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Das Spiel

Kapitel 1

Es war soweit...

Gott im Himmel, ja... jetzt war es wirklich so weit!

Meine Gedanken waren seltsam träge und inhaltslos, als ich nackt, wie ich war, in die Ärmel meines roten Cashmeremantels schlüpfte und ihn dann sorgfältig zuknöpfte. Die Seide des Innenfutters fühlte sich eisig kühl auf meiner nackten, erhitzten Haut an.

Ich sah an mir herunter... nein, es war alles schicklich bedeckt - niemand würde hoffentlich sehen, dass ich darunter wirklich nichts trug, mal von etwas Schmuck abgesehen!

Schnell die Füße in die schwarzen Pumps... dann tapfer die Treppe hinunter. Keine meiner Töchter - die natürlich alle an diesem Nachmittag zu hause waren! - machte eine blöde Bemerkung darüber, warum ich schon im Haus den Mantel angezogen hatte!

Erleichtert stieg ich in meinen Wagen... ein Blick auf die Uhr... Himmel, noch ewig Zeit bis zu dem Treffen! Zeit genug für eine Tasse Kaffee bei meiner Freundin Carla! Die würde vielleicht meine Nervosität etwas bändigen können!

Eine Nervosität, von der ich gar nicht verstehen konnte, warum sie denn überhaupt existierte... schließlich hatte ich den Earl ja schon einmal, vor ein paar Tagen getroffen. Ein schnelles - ziemlich bizarres (in meinen Augen zumindest) abgelaufenes Treffen, mitten in der Nacht... auf einem Parkplatz an der B 304...

Und trotzdem... meine Nerven lagen an diesem Tag regelrecht blank...

Keine fünf Minuten später saß ich bei ihr am Tisch und begrüßte Margit, eine gemeinsame Freundin. Die wunderte sich allerdings über den Mantel. Warum ich ihn nicht ausziehe, fragte sie. Ich krallte meine Finger förmlich in das weiche Wollmaterial und streckte dann nur eines meiner nackten Beine aus.

"Schau, Margit - ich habe das Wetter etwas überschätzt. Wäre besser gewesen, ich hätte Strümpfe angezogen... nun ist mir einfach zu kalt!"

Carla schnallte schnell, was los war... sie spielte sofort mit.

"Hier - der Kaffee wird dich schon aufwärmen! Aber trink ihn diesmal heiß, nicht kalt wie sonst!"

Gehorsam verbrühte ich mir also auf ihren Befehl hin die Lippen und hörte unbehaglich Margit zu, die sich gar nicht beruhigen konnte.

"Hui, schick siehste heute aber aus! Tolle Haare!" Pah, einfach frisch gewaschen!

"Irgendwas ist anders mit dir... bist gut geschminkt!" Ebenfalls Quatsch... war gestern nur weg gewesen und hatte vergessen, mich abends abzuschminken! Etwas frische Wimperntusche drauf... daher die geheimnisvolle Augenumrandung...

"Was hast du denn vor? Deine Augen blitzen so unternehmungslustig... richtig gefährlich!"

Oh weh - mir wurde immer unbehaglicher zumute... ich tauschte einen schnellen Blick mit Carla, die grinste. "Sisa fährt zu ihrem Liebhaber!" feixte sie - und das erschien der Margit so unmöglich, dass sie lauthals lachte. Es ist immer wieder erstaunlich, wie harmlos ich auf manche Leute wirke...

Ein Blick auf die Uhr... ich mußte los.

Carla brachte mich noch zum Wagen, dann drückte sie mich kurz an sich und meinte: "Paß auf dich auf, ja? Ich stehe Teufelsängste aus, wenn ich nur daran denke, du könntest in dem Aufzug einen Unfall haben! Melde dich sofort bei mir, wenn du zurück bist!"

"Ich kann dich ja auch anrufen, wenn es später wird!" versprach ich ihr... dann war ich weg.

Auf dem Weg nach München... zu einem Abenteuer, dessen Ausmaße sich noch gar nicht absehen ließen!

Ich hatte gerade den inneren Bereich Münchens erreicht, als mein Handy klingelte. Es war der Earl... na, schon unterwegs? Wollte er mit seiner sanften Stimme wissen. Ja, natürlich... nur noch eine Viertelstunde bis zum vereinbarten Zeitpunkt!

Er meinte, er säße noch in einer Versammlung... könne etwas später werden. Ich solle im Wagen auf ihn warten, er würde mich dann anrufen und mir sagen, was zu tun sei!

Gut, war mir auch recht - teilte ich ihm mit... und verpasste im selben Moment die Abzweigung in den Mittleren Ring.

Zuerst merkte ich es nicht, aber als ich mich bedenklich der Stadtmitte näherte, wurde es mir klar. Ein nervöser Blick auf die Uhr... die Zeit wurde langsam knapp! Ich bog links ab... Orleanstraße... völlig falsch! Ich musste Richtung Zoo... noch mal links, auf die Rosenheimer - nun ging es wieder stadtauswärts... verdammter Berufsverkehr! Kurz nach halb fünf war anscheinend ganz München unterwegs...

Ich bog gerade in den Mittleren Ring ein, da klingelte das Handy wieder.

"Na, bist du schon am Treffpunkt angekommen?"

"Nein, es tut mir leid... habe mich verfahren!" gestand ich atemlos. "Und jetzt stehe ich im Stau!"

"Das ist aber nicht gut, wenn du gleich zu Anfang zu spät kommst!" meinte er, ohne dass sich die Tonlage seiner sanften Stimme änderte... aber ich erschauderte. Schließlich war er der Mann, der mich bald testen würde, ob ich mich als seine Sklavin eignen würde!

"Bin schon in Giesing!" teilte ich ihm schnell mit.

"Gut... wenn du angekommen bist, stellst du dich an den Zaun, wie abgemacht!" dann legte er auf.

Nun schwitzte ich wirklich... die Zeit verstrich, der Verkehr bewegte sich nur zögernd vorwärts. Zu meinem Pech bog ich am 60iger Stadion auch noch falsch ab, in die Grünwalder... wieder zurück... dann endlich, die richtige Straße, Richtung Zoo... ab von der Hauptstraße, hinter zu Osram... links rein - ja, da war der kleine Parkplatz, der zu den Isarauen gehörte. Wie er gesagt hatte. Hier sollte ich ihn erwarten.

Ich parkte meinen Wagen ganz hinten rechts, wie er es mir aufgetragen hatte. Dann atmete ich erst einmal tief durch. Als ich langsam meine Hände hob und die Brille abnahm, zitterten sie bedenklich!

Fast wäre ich in meiner Nervosität aus dem Auto gefallen... während ich den BMW absperrte, warf ich einen Blick in die Runde. Es war noch nicht allzu dunkel... ich hätte mir stockfinstere Nacht gewünscht! Aber immerhin... auch drüben auf dem Werksparkplatz von Osram, war niemand zu sehen! Das erleichterte mich!

Langsam wandte ich mich dem Holzzaun zu, spreizte meine Beine... dann beugte ich mich vor und stützte mich mit den Händen auf der obersten Latte ab, hielt den Kopf gesenkt, zum Schutz vor dem leichten Nieselregen... und begann zu warten.

Ein Wagen näherte sich... ich erkannte das tiefe drohende Grollen des Raubtieres - es war das gleiche Grollen wie auf dem Parkplatz, vor ein paar Nächten... es näherte sich mir. Wirklich ein sagenhafter Sound...

Er schien hinter mir zu parken, rangierte etwas... wollte er mich mit dem Wagen vor Blicken abschirmen? Schon möglich... ich wäre ihm dankbar dafür gewesen.

Es wurde still... jemand stieg aus... dann näherten sich in dem raschelnden Laub Schritte. Ich wurde angesprochen.

"Hallo Sisa... hast du alles mitgebracht, wie ich gesagt habe?"

Ich zuckte zusammen - was meinte er? Da fuhr mir schon seine Hand unter den Mantel... befühlte meinen nackten Hintern, meine Spalte... glitt nach vorne, über meine Brüste. Ich fühlte die kalte Luft auf den blanken Backen und zuckte erneut zusammen! Gott - was tat er denn da? Wir waren noch auf dem Parkplatz! Und es war noch HELL! Jeder, der zufällig vorbei kam, konnte uns hier sehen!

"Ah ja - du bist brav gewesen, wie ich sehe!"

Ich kam nicht zum Nachdenken... seine Hände schoben die Augenbinde über meinen Kopf, verknoteten sie fest. Zupften hier und da ein bißchen, bis wirklich nichts mehr zu sehen war.

Ein seltsames Gefühl überkam mich in diesem Moment... oh, es war keineswegs Resignation deswegen, weil ich die Ereignisse nun nicht mehr beeinflussen konnte.

Nein - im Gegenteil... es war Lust! Reine, pure Lust... sie ließ mich feucht werden und vor Erwartung leise zittern.

Er drehte mich nun etwas in seine Richtung, und dann öffnete er mir den Mantel. Ich hielt unwillkürlich die Luft an, als er ihn auseinander schlug... fühlte seine Blicke förmlich auf der Haut wie Berührungen.

Ein Gedanke drängte sich mir auf... nämlich der, was Martin, der Earl, wie er sich im Chat nannte, nun wohl in diesem Augenblick von mir denken mochte, da er mich so sah - das erste Mal in Natura bei Tageslicht, dann auch noch nackt... vor ein paar Nächten hatte er sicher nicht viel von mir erkennen können, da es eine mondlose Nacht gewesen war.

Er ließ mir nicht viel Zeit zum Nachdenken. Ich hörte, wie er zurücktrat.

"Mach den Mantel auf!" hörte ich aus einiger Entfernung.

Ich zögerte nur Sekunden... ich wußte, was jetzt kam... das Foto, das er mir versprochen hatte!

Also öffnete ich zaghaft den Mantel, zeigte ihm meine Nacktheit... wartete zitternd ab, bis ich das Knipsen der Kamera hörte - und dann bedeckte ich mich ganz schnell wieder.

"Wenn du jetzt den Kopf senkst... dann sieht der Radfahrer deine Augenbinde nicht!" hörte ich ihn sagen.

Etwas in mir erstarrte vor Entsetzen... ruckartig preßte ich das Kinn gegen meine Brust und lauschte verzweifelt in die Dunkelheit der Augenbinde hinein... tatsächlich... da fuhr jemand auf dem Rad vorbei!

"So... Kopf hoch - drehe dich etwas - und dann mach noch mal den Mantel auf!"

Wieder gehorchte ich... und dann glaubte ich, es überstanden zu haben, denn er näherte sich mir wieder. Aber als ich den Mantel vor meiner Brust zusammenraffen wollte, hielt er meine Hände fest.

"Nein... laß sie nach unten hängen!" Ich tat es.

"Gut so!" sagte er plötzlich hinter mir. "Wenn du dich jetzt nicht bewegst, dann merken diese beiden Jogger auch nicht, dass du unter dem Mantel nackt bist!"

Er amüsierte sich, das hörte man seiner Stimme an... aber ich war so schockiert, dass ich kaum mehr zu atmen wagte und fassungslos auf die Geräusche um mich herum lauschte.

"Sie sind vorbei..." gab er schließlich Entwarnung. "Aber ein bißchen seltsam haben sie schon wegen der Augenbinde geguckt!" Er kam mir wirklich vor, als ob er sich die Hände reiben würde. Mir sackten vor Entsetzen schier die Knie ein...

Er nahm meine Hände. "Komm mit mir..." beschied er leise. Ich folgte ihm ohne zu Zögern und erstaunlich sicher, wenn man bedachte, dass ich wirklich völlig blind war und mich auf absolut unbekanntem Terrain bewegte!

"So, Vorsicht... wenn du jetzt hinter dich greifst, fühlst du die Motorhaube meines Wagens!"

Ich wartete ab. Seine nächste Order kam sofort.

"Mach den Mantel auf!"

Diesmal zögerte ich fast gar nicht mehr... seltsam, wie schnell auch so eine bizarre Situation erträglicher wird!

"Gut... noch etwas mehr Haut zeigen, bitte..." Langsam ließ ich die Wolle über meine Schultern gleiten... drückte sogar noch unwillkürlich die Brust raus dabei...

"Bedecke dich!" rief er plötzlich und kam rasch näher. "Scht..." meinte er leise, und ich wurde an seine Brust gezogen. "Da ist jemand auf dem Parkplatz und sucht seinen Wagen... nicht bewegen! Die gucken schon so komisch..."

Ich lauschte seinen Worten... fühlte meinen rasenden Herzschlag... und roch seinen Geruch. Leder... Teufel... er roch auch noch so gut, dass die Schmetterlinge wie blöd in meinem Magen zu tanzen begannen! Beruhigend streichelte sein Finger meinen Nacken... ich schmiegte mich an ihn, als ob das selbstverständlich wäre - genoß es auch heimlich, denn so schnell hatte ich mit so einem Kontakt gar nicht gerechnet! - und hob dann lauschend den Kopf, als er mich von sich schob.

"Weiter geht es!" Noch mehr Bilder? Oder was meinte er?

"Lehne dich nach hinten, auf den Wagen... käme gut rüber, wenn du dich mit den Armen nach hinten abstützt!"

Wie gebannt von seiner Stimme ließ ich mich langsam rückwärts sinken... fühlte mit der Hand nach. Verdammt flacher Wagen... hatte sich schon so windschnittig angehört! Er war ganz warm, noch von der Fahrt!

Langsam nahm ich eine Position ein... zog ein Bein etwas an, stützte es auf der Stoßstange ab... "Der Mantel!" erinnerte er. Seufzend ließ ich ihn von meiner Haut gleiten.

Es klickte wieder... und wieder... ich mußte mich anders hinsetzen, fast legen.

"Noch etwas mehr Haut! Laß ihn von den Armen gleiten!" kam der Befehl.

Ich schüttelte kurz meine Schultern, hob dann das Gesicht dem Regen entgegen und wartete, bis er fotografiert hatte. Einmal noch mußte ich die Position verändern, dann hatte er genug.

"Brav bist gewesen!" schnurrte er leise, kam wieder näher. "Steh auf!"

"So, der erste Teil wäre geschafft!" meinte er leise, dicht an meinem Ohr. Ich fühlte, wie seine Hand den Mantel ordnete, ihn aber nicht zuknöpfte. Dann streichelten seine Finger über meine Wange. "War doch gar nicht so schlimm, oder?"

Tja, was sollte ich darauf sagen? So schlimm war es tatsächlich nicht gewesen!

"Ich bin ja schon mal froh, dass ich mich nicht ganz nackt auf deiner Motorhaube räkeln mußte!" sagte ich stockend, ohne darüber nachzudenken.

Ein Lachen war die Antwort.

"Oh, freue dich nicht zu früh - wäre der Regen nicht gewesen, hätte ich das sicher von dir verlangt! Aber das kommt sicher noch mal... irgendwann..."

Junge, das war ein Schlag - den mußte ich erst mal verdauen. Unwillkürlich schlang ich die Arme um mich und leckte über meine trockenen Lippen.

"Warum bist du so angespannt?" kicherte er. "Das Unangenehmste hast du überstanden... jetzt kommt der angenehme Teil!"

Ich war nicht ganz seiner Meinung... aber das behielt ich diesmal lieber für mich!

"Und jetzt fahren wir zu mir!" Sekundenlang fragte ich mich, ob ich das überhaupt noch wollte, so sehr hatte er mich mit seiner Andeutung überrumpelt... doch dann folgte ich ihm, als er mich wieder bei der Hand nahm und um das Auto herum dirigierte. Er öffnete die Beifahrertür für mich.

"Steig ein!"

Ich tastete nach vorne... fühlte etwas unter den Fingern. Sieh an - ein Cabrio, das war tatsächlich das Material von einem Verdeck! Ich duckte mich - wobei er mit seiner Hand etwas nachhalf - ertastete mit dem Fuß den Sitz und sank dann mit einem kaum hörbaren Seufzer hinein. Tief hinab - und auf dem Leder des Autositzes rutschte ich gleich noch mit dem Mantel nach vorne.

Auch er stieg ein und startete den Motor. Ich sah in seine Richtung, leckte mir wieder über die Lippen.

"Was dagegen, wenn ich mich anschnalle?"

"Nein, natürlich nicht!" Wieder klang das Lachen in seiner Stimme mit. Ich tastete nach hinten... nichts... kein Sicherheitsgurt... faßte nach, drehte mich um... endlich, gefunden! Erstaunlich, wie schwierig selbst so einfach Verrichtungen sind, wenn man nichts sieht!

Natürlich fand ich dann den Rest nicht, und er mußte mir beim Anschnallen helfen... aber als ich mich zurechtsetzen wollte, waren sofort seine Hände da.

"Nein nein... laß die Beine schön gespreizt!" Er schob meine Schenkel wieder auseinander.

"So... jetzt noch den Mantel ordnen!" Er zupfte an mir rum... und dann fühlte ich kühle Luft auf meinen bloßen Brüsten. Mir stand regelrecht der Mund offen, als mein Kopf in seine Richtung schwenkte.

"So gefällt mir das... will schließlich was sehen, beim Fahren!"

Oh Gott... mit einem zittrigen Seufzer sank ich noch weiter in den Sitz und starrte wieder nach vorne. Jetzt war ich dankbar, dass ich die Augenbinde trug... denn so konnte ich wenigstens nicht sehen, wer mich alles sah!

Doch kaum waren wir vom Parkplatz herunter, da fiel mir etwas ein - etwas so wichtiges, dass ich das einfach nicht vergessen durfte!

"Martin... es tut mir leid... ich habe etwas vergessen!" sagte ich leise.

"Was denn?"

"Die Visitenkarte mit Carlas Nummer... sie ist momentan über Handy erreichbar - die Nummer weiß ich nicht auswendig! Und ich soll sie doch anrufen, wenn es länger dauert... sie macht sich wahnsinnige Sorgen um mich..."

"Nun ja... entschuldigen wir das mit Nervosität!" bekundete er mit einem Seufzer, dann wendete er sein Wägelchen und fuhr wieder zurück.

Wieder auf dem Parkplatz hörte ich am Geräusch seiner Lederjacke, dass er sich mir zuwandte. "Und... wo ist sie?"

"Ähem... das weiß ich nicht genau!" Ich begann, sacht zu schwitzen - das war mir jetzt wirklich peinlich. "Entweder in meinem Portemonnaie - oder in dem Korb auf dem Beifahrersitz." Ich überlegte fieberhaft, wohin ich diese verfluchte Visitenkarte nach dem letzten Anruf bei ihr geworfen hatte!

"Nun denn... dann suchen wir sie eben!" wisperte er leise. "Den Schlüssel..."

Fast schon übereifrig griff ich in die Manteltasche und reichte ihm meinen Wagenschlüssel... und er stieg aus.

Wenig später setzte er sich wieder neben mich.

"So, Silvia..." Oh je - die Betonung meines vollen Namens sagte mir, dass er nun doch wütend war! "Ich habe jetzt dein Portemonnaie in der Hand. Wo steckt die Visitenkarte!"

Ich atmete ganz flach. "Wenn, dann vorne bei all den anderen Karten..."

"Eine ganze Menge!" amüsierte er sich, und ich seufzte unhörbar. Oh ja - ich kannte den Kuddel-Muddel in meinem Geldbeutel selber ganz genau.

"Was haben wir denn da alles... ah, ein paar Zettel mit Telefonnummern..." Gekonntes Zögern. "Die werde ich mir jetzt nicht ansehen..."

Wäre sicher interessant für ihn gewesen, mein Sammelsurium an gewissen Telefon- und Handynummern mit den entsprechenden Männernamen... lach...

"Hm, viele Karten.... Solarium... Brille... Bücherbund... keine Visitenkarte!"

"Dann... vielleicht im nächsten Fach..." gab ich kleinlaut zu.

"Fotogutscheine... Scheckkarte... nein, auch keine Visitenkarte!"

Jetzt war ich nur mehr ein ganz kleines Häuflein Elend. "Dann ist sie im Korb!" hauchte ich.

Keine Minute später sank er wieder auf den Fahrersitz.

"So, liebe Sisa... in meiner Tasche steckt jetzt eine Visitenkarte von Carla Günther... gehe ich recht in der Annahme, dass das die richtige ist?"

"Ja..." kam es diesmal sehr, sehr kleinlaut.

"Gut... dann können wir jetzt fahren. Oder hast du noch etwas vergessen?"

"Nein..." Meine Lippen waren ganz taub, so sehr quetschte ich mir dieses Wort von der Zunge.

Wieder startete er den Motor, und diesmal fuhr er so ruckartig an, dass es mich förmlich zurück schleuderte.

"Wir reden später über deine Vergeßlichkeit, liebe Sisa!" beschied er mir, immer noch mit dieser leisen, sanften Stimme. "Und über die Verspätung von zwanzig Minuten, die ich dir nicht durchgehen lassen kann..."

Ich wußte, dass er das nicht vergessen hatte... aber ich blieb stumm und wandte nur den Kopf ab.

Es war eine seltsame Erfahrung, mit verbundenen Augen in diesem schnittigen Wägelchen durch die Stadt gekurvt zu werden. Es schien noch viel Verkehr zu sein, denn Martin fuhr mal zügig, mal gar nicht... er bremste scharf und gab manchmal quietschend Gas. Aber immer fand er Zeit, mal schnell zwischendurch über meine Brust zu streicheln oder zwischen meine Schenkel zu fassen.

