat. Allein das ich mich intensiver über dieses Thema informiere zeigt mir, dieses Buch ist eine kleine Bereicherung für mich :)

Man mag darüber streiten, der eine liebt es, der andere hasst es :) Ich für meinen Teil hab mich mit dem Buch identifizieren können und mich köstlich amüsiert :)
Das manche dieses Buch als ein Hausfrauenroman bzw Hausfrauenporno bezeichnen finde ich nicht gerade passend :D mit 20 zähle ich mich persönlich noch nicht dazu und meiner Mutter scheint das ganze nicht so gut zu gefallen ;)

So und nun stöber ich mal weiter :)
Liebe Grüße

PS: Kompliment für diese Informative Seite :)



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Hallo junge Frau ;-)
wenn die Gedanken der Anastasia den typischen einer Frau entsprechen die ihre Neigung entdeckt würde das wirklich den Erfolg des Buchs miterklären können. Ein wirklich interessanter Hinweis. Nun aber viel Spaß mit der Seite hier und dem zweiten Teil der dann hoffentlich bald bei dir eintrifft ;-)
Liebe Grüße
Gentledom

Anastasia schrieb am 06.08.2012


Zeitverschwendung

Lieber Gentledom,

nun ich hab das Buch gelesen bevor es zu diesem absolut verrücktem Hype in Deutschland kam und ich kann nur hoffen, dass die deutsche Übersetzung etwas besser ist, als das Original. Es ist schon furchtbar sich durch öde 600 Seiten zu quälen wo man das Gefühl hat die Autorin hat copy und paste benutzt um die Seiten zu füllen. Aus lauter Verzweiflung habe ich noch Teil 2 und 3 gelesen (dumm vom mir auch hier dem Zwang nachzukommen zu Ende zu bringen, was ich begonnen habe) und die waren genauso einfallslos. ich meine wie oft kann sich die Heldin wundern was er tut und wieso es ihm Spaß macht? Und diese ewige Gefühlsduselei, die ich als Frau nicht im entferntesten nachvollziehen kann. *lach* Und wo bleibt die Story? Das ist Twilight in Porno Edition, weiter nichts. Die Charaktere zwei dimensional und leer, man fühlt mit keinem der beiden mit. und man will auch nicht. Ich habe selbst keine Erfahrung im BDSM obwohl mich das Gebiet sehr interessiert, dieses Buch halte ich aber für den größten Mist. Einige Jahre zuvor hatte ich The Story of O gelesen, das ist wirklich kein Vergleich.

LG

Anastasia (und man es kotzt mich wirklich an dass die einfallslose Frau wie ich heißt lol)


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Liebe Anastasia,
alle drei Bücher bei der Meinung, dann musst du wirklich sehr maso sein ;-) du hast aber auch den Namen einer sehr lieben Ex-Sklavin von mir ;-)
Liebe Grüße Gentledom

Lostname schrieb am 03.08.2012


Alte Klischees wurden durch neue erotische Klischees ersetzt

Lieber Gentledom,

ich habe das erste Mal über die Medien von dem Buch erfahren.
Zuerst war ich wirklich schockiert von dem, eben weil so viel darüber debattiert wurde. Die ganzen anstößigen negativen Meinungen... ja trotz dessen, oder eben darum habe ich mir das Buch sofort bestellt. Eine bekannte deutsche C-Prominente hat es mit den Worten umschrieben: "Wenn mein Mann dieses Buch neben meinem Bett sehen würde, wäre er ganz sicher schockiert." Vielleicht habe ich auch aufgrund dessen ein großes Interesse an diesem Buch entwickelt.

Rund um, genau wie ein Vorposter beschrieben, habe ich die 600 Seiten in 1 1/2 Tagen verschlungen!!! Ich fand es klasse, und es hat, trotz aller Klischees, mir Anregungen gegeben. Ich konnte mir bisher nie so recht vorstellen wie eine Dom - Sub Beziehung funktioniert. Und habe, zugegebener Maßen, des öfteren mit dem Kopf geschüttelt. WEIL ich im Vornherein Klischees in meinem Köpfchen hatte. "Dominante Frauen mit Lederoutfit, welche unzüchtige Männer, mit komplexen, zu eigen machen..."

