Wir arbeiten zur Zeit an einem Roman über eine intensive D/s-Beziehung. Erzählt aus beiden Perspektiven – ihrer und seiner. Autobiografisch grundiert, nicht ausgedacht.
Keine Shades-of-Grey-Kopie. Kein Wattpad-Kitsch. Sondern das, was wirklich passiert. Körperlich, emotional, psychologisch.
Sofern der Verlag daran nichts mehr ändert wird das Ganze als "Unterwelt" von K. M. Bergmann erscheinen. Wenn ihr es seht, wisst ihr also Bescheid :-).
Der Verlag hat das Manuskript an verschiedene Testleser gegeben. Wir dachten uns, wir fragen mal hier: Was würdet ihr von einem solchen Buch erwarten?:
Was muss drin sein, damit es sich echt anfühlt?
Was nervt euch an den meisten BDSM-Romanen?
Wollt ihr explizite Szenen – oder ist euch die emotionale Tiefe wichtiger?
Wie wichtig ist euch die Perspektive des Doms?
Was wurde in Büchern noch nie so beschrieben, wie ihr es kennt?
Kurze Antworten reichen. Ausführliche sind willkommen.
Vielen lieben Dank vorab!
Hallo zusammen,
ich bin auf der Suche nach einem offenen und respektvollen Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten aus dem BDSM-Bereich. Besonders interessieren mich Themen wie Dynamiken, Kommunikation, persönliche Entwicklung, Grenzen und Sicherheit.
Ich freue mich über den Austausch mit Frauen sowie Männern, die Wert auf verantwortungsbewusste, einvernehmliche und reflektierte BDSM-Praxis legen.
Ich suche keine direkten Spielpartner, sondern Menschen, die Lust auf Gespräche, Erfahrungen, Tipps und ehrliche Einblicke haben.
Wenn du also Freude daran hast, dich über Rollenverständnis, mentale Aspekte, Do’s & Don’ts und die Vielfalt der Szene auszutauschen, melde dich gern.
„Manche Begegnungen beginnen nicht mit Worten, nicht mit Blicken, nicht mit Berührungen sondern mit einem Raum, der plötzlich spürbar wird, bevor man ihn sieht.“
Ich schreibe anonym. Nicht aus Vorsicht, sondern aus Absicht.
Denn es geht nicht darum, wer ich bin, wie ich aussehe oder welche Geschichten ich mit mir trage. Es geht um den Raum, der sich eröffnet, wenn zwei Menschen nur durch Gedanken, Worte und Präsenz aufeinandertreffen — ein Raum, in dem Macht, Lust, Fantasie und Hingabe zu einem Spiel werden, das allein in der Vorstellung existiert.
Im Außen bin ich männlich, groß, präsent. Jemand, dessen Kraft und Haltung spürbar sind, ohne sie zu erklären. Doch tief darunter liegt ein anderer Teil von mir: weich, hingebungsvoll, verspielt. Ein Teil, der gesehen werden will, der sich bewusst verliert, wenn die richtige Frau die Richtung vorgibt. Ein Teil, der auf den Moment wartet, in dem Präsenz, Fantasie und Lust die Oberhand gewinnen.
Ich suche eine Frau, die Freude daran hat, die Führung zu übernehmen, die fantasievoll spielt, sich nimmt, was sie will, und über meine Hingabe entscheidet. Eine Frau, die stark ist, die Präsenz zeigt, ohne laut zu werden, deren Worte und Andeutungen genügen, um Dynamik, Spannung und Lust zu entfalten.
Es spielt keine Rolle, wie du aussiehst.
Es spielt keine Rolle, ob du selbst gebunden bist.
Wichtig ist nur, dass du die Lust im Kopf beginnen lässt, sie dort entfalten kannst, dass du das Spiel genießt, das zwischen Andeutung und Vorstellung entsteht. Du bestimmst, wann, wie und in welchem Moment meine Hingabe sichtbar wird — in Gedanken, in Worten, in der stillen Kraft, die zwischen uns entsteht.
Dieses Spiel kennt keine Grenzen außer denen, die wir ihm geben. Keine Treffen, keine Berührungen, keine Bilder. Nur Worte, Nuancen, leise Signale und die subtile Magie von Präsenz, Fantasie und Lust. Ein Kopfkino, das sich immer weiter entfaltet, je mehr wir es zulassen.
Wenn du Freude daran hast, Präsenz zu zeigen, Gedanken zu lenken, Dynamik zu gestalten, Lust zu wecken und Hingabe zu empfangen, dann könnte dies unser Beginn sein — anonym, intensiv, geheimnisvoll.
Sag mir nur eines:
Lenkst du bewusst, oder lässt du die Macht der Gedanken selbst entscheiden, wann jemand spürt, dass er dir gehört?
Nun, ich habe beschlossen, die Community einmal frei an meinem Gedankenspiel teilhaben zu lassen – was ihr daraus macht, ist ganz eure Sache.
Das Recht der ersten Nacht – welch spannendes Szenario für D/s im Dreigespann! Der Lehnsherr gewährt seinem Leibeigenen den Segen für eine Vermählung, fordert aber zugleich sein Recht der ersten Nacht ein: die Hochzeitsnacht mit der frisch angetrauten Dame zu verbringen. Beide haben sich diesem Spiel zu fügen, denn niemals wagt es ein Gemeiner, das Recht des Adels zu beschneiden.
Ja, ein etwas ausgefallenes Szenario, sicher auch für Erfahrene hier recht exotisch. Nun viel Spaß, meinen Gedanken weiterzuspinnen und gefallen daran zu finden.