Er ließ es wirklich nicht zu, dass ich ihn oder die außergewöhnlichen Umstände aus meinen Gedanken verdrängte... und er amüsierte sich prächtig. So, als er aus heiterem Himmel plötzlich fragte: "Na, weißt du noch, wo wir sind?"

Fassungslos schoß mein Kopf zu ihm herum, mir stand wieder mal der Mund offen. Dann quiekte ich entgeistert: "Sag mal - machst du Witze?" Und dann mußte ich kichern. "Tut mir leid - aber das funktioniert anscheinend nur im Fernsehen... nicht in der Wirklichkeit!"

Er lachte wieder... und als wir wieder mal an einer Ampel standen oder einer Kreuzung, was weiß ich - auf jeden Fall standen wir, und ich duckte mich mal wieder so tief es ging, in den Sitz, meinte er leise, ganz beiläufig: "Du darfst dem Regen wirklich dankbar sein... sonst wäre ich nämlich mit offenem Dach mit dir gefahren!"

"Fein - da habe ich ja wirklich Glück gehabt!" krächzte ich, wieder einmal fassungslos - denn unwillkürlich stellte ich mir vor, wie das wohl ausgesehen hätte... und sein Lachen hallte in meinen Ohren, als er schnittig Gas gab.

Nach einer Weile senkte sich der Wagen nach vorne... wir fuhren also endlich in die Tiefgarage unter seinem Haus. Er bremste, fuhr dann ganz langsam weiter.

Ich hörte ihn leise fluchen. "Verdammt... warum ist denn hier alles voller Leute?"

"So ein Pech aber auch!" grinste ich still in mich hinein.

Aber das Grinsen verging mir. "Sieh in meine Richtung... sonst sehen sie dich! Und mach den Mantel zu!" kam es rauh... gar nicht mehr so sanft diesmal. Schnell wandte ich den Kopf ab und bedeckte mich.

Er parkte rückwärts ein und erklärte mir dabei, warum - so hatte er diese Leute genau im Blickfeld. Sie uns auch? Das fragte ich mich wirklich!

Es waren aber eine Menge Leute... das konnte ich genau hören.

"Was machen die denn da?" sagte er leise zu sich selbst. "Tragen da Dinge rum... sieht wie Kisten oder Koffer aus?"

Ich enthielt mich der Stimme... lauschte nur seinen Selbstgesprächen. Ich mochte diese Stimme einfach...

"Jetzt kommen sie genau auf mein Auto zu..." sagte er plötzlich - und dann riß mich seine Hand im Nacken förmlich zur Mitte hin nach unten, gegen seine Brust. Mein Atem stockte... wieder dieser Kontakt... nachgiebig sank ich gegen ihn und hörte ihm zu, wie er murmelte: "Also, wenn die nicht gleich verschwinden, dann tritt Plan B in Kraft!"

"Und der wäre?" fragte ich neugierig.

"Ich nehme dir die Augenbinde ab... und du gehst voraus, ich hinterher!"

So einfach... so plausibel... noch ein unerwartetes Abenteuer mehr!

"Hättest du was dagegen, mich abzuschnallen? Der Sicherheitsgurt erwürgt mich fast!" meinte ich schließlich. Er tat es... sagte aber dabei: "Wenn dir das schon unangenehm ist - wie soll das dann später werden?"

Klugerweise hielt ich auch diesmal meinen Mund... aber wieder stockte mir der Atem. Er war wirklich ein Meister der versteckt angebrachten Nadelstiche!

Angespannt beobachtete er die Leute in der Tiefgarage und ich hätte fast geschnurrt, denn sein Daumen in meinem Nacken streichelte dabei unentwegt die Haut unter dem Haaransatz. Es mag paradox klingen... aber ich fühlte mich seltsam wohl in dieser Stellung.

Plötzlich ging ein Ruck durch seine Gestalt.

"Hey, nicht einschlafen!" kicherte er.

"Keine Angst... bin hellwach!" murmelte ich träge.

Er schob mich von sich.

"Also gut, hör mir zu! Du drehst dich jetzt zur Beifahrertür und ich nehme dir die Augenbinde ab! Sieh mich nicht an, ja? Sonst brechen wir das Ganze sofort ab und ich fahre dich zu deinem Auto zurück!"

"Okay... habe ich verstanden. Und dann?"

"Du gehst gerade aus - bis zu der gelben Tür! Dahinter ist ein Gang... da bleibst du mit dem Gesicht zur Wand stehen und wartest auf mich! Ich werde dir dann wieder die Augen verbinden und dich in meine Wohnung bringen!"

"Gut..." Schon richtete ich mich mit einem Durchatmen auf und wandte den Kopf ab.

Die Augenbinde fiel... ich blinzelte erst einmal... dann stieg ich aus. Ohne Zurückschauen ging ich los... an den Männern vorbei, die mich neugierig anschauten. Ich hielt den Mantel vor der Brust zusammen, lächelte ihnen zu und grüßte sie, als ob es etwas ganz alltägliches sei. Und weil ich mir seiner Blicke gar so bewußt war... natürlich schaute er mir hinterher!... wiegte ich lässig in den Hüften und genoß den Gang, den man als Frau einfach hat, wenn man hochhackige Pumps trägt! Oh ja - und bei dem Ganzen war ich mir jede Sekunde überdeutlich bewußt, dass ich unter der schützenden Hülle des Mantels splitterfasernackt war!

Ah, da die Tür... ich wandte mich nach rechts, öffnete sie und betrat den kleinen Flur.

Er war nicht lang... vielleicht fünf Meter. Hier sollte ich auf ihn warten. Gespielt lässig lehnte ich mich mit einer Schulter gegen die Mauer...

Schon öffnete sich die Tür hinter mir... aber statt seiner Schritte waren es die Männer. Ungläubig lauschte ich den Geräuschen, die sie machten... Gott im Himmel - das paßte ja mal wieder! Typisch!

"Kann ich Ihnen helfen?" wurde ich zu allem Überfluß angesprochen. Ich sah zur Seite... der Mann trug Handwerkerklamotten, vielleicht der Hausmeister des Ganzen. Amüsiert schenkte ich ihm ein so breites Grinsen, dass bestimmt meine Ohren Besuch bekamen.

"Nein danke - ich warte hier nur auf meinem Begleiter!"

Hätte er mich jetzt nach dessen Namen gefragt, wäre ich sehr schön in der Klemme gesessen, lieber Earl!

Der Mann war aber auch zu hilfsbereit. "Soll ich Sie nicht zum Lift begleiten? Man kann sich hier unten leicht verlaufen!"

"Nein danke!" wiederholte ich. "Ich warte gerne hier! Kann ja nicht lange dauern!"

Endlich nickt er mir zu und ging weiter... das ganze Rudel im Gefolge. Ich sah ihnen zu, wie sie durch die nächste Tür verschwanden, und wandte mich dann wieder der Wand zu.

Ich konnte nicht anders... ich mußte einfach lachen.

Das konnte wirklich nur mir passieren... geh vor, sieh dich nicht um - und dann inmitten lauter fremder Männer, mit nichts an als einem Mantel!

"Macht Spaß, hm?" sprach mich plötzlich Martin von hinten an - ich hatte ihn gar nicht kommen gehört und zuckte zusammen. Sofort verging mir das Lachen.

Er kicherte hämisch, dann drehte er mich zur Wand.

"Warte mal - ich sehe nach, ob sie schon weg sind!"

Schnell ein Blick hinaus, dann ein leiser Fluch.

"Die machen anscheinend so eine Art Hausbesichtigung! Also weiter nach Plan B! Wir gehen jetzt da hinaus - du vor mir her... Treppe hoch, bis zur nächsten gelben Tür... dort wartest du wieder!"

Und wieder tat ich es... ich schwebte förmlich an den Männern vorbei, mit einem strahlenden Lächeln - es amüsierte mich tatsächlich, dass nicht alles nach seinem Willen verlief - bis er leise hinter mir "Stop" rief.

Der Earl legte mir wieder die Augenbinde an... und sofort war der kurze Höhenflug vorbei. Wieder versank alles im Schwarz - und wieder war ich völlig auf ihn angewiesen. Er zog mich an der Hand vorwärts, bis wir vor dem Aufzug standen, wie er mir erklärte.

Während wir auf ihn warteten, drehte er mich wieder zu sich, preßte mein Gesicht gegen seine mit Leder bekleideten Brust. "Falls jemand drin ist, kann man uns so für ein Liebespaar halten!" wisperte er erklärend.

Für wahr... aber ein arg seltsames Liebespaar waren wir!

Als sich jedoch die Lifttür öffnete, war die Kabine leer. "Geh voraus..." beschied er mir.

Ich schritt tüchtig aus - peng, und knallte voll gegen die hintere Wand.

"Hoppala - das ist nur ein kleiner Aufzug!" japste er, während ich mir die Stirn rieb und mich nach ihm umdrehte. Ich mochte ja blind sein, wegen der Augenbinde - aber das Lachen in seiner Stimme hätte ein Tauber vernommen! Jede Wette, dass das eben ein Test war, ob ich wirklich nichts sah... und jetzt amüsierte er sich köstlich, weil ich mich so dämlich angestellt hatte...

Der Lift fuhr nicht lange nach oben... dann stoppte er wieder. Er nahm mich wieder bei der Hand, führte mich einen Flur entlang. Das Geräusch meiner Absätze hallte regelrecht in meinen Ohren.

"So... jetzt sind wir da!"

Er sperrte eine Tür auf, ging hinein... dann kam er wieder - und knöpfte mir den Mantel auf.

Ich stutzte - wofür war das denn jetzt gut?

Wieder verschwand er in der Wohnung. Ah, das Geräusch sagte mir, dass er seine Lederjacke ausgezogen und aufgehängt hatte!

Er kam zurück... schon wollte ich einen Schritt in seine Richtung machen - da trat er hinter mich und ich fühlte tatsächlich, wie er mir den Mantel von den Schultern zog.

Ungläubig lauschte ich seinen sich entfernenden Schritten. Nein, das konnte er mir doch nicht wirklich antun, oder? Ich glaube, in diesem Augenblick habe ich ganz schön blöd aus der Wäsche geguckt!

Ich konnte ihn ewig weit weg von mir hören, wie er meinen Mantel aufhängte... sich dann noch weiter entfernte, summend in der Wohnung hin und her ging - und ich stand da, völlig nackt, in diesem fremden Hausflur. Auch noch mit Augenbinde... und schwitzte wie ein Schwein.

Gar nicht dran denken, was jetzt wäre, wenn jemand die Wohnungstür öffnen würde... wenn jemand kam... und ich da stand, wie bestellt und nicht abgeholt... nackt... blind...

Meine Gedanken rasten... ich konnte kaum atmen, so sehr zitterte ich. Noch niemals in meinem Leben habe ich mich so unwohl in meiner Haut gefühlt, wie in diesem Augenblick! Wo war nur das nächste Mauseloch, in das ich verschwinden konnte? Und wie könnte ich mich jetzt am besten unsichtbar machen?

Endlich... nach einer Ewigkeit, wie es mir schien... kehrte der Earl zu mir zurück.

"Hätte dich doch fast da draußen vergessen!" schmunzelte er... aber ich war immer noch so unter Schock, dass ich mich gar nicht über seinen Spott aufregen konnte! Willenlos folgte ich ihm und war heilfroh, als sich die Wohnungstür endlich schützend hinter mir schloß...

Ich kam gar nicht auf den Gedanken, dass ich jetzt in der Höhle des Löwen war... sozusagen...

Kapitel 2

"Komm, setz dich doch hin!" sagte er mit seiner leisen, sanften Stimme, als er mich an der Hand durch die Wohnung führte. Er nahm sie und legte sie auf etwas, das sich glatt und weich anfühlte... wieder Leder. "Das ist ein Barhocker - hinter dir ist die Bar. Setz dich hin... was möchtest du trinken?"

Ich befeuchtete nervös mit der Zungenspitze meine Lippen und kletterte auf den Hocker. Gar nicht so einfach, wenn man gar nichts sah. Mit Barhockern stehe ich eh auf Kriegsfuß. "Mineralwasser... danke!"

"Wasser? Kein Baccardi-Coke?" Ich hörte sein Lachen. "Oder Tequila? Hätte ich auch da..." Das war eine mehr als deutliche Anspielung auf die Geschichte "Tequila Sunrise", die ich ihm erst diese Woche zum Lesen geschickt hatte... und darauf, was übermäßiger Alkoholgenuß bei mir bewirkte.

"Nein... keinen Alkohol... muß schließlich noch fahren!" antwortete ich leise.

"Na gut... hier hast du dein Wasser!" meinte er und führte meine Hand zu dem Glas. "Trink... wir wollen doch nicht, dass dieser entzückende Mund trocken wird!"

Ich zuckte unwillkürlich zurück, als ich plötzlich seinen Finger auf meinen Lippen fühlte, der fast zärtlich die geschwungene Linie nachzeichnete. Mein Zurückweichen war so deutlich sichtbar für ihn gewesen, dass er sich davon förmlich herausgefordert sehen mußte... denn sogleich drängte er sich an mich heran, zwängte sich zwischen meine zitternden Schenkel und ging total auf Körperkontakt.

"Du wirst nicht vor mir zurückweichen!" zischte er dabei. "Ich werde dich berühren, wann und wie ich will... und du läßt es dir gefallen! Mehr noch - du wirst es genießen, egal wie, wann und wo ich dich berühre! Verstanden?"

"Ja..." keuchte ich. "Es tut mir leid - ich habe mich nur erschrocken!"

"Dann erschrick in Zukunft nicht mehr!" fauchte er und ließ seine Hände über meinen nackten Körper gleiten. Ich biß die Zähne so fest zusammen, dass meine Kiefer hörbar knirschten... etwas, was er natürlich auch nicht übersah.

"Ich weiß... sie sind eiskalt - und deine Haut ist so heiß!" lenkte er ein. "Aber auch daran mußt du dich gewöhnen..."

Wieder ließ er seine Finger über meinen Mund tanzen, dann rückte er plötzlich von mir ab.

"So... du bleibst jetzt hier sitzen, bis ich wiederkomme!"

Mein Kopf ruckte hoch. Was sollte das denn jetzt bedeuten?

"Ich muß schnell noch mal zum Wagen - die Kamera holen!"

Noch ein Streicheln. "Trink in Ruhe aus... du hast genügend Zeit!"

Und dann hörte ich, wie er sich entfernte und wie sich die Wohnungstür öffnete und schloß... und sich ein Schlüssel im Schloß drehte.

Ich war alleine... mit pochendem Herzen und einem Knoten in der Kehle... und Gedanken, die förmlich durch meinen Kopf jagten. Und der Feststellung, dass er mich auch noch in der Wohnung eingesperrt hatte.

Fröstelnd zog ich die Schultern hoch. Was bezweckte er damit, wenn er mich alleine ließ?

Wollte er mich testen? Vielleicht war hier irgendwo eine Kamera versteckt, mit der er mich aufnahm und kontrollierte, ob ich schummelte oder nicht?

Ich war mir sehr unsicher... ehrlich gesagt hatte ich in meinen Vorstellungen niemals eine solche Situation eingeplant. Überhaupt lief mit diesem Martin alles ganz anders ab, als ich es von Peter her gewöhnt war. Der benutzte einfach meinen Körper, holte sich seine Befriedigung und verschaffte mir dabei Lust (wenn es ihm gerade in den Kram gepaßt hatte)... aber er spielte nicht mit mir!

Der Earl hingegen... ja, der genoß dieses Spiel so sehr, dass man ihn dabei förmlich schnurren hörte!

Ein leises Seufzen, dann nahm ich einen Schluck aus dem Wasserglas.

Wie lange blieb er denn noch weg?

Ich lauschte in die Stille des Zimmers hinein und schlang dann unwillkürlich die Arme um mich. Niemals hätte ich gedacht, dass Stille so sehr in den Ohren dröhnen konnte. Nichts, aber auch wirklich nicht das geringste Geräusch war zu hören...

Mein Atem, schwer und flach, klang überlaut... und ich hatte das Gefühl, bereits seit Stunden hier zu sitzen, und zu warten...

Als die Geräusche endlich seine Rückkehr ankündigten, hätte ich vor Erleichterung fast geseufzt... aber ich beherrschte mich. Unwillkürlich setzte ich mich wieder gerader hin, schlug die Beine übereinander... lockerte den verkrampften Griff um meine eigenen Oberarme... und neigte den Kopf lauschend in seine Richtung. Machte ganz auf entspannt.

"So... da wären wir wieder!" meinte er gutgelaunt. Er stellte etwas neben mir auf den Boden.. dann war er wieder weg. Im Nebenraum... ich hörte, wie er sich auszog, in andere Kleidung schlüpfte. Dann ein kurzer Besuch im Bad... und schließlich kam er wieder zu mir an die Bar.

Eine Flasche wurde aufgeschraubt, er goß sich etwas ein... kam wieder auf meine Seite des Tresens.

"Ich finde dich erstaunlich... weißt du das?" fragte er plötzlich leise.

"Wieso das denn?" fragte ich erstaunt zurück.

"Nun, du sitzt hier so lässig und cool... jede andere Frau in deiner Situation würde vor Angst schlottern oder wäre zumindest heillos nervös!"

Ich stutzte... mein Gott, wenn der wüßte, wie aufgeregt ich tatsächlich war! Ich zeigte es nur nicht! Und natürlich sagte ich ihm das auch nicht...

"Warum sollte ich Angst vor dir haben?" gab ich leise zurück. "Wenn ich mich vor dir fürchten würde, wäre ich ganz bestimmt nicht zu dir gekommen!"

Wieder lachte er, dann legte sich seine Hand auf meine Schenkel und mit sanftem Druck nötigte er mich dazu, sie für ihn zu spreizen. Ich fühlte, wie sich seine kühlen Finger ihren Weg zwischen die Falten meiner Weiblichkeit suchten und dann wieder seine amüsierte Stimme.

"Nein, Sisa... das stimmt - Angst hast du nicht. Aber du findest die Situation aufregend... und es erregt dich! Du magst diese Ungewißheit, nicht wahr? Und das Gefühl, mir so sehr ausgeliefert zu sein, wie du es jetzt bist!"

Es war tatsächlich nicht zu leugnen... sein Finger, benetzt von meiner eigenen Feuchtigkeit, bewies es nur zu deutlich! Auch mein schwerer, erwartungsvoller Atem übrigens...

Er nahm einen Schluck aus seinem Glas, ich hörte leise die Eiswürfel klirren... und der Geruch sagte mir, dass er sich Whisky eingeschenkt hatte. Dann begann er, sich ausgiebig an mir zu reiben.

"Sag, magst du das Gefühl von Leder auf der Haut?"

Ich lauschte in mich hinein, analysierte die Gefühle, die er durch sein Reiben in mir auslöste... und nickte. "Ja... durchaus!" flüsterte ich stockend.

Er zog sich wieder etwas von mir zurück. "Gut... denn du wirst es noch öfter spüren!"

Seine Hände glitten wieder höher... streichelten über meine Schenkel, dann über meine Arme... und schließlich über meine Brüste. Kurz legte sich seine Handfläche auf die Stelle, wo mein Herz heftig unter der Haut schlug... dann umschmeichelte er die Nippel, die schon prall und hart wurden - nahm sie zwischen Zeigefinger und Daumen, rieb sie... quetschte sie leicht zusammen. "Magst du das auch?" wollte er wissen, während er gleichzeitig meine Brüste an den Nippeln anhob und sacht hin und her schaukelte.

"Ja..." stöhnte ich leise, aus tiefer Kehle.

Noch weiter reizte er die Brustwarzen, dann fragte er plötzlich: "Warum bist du eigentlich hier nicht gepierct? Wäre doch eine geile Stelle..."

Ich zuckte nur die Schultern... sicher hatte ich schon ein paarmal darüber nachgedacht, mir auch in die Nippel Ringe stechen zu lassen... aber was nicht ist, kann man ja immer noch tun!

Seine Hand glitt wieder nach unten, zwischen meine Schenkel.

"Da hätte man auch noch jede Möglichkeit, andere Ringe anzubringen... Ringe, die man prächtig ins Spiel mit einbinden kann! Den an der Klit kann man ja kaum belasten..." beschied er mir.

Ich schwieg dazu nur... und dann zuckte ich mit einem erschrockenen Keuchen so heftig zurück, dass ich beinahe vom Barhocker heruntergefallen wäre. Eisig kalt strich etwas über meine rechte Brustwarze und die Brust... ein Eiswürfel! Ohne Vorwarnung... der Horror auf meiner erhitzten, heißen Haut!

Er lachte, als er meine spontane Reaktion bemerkte, rieb das Eis großflächig über die Brust... und dann über die andere. "Hm... gefällt dir das auch?" schnurrte er, kaum hörbar.

Ich atmete tief durch, als er den Eiswürfel wegnahm... und zitterte unter den eisigen Tropfen, die über die Brüste nach unten, über meinen Bauch perlten.

"Ich... ich weiß nicht so recht..." stöhnte ich. "Verdammt kalt!"

"Aber du hältst es aus... weil ich das von dir will!" befahl er... und ich senkte nur den Kopf und nickte.

Ein Finger schob sich unter mein Kinn, drückte mir den Kopf in den Nacken... dann brachte er sein Gesicht dicht an meines, denn ich fühlte seinen Atem über die Haut gleiten.

"Das heißt ja!" forderte er.

Und ich sagte gehorsam: "Ja!"