Und noch mal zu den Klischees:
Das Buch hat mir eine andere Sichtweise, Perspektive zu dem Thema BDSM beschehrt. Eine, weniger abstößige, erregende Perspektive. (immerhin surfe ich gerade im Netz und recherche zu dem Thema ;) ) Irgendwas muss hängen geblieben sein. Auch wenn ich mir jetzt vielleicht negative Kommentare zu meinem Post einhandle, diese Vorstellungen, diese Klischees, wie sie in dem Buch beschrieben werden, faszinieren mich und regen mich auch ein wenig zum Nachahmen, sagen wir Nachdenken, an.

Alles in allem Stelle ich mir genau SO (und lasst mir und anderen Frauen, die dieses Buch genauso verschlungen haben wie ich, doch bitte die erotische Vorstellung ;) ) eine gelungen Abwechslung in meinem Sexualleben vor.

DIN BDSM hin oder her. Immerhin sollte es jedem freistehen seine Phantasien eigens zu bestimmen und auszuleben. Mit oder ohne Klischees, denn, wenn wir einmal so genau über uns Nachdenken, wer ist frei davon?

liebste Grüße,
eine Klischee-liebende-Mitleserin


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Hallo KlM ;-)
ich sehe es sehr ähnlich wie du, natürlich finde ich manches Klischee etwas ausgelutscht aber was solls ich denke BDSM die neuen Klischees sind mir lieber als die alten und das Buch öffnet vielen Frauen die Tür zu einer anderen Welt. Ich denke die Verfasserin hat keinen großen praktischen Erfahrungsschatz in diesem Bereich aber vielleicht war genau das nötig für ein erfolgreiches fiktionales und kurzweiliges Werk.
Liebe Grüße
Gentledom

Felina schrieb am 02.08.2012


Man kann auch zuuu anspruchsvoll sein...

Ich bin gerade dabei, mich durch die letzten Seiten des Buches zu kämpfen. Mich erinnert die Geschichte an diese sehr süßen und klebrigen Himbeerbonbons, die es früher mal gab... Man kann immer nur ein oder zwei davon essen, sonst verursachen sie Zahnweh und Übelkeit, dennoch greift man immer mal wieder gerne in das Bonbonglas.
Ich würde mich niemals ausschließlich von Junkfood ernähren wollen, aber ab und zu \\\'ne Portion Fritten mit viel Mayo kann eine Delikatesse sein. Ich liebe guten Rotwein und Singlemalt-Whisky, aber hin und wieder darf\\\'s auch mal ein JaBiKo (janz billijer Korn) sein.
Ich habe gerade erst meine ersten, noch sehr zaghaften Schritte in die BDSM-Welt getan, und habe beim Lesen der Geschichte sofort erkannt, daß die Autorin mit beiden Händen ganz tief in die Klischeekiste gegriffen hat, um das Herausgezogene dann zu verwursten. Na und?
Ich habe auch \\\"Harry-Potter\\\" und die \\\"Twilight\\\"-Reihe gelesen... Deshalb glaube ich trotzdem jetzt nicht an Vampire und Magier. Ich sehe das ganz genauso wie Sie... Das Buch tut doch nix... Das will nur spielen. Es ist eben reine, erotische Unterhaltung, und sollte auch genau so konsumiert werden.
Über den \\\"Einschub SM-Tüv\\\" habe ich mich übrigens köstlich amüsiert. Ich glaube, es liegt tatsächlich im Naturell unserer Nation, alles reglementieren zu müssen.
Liebe Grüße von einer,
die einen Hang zum Kitsch hat,
und dazu steht.


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Schöner Kommentar

freakwave schrieb am 28.07.2012


Nur ein Roman, ja, aber mit welcher Wirkung?

