Gentledom
 
My Image
Hallo,
Du bist nicht angemeldet. Anmelden / Registrieren
  • Home
    • Startseite
    • Neu hier?
    • Mitmachen
    • Die Webseite
    • Best of
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Downloads
    • Was ist BDSM
    •  
  • Community
    • Start
    • Community Ende
    • Shoutbox
    • Suche
    • Gruppen
    • Kontaktanzeigen
    • Diskussionen
    • AGB/Hilfe/FAQ/etc.
    • Magazin
    • BDSM Test
    • Forum
    • Profil bearbeiten
    • Posteingang
    •  
  • Gentledom
    • GD-Blog
    • Wer ich bin
    • Kontaktieren
    • Geschichten & Gedichte
    • Meine Suche
    • Fantasien
    • Interviews
    • Kleine Malheure
    • BDSM Witze
    • Satire
    • Fragen & Antworten
    •  
  • Grundlagen
    • Definition
    • Lexikon
    • Spielarten
    • BDSM empirisch
    • Studien
    • BDSM Anleitung
    • BDSM Knigge
    • Tipps für Einsteiger
    • Sexratgeber
    • BDSM Aufgaben
    •  
  • Infos
    • BDSM Quiz
    • Rechtliches
    • Gesundheit
    • Sicherheitskonzepte
    • Vereinbarung
    • Kink Radar
    • Empfehlungen
    • Basteln
    • BDSM & Medien
    • Webmaster
    • Fotoshooting
    • Videos
    •  
  • Schlagwörter
    • Grundlagen
    • Sicherheit
    • Warum
    • Sex
    • Beziehung
    • Szene & Alltag
    • Behinderung
    • Switcher
    • Sonstiges
    • Gentledom International
    •  
  • Lounge
    • Übersicht
    • Romane
    • BDSM Geschichten
    • Gedichte
    • Bücherecke
    • Zitate
    • Spiele
    • Autorin Sisa
    • Autorin Brianna
    • Weitere Geschichten
    • Humor
    •  
  • Aus dem Leben
    • Pleiten, Pech & Pannen
    • Kleiner Pranger
    • Interviews
    • Statements
    • An-/Einsichten
    • Erste Schritte
    • Forumsberichte
    • DummDomAward
    • Umfragen
    •  
  • Blogs
    • Die Blogs
    • Paten Blog
    • Clus BDSM
    •  
  • Frageecke
    • Was ist das hier?
    • Partnerschaft
    • Not perfect
    • Sessionprobleme
    • BDSM und Szene Begriffe
    • Partnersuche
    • Selbstfindung
    • Dritte
    • Kritik
    • Sonstige Fragen
    • Date mit der Fantasie
    •  
  • FSK18
    • FSK18
    • Berichte
    • Howto
    •  
  • KI
    • Über KI Inhalte
    • Spielarten
    • Informationen
    • Gesundheit
    • Sonstiges
    • KI Bilder
    •  
  • Die Blogs
  • Paten Blog
  • Clus BDSM
 index » Blogs » Clus BDSM » Vom Verschwinden eines Kicks 

Vom Verschwinden eines Kicks

Die beeindruckende Story von Trotziger Stolz über das Ringen einer Sub mit sich selbst, über den Zwiespalt zwischen nachgeben bzw. sich unterwerfen und Widerstand um jeden Preis, zeigt in aller Schärfe den Dreh- und Angelpunkt der submissiven Neigung, wie ich sie selbst lange Zeit spürte. Sub sucht diese Herausforderungen, Top fordert das „Nachgeben“ mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, und dann werden die Dinge „an die Grenze gespielt“, an der Sub es (vielleicht…) endlich schafft, den Widerstand aufzugeben.

Anmerkung: Wegen unklarer Regekung beim Urheberrecht, ist der Text von Trotziger Sub hier nicht veröffentlich.

Dieses Spannungsfeld ergibt Sessions im „kontroversen Stil“, die bei Sub zu kathartischen Erlebnissen führen können, zu Glücksmomenten und großer Entspannung „danach“, verbunden mit dem Gefühl der Nähe: Nähe zum Partner, vor allem aber zu sich selbst.

Viele Subs glauben aufgrund dieses Erlebens lange Zeit, dass diese inneren Kämpfe daher rühren, dass sie eben „noch nicht so weit seien“, als gehe es darum, bei der eigenen „wahren Natur“ anzukommen, die sich im vollendeten, widerstandsfreien Zustand als „Devotion“ zeige. Ich kann natürlich nur aus meiner Erfahrung sprechen, doch hat diese mir über die Jahre gezeigt, dass das ein Irrtum ist – jedenfalls dann, wenn man das Aufgeben des Widerstands und das Eintauchen in die weichen Gefühle für das „Ankommen beim Eigentlichen“ hält.