"Und gewöhne dich schon einmal daran, mich Meister zu nennen!" knurrte er. "Also... wie heißt das?"

"Ja... Meister!" wiederholte ich brav.

"Gut!" Er ließ mich los, dann entfernte er sich von mir. Wieder kruschte er in dem Raum herum und schließlich erklang leise Musik. Mystische Klänge, durchsetzt von Harfe und sphärenhaftem Gesang. Ich lauschte mit leicht geneigtem Kopf.

"Gefällt dir das?" kam es plötzlich hinter mir - ich hatte nicht gehört, wie er sich genähert hatte und so wurde mir bewußt, dass die Musik viele seiner Geräusche überdeckte.

"Ja... sehr sogar!" gab ich zu.

"Was hörst du denn normalerweise?"

"Och, dies und das... meist Heavy Metall!" erzählte ich ihm. "Bin aber nicht drauf fixiert... genauso gerne höre ich mir die Kellys an!"

Er lachte leise, meinte dann: "Also - das ist doch auch eine Art von Perversion!" beschied er mir. "Heavy Metall und die Kellys... das ist grausam!"

Ich enthielt mich wieder einmal eines Kommentars und zuckte nur die Schultern.

"Weißt du, was jetzt kommt?" fragte er ohne Ansatz.

"Nein... was denn?" stellte ich die Gegenfrage.

"Ich werde dich vorbereiten..." sagte er vielsagend. Und während ich noch darüber nachdachte, was er damit wohl meinen könnte, begann er, mit einem Finger in der Mulde zwischen meinen Brüsten zu streicheln, und mit dem Anhänger, der an einer langen Kette dazwischen hing. "Den brauchst du heute nicht... wir wollen doch nicht, dass die Kette reißt!" erklärte er mir, während er mir das Pentagramm über den Kopf streifte. Ich konnte hören, wie er sie beiseite legte. Dann hob er meine Hand und spielte mit dem Lederband daran.

"Was ist das?"

"Ein Andenken..." sagte ich zögernd, da ich immer noch nicht so recht wußte, wie er auf die Erwähnung meines ersten Herrn reagieren würde. "An meinen Sündenfall, sozusagen... ich bekam es nach meiner ersten Session. Mein ehemaliger Herr sagte, es solle mich daran erinnern, was und wer ich bin - damit ich es nicht vergesse!"

Er lachte leise. "Ein schönes Schmuckstück... aber glaube mir - du brauchst es auch nicht mehr. Ich sorge schon dafür, dass du immer weißt, was du bist... dazu braucht es kein Lederband!" Er nahm es mir ab, legte es weg. "Außerdem würde es nur stören... du bekommst jetzt andere Armbänder von mir!"

Etwas legte sich um meine Unterarme... es war breit und kühl, etwas klirrte... und dann erklärte er: "Ich habe meine eigenen Fesseln - schade, dass du sie nicht sehen kannst! Sie sehen richtig edel aus - schwarzes Leder, silberbeschlagen - mit rotem Samt gefüttert!"

Eng schloß sich die Manschette um mein Handgelenk, dann war das andere dran.

"Sie haben übrigens sehr praktische Karabinerhaken - mit denen kann man viel anstellen!"

Wie nett, dass er mich auch darüber aufklärte, dachte ich zynisch bei mir - aber sofort wurde ich abgelenkt, denn er streichelte wieder über meine Schenkel - und ging in die Knie.

"Streck dein Bein aus!" befahl er - und zog meinen Fuß auf sein Knie.

"Die Schuhe werden wir auch ausziehen - auch die brauchst du nicht... und ich will nicht, dass mit den spitzen Absätzen jemand verletzt wird. Das könnte unabsichtlich geschehen - und das muß nicht sein!" meinte er, während er den Pumps von meinem Fuß zog. Dann fühlte ich auch da eine breite Ledermanschette, die er straff und ziemlich stramm befestigte. Danach war der andere Fuß dran... bis auch der die Fessel trug.

"Weißt du, wofür die Karabiner an den Fußfesseln sind?" fragte er.

Ich schüttelte den Kopf.

"Daran kann man die Spreizstangen befestigen..." meinte er. "Übrigens habe ich zwei davon... heb die Hände - Handflächen nach oben!"

Ich gehorchte sofort - und fühlte, wie mir etwas schweres, sehr kühles hinein gedrückt wurde.

"Das ist die kleine Stange... sie dürfte achtzig Zentimeter breit sein... das hältst du doch locker aus, oder?"

Da ich noch nie eine Spreizstange getragen hatte, konnte ich ihm darauf keine Antwort geben.

Er nahm sie mir weg, drückte mir etwas anderes hinein - es war leichter.

"Das ist die Große... bei der wirst du dich anstrengen müssen - aber ich weiß, dass du deine Beine auch für diese Stange spreizen kannst!"

Ich fühlte an der Länge der Stange entlang - und mußte dabei meine Arme mächtig auseinandernehmen... und starrte fassungslos in seine Richtung. "Bist du dir sicher?"

"Ja... völlig!" beharrte er, und nahm sie mir wieder weg.

"Und was fehlt jetzt noch?" meinte er schließlich, wieder ganz sanft und täuschend harmlos.

"Ich weiß nicht..." Eine seltsame Vorahnung befiel mich, meine Lippen wurden wieder ganz trocken. "Das Halsband zum Gassiführen?"

Eigentlich hatten wir über dieses Thema schon gesprochen - und er wußte, dass ich ein Halsband demütigend fand... ich wollte wie eine Frau behandelt werden - nicht wie ein Hund.

Aber ich hatte den Earl wieder mal unterschätzt...

"Nun, ein Halsband ist es auf alle Fälle... ich weiß auch, dass du noch nicht gewöhnt bist, eines zu tragen. Ich werde dir lernen, dass du es als eine Art Auszeichnung ansehen darfst, wenn du es für mich trägst... es soll dich nicht demütigen, wie du jetzt denkst - sondern etwas Besonderes für dich sein!" schnurrte er. "Was ich damit anstelle, ist noch ungewiß!" Und schon legte sich breites Leder kühl und unheilvoll um meine Kehle und den Hals. Seine Finger schoben meine Haare im Nacken beiseite, zogen das Leder zusammen - enger, immer enger... bis ich den Hals recken mußte, damit die Kante unter dem Kinn nicht zu sehr einschnürte. Und endlich klickten leise die Verschlüsse.

"Das steht dir sehr, sehr gut - weißt du das?"

"Woher soll ich das wissen?" wisperte ich mit zitternder Stimme. Ich fühlte mich mal wieder sehr, sehr unbehaglich und hatte Mühe, zu schlucken.

"Du wirst dich daran gewöhnen... und irgendwann stolz darauf sein, dass du es tragen darfst!" lachte er - ich traute meinen Ohren kaum... und glaubte ihm auch nicht, ehrlich gesagt - egal, wie oft er es noch wiederholen mochte.

Er stellte sich wieder dicht vor mich hin. Mittlerweile hatte ich mich schon daran gewöhnt, dass er mich berührte und mit seinen Fingern zärtlich streichelte.

"So... und was nun, liebe Sisa?" wisperte er leise... so dicht an meinem Mund, dass ich den Whiskyatem riechen konnte und die Berührung seiner Nasenspitze an meiner fühlte. "Sag mir, was wir jetzt tun wollen!"

"Ich... ich weiß nicht!" Ich zögerte.... wieder hatte er mich in eine Situation gebracht, wo ich nicht so recht wußte, was ich sagen sollte. Ich konnte ihn nicht einschätzen... ich befürchtete fast, wenn ich ihm meine Vorstellungen mitteilte, dann würde er genau das Gegenteil davon tun - und das wollte ich einfach nicht riskieren. Andererseits, wenn ich ihm das genaue Gegenteil von meinen Vorstellungen erzählte - und er tat dann genau dies, war das auch nicht ideal.

Also hielt ich mich bewußt neutral, als er wieder fragte: "Was soll ich jetzt mit dir tun, Sisa?"

"Was du willst..." krächzte ich und brachte die Worte kaum über meine Lippen. Ich wußte genau, dass ich mich ihm mit diesen drei Worten völlig in die Hände gegeben hatte... mich ihm völlig und restlos ausgeliefert... und auch er wußte es.

Diesmal klang sein Lachen triumphierend, siegessicher... und zur Belohnung streichelte er mich, liebkoste meinen Nacken, meinen Hals, meine Lippen... brachte mich zum Zittern.

"Du bist mutig, Süße!" lachte er. "Aber ich werde dein Vertrauen nicht mißbrauchen... hab keine Angst! Unser Spiel wird dir gefallen!"

"Das hoffe ich..." murmelte ich geistesabwesend, weil mich seine Zärtlichkeiten so sehr verwirrten. "Sonst hätte ich ja gleich bei meinem Mann bleiben können und mich zu Tode langweilen!"

Plötzlich wurde ich von einer Sekunde auf die andere an dem Lederhalsband hoch gerissen, bis mir regelrecht die Luft wegblieb - und dann herrschte er mich grimmig an: "Wage es ja nie wieder, mich zu beleidigen, du kleine dumme Hure du!" fauchte er wütend. "Wenn du mich noch ein einziges Mal mit deinem Arschloch von Mann auf eine Stufe stellst, dann wirst du hier dein blaues Wunder erleben!"

Ich war wie erstarrt... zitterte unkontrolliert. Dann stöhnte ich leise vor Schmerz, so sehr grub sich das harte Leder in meine weiche Haut.

"Es... es tut mir leid!" wisperte ich halb erstickt von dem Halsband und fassungslos über diesen Ausbruch. "Das hast du völlig falsch verstanden! So habe ich das doch gar nicht gemeint!"

"Das will ich schwer hoffen, Süße!" knirschte er gereizt und dann stieß er mich so verächtlich von sich, dass ich wieder schnell am Tresen Halt suchen mußte, sonst wäre ich hintenüber gestürzt. "Merk dir das für die Zukunft!"

Er entfernte sich, auf die andere Seite der Bar und schenkte sich Whisky nach. Ich lauschte ihm und leckte mir wieder über die Lippen. Zitterte noch immer, so sehr war mir der Schreck in die Glieder gefahren. Wieder klirrten Eiswürfel, als er trank.

"Bitte... es tut mir wirklich leid!" wiederholte ich und schwitzte bei diesen Worten... denn wer mich kennt, der weiß, wie schwer mir so eine Entschuldigung fällt - auch wenn sie angebracht war!

"Schon gut!" beschied er knapp. "Trink noch was!" Er schob mir wieder das Wasserglas hin und ich nahm gehorsam einen Schluck. Aber das Schlucken schmerzte... das Halsband hatte sich übel in die weiche Haut an meiner Kehle eingegraben. Unauffällig hob ich eine Hand und fuhr mit dem Finger unter dem Rand entlang, versuchte, es in eine erträglichere Position zu schieben - aber es war zu eng geschnallt.

"Du wirst dich daran gewöhnen!" meinte er plötzlich und stand wieder dicht vor mir. "Bisher hat sich noch jede daran gewöhnt..."

Fast hätte ich gesagt, dass ich nicht jede bin - aber nachdem er vorhin so wütend aufgefahren war, vermied ich nun alles, was ihn wieder reizen konnte.

"Komm Sisa, meine Süße... spreiz deine Schenkel für mich!" forderte er plötzlich - und als ich gehorchte, drängte er sich wieder dazwischen. Seine Finger tasteten sich wieder vor, dann lachte er leise. "Es ist erstaunlich - aber sogar jetzt, wo du dich vor mir fürchtest, bis du naß und läufst aus!"

Ich senkte ergeben den Kopf... beschämt, weil er recht hatte - und stöhnte dann leise, denn sein Finger begann ein aufreizendes und ziemlich zielstrebiges Spiel. Unwillkürlich rutschte ich auf dem Barhocker vor, spreizte mich noch mehr auf für ihn.

"Gefällt dir das?"

"Ja..."

"Gut... genauso soll es sein... und so will ich dich haben!" grollte er, dann zog er sich etwas zurück und unterbrach seine Liebkosung.

"Jetzt sag mir mal, was du glaubst, was ich mit dir machen könnte!"

"Wie... wie meinst du das?" Irritiert hob ich den Kopf, lauschte in seine Richtung. Wieder einmal hatte ich das Gefühl, er wüßte genau, wie er mich aus dem Konzept bringen konnte.

"Sag mir, was du jetzt von dem Spiel erwartest!"

"Das... das weiß ich doch nicht!" japste ich. "Ich mußte mir darüber nie den Kopf zerbrechen!"

"Und wieso nicht?" fragte er lauernd.

"Nun, weil mein ehemaliger Herr so eine Session minutiös geplant - und dann einfach durchgezogen hat! Ich hatte keinen Anteil an der Planung... ich wurde nur benutzt!"

"Und hat dir das gefallen?"

"Ja..." gab ich widerwillig zu. "Er sorgte schon dafür, dass es mir auch gefiel!"

Zumindest in der ersten Session. Über die zweite weigerte ich mich immer noch, nachzudenken...

"Du bist mir ein Rätsel, Süße!" seufzte er plötzlich. "Wieviel Erfahrung hast du eigentlich?"

Ich zuckte leicht vor ihm zurück, mit dieser Frage hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.

"Nicht soviel - das weißt du doch!" antwortete ich hastig. "Zwei Sessions..."

Wovon die eine völlig in die Hose gegangen war und zur Trennung geführt hatte... wie er doch sehr wohl wußte...

"Gut... sag mir trotzdem, wovon du glaubst, dass ich es jetzt tun könnte..."

Oh Gott - der Kerl war stur... lenkte mich vorübergehend ab - und nagelte mich dann doch auf eine Antwort fest, egal, wie ungern ich sie nun gab, oder nicht.

Wieder leckte ich mir nervös über die Lippen und atmete zittrig ein.

"Nun... ich kann mir vorstellen, dass du dir von mir einen blasen läßt!"

Er kicherte. "Nun, das auf jeden Fall... oder hast du unseren Test schon vergessen?"

Ja - fast hätte ich es, wenn er mich nicht daran erinnert hätte. Dumme Sache, die da lief - während unseres nächtlichen Telefonates hatte er plötzlich behauptet, ich hätte eine verdammt große Klappe. Als er mir nämlich erzählt hatte, letztens hätte er zu einer Frau gesagt, sie sei die zweitbeste Blasnummer seiner Erfahrungen gewesen, hatte ich - ehrlicherweise! - geantwortet: zu mir hat noch niemand gesagt, ich sei die Zweitbeste!

Mag sein, dass mich all meine Erfahrungen mit Männern und in Swingerklubs in dieser Hinsicht maßlos verwöhnt hatten und mir das zu Kopf gestiegen war... aber als er fragte, ob ich wirklich gut sei, sagte ich ihm, dass bei mir noch jeder gekommen sei! Was einfach den Tatsachen entsprach...

Er meinte trocken, er wäre mit dem Mund sehr schwer zu erregen... und ich prahlte: ich schaffe es sogar, ohne die Hände zu Hilfe zu nehmen (wußte ich aus meiner Erfahrung mit Peter, meinem Ex-Herren). Und als er mir beiläufig die Herausforderung unter die Nase rieb... auch auf Zeit - da nahm ich die Herausforderung an... obwohl ich wußte, was mir blühen würde, wenn ich versagte!

"Nein... ich weiß, die Sache mit der Uhr - die kann ich gar nicht vergessen!" flüsterte ich unbehaglich.

"Was noch? Was könnte ich noch mit dir tun?"

Mir fiel etwas ein. "Die Coladose!" In einem Dialog mit ihm hatte ich darüber nachgegrübelt, ob es mir möglich sei, eine leere Coladose nur mit Druck meiner Scheidenmuskeln einzubeulen.

"Gut für den Anfang!" lobte er - und schon erklang das Geräusch, das eine leere Coladose macht, wenn man sie auf den Tisch stellt. Ich fröstelte unmerklich... täuschte ich mich, oder hatte er wirklich alles in Betracht gezogen, worüber wir bis jetzt gesprochen hatten? Da kam dann ja noch einiges auf mich zu.

"Was noch - außer der Dose?" fragte er weiter.

"Nun..." Wieder stockte ich, überlegte fieberhaft. Ich wollte ihm nicht zuviel auf dem Silbertablett präsentieren - er hatte mich vorsichtig gemacht.

"Komm... sag mir - was soll ich dir noch alles reinstecken? Was hattest du schon drin?"

"Habe ich doch nie gesehen!" seufzte ich resigniert. "Schon vergessen - auch bei diesen Sessions trug ich immer eine Augenbinde!"

"Aber du mußt doch eine ungefähre Ahnung haben!" beharrte er. "Du windest dich wie ein Wurm..." Er lachte mich doch tatsächlich aus! "... aber trotzdem sagst du es mir jetzt!"

"Also gut... ich glaube, er hatte auch eine Kerze!"

"Eine dicke oder eine dünne?"

"Eine ziemlich dicke sogar..." wisperte ich geschlagen.

Er drückte mir etwas in die Hand... es war kühl, glatt... und schwer - und von beträchtlichem Umfang. "So etwa?"

Ich tastete sie mit den Fingern ab und nickte. "Ja... so in etwa!"

"Und weiter?"

"Ein Dildo... er hatte immer einen großen Dildo dabei!"

Zack, drückte er mir einen Gummischwanz in die Hände. "Groß genug?"

"Ja..." murmelte ich trocken.

"Fein - aber laß dir gesagt sein... nicht alles, was du heute in die Hände bekommst, kriegst du auch in die Fotze!" Er nahm mir lachend den Dildo wieder weg, legte ihn auch beiseite.

"Was könnte mir noch gefallen?"

"Nadeln und heißes Wachs!"

"Ja... sehr gut machst du das!"

Ich gab auf... er hatte größere Ausdauer in dem Spiel. "Wahrscheinlich gefällt es dir auch, mir die Faust reinzuschieben und es mir damit zu besorgen!" sagte ich leise, mit gesenktem Kopf.

"Ja, da könntest du sogar recht haben!" schnurrte er amüsiert. Seine Finger streichelten wieder meine Wangen. "Aber fühle mal... du hast Glück - meine Faust ist nicht sehr groß!" Er hielt sie mir direkt unter die Nase und befahl: "Komm... leck sie ab... mach sie schon mal feucht!"

Sekundenlang schluckte ich... aber dann begann ich, wie befohlen mit der Zungenspitze über seine Haut zu lecken... sie abzutasten... vom Handgelenk, über den Handrücken... die Finger. Als ich anfing, die Zungenspitze zwischen seine Finger zu schieben, und auch da zu lecken, stöhnte er plötzlich leise und zog sie zurück.

"Genug... und wie geht es weiter?"

Es war mir erstaunlicherweise keine Genugtuung, dass er nun etwas schneller atmete.

"Fesselspiele!" trumpfte ich auf. "Bestimmt hast du deinen Spaß daran, mich zu fesseln!"

"Tatsächlich?" lachte er und hob dann vielsagend meine Hand mit der Ledermanschette - so gesehen, war das eine dumme Antwort gewesen. "Was du nicht sagst!"

"Nein - du hast mich wieder falsch verstanden!" beharrte ich. "Ich meinte Bondage... Fesseln mit Seilen!"

"Ach, meintest du das?" kicherte er, immer noch prächtig amüsiert. "Aber auch das stimmt... hier!" Er drückte mir ein zusammen gerolltes Seil in die Hand. "Riech mal dran - extra frisch gewaschen für dich! Bin ich nicht ein guter Hausmann?" Sein bizarrer Humor kam mal wieder durch... ich reichte ihm das Seil zurück und murmelte dabei: "Ein viel besserer als ich wahrscheinlich!"

Dann setzte ich mich wieder aufrecht hin und nahm einen Schluck aus meinem Wasserglas.

Er nahm mir gegenüber Platz und fragte dann abwartend: "Fällt dir noch mehr ein?"

"Nein..." Ich schüttelte den Kopf. Ein seltsames Geräusch war plötzlich zu hören... ich konnte es noch nicht einordnen. "Du bist doch der Experte... sag mir, was man noch machen könnte!"

"Ach, mir wird da schon dieses und jenes einfallen..." meinte er humorig. Wieder klirrten leise die Eiswürfel in seinem Glas. "Aber sag mal... wieviel Zeit willst du eigentlich noch vergeuden?"

"Zeit? Wieso Zeit?" fragte ich, wieder einmal ziemlich perplex.

"Die Uhr läuft... hast du vergessen, was wir abgemacht haben?"

Das Geräusch... mir lief es plötzlich eiskalt den Rücken hinab. Das war das Ticken eines Weckers! Mann, war der Knabe eine linke Bazille!

Ich begann zu schwitzen.

"Ich würde an deiner Stelle langsam anfangen, liebe Sisa... denn du weißt, was dir blüht, wenn du versagst!"

Immer noch zögerte ich... dann rutschte ich von dem Barhocker herunter.

"Du meinst, ich soll jetzt..."

"Worauf wartest du?" Das klang schon etwas ungeduldig... und wieder klirrten die Eiswürfel.

Ich tastete mich in Richtung seiner Stimme, fühlte dann seine Schenkel unter meinen Fingern. Er war nackt... ich tastete weiter, bis ich seine Männlichkeit gefunden hatte.

Wieder zögerte ich kostbare Sekunden... es war ein Schock für mich, dass er sich so ganz und gar unbeeindruckt von der ganzen Situation hier zeigte! Und dann beugte ich mich über ihn, sank dabei auf die Knie.