Lieber GT,

ich genieße es als mein Guilty Pleasure Liebesromane mit hohem Erotik-Anteil zu lesen. Ob nun Protagonisten Menschen, Vampire, Wölfe u.s.w. sind, ist erst einmal dabei nicht vordergründig, Hauptsache die Geschichte ist gut. Ein Schwerpunkt neben Urban Fantasy ist BDSM-Romane zu lesen. Gründe dafür spielen an dieser Stelle zunächst m.E. Keine Rolle. Jeder hat ein Hobby, oder?

Dabei haben es insbesondere viele US-amerikanische Autorinnen zu Ruhm gebracht und schreiben wiederholt auf hohen Niveau sowohl im Reich der Fantasie angesiedelte Geschichten, wie auch mehr oder weniger im realen Leben angelehnt. Wahrscheinlich bin ich aber nur einfach anglophil und lese eben mehr Geschichten aus dem englischen Sprachraum. Die häufig kommunizierte Lockerheit und Lässigkeit im Umfang mit BDSM gefällt mir dabei sehr.
Vor kurzem habe ich von Lauren Gallagher 'Reconstucting Meredith' gelesen, die Geschichte einer jungen Frau, welche eine schreckliche Erfahrung mit einem sog. Dom gehabt und für die Inbesitznahme ihrer eigenen Sexualität als Sub kämpft und von einem verständnisvollen und herzergreifend netten Dom, wahrscheinlich auch solch ein Gentledom, bei dieser Reise begleitet wird - stets mit Kondom :-). Etwas weiter hergeholt die Sache, aber sehr sehr schön, locker und (literarisch) sehr gut geschrieben. Einfach nur zu empfehlen, wenn man etwas Englisch kann!

Ich fand es daher interessant, daß ein Buch dieses Genres 'gemainstreamt' hat, sind doch meistens die Durchschnittsbürger von BDSM-Themen eher abgestoßen, zumindest oberflächlich betrachtet.
Ich selbst habe über Fifty Shades bei Amazon.de vernichtende Kritiken geschrieben, da es (IMO) unerträglich große Schwächen hat, sowohl literarisch, als auch den Sprachgebrauch betreffend.

Thematisch ist es desaströs. Jungfrau mit Helfersyndrom trifft, ja was eigentlich, Wimpy Dom?
Die Redundanz der sog. Erotik-Szenen ist mir in dieser Form noch nicht untergekommen.
Das Marketing ist allerdings genial. Die geneigte Hetero-Welt staunt und erliegt Leseattacken.
Auch die Kommentare der Deutschen Journaille sind lustig, vermutet doch eine professionelle Journalistin, war es bei der Süddeutschen Zeitung?-ich weiß es einfach nicht mehr, daß der Sklavenvertrag aufgrund von in Amerika häufig vorkommenden Schadensersatzklagen von Nöten ist. Dabei hätte einfach eine kurze Recherche bei Wikipedia schon gereicht um den Zusammenhang richtig einzuordnen.

Ansonsten scheint der Blätterwald vollkommen überrascht zu sein, daß Frauen Erotika und Pornos konsumieren. Wäre es nicht so widersinnig, würde ich sagen: Allert the media!

Enttäuscht bin ich allerdings über die Konklusionen unter dem Punkt 'Was lernt Mann über die Psyche der Frau'. Es gibt soviele mutige, sexy, selbstbewusste weibliche Protas, die ihre sexuelle Identität haben, suchen, erweitern und finden, hierbei dominante und submissive Neigungen konsequent ausleben. Dies alles findet allerdings ohne Beachtung der Öffentlichkeit in Nischen-Genres statt.
Ich widerspreche, daß die Prota bei Fifty Shades ihre Lebensweise bewusst selbst aussucht und sich somit emanzipiert verhält. Eigentlich verhält sie sich so, als wäre sie zu dumm zum sterben.
Das die Heilende als Geliebte eine große Anziehungskraft auf Männer auszuüben scheint, bestätigt wohl die Feststellung im nächsten Abschnitt, daß viele Doms mit BDSM ihre Komplexe verdecken wollen. In keiner Weise eine attraktive Eigenschaft bei einem Mann, wenn der Sieg über die verschiedenen eigenen Dämonen erst durch die Interaktion mit einer andere Person gewährleistet werden soll.
Durch die große Marktdurchdringung werden allerdings viele zum Schluss kommen, daß die Prota eben der Prototyp einer Sub ist und die dort beschriebene, meiner Meinung nach, missbräuchliche Beziehung die Blaupause für eine BDSM-Beziehung sein soll mit dem Beiwerk, daß Leute, die BDSM praktizieren, ja doch irgendeine Psycho-Macke haben.
Genau darin sehe ich mich angegriffen als denkendes, fühlendes, sexuelles weibliches Wesen.


