30.01.2013 - Ein ganz normaler Tag oder nicht?

Gedanken zu dem Tag...

01.30 Uhr    Ich lege mich schlafen

09.15 Uhr    Mein Handy klingelt, meine Eltern fliegen in Richtung Kanaren und wollten sich verabschieden. Ob ich gerade aufgestanden sei, fragt mich mein Vater, weil ich mich verschlafen anhöre (kein Wunder wenn das Handy mich weckt). Natürlich nicht, ich sitze doch schon längst am Schreibtisch (Eltern bleiben Eltern).

09.25 Uhr    Dusche und gegen 09.35 Frühstück

09.45 Uhr    Bei Tee und selbstgemachten Brot lese ich meine Mails. Schön, jemand hat vor, das Kennenlernspiel mit mir zu spielen :). Irgendwann kümmere ich mich dann um die Vorgänge, für die ich bezahlt werde.

12.45 Uhr    Mittagspause, ich bin um 13.00 Uhr mit einem Bekannten in der Stadt zum Essen verabredet. Wir unterhalten uns über den Kinderwunsch, die Sexismusdebatte und Datenschutz.

14.20 Uhr    Zurück im Büro ja nun sollte ich mal fleißig sein

15.19 Uhr    Private Mail: „Hallo Herr GentleDom, ich weiß nicht, an wen ich mich wenden soll, ich bin am Sonntag vergewaltigt worden und kann mit niemandem wirklich reden. Bei der Notfallseesorge habe ich das Gefühl, sie verstehen mich nicht weil ich auf BDSM stehe und meine Freunde und Eltern wissen nichts davon. Nach dem Erlebnis soll das auch ganz sicher so bleiben. Ich brauche einfach jemanden der auch auf SM steht und bei dem ich mich nicht vorverurteilt fühle. Meine Nummer ist xxx-xxxxxxxx vielleicht könnten Sie mich anrufen oder kennen jemanden, der mir helfen kann.“

17.45 Uhr    Feierabend. Ich habe keine Lust mehr. Da das Semester kommende Woche endet (was ich nie wirklich so mitbekomme, da ich ja nicht wirklich studiere sondern nur wegen dem Semesterticket und dem Unisport eingeschrieben bin), schaue ich nach, wie es in der vorlesungsfreien Zeit mit meinen Sporteinheiten ausschaut. Tja diesmal gibt es scheinbar keinen neuen Plan. Durch Zufall entdecke ich aber unter Badminton die Hochschulsportveranstaltung Brettspiele, welche jeden Mittwoch um 19 Uhr beginnt. Super, ich kriege meine Bekannte eh nicht so oft dazu überzeugt, das probiere ich gleich mal aus.

18.10 Uhr    Ich rufe die junge Frau an und wir telefonieren eine halbe Stunde. Ich kenne zum Glück eine Psychologin in ihrer Nähe, die auch BDSMlerin ist und vermittle den Kontakt. Mist, eigentlich wollte ich die Bahn zur Uni nehmen, das wird nun aber zu knapp. Da der Spieleabend nach dem Hochschulsportverzeichnis nur bis 20.30 Uhr gehen soll, packe ich Leergut ins Auto, damit ich wenigstens nicht ganz umsonst mit diesem fahre. Nach dem Spielen kann ich ja noch schnell einkaufen gehen, der Real hat bei uns bis 22 Uhr offen.

21.55 Uhr    Der Spieleabend endet viel später als gedacht. Drei Siege, so macht das doch Spaß :). Ich werde wohl zukünftig öfters so meinen Mittwochabend verbringen, auch wenn das eigentlich einer meiner Fußballtermine ist. Vor der Uni unterhalte ich mich noch etwas länger mit einer Informatikerin über technische Dinge und verspreche, nun regelmäßig zu kommen.

22.14 Uhr    Eine neue Mail in meinem Postfach: „Hallo Gentledom, ich habe da mal eine juristische Frage, da Sie Jura studiert haben und Bdsm interessiert sind, können Sie mir die vielleicht beantworten. Mein Exfreund und -herr hat während wir zusammen waren, Fotos von mir gemacht, nackt in eindeutigen Posen. Er hat ein Fake-Account mit meinem richtigen Namen bei xxxxxx.xxx eingerichtet. Dieser Account zeigte 9 dieser Bilder (eins mit Halsband, eins mit Sperma im Gesicht...) mit meinem vollem Namen.Sie können sich vorstellen, wie geschockt ich war, als mich ein fremder Typ bei Facebook darauf angesprochen hat. Aber zum Glück waren die Bilder nur 46 Tage online. Aber man weiß ja nie, wie schnell sich sowas im Internet verteilt.Ich habe ihn sofort deswegen angesprochen und er gab mir das Passwort. Ich löschte den Account. Nun meine Frage: Soll ich ihn anzeigen? Was wären genau die Folgen für ihn? Oder sollte ich es jetzt auf sich beruhen lassen, da er sich wieder rächen könnte? (Ja ich weiß, ich bin definitiv an den falschen Mann geraten.) Liebe Grüße Kira“ Ich überfliege die Nachricht und werde ihr wohl morgen mal in der Mittagspause oder danach antworten.