Gerade noch rechtzeitig fiel mir ein, dass ja ausgemacht gewesen war, das ganze ohne Hilfe der Hände zu erledigen... und meine Finger krallten sich förmlich in seine Schenkel, während ich anfing, ihm einen zu blasen.

Ich schwitzte... ackerte wie ein Pferd... der verdammte Kerl wurde einfach nicht steif!

Zweifel regte sich in mir... ich hörte, wie er regelrecht gelangweilt von seinem Whisky trank... saugte und leckte so verzweifelt an ihm, als ob es um mein Leben gehen würde...

Nichts... es regte sich einfach nichts! Das gab es doch gar nicht... wie schaffte er das nur?

Das Ticken des Weckers wurde lauter... bis es mir regelrecht in den Ohren dröhnte.

"Bist du dir sicher, dass du das wirklich kannst, Süße?"

Ich traute meinen Ohren kaum, stöhnte verzweifelt... und immer dieses penetrante, unheilvolle Ticken des Weckers!

"Ich sehe schon - das wird nichts! Du strengst dich ja gar nicht richtig an!" maulte er... stellte sein Glas beiseite. Ich erstarrte sekundenlang... dann legte ich mich noch mehr ins Zeug. Ich saugte an ihm, knabberte... leckte und schmatzte... und brachte seinen verdammten Schwanz kein bißchen dazu, mir doch nur etwas entgegenzukommen!

Immer lauter wurde das Ticken... und dann erklang plötzlich das unheilvolle Klingeln.

"Die Zeit ist um, Süße!" kam sein trockener Kommentar.

Geschafft, mit keuchendem Atem, sank ich fassungslos auf meine Fersen zurück. Ich ertappte mich sogar, wie ich ungläubig meinen Kopf schüttelte.

Er hatte mir ewig Zeit gegeben, wie es schien... und ich hatte ihn nicht mal steif bekommen!

Es war tatsächlich eine absolut neue Erfahrung für mich.... eine übrigens, auf die ich gerne verzichtet hätte!

Alles in mir erstarrte, als ich hörte, wie er langsam aufstand.

"Du weißt, was das bedeutet, ja?"

Ich nickte matt... ja, ich wußte es. Dadurch, dass ich den Kampf gegen den Wecker verloren hatte, hatte ich mir eine deftige Bestrafung eingehandelt!

Wieder schüttelte ich zweifelnd den Kopf. Konnte man tatsächlich verlernen, wie man einen Mann blies? Lag es an meiner Nervosität? Oder war Martin tatsächlich gegen mich "immun"... wenn dies der Fall war, war das ein sehr schwerer Schlag für mein Ego - man möge mir meine Eitelkeit verzeihen!

Nun, ich hatte keine Zeit, länger darüber nachzudenken... der Earl berührte mich leicht an der Schulter und sagte dann zu mir: "Los, auf die Knie, Sklavin... zeig mir, wie demütig du bist!"

Gehorsam wandte ich mich von ihm ab, sank auf die Knie... doch nicht tief genug für ihn. Irgendwie haßte ich den fröhlichen Tonfall, in dem er zu mir sagte: "Noch demütiger, Sisa... bringe dein Gesicht auf den Teppich und nimm die Arme vor... ich will, dass du sie vor dem Kopf überkreuzt..." Warum klang er so erfreut?

Ich gab mir gleich selbst die Antwort... weil er wußte, dass er jetzt einen Grund hatte, um mich zu schlagen... und darum war es ihm die ganze Zeit gegangen!

"Arsch hoch!" knurrte er - und als ich nicht gleich gehorchte, schlug er mir sofort mit der flachen Hand eine drauf.

"Jetzt wirst du gleich noch eine neue Erfahrung machen, Süße!" kicherte er. "Ich muß nur etwas vorbereiten... du wartest in dieser Stellung!"

Ich schloß die Augen hinter meiner Augenbinde und seufzte ahnungsvoll in den Teppich hinein. Bestimmt sah er das Zittern, das über meine Haut lief.

Oh ja... ich wußte, was jetzt kommen würde... und ich hatte Angst davor. Martin hatte kein Geheimnis daraus gemacht, wie sehr er es mochte, die Peitsche und andere Instrumente zu schwingen...

Und als im Hintergrund leise eine Kette klirrte, begann ich zu ahnen, dass diese Züchtigung wahrscheinlich ganz anders aussehen würde, als ich gedacht hatte...

Kapitel 3

So demütig wie nur irgend möglich, kniete ich auf dem Boden und lauschte auf die Geräusche, die der Earl machte. Er hatte eine CD eingelegt, die mich lächeln ließ... waren es doch alles alte, romantische Hits aus den Siebzigern - Musik, mit der ich teilweise ganz nette Erinnerungen verband!

Er summte leise vor sich hin, schien sich prächtig zu amüsieren... während ich versuchte, mein wie wild klopfendes Herz irgendwie zu beruhigen. Ich fühlte den Angstschweiß, der auf meiner Oberlippe perlte und wischte ihn unauffällig an meinem Arm ab.

Teufel noch mal... wenn ich nur gewußt hätte, was er jetzt plante?

Eine Züchtigung... sei nicht so feige, sagte ich mir selbst. Erinnerst du dich an Peter - der hat dich auch geschlagen. Und hinterher hast du dir dann gedacht, dass das ja gar nicht so schlimm war, wie du immer befürchtet hattest!

Und vor ein paar Tagen, auf dem Parkplatz... da hat er dich auch geschlagen... das hat dir zum Schluß doch sogar gefallen und dich erregt!

Warum sollte es diesmal anders sein? Meist ist die Realität nicht halb so schlimm, wie die Vorstellung in Gedanken!

Aber Martin ist nicht wie Peter... dieser Gedanke drängte sich unangenehm auf. Er liebt das Spiel - er spielt es zudem nach seinen eigenen Regeln, nicht nach deinen... und er ist wirklich unberechenbar!

Ja... ich seufzte leise und bewegte mich unruhig auf den Knien. Das stimmte leider... ich konnte den Earl kein bißchen einschätzen - und er gab mir auch keinerlei Hinweise auf das, was er jetzt vorbereitete. Es war im Gegenteil sogar so, als wäre ich gänzlich unsichtbar für ihn, denn ein paarmal ging er einfach an mir vorbei - und berührte mich dabei weder, noch registrierte er mich bewußt. Zumindest kam es mir so vor, denn ich sah ihn ja nicht.

Ich schluckte und versuchte, den Knoten in meiner Kehle loszuwerden. Aber das Flattern in meiner Magengrube blieb. Wieder seufzte ich leise und sagte mir selber, dass ich stark sei... und meine Angst gänzlich unbegründet! Es ist nur die Angst vor dem Unbekannten, versuchte ich mich zu beruhigen. Egal, was er auch tun würde - und wie er es tun würde... es würde mir weder schaden, noch allzu übel werden!

Schließlich ging es nur um ein Spiel!

Was machte er nur so lange?

So umfangreich konnten die Vorbereitungen doch gar nicht sein, dass er mich deswegen eine Ewigkeit unbeachtet auf Knien liegen ließ, oder?

Ich lauschte wieder, versuchte ihn zu ordern... aber alles, was ich hörte, war die Musik!

Er spielte also wieder sein Spiel und ließ mich warten... etwas, was mich total verunsicherte.

Mein wilder Herzschlag wollte sich einfach nicht beruhigen... ein feiner Schweißfilm bildete sich auf dem Rücken.

Ob es an der Gewißheit lag, dass alles, was jetzt kommen würde, erst richtig zur Sache gehen würde? Denn bis jetzt - da machte ich mir tatsächlich keine Illusionen - hatte Martin wirklich nur mit mir gespielt. Eine Art Nervenkrieg, den Reiz der Macht über mich auskosten... doch jetzt ging es ans Eingemachte.

"Willst du die ganze Nacht auf Knien liegenbleiben?" tönte plötzlich amüsiert seine sanfte Stimme durch den Raum und ich zuckte überreizt zusammen.

"Nein... natürlich nicht!" beeilte ich mich zu sagen.

"Na los... dann steh endlich auf!"

Anscheinend hatte er mich schon einmal angesprochen, aber ich hatte ihn - tief in Gedanken versunken, wie ich war - gar nicht gehört!

Eifrig und fast erleichtert, dass die Zeit des Wartens endlich vorbei war, richtete ich mich auf und sprang auf, keinen Gedanken mehr an Eleganz oder Würde verschwendend. Na ja - sagen wir mal so, wenn man am Boden kniet und den nackten Hintern in die Höhe reckt, bleibt die Würde sowieso schnell auf der Strecke!

Ich war anscheinend zu schnell aufgesprungen, denn plötzlich drehte sich alles um mich und ich schwankte leicht. Aber ich fing mich wieder und hob wartend den Kopf.

"Nun denn, meine Süße... komm her zu mir!"

Jetzt verlangte er also, dass ich das Zimmer durchquerte und mich nur an seiner Stimme orientierte! Ein weiterer Vertrauensbeweis.... er hatte schon am Telefon davon gesprochen, dass er Sklavinnen mochte, die sich ganz auf ihn verließen!

Mir fiel das rechtzeitig ein, deshalb zögerte ich nicht. Langsam ging ich in die Richtung, in der ich ihn vermutete... und wie durch ein Wunder stieß ich dabei an kein Möbelstück und stolperte auch nicht!

"Halt - bleibe jetzt stehen! Das hast du gut gemacht!"

Zur Belohnung wurde ich wieder gestreichelt. Sein Finger spielte mit meinen bebenden Lippen... er schmiegte sich von hinten an mich und umfaßte mich, wog meine Brüste in seinen Handflächen.... und versengte mit seinem Atem meinen Nacken!

Eines fiel mir dabei ganz deutlich auf. Da ich nichts sehen konnte und ganz auf meine anderen Sinne und Wahrnehmungen reduziert worden war, achtete ich auf alles mögliche... und jetzt, da er auf Ganzkörperkontakt ging, bemerkte ich, dass er kein sehr großer Mann war, der Earl. Vielleicht mal so groß wie ich!

Aber ich wurde abgelenkt, als er seine Hände tiefer gleiten ließ, über meinen Bauch nach unten und dabei murmelte: "Was für eine herrlich pralle Figur... man kann sich wirklich an dir verlieren, meine Süße!"

Mein Mund verzog sich leicht... sicher doch - und als nächstes würde er mir erzählen, wie schön ich sei! Ich hob den Kopf und wandte das Gesicht ab. Er merkte, dass ich ihm nicht glaubte und kicherte leise. Wisperte an meinem Ohr: "Es liegt immer im Auge des Betrachters, meine Süße... und merk dir, deinem Herrn hast du zu glauben, egal - was er sagt!"

Ich nickte gehorsam - konnte aber nicht verhindern, dass sich mein Atem wieder mal beschleunigte, als er seine Finger zwischen meine Schenkel zwängte und mich auch da streichelte.

"Okay, Sisa... mach jetzt die Beine breit für mich!"

Ich spreizte sie gehorsam für ihn und er ließ sich an mir entlang zu Boden gleiten, mit flachen Handflächen an den Beinen entlang, bis zu den Knöcheln.

"Jetzt wird es langsam ernst, das weißt du, ja?" wisperte er verführerisch. "Noch ein bisserl mehr!" Ich rutschte mit den Fersen etwas nach außen und endlich war er mit der Spreizung meiner Beine zufrieden. Etwas klirrte leise, er hantierte mit meinen Fußfesseln - und dann fühlte ich tatsächlich das Gewicht der Spreizstange an meinen Knöcheln.

"Steht dir gut, die Stange!" kommentierte er zufrieden, während er sich wieder aufrichtete.

"Weiter geht es!" Plötzlich drückte er mir einen Kuß auf den Bauch - ich war so überrascht davon, dass ich leicht ins Schwanken geriet... er lachte nur, küßte sich höher, bis zu den Brüsten.

"So geile Titten..." murmelte er, während er einen der Nippel tief in seinen Mund hinein saugte. "Man kann so viel damit machen... sie eignen sich so gut zum Spielen!" Zärtlich streichelte er mit seinen feuchten Lippen über die bebende Haut, brachte die Nerven zum Prickeln.

Dann seufzte er und seine Hände glitten höher. Er nahm einen Arm und zog ihn in die Höhe... streckte mich regelrecht. Etwas klirrte, dann fühlte ich einen starken Zug an der Ledermanschette. Das Gleiche wiederholte sich beim anderen Arm... der Zug nach oben war so groß, dass ich mich auf die Zehenspitzen stellen mußte, um dem Zwang nachzugeben. Mein ganzer Körper war jetzt angespannt und bebte unter der unbequemen Haltung, die ihm aufgezwungen worden war.

Der Earl stand immer noch dicht bei mir, seine Hände streichelten wieder sanft und erotisch über meine Haut.

"Wie fühlst du dich jetzt, meine Süße? Das ist es doch, was du wolltest - oder?"

Er entfernte sich etwas, in den Raum hinein - sprach aber weiter.

"Es sieht geil aus, wie du da hängst! Ich sage ja immer wieder, zwei stabile Haken an der Decke sind für jedes Spiel gut!" Ein leises Lachen, dann das Klicken der Kamera. "Du siehst richtig geil aus... so wehrlos! Das muß dich doch wahnsinnig erregen, diese Situation...oder?"

Ich wußte nicht so recht. Erregte es mich wirklich?

Ich schluckte mühsam, fühlte den Schweiß, wie er mir den Rücken hinab lief und fröstelte leicht.

Es war unbequem. Anstrengend... und immer noch wühlte in meinem Magen die Angst vor dem, was kommen würde. Ein seltsamer Druck baute sich hinter meiner Stirn auf.

Lustvoll? Erregend? Na ja... es hielt sich in Grenzen...

Wieder kam er näher, schmiegte sich an mich. Ließ seine Finger über meine Rundungen tanzen.

"Du bist mir so herrlich wehrlos ausgeliefert... fühlst du, wie sehr mich das anmacht?"

Ja, ich konnte fühlen, wie steif er war, wie hart... und zudem hören, wie belegt seine Stimme klang! Er genoß es sehr, mich so fixiert zu haben!

"Mal sehen, wie man den Reiz noch steigern kann!" überlegte er laut... seine Finger tasteten über meine Brüste und dann biß kurz der Schmerz in meine Haut.

Ich hatte fast damit gerechnet, dass sich jetzt die erste Klammer in mein Fleisch grub... aber noch bevor ich die Überraschung verdaut hatte, kam der nächste Biß... und der nächste. Ich zählte nicht mit, wie viele Klammern er rund um die Brustwarzen verteilte... aber zehn dürften es schon insgesamt gewesen sein!

Eine Spielerei... sie hört sich brutal an, war es aber letztendlich nicht - denn es handelte sich um normale Wäscheklammern. Auszuhalten...

Dann klirrte wieder eine Kette. Ich hob den matt Kopf und schluckte, versuchte mich auf ihn zu konzentrieren. Irgendwie kannte ich die Steigerung der Wäscheklammern... tatsächlich, ein harter, fester Biß in meine linke Brustwarze. Unwillkürlich stieß ich zischend die Luft durch die Zähne... dann noch einmal, als sich der Biß auf der anderen Seite wiederholte.

Diesmal war der Schmerz, der sich in meine Nerven grub, deutlich heftiger... aber sein Lachen lenkte mich sogleich ab.

"Hm, Sisa... diese Klammern stehen dir echt gut! Sie sind durch eine Kette miteinander verbunden... richtig spektakulär sieht das bei deinen Titten aus! Das müssen wir doch festhalten!"

Wieder hörte ich eine Kamera klicken und erst jetzt fragte ich mich, wie oft er mich vorher wohl schon fotografiert hatte. Er hatte auch eine Digi-Cam, das wußte ich...

Ich schwankte leicht und versuchte, mich zu konzentrieren. Das war gar nicht leicht, denn er ließ es nicht zu, dass ich den Schmerz aus meinen Gedanken verdrängte. Er fing an, mit der Kette zu spielen, zog daran - hob sogar meine Brüste damit an, wobei sich sogleich die Klammer wütend in meine langgezogene Brustwarze biß.

Ich stöhnte leise und er lachte. "Erregt dich das?"

Matt schüttelte ich den Kopf - eigentlich, um das seltsame Rauschen in meinen Ohren loszuwerden - aber er bezog es sofort auf sich.

"Lügnerin!" schalt er mich sanft und griff prüfend zwischen meine Beine. "Dich macht doch fast alles heiß, was ich hier tue! Und du genießt es sogar!"

Ich hatte Mühe, ihm zu zuhören... schluckte wieder. Warum dröhnte die Musik so sehr in meinen Ohren? Warum schwitzte ich so stark? So extrem war dieser Schmerz doch gar nicht... da hatte ich schon schlimmeres aushalten müssen!

Instinktiv konzentrierte ich mich auf die Musik, verdrängte sein Tun aus meinem Bewußtsein. Lauschte ganz gezielt Ellen Birkin und ihrem geseufzten "Je t`aime"... wieder eine Erinnerung an gewisse Zeiten in einem gewissen Partykeller. Joschi, der feurige Ungar... wie alt war ich damals gewesen? Richtig... zwölf, fast dreizehn... früh übt sich!

Er riß mich aus meinen Gedanken, sprach mich wieder an.

"Das kennst du sicher auch schon, meine Süße!" hörte ich ihn, fühlte seine Hand an den Schamlippen und dann auch da den Biß der Klammer. Aber fühlte ich ihn wirklich?

Was war nur los mit mir?

Ich schwankte wieder... hörte ihn sprechen und hörte ihn doch nicht. Warum wurde "Je t'aime" immer lauter? Spielte er mit der Fernsteuerung der Stereoanlage?

Nein... konnte nicht sein! Er setzte mir gerade eine neue Klammer an die Schamlippen, ich konnte sogar das Gewicht daran spüren...

Aber irgend ein Rauschen wurde immer lauter und lauter... es dröhnte in meinen Ohren, brachte mich zum Zittern und Schwitzen...

Und dann sackte ich einfach weg.

"Verfluchte Scheiße! Stell dich hin! Stell dich sofort hin, hörst du?"

Wer schrie mich da an?

Ich tauchte aus einem tiefen Nebel auf, gehorchte instinktiv. Stemmte die Knie durch, richtete mich auf.

"Ja... stehen bleiben! Ich bekomme dich sonst nicht los!"

Ich schwankte, fühlte mich unendlich schwach. Stöhnte leise. Was war geschehen?

Fieberhaft hantierte der Earl an seinen Ketten, dann sanken endlich meine Arme nach unten und ich gegen ihn. Ich merkte, dass die Spreizstange weg war... er schleppte mich zu einer Couch und ließ mich schwer in die Polster sinken.

Wieder schluckte ich, lehnte mich zurück.

Versuchte, meine sich im Kreis drehenden Gedanken zur Ruhe zu bringen.

Dann fuhr mir das eisige Entsetzen in die Glieder. Mein Kopf ruckte in die Höhe.

"Oh mein Gott..." murmelte ich.

Plötzlich wußte ich, was geschehen war... und die Scham brannte von einer Sekunde zur anderen so heiß in mir, dass ich kaum mehr atmen konnte.

"Es... es tut mir leid!" stammelte ich. "Was ist passiert?"

"Du hingst plötzlich wie ein nasser Sack in den Ketten!" keuchte er - total schockiert und aufgeregt. "Und ich bekam dich nicht aus den Karabinerhaken raus!"

Ich konnte es mir in etwa vorstellen. Und verfluchte mich selbst, weil ich die drohenden Anzeichen nicht erkannt hatte... das Rauschen in den Ohren... den Schweißausbruch!

Zittrig schlang ich die Arme um mich und versuchte zu retten, was noch zu retten war.

"Bitte... es tut mir wirklich leid! Aber mir geht es schon wieder gut!"

"Möchtest du etwas?" Er blockte stur ab.

"Ja... ein Glas Wasser wäre nicht schlecht!" Mein Mund war ganz ausgetrocknet.

Er drückte mir das Glas fast grob in die Hand und nahm mir dann die Klammern mit der Kette von der Brust. Ich unterdrückte den schmerzlichen Seufzer, als sich der Biß löste - seltsam, beim Abnehmen schmerzen sie immer viel mehr, als beim dranmachen!

"Sieht jetzt nicht mehr so spektakulär aus..." grummelte er und setzte sich neben mich. "Und was tun wir jetzt?"

Meine Gedanken rasten. Eines wußte ich mit glasklarer Gewißheit: Ich wollte weitermachen!

Seine Art des Spiels gefiel mir... sie gefiel mir viel besser, als alles, was Peter mit mir damals gemacht hatte. Ich mochte diesen Nervenkitzel, diese Ungewißheit... und die Art, wie er mich behandelte, erregte mich tatsächlich! Nein, ich wollte das Spiel nicht abbrechen!

Angst wühlte in mir... Angst, dass er mich wegschicken könnte! Angst, dass es vorbei war...

Zitternd nahm ich noch einen Schluck von dem Mineralwasser, dann wandte ich mich ihm zu. Es fiel mir schwer, das zu tun... denn dies würde jetzt ein herber Schlag gegen meinen Stolz werden. Aber die Augenbinde erleichterte mir das Folgende doch sehr.

"Bitte... bitte schick mich nicht weg!" bat ich ihn, mit bebender, ganz kleiner Stimme. "Es tut mir leid... ich konnte es nicht verhindern!"

"Du hast mich ganz schön erschreckt!" knurrte er - und atmete heftig, wie ich hören konnte. Er war immer noch ganz aufgeregt.

