BDSM Storys
Ein ganz besonderer Kurzurlaub| Teil 3
4:20 Uhr: Plötzlich ein Höllenschlag, und das Bett fällt nach unten. Ich dachte im ersten Moment wir seien durch die Decke nach unten gekracht. Mein erster Gedanke war: Satan will jetzt auch mitspielen. Wir waren böse. Ihre Stimme brachte mich zurück ins Leben. „Oh Mann, das verdammte Bett ist gekracht.“ Und so war es dann auch. Als wir Licht gemacht hatten, sahen wir das Malheur.
Am Bett war auf einer Seite der Rahmen gebrochen. Also wollten wir den Rest der Nacht mit der Matratze auf dem Boden verbringen. Zwischen Pranger, Thron und Käfig. Da war sie wieder, diese besondere Atmosphäre. Man muss diese einfach mal erlebt haben. Kurzerhand beschlossen wir, unser gemietetes Reich nochmals zu nutzen. Wach waren wir ja sowieso schon. Und da die Spreizstange vor dem Thron in unmittelbarem Blickfeld lag, habe ich meine Sub kurzerhand daran fixiert.
Gemütlich setze ich mich auf den Thron und genoss zunächst einmal die Aussicht. Auch ich testete ausgiebig unsere neue Peitsche. Und damit nicht genug: Wir waren beide neugierig, wie sich wohl Klammern an gewissen empfindlichen Stellen auf sie auswirken würden. Sehr, sehr vorsichtig und bereit, jederzeit abzubrechen, brachte ich die Klammern an. Und überwältigt registrierten wir beide ihr erstes Erleben von Lustschmerz. Wie und wo dieses Spiel geendet hat, könnt ihr euch sicher denken, oder?
Danach noch ein kurzes Schläfchen, und dann war Frühstücken angesagt. Frühstück ist inklusive, aber recht einfach gehalten. Es gibt Brötchen, Butter, Wurst, Marmelade, Orangensaft und Kaffee. Das reicht aber voll und ganz. Denn schließlich sind wir ja nicht zum Essen hier her gekommen. Frisch gestärkt ging es danach unter die Dusche, und wir nutzten die uns noch verbleibende Zeit ausgiebig, um nochmals unsere jeweiligen Lieblingsmöbel auszunutzen.
Dann riefen wir die Beauftragte der Vermieterin zur Schlüsselübergabe und Abnahme der Räume – und beichteten den Totalverlust des Bettgestells. Diese konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen und fragte uns gleich besorgt, ob wir uns verletzt hätten. Wir konnten sie nur mit Mühe davon überzeugen, dass das Bett nun ja, öhm, während wir schliefen gekracht war. Als wir erklärten, den Sturz unbeschadet überstanden zu haben, informierte sie die Vermieterin und nahm uns mit in die unteren Räume.
Dort durften wir einen eigens für uns frisch gebrühten Kaffee genießen und uns angeregt unterhalten, während wir auf die Vermieterin warteten. Bei dieser Gelegenheit erfuhren wir auch gleich, für was die unteren Beinöffnungen im Pranger gedacht waren. Man nennt diese Spielart wohl Bastonade. Das heißt, die Füße werden unten im Pranger fixiert, der Delinquent liegt auf dem Boden und erhält Schläge auf die Fußsohlen.
Die Vermieterin kam gleich mit einem männlichen Gehilfen im Schlepptau in der Hoffnung, dass das Bett vielleicht noch repariert werden könne. Leider war nur noch der wirtschaftliche Totalschaden festzustellen. Auch sie hatte sich als erstes besorgt erkundigt, ob wir irgendwelche Verletzungen davongetragen hätten. Wir versicherten ihr, dass wir außer einem gehörigen Schreck ohne weitere Schäden davongekommen waren. Mit vereinten Kräften schafften der Gehilfe der Vermieterin und ich das kaputte Bett in den Keller und ein Ersatzbett in die obere Wohnung.
Die ganze Aktion lief mit einer Komplettbesichtigung des ebenfalls noch vorhandenen Kellers im Haus ab – auch dieser war sehr speziell eingerichtet.
Fazit:
Wir haben unseren Aufenthalt in der BDSM-Wohnung sehr genossen und sind uns sicher, dass wir das wiederholen werden. Wir konnten wertvolle Anregungen für unser eventuell einzurichtendes Spielzimmer mitnehmen und werden uns immer gerne an die Zeit dort erinnern, insbesondere an die sehr sympathische Vermieterin und ihr engagiertes Team.