22.20    Ich liege im Bett und surfe noch etwas im Internet (nein ich würde niemals nie im Internet Filme schauen) ;). Es meldet sich eine flüchtige Bekannte. Es geht um einen Missbrauch, ihr Dom hat sie übel zugerichtet. Da einige im Forum etwas davon mitbekommen haben, will ich hier nicht darauf eingehen, was genau passiert ist. Wir telefonieren und ich kann sie beruhigen, sie ist selbst vom Fach (Psychologie) und eher Kopfmensch, wir analysieren also die Situation. Ich gebe Tipps zum Vorgehen und wir unterhalten uns einfach, vor allem über die Schockphasen und wie man am besten ein langwieriges Trauma verhindert. Ich warte noch etwas ab, ob sie sich nochmals meldet und gehe dann schlafen. Außerhalb des Telefonats kommunizieren wir über den Forumschat und nebenbei schreibe ich noch einer Frau, die mich reizt, via whatsapp.


Mein Umgang mit der Situation
Nein, nicht jeder Tag ist bei mir so, aber ich betreibe die Seite, um solche Vorfälle zu verhindern.  Kommt es dennoch dazu, versuche ich zu helfen. Ich bin sicher kein Therapeut und sehe mich nur als Ersthelfer an, den Job zumindest beherrsche ich wohl auch ganz gut.
Reflektiere ich darüber, dass ich während eines Berichts über einen schweren Missbrauch mit einer anderen Frau „flirte“, so könnte ich nun entsetzt sein, wie unangemessen das eigentlich ist. Ich bin es aber nicht, ich habe zu solchen Dingen einen sehr professionellen Abstand und wahrscheinlich inzwischen auch eine gewisse Routine.
Während eines Telefonats muss ich mich voll auf mein Gegenüber konzentrieren, wenn ich aber nur schreibe und die Zeit für andere Dinge habe, warum nicht? Wenn ich diesen emotionalen Abstand nicht hätte, würde ich mich auch nicht dazu bereit erklären, selbst unbekannten Menschen zu helfen. Ich habe mal geschaut, was im Januar so alles „anfiel“.

Es gab drei Erpressungen (unter anderem die Sub, mit der ich meine aktuell letzte Session im  Dezember hatte, wurde erpresst), zwei Vergewaltigungen und vier Mal den Fall eines Missbrauchs. Neun Fälle also in einem Monat. Wenn man bedenkt, welche >>>Zugriffszahlen das Projekt Gentledom hat, eigentlich nicht viel. Ich glaube aber eben auch nicht, dass ich für die allermeisten Besucher die erste Adresse bin, wenn es darum geht, Hilfe zu suchen. Viele schlucken das und offenbaren sich niemandem. Zudem gibt es diverse Hilfsangebote und sich an jemanden zu wenden, der völlig fremd ist, dürfte alles andere als leicht sein.

Diskussion mit anderem Top
Während des Abends bzw. der Nacht bekommt ein anderer entfernter Bekannter die abendliche Angelegenheit mit und wir tauschen uns über Doms und die Szene aus. Seine Ansicht: Es gibt sehr wenig schwarze Schafe und BDSMler sind nicht mehr oder weniger kriminell als andere Menschen, wenn es um Missbrauch, Vergewaltigung und Erpressung geht. In seinem Bekanntenkreis kenne er nur einen Dom, der ein Safword nicht beachtet hat. Das Problem ist, es gibt einige wenige schwarze Schafe, diese sind aber immer wieder auf der Suche nach neuen Opfern und deswegen gibt es so viele solche Vorfälle in der Szene.  

Ich habe da einen anderen Eindruck. Beruflich habe ich zwar nichts mit Vergewaltigungen und Missbrauch zu tun, sehr wohl mein Bereich sind aber eben doch immer mal wieder Outings und Erpressungen, vor allem im Kontext Internet. Dass ich damit in Berührung komme ist Zufall, es hat nichts mit meinem privaten Hobby zu tun und keiner der betroffenen Frauen wusste vorher oder danach, dass ich selbst BDSMler bin.
Dennoch haben rund 50% meiner Fälle, in denen es darum geht, dass ein Ex - Typ Sexbilder ins Netz stellt, den Hintergrund einer BDSM Beziehung, bei den Outings evtl. sogar noch etwas mehr. Wenn BDSMler im Schnitt wirklich die gleiche kriminelle Energie wie Nicht-BDSMler hätten, und wir einfach mal den sehr hohen Wert von 15% BDSMlern in der Gesellschaft ansetzen würden, so dürfte der Anteil an Akten, die mit BDSM in diesem Bereich zu tun haben, eben auch nur rund 15% sein, es sind aber gut 50%.