Ich gab mir einen Ruck. Stolz zählte hier nichts... und legte ihm eine Hand auf den Schenkel. Sein Muskel zuckte kurz unter dieser Berührung.

"Bitte... ich hatte gedacht, es wäre vorbei! Erinnerst du dich daran? Ich schrieb dir damals, dass ich Angst hätte, genau das könne passieren! Es sind die Medikamente, die ich nehmen muß... die machen mir zu schaffen! Manchmal sackt mir einfach der Kreislauf ohne Vorwarnung in den Keller und dann bin ich für Sekunden weg..."

Wieder brummte er nur - der flehende Ton in meiner Stimme berührte ihn anscheinend nur wenig.

"Ich weiß - ich mußte auch gerade an diesen besagten Chat denken!" Ein Seufzer kam von ihm. "Aber wenn es wieder passiert - was dann?" Ein hartes, rauhes Lachen - wie ich es noch nicht von ihm gehört hatte. "Weißt du, wenn du in Ohnmacht gefallen wärst, weil ich dich stundenlang gequält habe - dann würde es mich sogar stolz machen und mich freuen..." Er schnaufte abfällig. "Aber ich habe noch nicht mal angefangen, als du umgekippt bist!"

"Es war nicht der Schmerz, das weißt du! Da halte ich viel mehr aus, als das bißchen, das bis jetzt kam!" sagte ich leise.

"Aber es könnte wieder geschehen!"

"Das wird es nicht!" Wie eifrig, wie zittrig meine Stimme doch klang. "Bitte, Martin - schick mich nicht weg! Bitte... ich möchte weitermachen... es war wirklich nicht der Schmerz, ich schwöre es! Bitte... laß mich bleiben!"

Wie schön ich doch betteln konnte! Wo blieb den plötzlich mein Stolz? Nun winselte ich... ja, so gesehen - ich winselte tatsächlich darum, dass er mir weiterhin weh tat! Ich flehte ihn an, dass ich bleiben durfte... dummes, stolzes Weib... so schnell kriechst du am Boden!

Ja, diese Gedanken hatte ich tatsächlich. Aber ich fühlte auch das Brennen in meiner Kehle und den Druck in meinen Augen, bei dem Gedanken daran, er könnte das Spiel wirklich abbrechen und mich heimschicken, noch bevor es richtig begonnen hatte!

Wieder seufzte Martin, dann meinte er plötzlich mit einem harten, trockenen Auflachen:

"Na egal... eines kann ich dir jedenfalls versprechen - an die Haken kommst du mir nicht noch mal!"

Ich atmete insgeheim auf... es schien, als zöge er ernsthaft in Erwägung, doch weiterzumachen!

"Allerdings habe ich jetzt das Problem, dass ich nicht weiß, wie ich mit dir weiter spielen soll!" bekannte er zynisch. "Du hast meine sämtlichen Pläne über den Haufen geworfen!"

Ich wartete ab, spielte mit dem leeren Wasserglas in meinen Händen. Er nahm es mir ab und stellte es beiseite. "Außerdem hat sich die ganze harte Pracht verabschiedet!" verkündete er mit einem erneuten, zynischen Auflachen. "Der Schock sitzt tief... ich weiß nicht, ob sich das heute noch mal legt!"

Ich wusste, worauf er anspielte und schluckte schwer. Er machte es mir nicht leicht... anscheinend forderte er noch ein Stückchen mehr Stolzaufgabe von mir!

So demütig wie es mir nur möglich war, senkte ich den Kopf in seine Richtung. Ich schluckte, streichelte noch mal über seine Haut am Schenkel... dann flüsterte ich mit gezwungen klingender Stimme: "Bitte Martin... bitte, laß mich bleiben! Du kannst auch alles mit mir tun... wirklich alles... aber schick mich bitte nicht weg!"

Stille folgte diesen Worten. Ich war mir sehr wohl bewußt, dass ich ihm eben sozusagen eine Blankovollmacht erteilt hatte! Es war wirklich still in dem Zimmer. Selbst die CD war zu Ende. Und dann... ganz langsam, hob er die Hand und fing an, meine Wange zu streicheln. Das Kinn, den Hals... meine Lippen. Ich schmiegte mein Gesicht in seine Handfläche hinein und erstarrte nur kurz, als er mit einem Lachen in der Stimme flüsterte: "Du bist verrückt... aber ich mag die Art, wie du verrückt bist!"

Er hatte recht... es war tatsächlich verrückt, einem wildfremden Mann absolute Macht über den eigenen Körper zu verleihen... aber daran verschwendete ich nur einen kurzen Gedanken!

Wieder seufzte er, dann lehnte er sich zurück.

"Also gut... laß mich mal überlegen, wie wir weitermachen können!"

Mein Herz schlug wild vor Aufregung... er schickte mich nicht weg! Ich lauschte angespannt in seine Richtung, dann sagte er endlich: "In der Zwischenzeit, während ich überlege, was ich mit dir tun werde...!" Wie seltsam er das betonte! "... kannst du dich ja darum kümmern, dass ich wieder in die richtige Laune und Stimmung für nachher komme!"

Oh, ich verstand sofort, was er meinte! Und was er von mir wollte! Aber mir war es egal... wie ich ihm vorhin gerade gesagt hatte... ich würde nun alles tun, um bleiben zu dürfen - so weit hatte er mich schon gebracht!

Ich beugte mich über ihn, rutschte dabei ganz langsam von der Couch... suchte mir den Weg zwischen seine Schenkel. Streichelte mit den Handflächen daran entlang, höher... über seinen Bauch... die Brust... bis ich seine Brustwarzen fand. Sie wurden sofort harte, kleine Knöpfchen, als ich sie zwischen den Fingern zwirbelte und sachte darüber rieb. Dann streichelte ich wieder nach unten.

"Das kannst du doch besser!" forderte er - aber diesmal klang seine Stimme etwas belegt. Ich ließ mich davon nicht irritieren. Er hatte gesagt, ich solle mich um ihn kümmern... das würde ich tun, aber auf meine Weise!

Mein Kopf neigte sich... ich hauchte einen Kuß auf die Haut über seinem Knie, an der Innenseite des Schenkels. Er zuckte zusammen... ich leckte über die Stelle, küßte mich dann langsam höher. Leckte immer wieder über die Haut... bis hoch... und dann zog ich mich zurück, fing am anderen Bein an. Bereitwillig spreizte er nun die Beine für mich. Ich drängte mich dazwischen, ließ die Hände nach oben gleiten, streichelte wieder seinen Bauch, seine Brust... und senkte dann endlich mein Gesicht über seine Körpermitte.

Oh ja - er hatte sich mächtig zurückgezogen! Aber das hielt mich nicht zurück...

Ich begann, ihn dort zu küssen... viele kleine, spielerisch leichte Küsse. Überall, wo ich ihn berühren konnte. Dann kam meine Zungenspitze... sie tanzte, sie schmeichelte... sie rieb sich an ihm. Irgendwie machte mir das ganze auch Spaß, das muß ich schon zugeben.

Als ich ihn dann das erste Mal in den Mund nahm, zuckte er fühlbar zusammen... der kleine, zusätzliche Ansporn, den ich brauchte! Selbstvergessen begann ich, ihn zu verwöhnen. Ich saugte ihn in mich hinein, knabberte und leckte, reizte und verwöhnte... streichelte ihn dabei mit den Händen, rieb an seinen Brustwarzen. Ich ließ mich dabei so mitreißen, dass ich mich selber daran erregte. Ich hörte sein rauhes Atmen, fühlte das stoßweise Heben und Senken seiner Brust. Lustvoll krallte ich meine Finger in seine Haut, stöhnte leise... ja, ich wollte hören, dass es ihm gefiel! Sein Schwanz regte sich... diesmal sprach er auf mich an! Ich leckte an seiner ganzen Länge entlang, ließ dann von ihm ab und küßte die zarte, weiche Haut seiner Schenkelinnenseiten. Dann ließ ich die Zungenspitze um seinen Nabel herum tanzen, bohrte sie ihm hinein.

Wieder ein Seufzen, ein Stöhnen, als ich ihn erneut in den Mund nahm. Nun saugte ich an ihm, pumpte... setzte vorsichtig meine Zähne ein. Lauschte auf jedes Geräusch von ihm... bis er mich plötzlich an den Schultern packte und von sich schob.

"Genug!" rief er scharf - gleichzeitig zog er mich hoch, über sich - an seine Brust.

Ich fühlte seine streichelnde Hand in meinem Nacken, seine Lippen an meiner Wange... ich räkelte mich regelrecht unter diesen Liebkosungen. Und dann stockte mir der Atem, denn er drückte mich gegen sich und küßte mich das erste Mal auf den Mund. Ich erschauderte lustvoll... fühlte seine Zunge, seine Lippen... ergab mich diesem suchenden, bohrenden Kuß.

Seufzte vor Vergnügen... ich mochte seine Küsse! Mochte sie auf Anhieb... und fühlte, wie alles in mir auf diesen Kuß ansprach und darauf reagierte...

Und dann wisperte er dicht an meinem Mund.

"Okay, Sisa... du hast gewonnen! Wir machen weiter..."

Ich wandte ihm den Kopf zu und lächelte ihn an... strahlend und mächtig erleichtert.

Dann flüsterte ich leise: "Danke!"

Kapitel 4

"Stell dich hin!"

Ich gehorchte ihm sofort. Löste mich von ihm und stand dann aufrecht vor ihm. Der Earl befahl mir, den Kopf hochzuhalten und die Hände auf den Rücken zu legen und die Beine zu spreizen.

Selbstvergessen tat ich, was er sagte. Als er dicht vor mich hintrat, spürte ich seine Nähe mehr, als ich sie hörte. Dann stockte mir der Atem. Er nahm die Wäscheklammern ab, eine nach der anderen... dann streichelten seine Hände besänftigend zwischen meinen Beinen. Dennoch konnte ich ein leises Stöhnen nicht verhindern, als er dort die kleinen Beißerchen abnahm.

Sanft massierte er die Stellen, an denen sich die Zähne der Klammern in die Schamlippen gegraben hatte... aber ehrlicherweise muß ich zugeben, dass der Schmerz dadurch nicht gerade geringer wurde. Wieder stöhnte ich leise.

Er lachte.

"Sei nicht so stur, Sisa!" kommentierte er das leise, unterdrückte Stöhnen. "Du darfst mir deinen Schmerz ruhig zeigen! Hast du die drei kleinen Lektionen schon vergessen, die ich dir erteilt habe?"

Nur über meine Leiche! Ich hatte auch meinen Stolz!

Stumm schüttelte ich den Kopf und hauchte dann. "Es ist nicht so schlimm..."

Fast eine Lüge... wir wußten beide, dass durch meine Ohnmacht und das kleine Intermezzo hinterher die Klammern viel länger als von ihm vorgesehen angebracht gewesen waren. Aber darüber zu diskutieren, wäre Blödsinn gewesen.

Jetzt streichelten seine Hände meine Brüste... ich fühlte seinen Atem, wie er über meine Haut streichelte und zuckte dann kurz zusammen. Ohne Vorwarnung hatte er sich vorgebeugt und saugte einen der immer hoch heftig pochenden Nippel tief in seinen Mund. Die Brustwarze wurde sofort noch praller und wieder stöhnte ich. Er lachte kehlig.

"Ja... dachte mir schon, dass dir das gefällt!" Wieder saugte er daran, während er die andere zwischen seinen Fingern rieb und drückte. Und dann setzte er die Zähne ein... fest gruben sie sich in meine Haut, bis ich heftig zitterte und vor Schmerz leise wimmerte. Sofort leckte er besänftigend über die Stelle, immer und immer wieder... und wandte sich dann dem anderen Nippel zu.

Dort wiederholte er das Spiel... bis ich meine Sinne verwirrten und ich das Gefühl hatte, dass beide Titten prall und schwer waren. Die Spitzen waren so sensibilisiert, dass schon der Hauch seines Atems darauf fast zuviel des Guten war.

"Das macht Spaß..." knurrte er leise.

Wieder leckte er über die Nippel - und dann richtete er sich plötzlich auf und preßte seinen Mund auf meine Lippen. Unwillkürlich öffnete ich mich für ihn, sank ihm entgegen. Genoß den Geschmack seines Mundes und auch die Art, wie sich seine Hand in meinen Nacken grub und mich gegen sich drückte.

Kurz löste er sich von mir.

"Los... gib mir deine Zunge! Ich will sie tief und feucht! Küß mich richtig! Bettel mich an, dass ich dich zurück küsse!"

Hingebungsvoll folgte ich seinem rauhen Befehl. Er schmeckte gut... und als ich begann, ihn selbstvergessen mit Zunge und Lippen zu umwerben und ihn mit stoßweisen, leisen Seufzern anzuflehen, mir seine Zunge zu geben, fühlte ich tief in mir die Erregung aufsteigen.

Ich küsse nun mal gerne. Aber als Sklavin ist es einem nicht immer vergönnt, dass man geküsst wird!

Ich schien meine Sache gut zu machen. Plötzlich gruben sich seine Fingernägel in meine Schultern und ich wurde fest gegen seinen Körper gepreßt. Fast wild erwiderte er den Kuß.

Gut... auch das Ego einer Sklavin wie mir braucht die Gewißheit, dass sie den Herrn erregen und an den Rand der Selbstbeherrschung bringen kann!

"Wie eifrig die kleine Sklavin doch ist!" wisperte er irgendwann dicht an meinen Lippen. "Aber trotzdem ist es jetzt genug!" Seine sanfte Stimme jagte einen erwartungsvollen Schauer über meinen Rücken. Zumal er bei diesen Worten seine Hände suchend und tastend über meinen Leib gleiten ließ, bis sie direkt unter meiner linken Brust lag. "Ah... und erregt ist sie auch! Dein Herz schlägt ganz wild und schnell!"

Tatsächlich war das so. Mir schlug es so hart in der Brust, dass mir das Blut in den Ohren rauschte. Oh Gott ja - ich war erregt. So sehr, dass ich leise zitterte. Aber leider war ich nicht in der Position, wo ich etwas von ihm hätte verlangen können... schon gar nicht, dass er mich endlich befriedigte!

Natürlich wußte er das auch. Denn er lachte wieder.

"Komm jetzt, Sisa... laß uns weitermachen!"

Er nahm mich an der Hand und führte mich durchs Zimmer, dann meinte er:

"Du stehst jetzt vor einem Barhocker... beuge dich nach vorne und leg dich darüber!"

Als ich zögernd in seine Richtung lauschte, bequemte er sich sogar zu einer Erklärung. "Ich kann dich nicht mehr an die Decke hängen - das Risiko geh ich nicht mehr ein! Also muß ich mir was anderes einfallen lassen!" Seine Hand legte sich in mein Genick und drückte mich nach vorne. "Los jetzt... bück dich! Früher, als ich die Haken noch nicht hatte, hab ich es auch so gemacht... man muß flexibel bleiben!"

Kalt fühlte sich das lederne Sitzpolster an meinem Bauch an. Ich beugte mich weit über den Hocker, aber er war noch nicht zufrieden. "Weiter, los... leg dich richtig mit dem Bauch drauf! Ich will, dass deine Titten vorne runterhängen!"

Ich gehorchte... schob mich immer weiter über den Barhocker, bis ich auf Zehenspitzen stand und er endlich zufrieden war. "Jetzt spreiz die Beine!"

Sofort reagierte ich und tat, was er befahl - und war gar nicht erstaunt, als ich seine Hände an meinem Knöchel fühlte. Er zog ein Seil durch den Karabinerhaken und band das Bein an den Fuß des Barhockers... führte es dann zur zweiten Ledermanschette. Meine Spreizung war in seinen Augen noch nicht ausreichend... er schob mein Bein nach vorne. Sekundenlang verlor ich den Halt und hing mit meinem ganzen Gewicht bäuchlings auf dem Barhocker... suchte Halt an der unteren Querstrebe.

"So ist es gut..." murmelte er und fesselte auch dieses Bein an den Hocker.

Dann waren die Arme dran... ich hatte ihn schon unfreiwillig unterstützt, indem ich mich an den Hocker klammerte - jetzt fixierte er meine Handgelenke in dieser Stellung und band sie fest.

"Siehst du jetzt, wozu diese Karabiner alles gut sind?" fragte er leise und richtete sich dabei auf. Ich fühlte seine Blicke förmlich an mir hängen, als er sagte: "Gefällt mir, wie du jetzt fixiert bist! Kann man jede Menge mit dir machen..."

Schon fuhr er mit einem Finger von der Wirbelsäule nach hinten, durch die ganze Länge meiner Spalte bis zu dem kleinen, pochenden Knöpfchen meiner Lust - was mir sofort ein winselndes Stöhnen entlockte.

Er lachte laut. "Mein Gott, bist du heiß! Du läufst ja aus! Weißt du das?"

"Ja, Meister... das weiß ich!" stöhnte ich - denn diesmal erwartete er Antwort von mir. Und wieder winselte ich, denn er fing an, sich von hinten an mir zu reiben.

"Das muß man doch ausnutzen! Wenn sich einem alles so offen anbietet!" kichert er... und wieder gruben sich seine Finger tief in mein feuchtes Fleisch.

Diesmal stöhnte ich meine Lust laut hinaus... die Erregung war einfach zu stark.

Doch auch er war erregt... sein Schwanz, der sich von hinten an mir rieb, war hart und fest.

"Wie kann man da widerstehen..." hörte ich ihn murmeln. Etwas raschelte leise... und dann grub er sich tief in meine Fotze. Ich schrie leise auf, mehr vor Schreck - und ganz sicher nicht vor Schmerz.... denn er fing sofort an, sich heftig zu bewegen und mich zu ficken. Gierig versuchte ich, mich ihm entgegenzustoßen - aber er hatte mich so fixiert, dass ich mich nicht bewegen konnte. Nur meine Muskeln zuckten unkontrolliert um ihm herum.

Ja... genau das brauchte ich in diesem Moment! Endlich... endlich nahm er mich! Ich zitterte so stark, dass ich kaum mehr atmen konnte. Mehr... bitte, fick mich doch härter!

Seine Hände glitten über meinen Rücken... gruben sich dann fest in meine Seiten, brachten mich wieder zum Stöhnen... und dann winselte ich enttäuscht, denn er zog sich einfach wieder aus mir zurück.

"So... das reicht jetzt!"

Sekundenlang blieb er so stehen... dicht an mich geschmiegt. Die Eichel direkt an meiner Pforte. Ich wußte, er wartete auf eine Reaktion von mir, auf einen Protest... die Bitte, dass er weitermachen sollte.

Ich verkniff es mir im letzten Moment. Ließ nur resigniert den Kopf hängen und versuchte, meine Atmung in den Griff zu kriegen. Aber meine Finger krallten sich so fest um die Querstrebe, dass die Knochen regelrecht knirschten.

"Braves Mädchen!" verhöhnte er mich. "Du weißt ganz genau, dass du nicht das Recht hast, mehr zu fordern, nicht wahr?"

"Ja..." wisperte ich kaum hörbar. Dann räusperte ich mich und verbannte energisch den Frosch aus meiner Kehle. "Ja..." wiederholte ich lauter.

Er tätschelte mir tatsächlich wie einem Gaul den Arsch und trat endlich zurück.

"Gut so... du wirst hier auf mich warten! Ich habe noch etwas zu erledigen..." Wieder hörte ich ihn in dem Zimmer rumkruschen. "Damit dir die Zeit nicht lang wird, leg ich dir eine gute CD rein... genieß die Musik! Ich komme bald wieder!"

Wieder war ich allein.

Zuerst hatte ich für nichts außer meinem eigenen Zustand Platz in meinen Gedanken.

Gott im Himmel, war ich geil. Das, was er getan hatte, hatte alles nur noch schlimmer gemacht. Er hatte mir keinerlei Erleichterung verschafft... im Gegenteil! Noch immer zitterten mir die Knie vor Erregung. Und ich fühlte, wie die Nässe aus meiner Spalte langsam an der Innenseite meiner weit gespreizten Schenkel die Haut befeuchtete.

Mein Atem ging rauh... irgendwie erstickt. Kam tief aus meinem Bauch heraus.

Fast konnte ich ihn noch tief in mir fühlen, seinen Schwanz. Aber ich wußte, dass das reinstes Wunschdenken war. Denn ich hatte gehört, wie er die Wohnungstür hinter sich zugezogen hatte.

Ja, ich war wirklich alleine.

Mit mir selbst. Meiner Geilheit. Und der Musik, die er extra für mich aufgelegt hatte.

Irgendwann fing ich mich wieder soweit, dass ich der Musik zuhören konnte und sie auch wirklich bewußt wahrnahm.

Eine schöne Stimme hatte die Frau, die da sang. Ich lauschte ihrem Klang. Ja... die hatte was!

Und dann erst achtete ich auf den Text. Schluckte. Hörte weiter zu.

Was, zum Teufel, sang die da?

"Fessel mich, laß mich nie mehr allein... will wehrlos, hilflos, ausgeliefert sein..."

Ich zuckte zusammen. Hatte ich mich verhört?

"Meister, Gott, ich will zu Dir..."

Nein... ich hatte mich nicht getäuscht.

Und war baff... der Earl hatte sogar SM-Musik!

Das Lied war zu Ende. Ich hing wieder meinen Gedanken nach.

Warum hatte er mich erneut geparkt und alleine gelassen? Was er wohl damit bezweckte?

