BDSM Storys
Ein ganz besonderer Kurzurlaub | Teil 2 von 3
Danach gingen wir beide durch die Wohnung, um uns in Ruhe die verschiedenen Einrichtungsgegenstände zu betrachten. Das Anziehen nach dem Duschen schenkten wir uns dabei. Schließlich blieben wir beide fasziniert vor dem Käfig stehen. So etwas hatten wir beide noch nicht gesehen. Während der Käfig selbst sehr groß war und man darin problemlos aufrecht stehen konnte, war die Tür des Käfigs verhältnismäßig klein. Und da kam mir eine gute Idee. „Schatz, meinst Du, da kommst Du überhaupt rein?“, fragte ich mein ahnungsloses Opfer. Und er probierte es, neugierig wie er ist, natürlich gleich aus. Und schwupps, fiel die Käfigtüre hinter ihm ins Schloss – und damit war auch entschieden, wer von uns beiden im ersten Spiel welche Rolle einnehmen würde. Ungläubig rüttelte er an der Käfigtür, um mich kurz darauf mit seinen herrlichen dunklen Augen anzufunkeln. Ich liebe diesen Blick!
Und seine Wehrlosigkeit nutzte ich weidlich aus. Er musste einige Kitzelattacken über sich ergehen lassen, denen er zu entrinnen versuchte, indem er sich in die letzte Ecke des Käfigs verzog. Da das gute Stück jedoch frei im Raum aufgestellt und somit von allen Seiten zugänglich war, blieben seine Fluchtversuche ohne Erfolg. Erst als er signalisierte, dass er bereit war, die gewählte Rollenverteilung zu akzeptieren, legte ich ihm durch die Gitterstäbe hindurch lederne Fesseln für Hals, Hände und Beine an. Sicher ist sicher! Dann ließ ich ihn heraus und führte ihn schnurstracks zur Bondageliege. Wie praktisch!
Dort gab es genügend Haken links und rechts der Liege, um ihn wie einen leckeren Rollbraten darauf fest zu verschnüren – auch ganz ohne Bondagekenntnisse. Zum folgenden Geschehen sei nur so viel gesagt: Man kann sein Opfer auf so einer Liege herrlich verwöhnen oder aber ein bisschen piesacken, so lange, bis das Opfer und auch der aktive Part nicht mehr anders können und wollen als … Und selbst das klappt auf so einer Liege wunderbar! Man muss das Opfer dafür nicht einmal losbinden! Erschöpft band ich ihn schließlich los, und wir kuschelten erst einmal ein bisschen und gönnten uns eine kleine Pause.
Danach führte ich meinen Schatz zur Spreizstange, die vor dem Thron von der Decke baumelte. Er bekam noch einen zärtlichen Kuss, dann fixierte ich seine Hände an der Stange. Und setzte mich genüsslich auf den Thron vor seiner Nase, um ihn ein bisschen zu necken und zu reizen. Wie, das überlasse ich des Lesers Fantasie. Dies veranlasste meinen Sub, ein bisschen frech zu werden, weshalb ich mich von meinem Thron erheben und ihn erneut kräftig durchkitzeln musste. Das ging noch viel besser als zuvor, da er ja jetzt mit erhobenen Armen vor mir stand und nur eine sehr begrenzte Fluchtmöglichkeit hatte. Als kleine Entschädigung verwöhnte ich ihn anschließend wieder ein bisschen, um mich dann wieder auf den Thron zu setzen – man soll ja immer aufhören, wenn es am schönsten ist. ;-)
Da verwandelte sich mein Schatz in einen Bruddelsub (= schimpfenden Sub), und ich gedachte, ihm ein wenig Angst einzujagen. So griff ich mir unsere neue Bullwhip, die ich sorgsam hinter dem Thron versteckt hatte. Beim Anblick dieses Spielzeugs verstummte er zunächst beeindruckt. Um mir anschließend zu erklären, dass ich mich das ja doch nicht trauen würde. Als ich ihn dann jedoch zuvorkommend fragte, ob er die Schläge lieber vorne auf die Brust oder doch lieber hinten auf den Po oder Rücken haben möchte, entschied er sich spontan, mir seinen Rücken zu präsentieren.
Vorsichtig schwang ich die Whip ein paar Mal durch die Luft, um ihre Flugeigenschaften zu testen. Amüsiert beobachtete ich dabei, wie er zusammenzuckte, wenn er den Lufthauch der Peitsche dann und wann spürte. Schließlich begann ich sachte, mit der Peitsche abwechselnd seinen Rücken oder Po zu bearbeiten, mit nach und nach steigender Intensität. Vom Resultat waren wir beide überrascht. Nur der eine Hieb, der seine Halsbeuge erwischte, war für beide nicht sehr schön *schäm*. Er schien große Schmerzen zu haben, und sämtliche Trostversuche blieben vergebens. Er erklärte mir, ihm gehe es wirklich nicht gut und er wisse nicht, ob er so weiterspielen könne. Da befreite ich ihn selbstverständlich sofort von seinen Fesseln und nahm ihn fürsorglich in die Arme, um ihn zum Bett zu führen.