Unser Stammi hat etwa dreißig Teilnehmer, „reine“ Doms (also jene die niemals switchen) hatten wir drei. Einer schied aber schon vor Jahren aus, nachdem er es geschafft hatte, dass seine Sub sich umbringen wollte und er jemandem vom Stammi anrief, er möge sich doch bitte drum kümmern. Nun sind wir noch zu zweit und ich denke Andreas (aka liebstes Kind von Welt) und ich sind in der absoluten Minderheit. Also wenn ich mir derzeit meinen Dombekanntenkreis anschaue, denke ich die sechs Doms, die ich kenne und mit denen ich Kontakt habe, sind alle in Ordnung. Aber ist das nicht immer so im Leben, dass man sich den Bekanntenkreis selbst aussucht, der zu einem passt? BDSM ist für mich in Bekanntschaften nur ein untergeordneter Faktor, daher geht es mir eher um die Menschen. Deshalb verwundert es mich nicht, dass auch ich aus meinem direkten Umfeld sagen könnte: „BDSMler sind nicht mehr oder weniger kriminell als andere“. Ich kenne aber auch sehr viele Subs und daher kenne ich von ihnen auch ein ganz anderes Bild. Missbrauch (es kommt dabei häufig nicht zum Sex, sondern Safewörter und Tabus werden einfach nicht beachtet) ist etwas, das mir immer wieder begegnet. Vielleicht, weil ich eine gewisse Empathie habe und Frauen sich bei mir leicht öffnen können. Ohne eine Statistik geführt zu haben würde ich sagen, dass mehr als die Hälfte der Subs, die länger aktiv in der BDSM Szene unterwegs sind, Opfer eines Missbrauchs, einer Vergewaltigung oder auch einer Erpressung wurden.

Argument Missbrauch sei keine Macht
In einer weiteren Unterhaltung wurde die Behauptung aufgestellt, Missbrauch sei keine Macht. Natürlich ist das Macht es ist sogar eine sehr direkte und intensive Macht. Wenn ich jemandem eine Pistole an den Kopf halte, habe ich Macht über ihn, keine legitimierte Macht, aber es ist und bleibt Macht. „Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut” ist ein schöner Spruch, in dem viel Weisheit steckt. Legitimiert ist Macht, wo sie im Rahmen sozialer, moralischer und ethischer Spielregeln eingesetzt werden darf. Dem liegt ein humanistisches (konsequenter noch ein modernes utilitaristisches) Weltbild zugrunde, wird Macht nicht auf dieser Basis eingesetzt, ist es schlichtweg ein Machtmissbrauch.

Warum Missbrauchen Doms ihre Macht?
Für mich gibt es hier verschiedene Gründe.

Die harmloseste und meiner Meinung nach auch oft die richtige Vermutung ist: Sie können mit der ihnen eingeräumten Macht einfach nicht umgehen. , Im dritten Fall des Tages (dem Missbrauch), würde ich sogar hierauf tippen, ohne den Dom damit in Schutz nehmen zu wollen. In ihrem Rausch merken solche Doms nicht, dass die Sub (in den Grenzen des gemeinsamen Spiels) abstürzt und ohne den Vorsatz zu haben, verletzen sie die Sub.

Der Rausch (der Macht) kann aber auch dazu führen, dass Tabus nicht beachtet werden, weil sie einfach in dem Moment der Illusion erliegen, dass der dominante Part jener ist der das Spiel alleinig zu bestimmen hat. In einer gesunden BDSM Beziehung bestimmen beide das Spiel, die Sub grenzt das Spielfeld mit ihren Tabus ein, der Dom bestimmt, was auf diesem Spielfeld gespielt wird.

Das Beispiel mit dem Bild ist ein Klassiker in Bezug auf Machtverlust. Verliert jemand seine Macht, der sich stark durch diese definiert schlägt er oder sie um sich. Im Großen sehen wir das derzeit im Nahen Osten, wenn sich mal wieder ein Machthaber an seine Macht klammert und alles andere vergisst. Viele dominante Personen haben große Verlustängste, welche sie durch BDSM versuchen, zu kompensieren. Ihre Macht suggeriert ihnen nun sicher zu sein, und die Person an sich gebunden zu haben. Dazu bedient man sich der Dressur, diverser Druckmittel, vieler Versprechen und tollen Sklavenverträgen. Verlässt nun der devote Part den Dominanten, welcher Verlustängste hat, so hat dieser das Gefühl, betrogen und beraubt worden zu sein. Immerhin hat Sub sich ja mit Leib und Seele dem Dom versprochen und in den Augen des Doms sind solche Versprechen bindend und nicht nur Teil eines Spiels. Er zeigt nun nach der Trennung seine Macht, indem er Sub verletzt und / oder bloßstellt. Das soll ihm und ihr zeigen: Sub egal was du machst, du bleibst meins!

Die Vergewaltigung ist das Beispiel eines Triebtäters, der unter dem Deckmantel von BDSM seine Opfer sucht. Ich glaube dieser Mann ist wirklich eher die Ausnahme unter BDSMlern, die meisten Verletzungen werden durch die vorgenannten Gruppen begangen.

Und die Todesfälle?
Immer wieder wird von Todesfällen bei BDSM berichtet. In der Regel sind diese Fälle auf Rauschmittel und Bondage zurückzuführen. Zuletzt war dies vor zwei Tagen ein Thema, nachdem eine deutsche Studentin in Schweden bei BDSM Spielen verstorben war. >>>Neben der Presse hat auch ein Forumsmitglied einen >>>Blogkommentar dazu geschrieben.