Beiläufig fragte ich mich, wie es wohl weitergehen mochte. Abgesehen von der Ohnmacht, hatte es bis jetzt mächtig Spaß gemacht. Und ich ertappte mich sogar bei der (zugegebenermaßen) naiven Feststellung, dass SM nicht halb so pervers und extrem war, wie immer behauptet wurde.

Das nächste Lied grub sich in mein Gehör.

"Es war das erste Mal.. Und das letzte Mal... ein anderes Gefühl von Schmerz..."

Ich stutze. Wollte er mir etwas bestimmtes sagen, weil er dieses Lied aufgelegt hatte?

Ich lauschte konzentriert.

"Laß mich los, es tut so weh, wenn du mich berührst. Und jedes sanfte Wort, ein Schlag in mein Gesicht."

Ich war plötzlich wieder ganz verunsichert. Und hatte jede Menge, worüber ich nachdenken konnte...

Die Zeit verging.

Langsam machte sich die gespannte Stellung bemerkbar, in die er mich über dem Barhocker fixiert hatte. Ich versuchte immer wieder, meinen Muskeln Erleichterung zu verschaffen, was schlichtweg unmöglich war.

Plötzlich mußte ich kichern. Ein saublöder Gedanke war mir durch den Kopf geschossen.

Sicherlich hatte er sich die Stelle gemerkt, wo er mich "geparkt" hatte. Was er wohl sagen würde... wenn ich bei seiner Rückkehr ganz woanders stand? Probehalber umfaßte ich die Querstrebe mit den Fingern und hob den Barhocker an... wenn ich mich noch weiter auf die Zehenspitzen stellte, wäre es sogar möglich gewesen, meine Position zu verändern.

Aber dann ließ ich es doch... das wäre kindisch gewesen. Und abgesehen davon, dass ich ja nichts von meiner Umgebung sah und gegen alle möglichen Möbel hätte stoßen können - ich hatte keine Ahnung, wie der Earl groben Ungehorsam bestrafen würde.

Nein... ich ließ es lieber bleiben.

Wieder hörte ich der Musik zu.

Die Melodie war sehr eindringlich. Und auch der Text ging mir gewaltig unter die Haut.

"Mir muß es nicht gut geh'n, denn das wär' mir nicht genug. Mir reicht auch nicht ein bißchen, denn das wäre ja Betrug..."

"Na - geht es dir gut?"

Ich stieß einen erschrockenen Schrei aus, als ich unvermittelt angesprochen wurde und mein Kopf ruckte hoch. Teufel - ich hatte gar nicht gehört, wie er zurückgekommen war! Er schien sich wirklich so leise wie eine Raubkatze auf der Pirsch bewegen zu können!

"Ich hoffe, du hast dich nicht gelangweilt!"

"Nein, Meister... habe ich nicht. Ich habe der Musik gelauscht!" beeilte ich mich zu sagen.

Er lachte leise. "Ja... Rosenstolz kommt in solchen Situationen gut rüber!" grinste er.

"Bist du bereit? Können wir weitermachen?" fragte er - ohne eine Erklärung abzugeben, wo er gewesen sei und was er gemacht hatte.

Ich nickte... wurde mit einem Streicheln am Rücken belohnt. Dann legten sich seine Hände auf meinen Hintern.

"Erinnerst du dich noch an meine besondere Vorliebe?"

"Ja... natürlich!" antwortete ich gedehnt, mit einem seltsam mulmigen Gefühl im Magen. Plötzlich konnte ich kaum mehr atmen. Natürlich... von Anfang an war das ein Punkt gewesen, der nicht meine volle Zustimmung fand. Der Earl war nämlich ein besonderer und spezieller Fan von allem, was mit Schlagen zu tun hatte. Seinen eigenen Worten nach ein solcher Meister auf diesem Gebiet, dass er mit einem Rohrstock mit voller Stärke zuschlagen konnte, ohne die Haut zu verletzen oder sie gar zum Bluten zu bringen.

Ich schickte ein schnelles Stoßgebet zum Himmel. Hoffentlich hatte er nicht vor, diese Meisterschaft an mir auszuprobieren!

"Ich werde dir jetzt ein paar meiner Schlaginstrumente vorführen, Sisa..." murmelte er beiläufig, während er immer noch meinen Arsch streichelte. "Und dann steht auch noch die Strafe für dein Versagen gegen den Wecker aus!" Ich hätte damit rechnen müssen, dass er das ganz sicher NICHT vergessen würde! "Und zu spät gekommen bist du auch!"

Ließ sich nicht bestreiten.

Ich atmete tief durch.

Egal... ich war mir immer im Klaren darüber gewesen, dass es nicht nur Spaß machen würde. Auch er wollte auf seine Kosten kommen. Und letztendlich war dies ja nur eine Probesession. Vielleicht genügte ich seinen Ansprüchen ja gar nicht. Immerhin war ich schon in Ohnmacht gefallen... und ein ziemlich wehleidiger Typ war ich auch. Was er noch gar nicht wußte...

Allerdings war ich auch viel zu stolz. Und in mir regte sich die Befürchtung, dass dieser Stolz verhindern würde, ihm zu zeigen, wenn er meine Schmerzgrenze grob überschritt.

"Bist du bereit?" fragte er mich.

Ich zögerte mit der Antwort.

War ich wirklich bereit, geschlagen zu werden?

Ein "Ja" wäre wirklich eine klare Lüge gewesen. Also nickte ich. Und seufzte leise.

Diesmal lachte er leise, als seine flache Hand über meine angespannten Arschbacken streichelte.

"Keine Angst... es wird dir gefallen!" versicherte er mir.

Ich glaubte ihm nicht. Aber ich schwieg. Wappnete mich nur gegen den Schmerz.

Es zischte... und dann erfolgte der erste Streich. Ich zuckte nur kurz zusammen. War erstaunt.

Hey - das war wirklich nicht schlimm gewesen!

"Das hier nennt man Peitsche..." wurde ich aufgeklärt. "Das ist ein Griff mit einigen schmalen Lederbändern dran... ist relativ weich und schonend! Manche nennen es Fogger... manche Siebenschwänzige!" Zack, der nächste Hieb - diesmal stockte mir der Atem. Der war schon um einiges giftiger gewesen! "Ich benutze sie ganz gerne, um die Durchblutung der Haut zu fördern!"

Mein Kopf ruckte hoch. Ich war verblüfft. "Durchblutung fördern?"

"Aber ja!" Mein Erstaunen amüsierte ihn, Lachen klang in seiner Stimme. "Was glaubst du denn, was geschehen würde, wenn ich ohne Vorbereitung mit dem Stock auf deinen Arsch schlagen würde... die Haut wäre hart und unnachgiebig und würde sofort aufplatzen..."

"Aha..." Ich schluckte. Davon hatte ich nun wirklich keine Ahnung. Aber das wußte er sicher...

"So... Schluß mit dem Geplänkel... du sollst jetzt die Peitsche richtig kennenlernen, meine kleine Sklavin!" zischte er - und holte aus.

Mir blieb nur noch, die Zähne zusammenzubeißen, denn nun schlug er ein paarmal schnell hintereinander zu... und mit jedem Schlag heftiger und stärker.

Aber ich war stolz auf mich. Auch wenn mir hin und wieder der Atem stockte - ich gab keinen Laut von mir. Es war wirklich auszuhalten.

Ich fühlte nur die Hitze auf meinem Arsch. Und ein gewisses Prickeln auf der Haut.

Er hörte auf, streichelte darüber.

"Brav... das ging doch gar nicht mal so schlecht!" versicherte er mir - und machte die besänftigende Wirkung schon in der nächsten Sekunde zunichte, als er meinte: "Aber mach dir keine Illusionen... das hier war wirklich nur Spielerei, weil ich dich nicht gleich zu Anfang überfordern will! Du wirst langsam gesteigert werden... bis wir dann in Bereiche kommen, die MIR gefallen!"

Irgendwie hatte ich es geahnt.

"So... das war die Peitsche. Die ist auszuhalten, nicht wahr? Das Leder ist nicht schlimm..." Er lachte kehlig und rieb sich von hinten an mir. "Ich habe so ein Ding auch mit Latexstriemen... glaub mir - die beißen dann richtig. Wenn man DAMIT voll zuschlägt, geht das in die Haut wie kleine Messer!"

Ich erschauderte, was ihn wieder zum Lachen brachte. "Keine Angst... nicht heute... nicht jetzt!"

Keine Zeit, um erleichtert zu sein. Wieder zischte etwas - und grub sich mit wütendem Biß in meine Haut. Vor Schreck ächzte ich leise.

Dieser Schmerz war etwas flächiger... schärfer.

"Kennst du eine Springgerte?"

Ja - da ich Pferde hatte, kannte ich die Dinger. Normale, relativ kurze Reitgerten - mit einer Verbreiterung am Ende - damit wurden die Pferde vor dem Spruch touchiert.

"So eine benutze ich ganz gerne... man kann ganz gezielt damit schlagen!" klärte er mich auf und touchierte mich tatsächlich. Zwischen den Schenkeln... seitlich an der Hüfte... und immer wieder, voll auf den Arsch.

Mittlerweile brannte es ziemlich. Aber bis auf das Ächzen nach dem ersten Hieb verbiß ich mir stur jede Schmerzäußerung. Ich hielt nur immer den Atem zwischen den Schlägen an.

Der Earl stöhnte leise. Er war erregt. Plötzlich warf er die Gerte weg, kam um mich herum. Sein Griff wühlte sich in meine zerzausten Haare und riß mir den Kopf hoch - dann stieß er mir seinen Schwanz in den Mund.

"Saug an ihm!" befahl er keuchend.

Ich gehorchte... schweratmend, stockend. Diesmal war er schon steif und erregt... und er reagierte auf alles, was ich tat. Ich wußte auch mittlerweile, dass er es lieber sanft und zärtlich mochte, nicht heftig und gierig... er war ziemlich empfindlich an seinem besten Stück.

"Gut machst du das!" stöhnte er und drängte sich noch fester gegen mich. Er beugte sich vor, seine Hände streichelten meinen Rücken - und dann meine Arschbacken.

Ich stöhnte - konnte es nicht verhindern, als sich seine Handflächen fest auf die pochenden Hautstellen preßten. Und er stöhnte, vor Lust und stieß sich noch tiefer in meinen Rachen.

Dann zog er sich wieder zurück.

"Weiter jetzt..."

Etwas rauschte - das Geräusch war anders, als zuvor - und dann war der Schmerz auf der vollen Breite meines Arsches. Diesmal winselte ich... es ließ sich nicht vermeiden. Nach dem Schlag streichelte er über die geschlagene Stelle und meinte leise: "Ja... ich weiß - das Paddel beißt anders, nicht wahr? Viel flächiger..."

Paddel nannte man das Folterinstrument also... ich hatte schon nach dem ersten Schlag genug. Aber er noch lange nicht... wieder und wieder schlug er zu. Bis ich nicht mehr konnte und bei jedem Schlag winselte wie ein getretener Hund. Es nützte nichts mehr, dass ich die Kiefer mit voller Kraft zusammenbiß... bei jedem Schlag stöhnte ich voller Schmerz und versuchte auch, nach vorne auszuweichen.

Nach einer Ewigkeit, wie es mir schien, legte er das Paddel endlich weg und hörte auf.

"Schön rot bist du jetzt!" kommentierte er. Er streichelte mich... aber diesmal war es keine Besänftigung. Es tat nur weh. Ich schluckte, atmete keuchend... verbiß mir jeden Laut. Zumindest das gelang mir. "Sieht echt geil aus!" raunte er mit ganz tiefer, kehliger Stimme.

Oh ja - er hatte nicht übertrieben, als er mir erzählt hatte, WIE sehr er schlagen mochte!

Nur - und das gebe ich ganz offen zu, hatte ICH die Bedeutung dieser Worte unterschätzt!

Er stellte sich wieder vor mich hin, seine Finger streichelten durch meine zerwühlte Mähne und dann ging er vor mir in die Hocke. "Scht... kleine Sklavin, glaub mir... der Schmerz wird vergehen!" wisperte er... und als ich nicht antwortete, forderte er rauh: "Gib mir deinen Mund!"

Gehorsam hob ich den Kopf, bot ihm meine Lippen dar. Und er nahm sie sich zu einem wilden, gierigen Kuß. Oh ja - er war höllisch erregt! Aber selbst im Taumel der Gefühle, die dieser suchende, hungrige Kuß weckte, konnte ich den Schmerz einfach nicht aus meinen Gedanken verdrängen.

Er merkte es, löste sich von mir. Streichelte meine Wange. Dann meinte er leise:

"Sei dir drüber im Klaren, Sisa... das Paddel war kein Test, es war die Strafe für dein Versagen!" Er richtete sich auf, rieb sich mit seiner Körpermitte an meinem Gesicht. "Ich hätte dich auch härter bestrafen können dafür. Bin nur so nachsichtig mit dir, weil du noch relativ unerfahren bist!"

NACHSICHTIG?

Vor Verblüffung stand mir regelrecht der Mund offen.

Er nutzte die Gelegenheit sofort. "Lutsch ihn!"

Ich saugte ihn tief in mich hinein, verwöhnte ihn... wie im Fieber. Er stöhnte zufrieden, sein ganzer Körper zuckte. Fahrig glitten seine Finger über mich, bis zu meinen hängenden, schaukelnden Brüsten... fing an, sie zu massieren, zu streicheln. Sie an den Nippeln anzuheben...

Bis er mir wieder die Hand in den Nacken legte. "Genug... hör auf!"

Ein weiterer, flüchtiger Kuß. Dann, leise - aber unnachgiebig. "Wir sind noch nicht fertig!"

Er strich mir eine feuchte Locke aus der Stirn und sagte plötzlich mit knallharter Stimme: "Sag mir eine Zahl zwischen eins und zehn!"

Ich zögerte wieder. Schluckte.

Es wäre Selbstbetrug gewesen, zu behaupten, ich wüßte nicht - warum er das verlangte.

Das Maß... das sollte ich vorgeben.

Nur für was - das wußte ich nicht.

Kurz kam ich in Versuchung, eine möglichst niedrige Zahl zu nennen.

Aber das wäre feige gewesen.

Und man konnte mir viel nachsagen... aber Feigheit ganz sicher nicht.

Also atmete ich tief durch. "Acht!" wisperte ich leise.

"Also acht!" bestätigte er. Er trat etwas von mir zurück. Doch dann neigte er sich vor und hauchte mir einen schnellen Kuß auf die Lippen. "Braves Mädchen! Du enttäuscht mich wirklich nicht!"

Wir wußten beide, was er damit meinte. Und irrigerweise fühlte ich in diesem Augenblick, dass er tatsächlich stolz auf mich war. Er hatte mir die Möglichkeit geboten, mich relativ schmerzlos aus der Affäre zu ziehen... aber ich hatte mich nicht gedrückt. Und ich hatte auch nicht den goldenen Mittelweg gewählt.

Etwas schwirrte durch die Luft... hörte sich fast wie eine wütende Hornisse an.

"Kennst du das?"

Nein... ich kannte es nicht. Aber ich wußte trotzdem, was es war. Sein Lieblingsinstrument.

Der Stock.

"Ja... jetzt wirst du ihn kennenlernen. Ich hätte ihn dir gerne erspart..." kam es fast bedauernd. "Aber weißt du, Sisa... du bist zwanzig Minuten zu spät zum Treffpunkt gekommen - und auch wenn du nicht direkt daran schuld warst... Strafe muß einfach sein! Und nur weil es das erste Mal für dich ist, bestehe ich nicht auf zwanzig Hieben, wie es normalerweise der Fall wäre..."

Man sagt ja immer, das beste wird bis zu letzt aufgehoben. Aber da machte ich mir etwas vor. Im Vergleich zum Rohrstock würden mir Gerte und Paddel wie eine Spielerei vorkommen.

Sekundenlang fragte ich mich ernsthaft, ob er mir den Stock erlassen würde, wenn ich einfach meinen Stolz beiseite und ihn um Gnade bitten würde. Aber in der Sekunde, wo ich den Mund zum Sprechen öffnete - schlug er zu.

Mein jaulendes "Autsch!" hallte durch die Wohnung - fatalerweise genau in dem Moment, wo die Musik zu Ende war. Und dann brannte der Schmerz... in sämtlichen Nerven. Er füllte das Denken aus und schmeckte bitter wie Galle in meinem Mund. Unwillkürlich sackten meine Knie durch und der Barhocker kippte leicht.

Aber ich fing mich sofort wieder. Drückte die Knie durch. Grub nur meine Finger so fest in die Querstrebe, dass es fester nicht mehr ging. Biß störrisch die Zähne zusammen.

Funktionierte prächtig.

Bis der zweite Schlag kam.

Ein paar Zentimeter über dem ersten... quer über beide Backen. Und wieder kam ich nicht dagegen an. Der Schrei war nicht zurückzuhalten. Leise, winselnd... zischend...

Hölle... das war Schmerz pur!

Das hatte nichts mit Lust zu tun.

Ich riß an meinen Fesseln... versuchte, ihm irgendwie auszuweichen und kam doch nicht gegen den dritten Schlag an.

Meine Kehle schmerzte - so sehr strengte ich mich an, das ständige Jammern zurückzuhalten, das aus mir herauswollte. Nein... ich würde mich nicht selbst so sehr erniedrigen und demütigen! Nein... ICH nicht!

Aber wir waren erst bei drei... noch fünfmal würde er zuschlagen!

Der vierte Schlag. Rauh und heiser brach sich der Schrei... meine Knie zitterten so sehr, dass ich wirklich nur noch bäuchlings auf dem Hocker hing und nicht mehr stand.

Zwei weitere Schläge kamen... machten aus mir ein zitterndes, jammerndes Bündel... leise winselnd und keuchend atmend. Und dann die letzten beiden...

Ich hörte das Klicken, als er den Stock danach einfach beiseite warf. Registrierte es aber nur unbewußt. Fragte mich nur, wie ich jemals würde wieder sitzen können... und nahm mir fest vor, mich niemals mehr in die Hände dieses Mannes zu begeben!

"So schlimm war es doch gar nicht, oder? Du weißt hoffentlich, dass ich dich in meiner Güte wirklich noch geschont habe bei diesem ersten Mal!"

Ungläubig schnaubte ich - eine Reaktion, die ganz spontan erfolgte. Er lachte zum Glück nur amüsiert. "Aber eines kann ich dir versprechen... den Stock werde ich bei dir in Zukunft nur zur Bestrafung einsetzen, okay?"

Ich schwieg. Sollte ich mich für diese zweifelhafte Großzügigkeit auch noch tatsächlich bedanken?

"Laß mal fühlen, ob es dir gefällt!" sagte er in diesem Moment.

Ich traute meinen Ohren kaum. War der jetzt ganz verrückt geworden?

Seine Hand glitt zwischen meine Schenkel... seine Finger tauchten mühelos in feuchte, triefend nasse Hitze ein. Ein triumphierendes Lachen. Er war Sieger auf der ganzen Linie.

"Du geile Sau! Dich erregt wirklich alles, was ich hier mache - wie?" grölte er und trieb mir die Finger tief hinein. Und gegen meinen Willen kam ich ihm zuckend entgegen.

"Wenn dich das so geil macht, kannst du gerne noch mehr davon haben!" johlte er - und schon hörte ich es wieder zischen.

Aber im Vergleich zum Stock kam mir der Biß der Peitsche diesmal tatsächlich wie das liebkosende Streicheln einer Hand vor! Ich fühlte nur eines... seine Finger, die in mir wühlten und stießen... und die immer mehr Saft aus mir herausholten.

Wieder stöhnte ich... doch diesmal war es nicht der Schmerz, der mich stöhnen ließ... sondern die Lust.

Erst als er seine Hand zurückzog und kräftiger ausholte, drängte sich die Peitsche in den Vordergrund. Aber als hätte er geahnt, dass meine Grenze erreicht war, hörte er zu schlagen auf. Dafür drängte er sich ohne Vorwarnung gegen mich... und stieß sich tief in mich.

Ich winselte... er stieß sich so fest gegen mich, dass ich fast kippte. Wütend protestierten meine Arschbacken gegen den Körperkontakt... aber der Earl gab endlich seiner eigenen Lust nach. Einige Stöße lang fickte er mich... dann zog er sich wieder aus mir zurück.

Streichelnd verteilten seine Finger meine glitschige Nässe auf der Haut, umschmeichelten meine Rosette. Und dann, ansatzlos... stieß er mir den Schwanz in den Arsch.

Wieder winselte ich... stöhnte schmerzerfüllt auf. Konnte nicht mehr aufhören damit, weil sich seine Finger fest und unerbittlich in meine rote, pochende Haut gruben. Er streichelte die Striemen, fuhr sie nach... und grub sich Stoß um Stoß immer tiefer in mich hinein.

Schmerz in Verbindung mit Lust.

Eine Kombination, die höllisch war... höllisch erregend.

Ich lernte sie das erstemal in dieser starken Verbindung kennen. Das war um einige Grade intensiver, als auf dem Parkplatz, diese eine Nacht. Er hatte mich mühelos an einem Punkt, wo ich alles um mich herum vergaß. Wo Schmerz relativ wurde... aber Lust übermächtig.

Jeder seiner Stöße brachte mich zum Schreien. Zum Zucken. Zum Winseln. Ich schrie.. rauh und gierig... mit seltsam fremder Stimme.

Wieder schwitzte ich... diesmal vor Erregung.