Antwort auf diesen Kommentar

Hallo Unbekannte,
die Konklusion ist darauf bezogen was aktuell literarisch gut ankommt und dass Kopfkino und Fiktion nicht 1:1 auf die Realität übertragbar ist, ist sicherlich jedem klar. Dennoch scheint es eine Grundtendenz zu geben, sonst wäre diese Beziehungskonstellation derzeit nicht so erfolgreich in der Literatur.
Das nun jeder glaubt die beiden Protagonisten wären typische Doms/Subs glaube ich nicht, dennoch wäre es natürlich schöner wenn die Akteure psychisch normal wären aber es ist eine Fiktion und die lebt von solchen Elementen, es braucht eben extreme Persönlichkeiten für einen extremen Handlungsverlauf der spannend ist (bzw. sein sollte). An manch einer Stelle kommen die BDSMler besser weg an anderer Stelle eben schlechter. Die Geschichte handelt von einem monogamen und liebenden Dom, das entspricht auch nicht der typischen Realität und so selten sind die beschriebenen Komplexe bei BDSMlern leider ebenfalls nicht.
Wir sollten uns nicht direkt von einem Buch angegriffen fühlen und wenn uns die Berichterstattung an einer Stelle nicht passt, nun dafür gibt es Leserbriefe und wenn diese nicht gedruckt werden auch offene Briefe die man anderswo veröffentlichen kann.
Liebe Grüße
Gentledom

Melanie schrieb am 23.07.2012


Meine Meinung über das Buch

Hallo GentelDom,
ich bin per „Zufall“ auf deine Seite gestoßen und hängengeblieben. Ich (37) gehöre auch zu den Frauen die das Buch „Shadows of grey“ gelesen habe.

Ich habe mir das Buch nur gekauft, weil mich mein bester Freund bei einem unserem Telefonaten frug, ob Frauen auf Schmerzen stehen würden, er hätte einen Bericht bei Extra gesehen. Wir hatten darüber, auch bei unserem Treffen ein lustiges langes Gespräch bei dem ich dann meinte: „ Moment, ich bestell es mir bei Ama… und lese es“. Ich hatte das Buch innerhalb von knapp 2 Tagen aus (und das trotz 3 Kinder :-) ) und werde es nun am meinen besten Freund senden, damit wir uns dann, wenn er es gelesen hat, nochmal darüber unterhalten können.
Und muss sagen, als Skandalbuch würde ich es nicht beschreiben. Es war gut zu lesen, teilweise bin ich schon auf dem Stuhl hin und her gerutscht:-), denn ich fand es erotisch und konnte mir gut das Kribbeln vorstellen, was da zwischen ihnen herrschte. UND genau dieses Kribbeln finde ich, macht es möglich Grenzen zu testen und neues auszuprobieren. Ich meine Fesselspiele, verbunden Augen usw. sind doch „normal“ und es ist doch erregend, wenn man mit gefesselt und mit verbunden Augen daliegt und der Partner einen verwöhnt und man nichts sieht. Ergo, die Grenzen sind fließend und ich bin der Meinung, wenn BEIDE es wollen ist dabei nicht anstößiges oder perverses.

Ich bin der Meinung, dass wenn eine erotische Spannung herrscht und man Lust empfindet, KANN ein wenig „Schmerz“ sehr angenehm und förderlich sein. Ich kann nur von mir ausgehen, ok, ich werde dann mal eben ein wenig intim*rotwerd* aber du kennst mich ja nicht… wenn ich beim Sex „aufgewärmt“ bin, darf mein Mann auch ruhig fest an meinem Brüsten saugen und zwirbeln, der Schmerz geht dann direkt zwischen die Beine und es ist schmerzhaftschön, würde er es aber sofort am Anfang machen oder auch mal außerhalb des Bettes….raste ich aus und mecker ihn richtig an, weil es dann nur schmerzt!