Mir ist kein Fall bekannt, in dem es ohne Medikamente/Rauschmittel und ohne Bondage zu einem Todesfall kam. Die einzigen bleibenden Schäden (von denen ich dafür aber öfters gehört habe) waren Krankheiten, die durch Spielzeug/Sexualverkehr übertragen wurden und eben Narbenbildungen durch Gewalt. Krankheiten, die durch den Sexualpartner oder Sexspielzeug übertragen werden, sind kein spezifisches BDSM Problem. Narben ja o.k., hier ist eine Gefahr vorhanden, wenn Dom nicht weiß was er tut, oder auch extra die Sub „markieren“ will.

Abschluss
Ist BDSM gefährlich? Richtig gemacht sicher nicht, aber die Spielart bietet ein großes Gefahrenpotential und dessen sollte sich jeder bewusst sein, Dom wie auch Sub. Eine Grundgefahr ist die Macht. Es gibt >>>interessante Statistiken zum Thema Missbrauch an Frauen. Wenn der Missbrauch zum Beispiel von behinderten Menschen und Heimbewohnerinnen besonders hoch ist, liegt das vor allem daran, dass sie wehrlos sind.

Was ist eine Sub während des Spiels in der Regel? Wehrlos, daher setzt sie sich einer viel höheren Missbrauchsgefahr aus als eine NichtBDSMlerin beim Sex und das ganz unabhängig von „schwarzen Schafen“ oder typischen „Dompsychoproblemen“. Bereits in der Natur dieser sexuellen Spielart liegt ein erhöhtes Gefahrenpotential. Machtlose waren zu jeder Zeit gefährdet, das liegt leider in der menschlichen Natur.


Parallel zu diesem Text habe ich mich dazu entschieden, ein >>>öffentliches Versprechen abzugeben. Dieses kann hier gerne ebenfalls kommentiert werden, da es zu diesem Artikel gehört, auch wenn es an anderer Stelle steht.


Kommentare:


Nonserial schrieb am 14.05.2014


... ... ... ... ...Sprachlos... ... ... ... ...

Ich weiß gerade nichtmal genau wie ich anfangen sollte, sry bin sonst nicht so aus der Fassung zu bekommen.

Danke erstmal GentleDom, dass Du das machst, was Du machst und auch wie Du es machst. Ich habe gerade einfach mal n bisschen hier rumgeklickt und bin auf diesen schon "älteren"(Denke aber mal nicht wirklich unaktuellen) Artikel gestoßen und war erstmal total überrascht, geschockt aber auch sehr angetan von Deiner Art und Denkweise, da ich mir mal eine Ähnliche zusprechen möchte.
Habe mir Deinen Dom-Kodex durchgelesen und würde ihn sofort unterschreiben, da er mich bzw. meine Denkweise ziemlich gut wiederspiegelt und ich denke, dass es auch so sein sollte.
Und das sage ich jetzt hier nicht einfach nur, weil ich es gelesen habe, sondern weil es mir für mich selbst schon im Vorfeld klar war. (Stichwort "klarer Menschenverstand")

Habe mir dann schön gemütlich die Kommentare von oben herab durchgelesen, bis ich auf den Kommentar vom Schätzelein gestoßen bin. ... ... ...Hab mir den ersten Teil davon durchglesen bis der Satz kam: "Nun zum Kommentar ...", da fiel mir dann auf, dass ich falschrum gelesen habe, aber passte ja ganz gut. ^^
Ich stoppte sofort mein lesen und scrollte runter zu besagtem Kommentar... ...las ihn... ... ...und mir blieb nicht nur die Spucke weg, die Worte und noch so einiges anderes.
Erstmal wirklich GROßEN Respekt, dass Du da doch noch so sachlich bleiben konntest GentleDom.

Und auch an Dich Schätzelein, da Du wirklich einen sehr guten Kommentar geschrieben hast.(Was nicht immer leicht ist)

Ich bin selber noch ziemlich neu im Bereich des BDSM und muss sagen, dass mich dieser Artikel wieder ein Stück weiter gebracht hat in der Entdeckung meiner Selbst.

Ich weiß auch nicht warum ich hier gerade überhaupt etwas schreibe, ist sonst nicht so meine Art, aber diesen "Artikel" hier werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen und dass auch mit dem Hinweis auf die Kommentare darunter.

"Danke vielmals" ist glaub ich alles was ich damit sagen möchte.

Respektvolle Grüße

Nonserial


Antwort auf diesen Kommentar

Hallo Nonserial,

so alt ist er noch gar nicht und eigentlich sind die meisten Texte auf dieser Seite nicht alt :) Bevor ich mit der eigenen Seite angefangen habe hatte ich vielleicht fünf oder sechs Texte anderswo veröffentlicht :)

Über Weiterempfehlungen freue ich mich immer und auch wenn es ein extremer Text ist (ein wirklich normaler Tag wäre kaum im Blog gelandet) gibt es einige Einblicke.

Liebe Grüße

Gentledom

Nadja schrieb am 14.03.2014


Oh...