Mehr... nicht aufhören... ich saugte ihn regelrecht in mich hinein.

Laß mich fliegen... laß mich ganz weit fliegen... schrie ich stumm.

"Ja, meine Süße... ja, laß es kommen!" forderte er keuchend und ich gehorchte fast besinnungslos. Ließ es kommen... zuckend und auslaufend gab ich mich dem Genuß hin... ließ mich von seinen Fickstößen höher und höher tragen, bis ich mit einem wilden, atemlosen Schrei meine Erfüllung fand.

Er hielt still, seinen Schwanz tief in meinen Arsch versenkt, bis es vorbei war. Seine Hände gaben mir Halt, hielten mich - sonst wäre ich mit dem Barhocker gekippt. Nun streichelten seine Finger besänftigend und aufmunternd.

Ich fühlte mich, als hätte mich ein Wirbelwind davongetragen.

Und ich war erstaunt. Konnte einem Schmerz wirklich SO weit hinauftragen?

In diesem Umfang hatte ich das noch niemals zuvor erlebt...

Und gleich würde es weitergehen... denn er war noch nicht fertig...

Kurz wurde sein Griff um meine Hüften fester... dann zog er seinen Schwanz aus mir heraus.

Ich hörte, wie er das Kondom runterzog... dann stand er wieder vor mir.

"Sauberlecken!" befahl er streng.

Fast gierig schnappte ich nach seinem Schwanz. Saugte und leckte... wollte ihm die Wonne zurückgeben, die er mir geschenkt hatte. Verwöhnte ihn, so eifrig und hingebungsvoll, wie ich nur konnte.

Seine Finger gruben sich in meine roten Locken. Fest... als ob er mich skalpieren wollte. Und dann stieß er sich mit einem rauhen Schrei tief in meinen Mund. Kam pulsierend - und ohne Vorwarnung. Ich verschluckte mich fast an der Menge, die er mir zuckend in den Rachen jagte... aber ich hörte nicht auf zu lecken und zu saugen, bis nichts mehr kam und er stöhnend ausatmete.

Wieder streichelte er mich... ich fühlte, dass es ihm gefallen hatte. Diesmal hatte ich meine Sache gut gemacht - und ihn vielleicht die Pleite mit dem Wecker vergessen lassen.

In dieser Sekunde fühlte ich mich ihm sehr nah. Irgendwie verbunden.

Ich fühlte seine Zufriedenheit... seinen Stolz... und seine Befriedigung.

Und fühlte mich gut. Sehr gut sogar.

Ich hatte noch seinen Geschmack im Mund... ließ ihn in mir nachklingen... und lauschte in mich hinein. Erstaunlicherweise war der Schmerz schon vergessen...

Er ging vor mir in die Knie. Ich merkte es daran, dass sein Atem plötzlich über meine erhitzte Stirn streichelt und hob den Kopf. Angespannt lauschte ich... wenn ich ihn doch nur hätte sehen können. In diesem Augenblick hätte ich ihn fast gebeten, mir die Augenbinde abzunehmen.

Seine Lippen tanzten ganz sacht und leicht über mein Gesicht. Neckten und liebkosten... und leckten hie und da einen Schweißtropfen auf. Dann küßte er meinen Mund... raubte mir den Atem damit. Seine Finger reizten wieder meine Brustwarzen, die immer noch höllisch empfindlich waren und unter seinen Berührungen fast zersprangen.

Zwischendrin löste er meine Fesseln. Er zog das Seil durch die Karabinerhaken, warf es dann beiseite.

Wieder ein Kuß. Dann richtete er sich auf.

"Los Sklavin... steh auf!" sagte er plötzlich. "Du hast dich genug ausgeruht... jetzt machen wir weiter!"

Kapitel 5

"Wie war ich nur auf den Gedanken gekommen, für Martin könnte das Spiel schon beendet sein? Ich wußte es nicht... aber ich hatte auch nicht die Zeit, lange darüber nachzudenken.

Als sein Befehl kam, gehorchte ich unverzüglich.

Taumelnd richtete ich mich auf, stellte mich einigermaßen breitbeinig hin und stöhnte unterdrückt. Ich hatte keine Ahnung, wie lange ich an den Barhocker gefesselt gewesen war... aber jetzt protestierten sämtliche Muskeln in meinem Rücken wütend.

"Möchtest du noch etwas zu trinken?" fragte er mich unvermittelt.

"Bitte... wenn ich etwas bekomme!" antwortete ich leise.

Er dirigierte mich mit Worten, bis wir wieder an der Bar waren und ich leicht gegen einen Barhocker stieß.

"Setz dich, Sklavin..." meinte er und dann verschwand er. Ich zögerte, kletterte dann aber doch gehorsam auf den Barhocker und verbiß mir den wütenden Schmerz in den Striemen. Ich hörte ihn hantieren und dann das Geräusch, als er ein Glas vor mich hinstellte. Gierig nahm ich es und leerte es in einem Zug. Diese Erfrischung hatte ich gebrauchen können.

Während ich trank, eilte er im Zimmer hin und her... leise Musik erklang wieder. Und etwas klirrte, als es auf die Bar gelegt wurde.

"Ausgetrunken?" wurde ich gefragt. Ich nickte.

Er stellte sich vor mich hin, drängte sich zwischen meine Schenkel... diesmal zuckte ich nicht zusammen, als er anfing, meine Nippel zu streicheln. Im Gegenteil... es gefiel mir sogar.

"Du bist sehr ruhig im Moment..." murmelte er nachdenklich. "Müde?"

"Nein..." antwortete ich wahrheitsgemäß. "Zufrieden..."

"Wie hat es dir bis jetzt gefallen?"

Eine seltsame Frage. Ich hätte sie nicht erwartet.

"Ganz gut!" sagte ich leise... was nicht mal annähernd den Tatsachen entsprach und wirklich maßlos UNTERtrieben war.

Er lachte. Er wußte, dass das so nicht stimmte, was ich gesagt hatte. Aber er ließ es mir durchgehen.

"Lust... noch etwas weiterzumachen?"

"Das ist deine Entscheidung!" erwiderte ich brav und bescheiden - und gierte förmlich nach einer Fortsetzung.

Es war die richtige Antwort gewesen. Sofort zog er mich an sich, bis meine Wange gegen seine glatte Lederweste gedrückt wurde und er schnurrte dicht an meinem Ohr: "Braves Mädchen... du weißt, dass du bei mir in besten Händen bist, ja?"

Mal abgesehen von dem immer noch pochenden Schmerz in meinen Arschbacken hatte er durchaus recht. Ich nickte. "Ja Meister!"

Ich mochte es, wie er mich so umfangen hielt und meinen Rücken streichelte. Es war ein schönes Gefühl... von Geborgenheit. Aber er hielt mich nicht lange so, sondern richtete sich wieder auf.

"Setz dich aufrecht hin, Sisa..."

Sofort war ich wieder angespannt... lauschte in die Dunkelheit hinein.

Und dann stieg mir ein seltsamer Geruch in die Nase. Etwas glitt kühl und feucht über die Region um meine Brustwarzen, wurde abgetupft...

Der Geruch war intensiv und raubte mir den Atem. Ich stöhnte leise.

Nein bitte... nicht auch noch DAS!

Von einer Sekunde auf die andere war ich in Schweiß gebadet. Ich versuchte zwar, ganz flach zu atmen... aber der Geschmack drängte sich in alle Poren, war in meiner Nase und meinem Mund... es war eklig.

"Was ist mit dir? Du wirst ja plötzlich ganz bleich?"

Man hörte seiner Stimme die Besorgnis an.

Zuerst wollte ich abschwächen... aber dann bekannte ich ehrlich: "Ich glaube, mir wird schlecht!"

"Was?" Er traute seinen Ohren nicht, das war zu hören.

Schnell erwiderte ich mit matter Stimme: "Dieser Geruch!"

"Das ist stinknormales Desinfektionsmittel - Sakrotan, wenn dir das was sagt!"

"Ich weiß, was es ist... Trotzdem! Es... es... riecht schrecklich!"

Ich schwankte auf dem Barhocker und konnte mich kaum mehr aufrecht halten. Das Blut rauschte so sehr in meinen Ohren, dass es jedes andere Geräusch übertönte.

Er erkannte endlich, wie es um mich stand und stieß einen deftigen Fluch aus. Ich duckte mich unter diesen Worten - wehrte mich aber nicht, als er mich vom Barhocker zog und Richtung Couch dirigierte. Mit einem erleichterten Seufzer ließ ich mich in die weichen Polster sinken und legte den Kopf in den Nacken. Atmete tief durch... und wartete, bis die Benommenheit verging.

Mir ging es schnell wieder besser.

Sofort richtete ich mich wieder auf und lauschte in seine Richtung. Seltsamerweise wußte ich, dass er vor mir stand und mich beobachtete, obwohl ich ihn nicht hören konnte.

"Es geht mir wieder gut!" versicherte ich eilfertig.

Er reagierte nicht auf meinen Eifer.

"Wieso bist du jetzt umgekippt?" knurrte er.

"Ich weiß nicht... war wohl der Geruch von dem Sakrotan. Mir wird im Krankenhaus auch immer schlecht, wenn ich so was rieche!"

Ich fühlte die Röte, wie sie auf meinen Wangen brannte...

"Du bist vielleicht ein Waschlappen!" kommentierte er trocken. "Hier - trink noch einen Schluck..."

Vertrauensvoll nahm ich das Glas entgegen - ich wußte, es würde nur Wasser enthalten und trank - wie er befohlen hatte. Tatsächlich tat es mir gut - es spülte den Geschmack von dem Desinfektionsmittel aus meinem Mund.

Er nahm es mir wieder ab und baute sich dann wieder vor mir auf.

"Erwarte nicht, dass ich jedes Mal Rücksicht auf dich nehme, wenn du aus den Latschen kippst!" knurrte er, immer noch leicht gereizt.

"Ist schon okay..." wisperte ich eingeschüchtert. Hatte ich ihn jetzt wieder verärgert?

Ich HATTE!

Sein nächster Befehl kam in beißendem Ton.

"Steh auf, Sklavin!"

Blitzschnell war ich auf den Beinen... immer noch leicht taumelnd und mit schwachen Knien. Aber ich ignorierte sie einfach.

"Hände auf den Rücken!"

Wie ich es schon bei meinem ersten Herrn gelernt hatte, drückte ich meine Schultern durch und legte hinter meinem Rücken meine Handgelenke an einander. Und wie erwartet, sagte mir leises Klicken, dass er mir die Hände auf dem Rücken zusammen fesselte.

"Gerade stehen! Wo sind wir denn hier!" fauchte er.

Ein Ruck ging durch mich. Dann stand ich gerade wie ein Stock. Kinn hoch... Brust raus... Beine leicht gespreizt. Verbiß mir den leichten Schmerz in den Schultern... Nachwirkungen vom Barhocker.

Er ging um mich herum. Bis er wieder vor mir stand.

Seine Hand glitt über meine Brüste... schaukelte sie und wog sie in den Händen. Dann nahm er eine der Brustwarzen zwischen Daumen und Zeigefinger und quetschte sie leicht. Zischend schnappte ich nach Luft... fing mich aber. Und stöhnte fast lautlos, als er an dem Nippel zog und zog.

Etwas klickte leise... wieder zischte ich durch die Zähne. Die Klammer, die er setzte, grub sich mit wütendem Biß ins empfindliche Fleisch der Brustwarze. Und schon war der zweite Nippel an der Reihe. Das waren sicher wieder diese Eisenbeißerchen mit der Brustkette!

Er wartete eine Weile, bis ich mich an den Schmerz gewöhnt hatte, dann meinte er: "Bist du wieder fit?"

"Natürlich bin ich das, Meister!" versicherte ich zuversichtlich. Tatsächlich fühlte ich mich gut. Die leichte Schwäche von vorhin war längst vergessen...

"Gut... dann muß ich ja keine Rücksicht auf dich nehmen!"

Bei diesen Worten lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Aber ich versuchte, keine Miene zu verziehen und hoffte, dass er es nicht merkte.

Ich hörte ein leises Klirren... wie von einer Kette - aber sehr hell. Es konnte keine sehr dicke Kette sein, dachte ich bei mir. Er nestelte an der Klammer herum, die sich in meine linke Brustwarze gegraben hatte... und dann entschlüpfte mir ein gepeinigtes Stöhnen. Etwas hing sich an die Klammer... zog sie und die Brustwarze nach unten... baumelte auch noch hin und her... und jagte wütende Wellen des Schmerzes durch meine Nerven. Noch bevor ich das verarbeitet hatte, geschah das Gleiche mit dem anderen Nippel und er brachte auch da das Gewicht an.

Wieder trat der Earl von mir zurück und betrachtete sein Werk.

"Davon muß ich jetzt wirklich ein Bild machen!"

Die Kamera klickte... dann widmete er sich wieder mir.

"Spreiz die Beine!"

Sofort ging ich leicht in die Grätsche - aber diesmal genügte es ihm nicht.

"Mehr!" fauchte er... und als ich nicht gleich in seinem Sinne gehorchte, schlug er mir sofort mit einer Stange zwischen die Beine.

Ich stöhnte und spreizte meine Beine so sehr, dass ich kaum mehr aufrecht stehen konnte. Endlich war er zufrieden. Er nestelte an meinen Knöcheln herum - und dann fühlte ich das Gewicht der Spreizstange an den Lederfesseln.

Ich kam mir vor, als stünde ich im Spagat vor ihm. Dass er diesmal die große Spreizstange genommen hatte, war mir klar. Meine Beine waren so weit auseinander gezwungen, dass es extrem schwierig war, das Gleichgewicht zu halten.

"Ich wußte, dass du diese Breite vertragen kannst!" murmelte er zufrieden vor sich hin.

Ich leckte mir über die Lippen und seufzte unhörbar.

Ja, aber nur gerade mal so... ein paar Zentimeter mehr - und es wäre zuviel gewesen. Schließlich hatte ich nicht die hundert Meter langen Beine einer Claudia Schiffer!

Martin näherte sich mir wieder... streichelnd glitt seine flache Hand über meinen Bauch, dann tiefer. Massierte meine glattrasierte Scham... und wieder drängte sich ein Finger tastend und suchend in meine Spalte.

"Hm... naß wie eh und je! Es macht wirklich Spaß, mit dir geilem Luder zu spielen!" wisperte er und ließ seine Fingerspitze ein paarmal ganz gezielt über meinen gierig pochenden Kitzler gleiten.

Das Stöhnen kam ganz unwillkürlich aus meinem Mund. Haltlos sank mein Kopf in den Nacken... sehnsüchtig zuckte ich um seinen Finger herum. Gott... was machte er nur mit mir?

Der Earl lachte... kehlig und spottend. Und zog seine Hand weg.

"Nichts da... bin doch nicht dazu da, um dich Sklavenfotze zu verwöhnen!" brummte er. Doch schon fühlte ich seine Finger wieder zwischen meinen Beinen... und dann zuckte ich so heftig zusammen, dass ich fast nach hinten umgefallen wäre. Gerade noch konnte ich das Gleichgewicht halten.

Es bedurfte all meiner Kraft, um beim Biß der kleinen Klammer an meiner Schamlippe nicht winselnd aufzujaulen. Und die zweite ging fast über meine Beherrschung. Aber richtig schlimm wurde es erst, als er fast sofort die Gewichte einhängte.

Doch diesmal gab er sich nicht mit einem Gewicht zufrieden, wie bei den Brustwarzen. Er hängte an und hängte an... bis ich das jämmerliche Gefühl hatte, meine Schamlippen würden mittlerweile bis zu den Knien hinunter reichen. Ich atmete nur noch durch die Nase - meine Lippen waren so fest aufeinander gepreßt, wie es nur ging.

Dann stieß er die Gewichte auch noch an. Als sie zu pendeln anfingen, ließ mich der Schmerz zittern. Fast hätte ich geschrien. Fast...

"So tapfer... so stur!" Seine Stimme war reinster Spott. Ich achtete nicht auf ihn.

Versuchte nur, mich völlig reglos zu halten, damit die Gewichte auspendelten und der Schmerz nachließ.

"Schultern zurück, Sklavin!" kam es trocken von ihm.

Als ich mich instinktiv straffte, gerieten diesmal die Anhängsel an den Brustwarzen in Bewegung - und wieder grub der Schmerz glühende Bahnen in meine Nerven.

"Ah..." Das verräterische Stöhnen war deutlich zu hören.

Martin lachte... er hauchte auf meine malträtierten Brustwarzen... und leckte dann über die Spitze, die von der Klammer freigelassen wurden. Nur hauchzart... aber ich empfand die Berührung als fast so stark und schmerzhaft, als ob er rein gebissen hätte.

Aber er hielt sich nicht lange damit auf. Ließ von den Nippeln ab.

Leises Rascheln von Papier. Dann legten sich seine Finger auf die pralle Haut neben den Eisenbeißerchen. Und schon kam der Stich.

Regelrecht belanglos war er... im Gegensatz zu dem Schmerz, den die Klammern und Gewichte verursachten. Ich zuckte kaum zusammen. Auch nicht, als er Nadel um Nadel setzte...

"So ist es brav!" flüsterte er... und widmete sich der zweiten Brust.

Dann war es vorbei.

Er machte die obligatorischen Fotos... ich hörte das Klicken des Fotoapparates und das leise Summen der CAM. Und seinen Befehl: "Auf die Knie!"

Keine Frage, nach dem WIE... einfach gehorchen. Einfach einsacken und auf die Knie fallen lassen. Und schon drängte er sich von vorne an mich.

"Mund auf!"

Gehorchen... seinen Schwanz in den Mund nehmen... steif lutschen... an ihm saugen und zart knabbern. Vorsichtig sein dabei...

Er machte ein weiters Foto... von oben her. Dann legte er den Apparat weg.

Er bückte sich nach unten... ließ sich von mir blasen... und fing an, mit meinen Titten zu spielen. Immer wieder zuckte ich zusammen, wenn er eine der Nadeln verschob oder sogar leicht an einer zog. Wenn er meine Brüste zusammendrückte und knetete... und bald wußte ich nicht mehr, was besser schmerzte - die Titten - oder meine Schenkel, die durch die Spreizstange in eine unanständig gedehnte Position auseinander gedrückt wurden.

"Aufhören..."

Er zog seinen Schwanz zurück. "Komm hoch!"

War gar nicht so einfach. Obwohl er mir unter die Arme faßte, kam ich kaum auf die Beine. Und als ich endlich stand, war ich schweißgebadet von der Anstrengung und atmete schwer.

"Mach ein paar Schritte nach vorne und bück dich!"

Ich winselte leise... mit der Spreizstange zwischen den Knöcheln war es nahezu unmöglich, zu gehen... man mußte den ganzen Körper von einer Seite auf die andere schwingen, um überhaupt vorwärts zu kommen. Mit dem Ergebnis, dass die Gewichte an den Klammern wie wild hin und her pendelten.

"Stop... jetzt bück dich nach vorne, Sklavin!" befahl er.

Ich gehorchte, bis sich mein Gesicht auf die Rückenlehne der Couch preßte... und noch bevor ich eine einigermaßen bequeme Stellung einnehmen konnte, drängte er sich von hinten gegen mich, spreizte mir die Arschbacken - und stieß mir seinen Steifen ins After.

Glühender Schmerz. Sein Schwanz war nicht groß. Aber ich war zundertrocken und ganz sicher nicht vorbereitet. Aber er anscheinend nicht in der Stimmung, um rücksichtsvoll zu sein. Kaum hatte er sich in mich versenkt, fing er auch schon an, mich stoßend zu ficken.

Und dank der Spreizstange war ich so weit geöffnet für ihn, dass die Gewichte ungehindert hin und her schwingen konnten und immer wieder gegen meine Schenkel schlugen.

Als ob ihm das noch nicht reichte, griff er um mich herum, umfaßte meine Titten, brachte auch die Gewichte ins schwingen...

"Ja, Sklavin... laß dich ficken!" stöhnte er. "Komm... stoß dich mir entgegen! Laß mich dein geiles Stöhnen hören..."

Ich stöhnte tatsächlich... aber mehr vor Schmerz als wegen etwas anderem. Und er kannte mich schon gut genug, um den kleinen Unterschied zu merken. Leises Lachen war sein Kommentar.

"Nein, Sisa... so leicht kannst du den Schmerz nicht verdrängen!" japste er und stieß sich besonders tief in mich. "Das lasse ich nicht zu!"

Wieder umfaßte er mich... doch diesmal legte sich seine Hand zwischen die Falten meiner Scham, spreizte sie auf... und dann begann er, mit dem Finger meinen Kitzler zu massieren.

"Halt es nicht zurück..." forderte er keuchend. "Ich will jetzt - verdammt noch mal - fühlen, wie du kommst..."

Winselnd ging ich in die Knie. Versuchte, ihm und seinem Finger auszuweichen.

Aber keine Chance... er grub sich in mich, stieß mich tief und tiefer... und setzte seinen Finger so bewußt, so gezielt ein, dass es nicht zu verhindern war.

Es geschah in Sekundenschnelle... überreizt von seiner Behandlung und dem vorigen Orgasmus wurde ich so heftig davon überschwemmt, dass ich hilflos ins Polster der Couch biß, um nicht laut aufzuschreien. Aber das Stöhnen hörte er dennoch. Triumphierend fickte er so wild drauf los, dass ich mich kaum auf den Beinen halten konnte.

