Natursekt – es als Dom einfach mal laufen lassen

Natursekt und Ohrfeigen waren in den ersten Jahren absolute Tabus von mir, inzwischen genieße ich beide Spielarten sehr. Wie ich dazu kam: eine Sub, die es mochte und mich als Belohnung darum bat.

Was mir inzwischen daran gefällt: Nun, was ist erniedrigender als jemanden im wahrsten Sinne des Wortes anzupissen? Aber wo macht man das eigentlich, wie und wohin? Das dürften sicher die Fragen der Leser/innen sein.

Sauberkeit und mögliche Orte

Wenn man es sauber mag, gibt es verschiedene Optionen. Die Badewanne oder Dusche ist da die erste Wahl. Natürlich kann aber Sub auch selbst auf dem WC sitzen, und man lässt es so laufen, dass alles von dort ins WC fließt.

Eigentlich sollte es nirgends ein Problem sein, solange man Flüssigkeiten leicht vom Boden aufwischen kann. Natürlich geht es auch im Bett, passende, wasserdichte oder flüssigkeitsaufsaugende Unterlagen vorausgesetzt, oder man nimmt sich ein Planschbecken als pragmatische Lösung.

Körperliche Aspekte beim männlichen Dom

Als männlicher Dom sollte man eines wissen: Wenn einen das sexuell sehr reizt, man also eine Erektion hat, ist das kontraproduktiv, und es wird erst mal nicht viel laufen können.

Die Erektion blockiert das Wasserlassen. Hier kann es helfen, erst einmal anderweitig zu kommen und diese Spielart als Abschluss oder Zwischenspiel zu nutzen. Aber auch leichte Erregung kann den Strahl erheblich beeinträchtigen, bei mir läuft es weitaus langsamer als wenn ich aufs WC gehe. Das hat aber auch den Vorteil, dass das Spiel deutlich länger andauert.

Hygiene und Sicherheit

Wohin? Nun, wohin erlaubt ist. Wobei klar sein muss: Auch wenn man liest, dass Urin keimfrei ist, ist das nur die halbe Wahrheit. Keimfrei oder immerhin keimarm ist er bei einem gesunden Menschen.

Mittels Urin können auch sexuell übertragbare Krankheiten übertragen werden. Wenn Flüssigkeit in oder auf den Mund oder die Vagina gelangt, besteht durchaus ein Risiko. Hier darf und sollte danach gefragt werden, wann es einen Test gab und auf was alles getestet wurde.

Es empfiehlt sich neben einem Safewort auch ein Safezeichen zu haben, insbesondere wenn Worte in dem Moment nicht so einfach gebildet werden können.

Reagiert der Dom mit Unverständnis, so ist das nicht gerade ein gutes Zeichen, dass er seiner Verantwortung in einer Session immer gerecht werden dürfte. Natürlich werden auch Spermareste mit herausgespült, wenn er vorher ejakuliert hat.

Gründe für diese Spielart

Warum macht man so etwas? Die häufigste Antwort ist Erniedrigung, aber es gibt auch welche, die es aus reiner Lust, im Sinne einer Markierung oder als Zeichen der Unterordnung praktizieren.

Wohin? Das ist eine gute Frage. Wer mit der Spielart startet, kann ganz klein anfangen, gemeinsam duschen und dort auf den Po oder die Beine. Alles ist sofort ab, falls es doch als unschön empfunden wird.

Aber jeder Ort ist möglich, je intimer, umso vorsichtiger sollte man anfangen. Am intimsten ist es in ihr, wobei sich beim Mund die Frage stellt: schlucken oder rausfließen lassen? Im Gaybereich gibt es auch anale Einläufe.

Persönliche Vorlieben

Ich persönlich favorisiere die Dusche. Sub kniet sich hin, und die Stellen, die erlaubt sind, werden genutzt. Danach dann duschen, denn ich persönlich will nicht mit einer Person voller Urin kuscheln. Aber auch hier gilt: Jeder Jeck ist anders.

Meine erste Erfahrung war die Bitte meiner damaligen Sub, als wir einen Dreier hatten. Jahre später war eine andere Sub so frei und, ohne mich zu fragen, ihn dabei in den Mund zu nehmen.

Praktische Tipps

Als kleiner Praxistipp: Vor dem Sex ganz viel trinken. Es dauert etwas, bis alles in der Blase angekommen ist, und wenn die Blase richtig voll ist, geht es deutlich länger und vor allem auch leichter.

Neben Natursekt wird auch der Begriff Golden Shower genutzt, und medizinisch wird die Vorliebe als Urophilie bezeichnet. Glaubt man den Abrufzahlen auf Pornoseiten, dann ist diese Spielart seit einigen Jahren stark im Kommen.

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