Hallo,
dass Sub-Sein so gefährlich ist, hätte ich nicht gedacht. Dann wohl lieber nur BDSM-Interessierte bleiben oder Domina probieren.
Dass Leute dich um Hilfe bitten, finde ich nicht verwunderlich, weil auch wenn du "fremd" bist, weiß man ziemlich viel über dich, wenn man die Webside durchliest. Je nachdem, wie viel man liest, sogar mehr als über "echte" Freunde.
Dass du Leuten hilfst, ist auf jeden Fall lobenswert, v.a. wenn du es so oft tust und weil es dir eig. nichts bringt.
liebe Grüße


Antwort auf diesen Kommentar

Es bringt schon etwas, ich finde Engagement ist wichtig. Ob nun sozial, politisch oder wobei auch immer. 

Anticus schrieb am 07.02.2014


Häusliche Gewalt

Als Sachbearbeiter für Häusliche Gewalt und Stalking werde ich täglich mit dem Thema Gewalt konfrontiert - ich habe also sehr viel Erfahrung mit "falscher" Gewalt. Der Umgang mit den Opfern erfordert sehr viel Einfühlungsvermögen und der mit den Tätern eine gewisse Härte.

Schockiert bin ich über mancherlei Ansichten und Äußerungen von Herren und Doms hier. Der Respekt, die Achtung und auch die Wertschätzung gegenüber den subs und Sklavinnen geht meines Erachtens viel zu oft unter. Abgsehen ist vielen nicht bewusst, was sie hier tatsächlich für rechtliche Grenzen überschreiten und u.a. auf ein Eigentum pochen, dass sie definitiv nicht haben.

Unsere subs und Sklavinnen haben für dass, was sie uns geben, den Himmel auf Erden verdient, auch wenn wir ihnen diesen natürlich nicht geben können, aber sie dafür zu wertschätzen sollte auf jeden Fall möglich sein und ist eine Pflicht. Wir geben ihnen es auf eine andere Art und Weise zurück, wie es eben Vanillas nicht können. Das darf jedoch kein Grund sein, unsere Macht und Möglichkeiten auszunutzen. Im Gegenteil. Wer trägt die Verantwortung? Nur wir! Und derer müssen wir gerecht sein und uns den Respekt stets dadurch verdienen, dass man uns vertrauen kann. Ist das Vertrauen einmal gebrochen, ist es sehr, sehr schwer, es wieder herzustellen.

Was sich hier so als Herr und Dom ausgibt und meint einer zu sein, ist... nun ja... bedenklich. Diese Ausdrucksweise verletzt hoffentlich nicht zu viele in ihrer Ehre ;-)

Ich habe hier kürzlich eine sub hier kennengelernt, ihre Schilderung ihres Dates war für mich schockierend. Ich habe schon viel gelesen aber was tatsächlich im BDSM-Bereich bei ersten oder zweiten Dates alles schief läuft... Hier ist die Dunkelziffer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mindestens so hoch, wie bei Häuslicher Gewalt, wenn nicht gar höher. Die Hemmschwelle hier etwas zur Anzeige zu bringen ist doch auch deutlich höher. Nachvollziehbar.

Man kann hier wirlich nur an die Herren und Doms appellieren sich so zu verhalten, dass es unseren subs und Sklavinnen in jeder Form gerecht wird und keine Straftaten begangen werden.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen weiterhin viel Spaß mit unseren "Begegnungen" im BDSM-Bereich.

Anticus


Antwort auf diesen Kommentar

Hallo Anticus,

ich stimme dir in sehr vielen Punkten zu. Dennoch will ich einen Absatz mal ein wenig hinterfragen....

Unsere subs und Sklavinnen haben für dass, was sie uns geben, den Himmel auf Erden verdient...
> Für mich ist es ein geben und nehmen, beide haben eine Lust und diese wird vom jeweils anderen bedient. So funktioniert der Austausch von Lust eben... Ich mag diese Übertreibungen nicht denn auch sie sind gefährlich da damit ein überspitztes Bild von etwas abgezeichnet wird.

Wir geben ihnen es auf eine andere Art und Weise zurück, wie es eben Vanillas nicht können.
> Sorry, ich glaube das stimmt nicht... auch ein Vanilla kann jemanden zum "Fliegen" bringen oder ihn mit XYZ beglücken, wir haben keinen heiligen Gral der uns über andere Spielweisen erhebt.

Wer trägt die Verantwortung? Nur wir!
> Falsch auch die Sub trägt einen Teil der Verantwortung, das nennt man dann gesunde Eigenverantwortung.

Abgesehen davon > 100% Zustimmung ;)

Liebe Grüße

Gentledom

Anon-Visitor schrieb am 13.06.2013


Nur ein Kommentar

Opfern zu helfen ist in meinen Augen eine Verpflichtung, der heute leider zu wenige Menschen nachkommen.Da Opfer bei Gentledom auf offene Ohren und Hilfsbereitschaftschaft treffen gebührt ihm Dank und Anerkennung.

Nun meine Meinung zu dem eigentlichen Thema:
Die Aussagen von "Master Roger" fasse ich kurz unter verantwortungslos und respektlos zusammen. Über die moralische und ggf. strafrechtlich relevante Seite seines beschriebenen Verhaltens will ich mich nicht äußern.