Denn genau das ist nur ein Teil des eigenen Wesens, nicht etwa das Ganze. Allerdings ein verdrängter, bekämpfter, vermiedener Teil, den Sub partout nicht leben, nicht spüren, nicht sehen wollte. Niemals nachgeben, keine Schwäche zeigen, trotzig widerstehen, sich immer cool und unverletzlich geben – das ist eine Haltung, die irgendwann in der je persönlichen Geschichte so wichtig war, dass sie sich verselbständigt hat. So sehr, dass Sub die weichen Potenziale der Psyche unzugänglich wurden und diese quasi „Tricks benutzen“ mussten, um noch irgendwie ins Leben zu treten. Etwa den „Trick“, sich ans erotische Verlangen zu heften und nun – akzeptiert als „perverse Neigung“ – Situationen zu kreieren, in denen mühsam wieder erlernt wird, was schmerzlich fehlt: nicht immer siegen müssen, sondern auch nachgeben können. Sich schwach fühlen dürfen, weinen können, spontan und launisch sein, die kindlichen Seiten des Gemüts ausleben, freudige Hingabe an eine „höhere Macht“ fühlen, lieben jenseits des „Geschäfts“ genau berechnenden Gebens und Nehmens – was für ein Glück, all das wieder zu gewinnen!

Und dann? Je häufiger es erlebt wird, desto leichter wird das „nachgeben“, desto geringer fällt der Widerstand aus und immer öfter tritt er gar nicht mehr auf. Gleichzeitig tritt die weiche Seite mit all ihren Gefühlen und Äußerungsformen auch wieder ins Alltagsbewusstsein, wird zum akzeptierten, ja geschätzten Teil des Ganzen, das wir sind. Man hört auf, eine coole Kampfmaschine zu sein und hat kein grundsätzliches Problem mehr damit, sich verletzlich zu zeigen. Auf einmal ist die Bandbreite möglichen Erlebens und Reagierens viel größer als zuvor, das Leben ist freudiger, wärmer, spontaner – wie schön!

Das Werkzeug loslassen

Doch wie immer hat alles seine zwei Seiten: Die Notwendigkeit für den „psychischen Trick“, der den Kern der „submissiven Neigung“ ausmachte, ist durch diese Entwicklung entfallen. Das ambivalent besetzte und deshalb so faszinierende Verlangen, in grenzwertigen Situationen „zur Unterwerfung gezwungen“ zu werden, entschwindet, denn das Motiv zum Widerstand ist weg. Dem so ernüchterten Blick zeigen sich die diversen Unterwerfungsrituale und Methoden wieder fast so grotesk und bizarr, wie sie jemandem vorkommen mögen, der niemals das Verlangen danach spürte.

Wer nun allzu fest in seiner SM-Identität als „Sub“ verwurzelt ist, bekommt eventuell ein Problem: Was ist los? Wo ist der Kick hin? Warum spüre ich den geilen „Sub-Space“ immer weniger? Ist vielleicht der Partner der Falsche? Traut der sich zu wenig, um mich noch richtig fordern zu können?

Ohne den Gewinn an Ganzheit und Authentizität im normalen Leben zu realisieren, treten viele jetzt den Weg ins Höher-schneller-weiter an: andere Partner, heftigere Herausforderungen, extremere Quälereien – schließlich unterliegen wir alle dem Lebenserhaltungstrieb, der an irgend einem Punkt gefühlter Gefahr wieder den vertrauten und gesuchten Widerstand produziert.

Dabei wäre es auch möglich, die neu erworbenen Fähigkeiten anzuwenden und loszulassen: nämlich die „todernste“ SM-Identität als „Sub“, die ganz bestimmte Szenarien und Formen des „bespielt-werdens“ braucht. Schließlich hat man sich doch nicht aus den Konventionen der „StiNo-Welt“ befreit, um neuen Konventionen ebenso starrer Art bis ans Ende seiner Tage zu dienen! Und: wer will denn am Hammer festhalten, wenn der Nagel längst eingeschlagen ist?

Mittlerweile bin ich „bekennende Spielerin“ geworden und genieße BDSM nach wie vor auf vielfältige Weise. Sogar der „kontroverse Stil“ geht manchmal noch, allerdings nicht mehr in dieser „alles-oder-nichts-Manier“, wie ich es früher erlebte: bereit, mich lieber selbst zu zerstören als nachzugeben, und nur in totaler physischer und psychischer Erschöpfung zum Aufgeben in der Lage.

Was ich nicht ersehne, kann mir auch nicht fehlen. Das Leben ist oft einfacher als gedacht!