Er: Ha! Ausgetrickst, dachte ich mir, als meine besorgte Domina mich zum Bett geleitete. Ein kurzes „Switch“ und mal kurz den „strengen Blick“ aufgesetzt, und schon waren die Rollen neu verteilt. Und jetzt mehr nach meinem Geschmack. Plötzlich befand ich mich wieder am richtigen Ende der Bull Whip. Und da Rache ja bekanntlich süß ist: Ab in den Käfig. Nachdem wir ja schon von meinem mehr oder weniger freiwilligen Aufenthalt dort berichtet haben, geht’s gleich weiter mit Schätzleleins erstem Kontakt mit dem Pranger. Also, ich bin mal ehrlich: Wirklich bequem hat das nicht ausgesehen. Und da das Teil auf der einen Seite ziemlich nahe an der Fensterfront stand, war es auch relativ schlecht zugänglich. Nichtsdestotrotz konnte ich endlich die bereitgestellten Gerten und Rohrstöcke nach Herzenslust aus- und durchprobieren.
Aber die wichtigste Frage für mich war: Für was zum Teufel sind die beiden Öffnungen nahe am Boden? Diese Frage sollte sich erst später endgültig klären.
Und jetzt ging es zu einem meiner persönlichen Favoriten: Dem Andreaskreuz. Groß, breit und schwarz. Ideal geeignet für die Frau. Hier kann sie nichts verstecken. Keine Chance. Und wenn Mann dann noch die geeigneten elektronischen Hilfsmittel dabei hat, dann Gnade ihr …! Dann kann sie noch so sehr versuchen, die Beine zusammen zu klemmen. Sieht zwar süß aus (X-Beine lassen grüßen), ist aber gänzlich ohne Wirkung.
Über die Bondageliege möchte ich nicht viel erzählen. Nur eins sei gesagt: Die Spreizstange, die über ihr angebracht ist, sollte man unbedingt benutzen. Den Rest überlasse ich eurem Kopfkino, das sicherlich schon auf Hochtouren läuft.
So und nun aber zu unserer Nummer Eins in Sachen BDSM-Möbel, dem Halbbock. Ein leicht zu unterschätzendes Möbelstück. Nach Subbies Aussage sehr bequem. Vorteile für den Top liegen klar auf der Hand: Das Opfer ist dank Fixierung absolut hilflos, rundherum gibt es vollen Zugriff, er hat genau die richtige Höhe, und nicht zuletzt ermöglicht er einen schönen An- und Einblick auf den tollen Körper meiner Subbie. Nach dieser letzten „Station“ unseres ersten Spieldurchganges war erst einmal Relaxen angesagt.
Langes Spielen macht hungrig. Schnell die bereitgelegten Pizzaservice-Prospekte durchschauen und bestellen. Service kommt ins Haus. Merke: Nicht über das freche Grinsen des ca. 17-jährigen Pizzaboten wundern oder sogar ärgern. Auch den Satz „Na dann einen guten Appetit und noch viel Spaß.“ einfach ignorieren. Der Mann weiß einfach Bescheid. Ach so, den Nachtisch, ich meine wirklich nur das Tiramisu, sollte Mann und natürlich auch Frau sich nicht entgehen lassen.
Schon während des Relaxens auf dem äußerst bequemen Bett hatte ich natürlich die an beiden Enden angebrachten Ketten entdeckt. Mit dem Satz „Schatz, lass es uns doch noch etwas auf dem Bett bequem machen“ lockte ich sie zurück auf die Spielwiese. Dort waren es dann nur noch insgesamt vier Handgriffe, und fertig war meine Kreation „SUBBI AN KETTEN AUF MATRATZE“. Fassungslos, aber immer noch nicht sprachlos meinte sie: „Tja, dann schlaf ich jetzt halt ’ne Runde.“ Weit gefehlt. Denn merke: Doms liebstes elektrisches Spielzeug an der richtigen Stelle angebracht, dann ist an Schlaf nicht zu denken.
Denn bei diesem gibt es nur zwei Geschwindigkeitsstufen (Vollgas und Turbo-Vollgas), und es geht nur in eine Richtung – vorwärts. Und was macht der Dom solange? Natürlich. Er liegt gemütlich neben Subbie und trinkt ein oder auch zwei Gläser Sekt. Der Versuch, das Sektglas auf ihrem Bauch abzustellen und sie anzuweisen, nicht zu wackeln, ist gründlich gescheitert. Was nach der Aufwärmrunde passiert ist, darf sich jeder selbst ausmalen.
So, nun war Nachtruhe angesagt. Ist übrigens ein ganz eigenes Gefühl, in einer Wohnung zu schlafen, die andere als Folterkammer bezeichnen würden. Aber wir beide schliefen nach getaner „Arbeit“ wie die Engel.