Macht ist eine gefährliche Droge, die auch eine starke Selbstbeherrschung erfordern kann, aber ein Dom darf nie vergessen, dass er auch Verantwortung für die Sub trägt. Ein Verstoß gegen vor dem Spiel genannte Tabus oder gegen ein Safeword ist mindestens ein klarer Vertrauensbruch und zerstört die Basis jeder verantwortungsbewussten Spielbeziehung.

Grüße
Der stille Mitleser, der nun doch zum Kommentator wurde


Antwort auf diesen Kommentar

Zu viel des Lobes. Wie du sehe ich es auch als selbstverständlich an, daher ist ein Lob in meinen Augen eben gerade gar nicht nötig. Dann hoffe ich mal, dass du nun öfters kein stiller Mitleser mehr sein wirst :) Liebe Grüße Gentledom

Samya schrieb am 17.04.2013


Schwarze Schafe

Hallo Gentledom,

ich möchte nur kurz erwähnen, dass ich sowohl deinen Artikel als auch die Reaktion auf diesen selbsternannten Dom sehr gut finde. Du bist so ruhig wie möglich geblieben, obwohl er einfach absoluten Schwachsinn von sich gegeben hat. Schade, dass es so viele Idioten auf der Welt gibt und schade, dass sich einige davon BDSM als Ausrede nehmen. Ich finde es toll, dass du den Opfern hilfst, hoffe aber inständig, dass Artikel wie diese unerfahrene Subs vorsichtiger machen, sodass so was vielleicht weniger passiert. Nicht, weil die Subs durch ihre Unerfahrenheit/Einwilligung/ein "zu leises" Nein o.ä. "mitschuldig" wären, sondern einfach, weil es leider leichter ist, vernünftige Leute zur Vorsicht zu ermahnen, als unvernünftigen Leuten einen gesunden Menschenverstand und Respekt für ihre Mitmenschen beizubringen.

Samya


Antwort auf diesen Kommentar

Hallo Samya,auch wenn es einem nicht leicht fällt, gerade in diesen Fällen sollte man ruhig bleiben. Die Hauptintention des ganzen Projekts ist genau dies, Gefahren aufzeigen und über sie aufklären. Bei mir geht es nur sekundär darum BDSM aus der Schmuddelecke heraus zu holen. Also wenn du mal wieder ein Bloggerproblem hast helfe ich sehr gerne :)Liebe GrüßeGentledom

Chensit schrieb am 06.02.2013


Nicht bdsm-spezifisch

Das hohe Maß an Gewalt gegen Frauen findet sich nicht nur im bdsm- Bereich. Laut aktuellen Zahlen hat jede 4. Frau in Deutschland in ihrer Beziehung schon einmal einen körperlichen und/oder sexuellen Übergriff erlebt, und bei jeder 7. Frau war es ein strafrechtlich relevanter Übergriff.
Ich glaube daher nicht, dass Doms eher gewalttätig werden als un-bdms-ige-Männer und auch nicht, dass devote Frauen leichtere Opfer sind.
Allerdings sehe ich bei Taten im bdsm-Kontext eher das Problem, dass sowohl Täter, Kontaktpersonen den Spruch "Eigentlich stehst du ja drauf" verschützen werden, um die Tat abzutun. Und in vielen Fällen lassen sich die Opfer dadurch verunsichern.


Antwort auf diesen Kommentar

Das Gefühl habe ich nicht. Es kann auch leicht sein, dass uneinvernehmliche Gewalt von Richtern und Staatsanwälten gerade deswegen nicht als solche gesehen wird (gerade im Bereich Noncon oder wenn es kein Safeword gibt). Genauso gibt es aber auch jene von dir beschriebenen Fälle. Ich denke, hier ist einfach ein Unverständnis vorhanden, das zu schlimmen Fehleinschätzungen führen kann, tendenziell aber in der von dir angesprochenen Richtung. Wenn ich mich so umhöre und mit erfahrenen Subs spreche, habe ich eher den Wert von 50% im Kopf, wenn es um Missbrauch bzw. körperliche oder sexuelle Gewalt geht, die nicht einvernehmlich war. Bei Frauen, die jung angefangen haben und schon länger dabei sind sogar etwas mehr. Ich denke daher schon, dass es im Kontext BDSM mehr Missbrauch als in Beziehungen/Affären/Dates/ONS gibt, bei denen  BDSM keine Rolle spielt.

Kastalia schrieb am 01.02.2013


Meine Meinung!

Erstmal möchte ich mich bei Gentledom bedanken, dass er sich so für die Opfer sexueller Gewalt einsetzt und versucht zu helfen, wo es nur geht.
Zudem weiß ich es sehr zu schätzen, dass Du für Dich entschieden hast, einem Kodex zu folgen und ihn öffentlich zu machen. Ich hoffe, dass sich viele in den Grundsätzen wiedererkennen und sich diesem anschließen.