  • » 
    Clu BDSM
  • » 
    Demütigung – wer mag denn sowas?
  • » 
    Angst in Fesseln – eine Streckfesselung
  • » 
    Vom Yoga der dunklen Erotik
  • » 
    Von den Wurzeln der Neigung
  • » 
    Bondage nicht „sadomaso“?
  • » 
    Die dominante Seite entdecken: Wie es begann
  • » 
    Bastonade
  • » 
    Selbst die Göttin sein
  • » 
    Wie dominant darf MANN sein?
  • » 
    Was BRINGT Bondage???
  • » 
    Mehr als eine Beziehung?
  • » 
    BDSM ist…
  • » 
    Lust auf erotische Dominanz
  • » 
    Seitenwechsel – vom Switchen
  • » 
    Leiden ist aktives Tun
  • » 
    BDSM und Kommerz
  • » 
    IMMER in der Rolle oder nur während der Session?
  • » 
    Ohne Nähe kein Gelingen: vom Absturz
  • » 
    Einfach leiden
  • » 
    Keine Lust in der dunklen Zeit
  • » 
    Sisalseil – Lustschmerz zum Angewöhnen
  • » 
    Wann beendet man eine fordernde Szene?
  • » 
    Das erste Mal: Eine Begegnung mit der Peitsche
  • » 
    Reale Macht?
  • » 
    Morgenstunde
  • » 
    Neigung und Denken, Kopfkino und Wirklichkeit
  • » 
    Auszeit von der Sklavenzentrale
  • » 
    Stockhetero eine Frau dominieren?
  • » 
    Switchen – Einstellung oder Laune?
  • » 
    Was ist Kopfkino?
  • » 
    Zur Halbwertszeit von SM-Beziehungen
  • » 
    Gewisse Stunden und das Echte
  • » 
    Die dunklen Seiten der Neigung
  • » 
    Warum Unterwerfung??
  • » 
    SM und Endorphine vom masochistischen „Fliegen“
  • » 
    BDSM – Vom Spiel mit den Schattenseiten der Psyche
  • » 
    Erlebnisebenen einer Session: der Körper
  • » 
    Was begehrt das Begehren?
  • » 
    Die Lust am Schmerz braucht den kundigen Top
  • » 
    Geistige Fesseln: vom Standardprogramm im Kopf
  • » 
    BDSM als Yoga: Vom Ende der Machtlosigkeit
  • » 
    Vom Erleben an der Grenze
  • » 
    Standardprogramm
  • » 
    Zuviel BDSM?
  • » 
    Vom BDSM-Paradox als KOAN
  • » 
    Tipps für Tops: Vom Durchbrechen der Routine
  • » 
    Vom Spiel mit der Scham
  • » 
    Vom Kick der Demütigung im BDSM
  • » 
    Von der Lust am Schmerz
  • » 
    Flexible SM-Möbel, die nicht auffallen
  • » 
    Antwort auf Nachfragen: BDSM ist….
  • » 
    Ein Bondage-Workshop mit dem Menschenfessler
  • » 
    Regeln für Sub binden auch Dom
  • » 
    Distanz und Nähe in SM-Beziehungen
  • » 
    Von SM und Liebe, Wunschzettel und Standardprogramm
  • » 
    Am Ende des „Wegs“?
  • » 
    Dominanz und Unterwerfung: Vom Nutzen konsensueller Hierarchie
  • » 
    Am Ende der Reise?
  • » 
    Wenn Schmerz zur Massage wird
  • » 
    Kitzeln – ist das schon SM?
  • » 
    Schuldgefühle wegen SM-Fantasien?
  • » 
    Von der Stimmung einer SM-Com
  • » 
    Konsens und Meta-Konsens im BDSM
  • » 
    Wo hört Toleranz in Sachen SM auf?
  • » 
    BDSM versus Alltag: Was ist Dominanz?
  • » 
    Wie genießbar ist unbewusste Dominanz?
  • » 
    Irritierende Normalisierung
  • » 
    Vom Nachdenken über BDSM
  • » 
    Eine perfekte SM-Session?
  • » 
    Beziehung und BDSM
  • » 
    Als Sub Grenzen setzen
  • » 
    Ein schlechtes Gewissen wegen SM-Fantasien?
  • » 
    BDSM: Vom Spielen
  • » 
    Vom Verschwinden eines Kicks
  • » 
    Vom Vertrauen im BDSM
  • » 
    BDSM und das Thema Nähe
  • » 
    SM ohne Sex?
  • » 
    SM-Klischees
  • » 
    Demütigung im BDSM – eine Interpretation
  • » 
    Angst vor Switchern?
  • » 
    Sich wandelnde Motive zur „Lust am Schmerz“
  • » 
    Dominanz und Unterwerfung: Die begeisterte Sub
  • » 
    Dominanz erlernen?
  • » 
    BDSM-Definitionen: Wer ist schon wirklich DEVOT ?
  • » 
    BDSM als Therapie?
  • » 
    Kann man Lustschmerz lernen?
  • » 
    Schadet Nachdenken der Lust am Spielen?
  • » 
    Seil-Bondage: Anleitungen im Web
  • » 
    Wieviel dominanter Egoismus ist ok?
  • » 
    Ist ER zu schwach?
Copyright - Urheberrechtshinweise
Die auf www.gentledom.de enthaltenen Texte und Bilder sind mein geistiges Eigentum, ausgenommen hiervon sind Texte/Bilder die eine andere Quellenangabe haben. Sie unterliegen dem Urheberrechtsschutz und sind ausschließlich als Informationsquelle und für den privaten Gebrauch gedacht.

Impressum | Datenschutz
Gentledom auf Twitter