Weiterhin hat mich das Buch doch noch einiges gelehrt in Bezug der Beziehung zwischen Dom und Sub. Mir war vorher nicht klar, das „vertraglich“ die im Buch genannten hard limits und soft limits abgesprochen werden. Auch stand in dem Vertrag, ob sie sich fesseln lassen würde und sogar wie. Und ich fand auch den Spruch faszinierend, dass eigentlich der Sub die Spielregeln festlegen würde (durch diese Limits) und der Dom sich dazwischen frei bewegen kann.

Ich meine, ich habe schon vor dem Buch viel über dieses Thema im Internet gelesen und lese auch gerne erotisch Geschichten dazu, aber ich hatte bei diesen Geschichten immer das Gefühl, die Frau hat dann keine eigene Meinung mehr und sei nur nach da Eigentum des Dom, der dann von der Sub alles verlangen kann und sie zu gehorchen hat, ansonsten gibt’s Prügel. Auch wenn sie etwas nicht will, wird sich darüber hinweggesetzt und doch gemacht.

Das ist dann wieder etwas, was mich abschrecken würde, mich jemals in so eine „Position“ zu begeben. Ich meine, ich kann mir vorstellen, wenn mir mal so ein Mann begegnen würde und er diese Dominanz ausstrahlen würde, dass ich dann schwach werden könnte, denn als Frau wünscht man sich das ja, einen Mann zu haben, der einem die Entscheidungen abnimmt. ( Schließlich hat man als Frau heute ja stark zu sein und alles zu meistern, ich meine ich arbeite Vollzeit (85 km von zuhause entfernt) habe 3 Kinder und bin nun mal der Haupternährer der Familie).

Liebe Grüße
Melanie


Antwort auf diesen Kommentar

Hallo Melanie,
vielen Dank für diesen interessanten Kommentar! Das Buch vermittelt Einblicke wie es gehen kann, einen Vertrag zu schließen ist aber nicht unbedingt üblich und meist werden Absprachen recht formlos getroffen, einzuhalten sind sie aber dennoch.
Liebe Grüße
Gentledom

Antonia schrieb am 22.07.2012


Spaß

Ich lese das Buch einfach nur weil es Spaß macht... Und ich glaube...ich mache sehr viele Dinge in meinem Leben nur, weil sie irgendwo Spaß machen.
:-)


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Ich denke das ist auch die richtige Einstellung :)

Lilie schrieb am 21.07.2012


Ist doch nur ein Roman

Lieber Gentledom,
ich muss dir Recht geben. Man sollte das Buch nicht zu ernst nehmen. Ich hatte mir das Buch spontan gekauft und wusste von den ganzen Diskussionen nichts. Nun wenn man es eben nur als einen erotischen Roman betrachtet, macht das Buch meiner Meinung nach Spaß und es hatte aber auf den ersten paar Seiten einen wahren Schockeffekt auf mich. Ebenso, wie Ana habe ich neben meinem Studium in einem Baumarkt gejobbt und war mit 22 noch Jungfrau und ebenso war mein erster Dom ein Kunde von mir im Baumarkt. Aber da hört die Ähnlichkeit schon auf. Aber ganz ehrlich den Rest fand ich einfach nur amüsant und ja, auch erregend (wenn man nicht darüber nachdenkt in welche Schublade man die Sexszenen schieben möchte). Was wiederum meinem jetzigen Dom zugute kam, denn er musste keinen Finger rühren um eine Sub vor sich zu haben die unruhig hin und her rutscht und ihn um Erlösung bittet, denn letztendlich ist zumindest mir das reale lieber als das fiktive eines Romans.


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Hallo Lilie,

nun die Realität ist auch viel spannender als die Fiktion, der Zufall in Bezug auf die Parallelen ist aber wirklich ungewöhnlich ;)

Liebe Grüße Gentledom

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