Zu Roger:
Der Kodex, den Gentledom niedergeschrieben hat, sollte zu den Grundüberzeugungen eines jeden Menschen gehören, der Verantwortung gegenüber einem anderen trägt.
Mit "Eigenschuld" bei einer Vergewaltigung oder einem Missbrauch zu argumentieren ist, entschuldige, unterste Schublade.
Ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der sich freiwillig vergewaltigen oder missbrauchen lässt (Rapeplay ausgeschlossen). Dabei hat es nichts damit zu tun, ob das Opfer „nein“ sagt.
Im Schock schaltet der Körper und die Psyche auf Überlebensmodus. Dabei passiert es sehr oft, dass das Opfer sich der Situation weder aktiv noch verbal entziehen kann.
Zu Fotos und den diesbezüglichen Eigentumsrechten muss ich nichts mehr sagen. Das hat der Gesetzgeber ausreichend geregelt. An diesen Bestimmungen ändert auch der Umstand einer BDSM-Beziehung nichts!

Liebe Grüße
Kastalia


Antwort auf diesen Kommentar

Danke für deinen Beitrag, er spricht für sich.

sklavin schrieb am 31.01.2013


Sie leben!!!

Schockierend, aber wahr.....es gibt sie.......!!!
Die Bezeichnung DummDom ist da noch viel zu milde.
Wie kann man sich Master nennen, wenn man so eine frauenverachtende Haltung hat?
Welche Frau/Sub/Sklavin würde sich auf so jemanden einlassen???
Tue mir schwer, bei solch einem Kommentar sachlich zu bleiben, da es mich unglaublich wütend macht, dass solche Typen draußen rumrennen und sich als Master verkaufen!!!



Antwort auf diesen Kommentar

Ich kann dich gut verstehen, wobei ich es anders kommentiere, in dem Glauben meine Art würde nicht direkt an ihnen abprallen...

Schätzelein schrieb am 31.01.2013


Ein Schlag ins Gesicht

Lieber Gentledom,

das war in der Tat kein gewöhnlicher Tag für Dich. Und für die betroffenen Damen wohl auch nicht. Das ist jetzt durchaus nicht ironisch gemeint. Es ist schlimm, wenn Macht missbraucht wird, ob das im BDSM-Bereich geschieht oder außerhalb, spielt in meinen Augen dabei keine Rolle. Ebenso wenig ist es relevant, ob Opfer oder Täter weiblich oder männlich sind.

Aber da wir uns hier auf einer Seite befinden, die sich mit dem Thema BDSM beschäftigt und unter anderem die Intention hat, gerade solche Vorfälle zu vermeiden, will ich auch mit meiner Antwort in diesem Bereich und bei den genannten Vorfällen bleiben.

Gentledom danke, dass Du den betroffenen Opfern geholfen hast. Das schafft sicher nicht jeder. Und danke auch dafür, dass Du einen Artikel darüber in Deinen Blog eingestellt hast. Denn dieser kann ein mahnendes Beispiel sein, wie schnell aus dem vermeintlichen Teufel, der an die Wand gemalt wird, ein reales, schlimmes und fürs ganze Leben prägendes Ereignis werden kann.

Auch die Idee mit dem Kodex finde ich gut, stellst Du es doch jedem frei, diesen für sich zu verwenden, ob Sub oder Dom. Nur in punkto öffentlicher Verbreitung von Einzelheiten aus der Beziehung sehe ich das etwas anders als im Kodex vorgesehen.

Nur weil ein Part meint, Einzelheiten aus der gemeinsamen Zeit öffentlich bekannt zu geben, muss der andere sich noch lange nicht ebenfalls auf dieses Niveau herunterlassen. Aber das darf jeder halten, wie er mag.

Doch nun zum Kommentar von "Master" Roger.

Ich habe keine Ahnung, was Roger (ich lass den Titel jetzt mal bewusst weg) mit diesem Artikel bezwecken wollte. Schockieren? Das ist jedenfalls gelungen.

Sicher, ein Kodex für Doms wird sich niemals durchsetzen. Wozu auch? Eigentlich sollte der gesunde Menschenverstand auch bei Dom soweit vorhanden sein, dass dieser weiß, wie er eine Sub(=Mensch) zu behandeln hat. Da dies jedoch nicht immer ganz einfach ist, gerade für Neulinge, finde ich den Kodex eine gute Idee. Also für jene Doms, die sich nicht für unfehlbar halten und sich auch was sagen lassen.

Meist sind die Subs doch selber schuld? Gibt es da irgendwelche Erfahrungswerte? Oder Statistiken? Diese Behauptung ist ein Schlag ins Gesicht aller Subs, die so einen Missbrauch oder gar eine Vergewaltigung erleben mussten. Also nicht wundern, wenn hier entsprechende Antworten auf diese Aussage kommen.

Und obwohl ich nicht weiß, ob die Subs in den obigen Fällen deutlich nein gesagt haben, oder nicht: Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es im Spiel nicht immer leicht ist, das Safewort auszusprechen. Aber wenn Sub total aufgelöst ist und Dom bittet, aufzuhören? Dann darf Dom trotzdem fortfahren, nur weil sie das verflixte Safeword im Moment nicht über die Lippen bekommt? Weil sie einfach zu geschockt ist von dem, was gerade mit ihr passiert?

Zum Donnerwetter, das geht so einfach nicht! So einfach kann Dom nicht die Schuld komplett an Sub abgeben für das, was passiert ist.

Und zum Begriff Eigentum: Bitte nicht die Begriffe Sache und Mensch verwechseln. Menschen haben neben einer ganzen Reihe von Rechten auch ein Recht am eigenen Bild. Es zählt mit zu den Persönlichkeitsrechten. Und das gehört keineswegs Dom. Es ist einfach nur mies und zeugt von einem ärmlichen Charakter, wenn hier nach Beendigung der Beziehung intime Fotos der Ex ohne deren Wissen und Einverständnis veröffentlicht werden.

Ich hätte da eine Frage an Roger. Stell Dir vor, Du hättest eine erwachsene Tochter, die BDSM betreibt. Würdest Du Deine Auffassung bei Deiner Tochter, wenn sie Dich nach so einem Vorfall um Hilfe bittet, genauso vertreten?

Mehr mag ich dazu im Moment nicht sagen. Obwohl, eines noch. Eines ist Roger mit seinem Kommentar jedenfalls gelungen. Liebe Subs, lest das hier aufmerksam und seid sehr, sehr, vorsichtig bei der Auswahl derer, denen ihr euren Leib und euer Leben in die Hände legt. Dann hat dieser widerliche Kommentar doch wenigstens etwas gebracht.

Beste Grüße
vom Schätzelein


Antwort auf diesen Kommentar

Danke für den Kommentar

Roger schrieb am 31.01.2013


Humbug

Sorry lieber Gentledom,

ich finde das alles hier vollkommen übertrieben. Ein Kodex für Doms wird sich nicht durchsetzen können, willst du mir etwa vorschreiben wie ich eine Sklavin zu halten habe? Meist sind die Subs doch selber Schuld wenn ihnen so etwas widerfährt, was hast du damit zu tun, was regst du dich darüber auf? Hat die Sub denn bei der "Vergewaltigung" und dem "Missbrauch" deutlich nein gesagt? Dazu lese ich nichts! Macht sie das nicht ist sie dann nicht selber Schuld, wer nichts sagt als Sub, tja die ist dann damit einverstanden was ich mache. Wenn ich Fotos von meinem Eigentum mache, sind die Fotos doch mein Eigentum, wie es scheint hat die Kleine das doch freiwillig mit sich machen lassen. Tja und jetzt will sie plötzlich nicht mehr dazu stehen.

Master Roger


Antwort auf diesen Kommentar

Ok ausnahmsweise schenke ich mir gerade mal das "Lieber" bei deiner Anrede

Hallo Roger,

ohne dir zu Nahe treten zu wollen, auf welchem Planeten lebst du?

1. Ich schreibe niemandem vor sich nach diesem Kodex richten zu sollen. Es ist eine Anregung und ich hoffe sie wird aufgegriffen, es wäre ein schönes Zeichen, ich glaube nämlich Doms wie du einer glaubst zu sein sind in der Minderheit, ihr seid einfach nur laut, textet jede Frau an und seid daher sehr präsent.

2. Ok ich reiße mich gerade echt zusammen sachlich zu bleiben. Thema Fotos, ja der Dom ist "Eigentümer" der Fotos keiner kann ihn zwingen diese zu löschen. Aber das bedeutet nicht, dass er die Bilder auch veröffentlichen darf. Es gibt in Deutschland das Persönlichkeitsrecht und jenes wird hier massiv verletzt, das Verhalten ist ein Verstoß gegen zivil (das kostet Geld) und strafrechtliche Vorschriften (kostet auch Geld kann aber auch zu netten Vorstrafen führen, ins Gefängnis kommt ein nicht vorbestrafter Mitbürger deswegen aber nicht).

3. OK wenn jemand nichts sagt darf man also alles mit ihm oder ihr machen. Also "Master" Roger wenn ich ihnen auf einer BDSM Party KO-Tropfen in ihren "Dom Pérignon" mische und sie danach drei homosexuellen Sadisten überlasse ist das dann OK oder? Es gibt Situationen in denen kann man nicht sprechen. Fremd zugeführte Drogen ist eine, ein Schock eine andere und in beiden Fällen kann das Opfer dafür nichts.

4. Vielen Dank für diesen Kommentar, er zeigt mir, dass das hier nicht übertrieben ist.

In diesem Sinne den Gruß den ich allen DummDoms (ja nun wurde es doch persönlich) schicke:

Plüschigweiche Grüße

Gentledom

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Neue Kommentare
     
  •   Ronja schrieb am 09.07.2021
    Als Brat finde ich mich in dieser Definition gar nicht wieder. Als ... [mehr]
  •   Lina schrieb am 06.07.2021
    Insbesondere als Brat brauche ich einen sehr konsequenten Dom, sonst ... [mehr]
  •   Wron71 schrieb am 08.06.2021
    Lol....@Janus.... Vielleicht liegt es an dir, das dich das stört.  ... [mehr]
  •   RonjaSub schrieb am 15.05.2021
    Vielen lieben Dank für deinen Blogbeitrag. Auch ich habe mir ( als ... [mehr]
  •   The Sin schrieb am 30.04.2021
    Vielen Dank! Brat.... Ja es braucht alles eine Bezeichnung. Jetzt bin ... [mehr]