Die Gewichte schlugen zwischen meinen Schenkeln hin und her... quälten und peinigten mich und konnten doch nicht verhindern, dass ich starb vor Lust. Und dann explodierte es in mir.

Ich riß den Kopf hoch und schrie meine Lust laut hinaus... schluchzend und winselnd... und dann vor Schmerz, als er mir ohne Vorwarnung erst die linke, dann die rechte Klammer von den Brustwarzen nahm.

Aber der Orgasmus war nicht aufzuhalten... er schüttelte mich und ließ mich zittern und war so stark, dass ich das Gefühl hatte, mich gleich bepissen zu müssen.

"Ja... gut so... noch mehr!" keuchte er... rhythmisch grub er sich in mich... seine Finger hielten meine Titten, rieben die Nippel und ließen den Schmerz pochen und pulsieren...

Ich bäumte mich auf, wehrte mich gegen ihn, gegen die Fesseln und die Stange... aber ich starb und starb.

Endlich reichte es ihm.

Mit einem Stöhnen zog er seinen Schwanz aus mir heraus. Sekundenlang blieb er in dieser Stellung, dicht über mich gebeugt, dann richtete er sich auf. Ich bekam einen leichten Klatsch auf den Po.

"Stell dich wieder hin!"

Mühselig gehorchte ich. Aber er hatte so große Breschen in meine Beherrschung geschlagen, dass ich vor Schmerz leise winselte, als er ohne Weiteres die Klammern von den Schamlippen löste.

"Dein Schmerz ehrt mich, Sklavin!" kicherte er. "Du wirst mir noch viel Freude machen..."

Fassungslos lauschte ich seinen Worten. Dann staunte ich.

Das konnte nur eines bedeuten: Er wollte immer noch weiter spielen!

Müde hielt ich mich aufrecht, als er vor mir kniete und die Spreizstange löste. Mir war, als hätte er ein zentnerschweres Gewicht von mir genommen. Meine Zähne knirschten, als ich die Zähne zusammenbiß... aber tapfer brachte ich die Beine zusammen und stellte mich dann wieder so hin, wie man es mir eingetrichtert hatte.

Aber in meinem Schoß wühlte ein regelrechter Sturm. Schmerz und Lust... sie hielten sich die Waage.

Er wußte, was er mit mir gemacht hatte. Er stand vor mir, streichelte mich und legte seine Hand zwischen meine Beine, auf meine Scham. Dann lachte er.

"Gleich geht es weiter, Sisa..."

Mein Kopf hob sich. Zittrig atmete ich ein. Dann versuchte ich ein Lächeln. Es mißlang.

Er kicherte. "Du erwartest immer gleich das Schlimmste!"

Da mochte er recht haben. Aber so war ich nun mal...

"Knie dich jetzt nieder... ich will dich in demütigster Haltung sehen!" kam es plötzlich, ohne Vorwarnung.

Ohne Zögern ging ich in die Knie und neigte mich nach vorne, nahm die Arme wieder vor den Kopf. Arsch hoch. Gerade so, wie er es schon einmal von mir hatte haben wollen.

Und wieder begann das Warten.

Das Warten darauf, was jetzt auf mich zukam.

Kapitel 6

"Du kannst jetzt wieder aufstehen!" kam nach einer Ewigkeit der leise Befehl des Earls.

Diesmal hatte ich förmlich darauf gelauert, dass er mich endlich ansprach. Und es hatte wirklich ewig gedauert, bis er es getan hatte.

Während ich da so auf dem Boden kniete, hatte ich im Hintergrund gehört, wie er einiges im Zimmer veränderte. Möbel verrückte. Gegenstände holte.

Immer wieder lief er an mir vorbei, ich konnte den Lufthauch spüren, der dabei entstand. Er streichelte meine erhitzte Haut wie sanfte, zärtliche Hände. Ließ mich erschaudern. Und bewirkte, dass ich in diesem seltsamen Taumel verharrte, in den er mich versetzt hatte.

Nun durfte ich also wieder aufstehen. Ich tat es langsam, etwas mühsam. Langsam machte sich die Anstrengung der vergangenen Stunden (wie viele mochten es wohl gewesen sein?) in all meinen Knochen bemerkbar.

"Komm her zu mir..." forderte er leise. Ohne zu Zögern setzte ich mich in Bewegung. Ging einfach drauflos - ihm blind vertrauend. Im wahrsten Sinn des Wortes sogar - denn durch die Augenbinde, die immer noch fest und unverrückbar mein Sehen verhinderte - war ich tatsächlich blind wie ein Maulwurf.

Ich konnte mich nur an seiner Stimme orientieren, die mir mit knappen, präzisen Anweisungen den Weg erklärte. Irgendwann staunte ich. SO groß konnte sein Wohnzimmer doch nicht sein?

Dann kam mir der Gedanke, dass er mich einfach im Zimmer hin und her gehen ließ - quasi um die ganzen Möbel herum. Einfach, um zu testen, wie gut und genau ich seinen Anordnungen folgen konnte - und wie groß das Vertrauen in seine Führungskraft war.

"Stop!" rief er plötzlich. Ich tastete mich vor... ich stand vor einem Tisch. Unter meinen Fingern fühlte ich eine weiche Decke, die er darauf ausgebreitet hatte.

"So, Sisa - jetzt drehst du dich herum und legst dich auf den Tisch!"

Diese Anweisung hatte ich erwartet. Ich gehorchte ihr bedingungslos und legte mich dann flach mit dem Rücken auf den Tisch, die Beine ließ ich leicht gespreizt baumeln.

"Rutsch noch etwas vor..." sagte er und als ich nicht weit genug bis an die Tischkante vorrückte, packte er zu und zog mich mitsamt der Decke nach vorne. Dann trat er an meine Seite und nestelte etwas durch den Karabinerhaken an der Fußmanschette.

"Bein hoch!" kam der nächste Befehl - gehorsam streckte ich es nach oben aus. Die Geräusche, die er machte, sagten mir, dass er auf einen Stuhl oder Hocker stieg... und dann wurde mein Fuß mit starkem Druck nach oben gezogen und fixiert. Das Gleiche wiederholte sich mit dem anderen Bein und als er das Richtung Decke gestreckt hatte, nahm er die beiden Seile und zog so fest daran, bis sich mein Hintern regelrecht über die Tischkante hob und ich weit aufgespreizt an der Decke hing.

Wieder zog er an der Wolldecke - und nun lag nur mehr mein Rücken auf der Tischplatte auf.

Von einer Sekunde auf die andere fühlte ich mich regelrecht hilflos.

Ich schluckte und leckte mir über die trocken gewordenen Lippen.

Was kam denn jetzt an die Reihe?

Martin ließ mich nicht lange warten. Er ging um den Tisch herum, bis er an meinem Kopf stand und dann schnurrte er mit leiser Stimme.

"Ich will jetzt, dass du deine Arme unter der Brust verschränkst - bis sich deine Titten so richtig schön anheben!"

Ich tat, was er sagte... und fühlte gleich darauf seine Finger, wie sie mit meinen Nippeln spielten - und die Nadeln kontrollierten, die immer noch in der Haut steckten. Er schien zufrieden, denn er befahl mir, die Arme wieder locker zu lassen.

Nervös streckte ich sie aus und schluckte wieder.

Er trat zwischen meine Beine. Streichelte mich.

"Schön ausgeliefert siehst du jetzt aus!" kommentierte er meinen Anblick. Und ein leises Lachen. "Genau so, wie ich das mag!"

Sein Fotoapparat klickte wieder einmal. Mich wunderte das schon gar nicht mehr.

"So... und jetzt wollen wir doch mal ein bisserl mit dir spielen..." murmelte er leise vor sich hin - höchst amüsiert und erfreut, wie mir schien. Er mochte diese Situation also wirklich. Das war seinem lachenden Tonfall eindeutig zu entnehmen!

Seine Finger streichelten über die glattrasierte Muschi... spreizten die Schamlippen ein wenig auseinander - und ich zuckte zusammen, als ich das leise, feuchte Schmatzen hörte. Er lachte. "Du kannst deine Geilheit wirklich nicht verleugnen!" meinte er.

Ich zuckte nur die Schultern, ersparte mir aber jeden Kommentar. Was hätte ich dazu auch groß sagen können? Außerdem gefiel es mir auch, was er machte!

Ich wartete einfach ab, was er tun würde... und ich mußte nicht lange warten. Nach seinem beruhigenden Streicheln fing er an, Klammer um Klammer an die Schamlippen zu setzen. Von oben bis unten klammerte er sie voll. Als ich schon dachte, nun sei er fertig, verrückte er die ganzen Klammern wieder und schließlich und endlich war er fertig.

"Sensationell..." kam sein leiser Kommentar. "Mädel, du hast die längsten Schamlippen, die ich jemals gesehen habe! Sechsunddreißig Klammern... an jeder Seite Achtzehn - soviel habe ich noch bei keiner anderen Frau gebraucht.

"Ist das gut?" krächzte ich mit heiserer Stimme, etwas verunsichert.

"Oh ja... und wie gut das ist!" wisperte er leise, kaum hörbar. Er zog meine Scham an den beiden Klammerreihen auseinander, spreizte meine Spalte auf - bis ich zischend die Luft ausstieß. Sofort ließ er los... dafür klickte wieder die Kamera.

Dann klappte er die Klammern nach außen - wie einen Fächer und meinte: "Jetzt biste ganz offen - fast wie mit einem Scheidenspekulum... geiler Anblick, Sisa!"

Der Anblick alleine genügte ihm noch nicht. Wieder ließ er seinen Finger tanzen... an den Klammern entlang, durch die ganze Länge meiner Spalte... von unten nach oben - bis zum Kitzler. Er streichelte ihn, spielte mit dem Piercing... und dann streichelte er sich wieder nach unten, bis zu meiner zuckenden Rosette.

"So schön naß..." hauchte er. Sein Atem ging schneller... und dann rieb er seinen Schwanz an meiner weit aufgeklammerten Fotze. Bis ich zuckte und regelrecht tropfte, vor Erregung.

Eine ganze Weile spielte er mit mir... dann nahm er die Klammern wieder ab. Schnell und zügig, ich kam gar nicht dazu, den Schmerz zu registrieren, denn sofort streichelte er wieder meine Klit und massierte sie leicht.

Seine Finger fuhren in meine Fotze, spreizten sich... und dann führte er etwas ein. Fast mühelos.

"Na... was ist das - sag es mir!"

Ich horchte in mich hinein, dann meinte ich: "Eine Dose?"

"Ja... gut gemacht!" lobte er mich. "Drücke sie zusammen!"

Jetzt wollte er also tatsächlich ausprobieren, worüber wir geredet hatten. Ich war immer der Meinung, meine Scheidenmuskeln seien recht gut trainiert - und preßte sie mit aller Macht zusammen. Versuchte ganz gezielt, die Dose einzudrücken.

Nach einer Weile gab ich entkräftet auf.

Er zog die Dose aus mir heraus.

"Hm... na ja - ein wenig ist sie schon eingedellt! Könnte aber mehr sein!" kam es dann.

"Versuchs mit der..."

Was jetzt in mich geschoben war, war schon eindeutig größer - er mußte die Schamlippen mit einer Hand spreizen und den Gegenstand drehen, aber auch den brachte er nahezu mühelos in mich hinein.

Wieder drückte ich - ich kniff die Muskeln zusammen, bis mir der Schweiß auf der Stirn perlte. Nichts... schließlich schüttelte ich den Kopf.

"Ich schaffe es nicht..." gab ich widerstrebend zu.

"Den Mund zu voll genommen, wie?" knurrte er und zog die Dose ruckartig heraus.

Ich schwieg zu dem Vorwurf. Damals am Telefon hatte ich ja nicht geprahlt - nur gerätselt, ob ich eine Dose eindrücken würde können! Ich hatte es nicht geschafft - na und?

Er sah das anders... schien es.

"Ganz locker jetzt!"

Er gönnte mir keine Pause.

Was sich jetzt in mich schob, war kühl und schwer - eine Flasche von seinem Lieblingsbier, wie ich gleich darauf aufgeklärt wurde. Er steckte sie zuerst mit dem Flaschenhals hinein... drückte dann und drückte... drehte sie hin und wieder und trieb sie immer tiefer in mich hinein.

"Geiles Luder... wie naß du bist! Das geilt dich wohl noch auf, wie?" kicherte er.

Ich nickte hilflos... und stöhnte dann unterdrückt, als er anfing, mit der Flasche stoßende Bewegungen zu machen. Wie einen Schwanz stieß er sie in mich... mal sanfter, mal fester... aber er trieb mich immer höher und höher und geilte mich systematisch noch mehr auf damit.

"Halt sie jetzt fest!" ordnete er an. Und ich biß die Zähne zusammen, so sehr krampfte ich meine Muskeln um die Flasche.

Zeit für das nächste Foto... mein Atem ging rasselnd - und während ich darauf wartete, dass er auf den Auslöser drückte, verlor ich den Kampf gegen die Flasche. Langsam, mit einem satten Schmatzen, rutschte sie aus mir heraus - genau in dem Moment, wo er abdrückte.

Er fing sie auf und stellte sie beiseite.

Wieder streichelten seine Finger eine Spalte... verteilten den Saft über und überall auf mir, bis zum Nabel hoch. Dann hielt er mir plötzlich die Hand unter die Nase.

"Komm... leck sie ab, deine Geilheit!"

Sofort öffnete ich meinen Mund, ließ es zu, dass er mir seine Finger mit meinem nassen, glitschigen Mösensaft hinein schob. Und fing an, sie abzulecken. Wie ein gehorsames Tier.

Fast von Sinnen, so aufgegeilt war ich.

Der Earl merkte es an der Art, wie ich an seinen Fingern saugte und stöhnte leise. Dann entzog er sich mir.

"Das genügt!"

Ich gab seine Finger frei... leckte mir den Rest meines eigenen Geschmackes von den Lippen.

Mein Atem ging dabei ganz rauh... und als er wieder zwischen meine Schenkel trat, hätte ich voller Vorfreude fast gewimmert.

Wieder wurde ich gestreichelt... Finger bohrten sich in mich. Tief und gierig, und ich nahm sie hingerissen in mir auf. Immer stärker wurde der Druck... ich öffnete mich ihm. Wollte ihn ganz in mir... und endlich gab er es mir.

Langsam versenkte er seine Faust in mir... ließ sie mit einem satten Schmatzen in mich fahren und stöhnte dabei selber.

Auch ich stöhnte... und zuckte so heftig um seine Hand herum, dass er es unmöglich nicht bemerken konnte.

"Gefällt dir das?"

"Oh ja..." keuchte ich. Zu mehr war ich einfach nicht fähig.

"Na, dann will ich es dir mal besorgen!" sagte er zu sich selbst - und schon bewegte er sich. Heftig, ganz und gar nicht rücksichtsvoll. Aber so unendlich lustvoll.

Ich kam ihm selbstvergessen entgegen... das war so geil, so unendlich erregend.

Wie ein Tier wimmerte ich unter seinen Stößen... bäumte mich seiner Faust entgegen, so weit es mir nur möglich war. Und forderte ihn dazu heraus, mich immer stärker und wilder zu ficken.

Auch er keuchte. Das ließ ihn nicht kalt.

"Jetzt bekommst du noch mehr!" brummte er irgendwann, als ich schon dachte, besser kann es nicht mehr werden.

Sekundenlang wurde der Druck fast übermächtig, und ich schrie leise auf. Der Schmerz war heftig und kurz, aber von Peters Aktionen war ich noch ziemlich weit dehnbar... und dann füllte ich mich so ausgefüllt, wie schon lange nicht mehr. Hörte sein fassungsloses: "Alle beide... du geile Fotze!" kaum mehr.

Er fickte mich tatsächlich mit beiden Fäusten. Mir war es in dem Moment egal, dass er mir ganz zu Anfang gesagt hätte, seine Hände wären nicht groß. Jetzt steckten sie auf jeden Fall beide in mir und bescherten mir eine Lust, wie sie intensiver nicht sein konnte.

"Komm Baby, komm!" forderte er. "Halt es nicht zurück!"

Oh, ich hielt wirklich nichts zurück. Ich gab mich ihm hin... restlos und vollständig, dass ich nur mehr reagierte und nichts mehr steuerte. War nur mehr Instinkt. Fleisch. Lust.

Dann kam ich... mit einem wilden Schrei und einem ekstatischen Zucken. Ich schwoll innerlich so sehr an, dass er seine Fäuste kaum mehr bewegen konnte, war von Kopf bis Fuß angespannt. Meine Finger krallten sich in die Tischkante... mein Rücken beugte sich durch und ich bäumte mich auf.

Wieder schrie ich... fast klagend - und dann ließ ich mich einfach in die Lust hinein fallen. Nahm die Wellen, wie sie kamen... stöhnend wie ein tödlich verletztes Tier. Ich war jetzt an dem Punkt angelangt, wo ich wirklich nur noch ein wimmerndes, winselndes Vieh war... verloren in dem Taumel, wo jedes bewußte Denken aussetzt und man immer mehr und mehr will.

Kaum ließen die Wellen nach, flehte ich ihn regelrecht darum an, es mir noch mal zu besorgen... was ihm ein kehliges Lachen entlockte. Er gab mir, was ich brauchte. Er stieß und stieß, bis sich meine Erfüllung erneut mit einem lauten Schrei ankündigte...

Dann zog er langsam eine Hand heraus... behielt nur mehr eine Faust tief in mir drin... bewegte sie ganz langsam - aber dafür ganz tief.

"Ruhig jetzt... ganz ruhig!" forderte er und ich versuchte, das krampfhafte Zittern unter Kontrolle zu bringen. Wieder hörte ich leise die Kamera klicken und war erstaunt. Er hatte tatsächlich ein Bild von seiner Faust, tief in mir steckend, gemacht. Auf DAS Foto war ich selber sehr gespannt.

Er legte die Kamera weg, begann mich wieder mit seiner Faust zu ficken... spreizte dabei mit der anderen Hand meine Schamlippen. Ich stöhnte überreizt, als sich sein Daumen schwer auf meine pralle, pochende Klit legte und begann, damit zu spielen. Das war fast zuviel des Guten.

Tief in mir fühlte er das Zucken und er lachte leise. Dann sagte er: "Sei ganz locker, Sisa..."

"Ich... ich versuche es ja!" keuchte ich.

Sein Grinsen konnte ich fast sehen, als er meinte: "Kein Orgasmus... ich erlaube es dir nicht!"

Ich traute meinen Ohren kaum. Warum tat er das dann mit mir? Warum solle Gefühle? Solche Reize?

Frustriert stöhnte ich wieder... versuchte sein Tun aus meinen Gedanken zu verbannen. Aber der Earl sorgte ganz gezielt dafür, dass ich es nicht vergessen konnte. Wieder stieß er mich... heftiger und tiefer denn je... bis ich mich ihm mit einem rauhen Schrei entgegen bäumte, meinen Rücken durchdrückte, bis nur mehr meine Schultern auf der Tischplatte auflagen und der Rest frei in der Luft, an den Seilen hing.

"Du geile Sau..." kicherte er. "Oh ja... so was geiles wie dich mache ich gerne zu meiner Sklavin!"

Ich wußte, jetzt wäre eigentlich angeraten gewesen, mich für die mir erwiesene Ehre zu bedanken. Aber bei Gott... ich konnte einfach nicht mehr sprechen. Nicht mehr denken. Nur noch winseln... keuchen... und fühlen.

Er ließ sich von der Wildheit der Situation mitreißen. Plötzlich hörte ich sein Keuchen, tief und rauh. Und dann kletterte er auf den Tisch. Er zog die Faust dabei keinen Millimeter aus mir heraus, sondern beugte sich über meinen Unterleib, hielt sie tief in mir versenkt. Breitbeinig schob er sich über mein Gesicht, krümmte sich... und dann drückte er mir seinen Schwanz in den Mund.

"Saug ihn!" kam es schroff... und gleichzeitig versenkte er sich ganz tief in mir, bis ich zuckte und mit einem leisen Schrei den Mund öffnete. Sofort stieß er mir seinen Schwanz tief in den Rachen, stöhnte dabei gierig... und ich gehorchte wie von Sinnen. Gab ihm die ganze Lust zurück, die er in mir weckte. Aber ich vergaß keine Sekunde, was er gesagt hatte... ich durfte nicht kommen. Nicht kommen...

Er hatte diese Bedenken nicht. Seine Schenkel preßten sich zuckend an meine Seiten... drückten meine Brüste, bis ich die Nadeln wie glühendes Eisen in der Haut fühlte... und den Schmerz dann beim nächsten Stoß seiner Hand wieder vergaß. Es war wie ein Fieber... völlige Ekstase...

Dann kam er. Mit einem brüllenden Schrei... laut und tierisch... explosionsartig. Er überschwemmte meinen Mund... gab es mir zu Schlucken... und zuckte und bebte am ganzen Körper, überließ sich seiner Lust und seinen Gefühlen.

Bis er schließlich schwer auf mir zusammensank.

Wieder stieß er sich in mich... drehte die Faust dabei, tiefer... immer tiefer in mich. Und ich versuchte krampfhaft, mich zurückzuhalten.

Es ging nicht mehr... ich verlor den Kampf.

Mein ganzer Körper war schweißgebadet. Mein Herz schlug so heftig, dass ich dachte, es müsse zerspringen... Und ich schrie. "Nein... nein... nein..."

"Doch!" kam es triumphierend von ihm. "Jetzt!"

Ich versuchte es... aber irgendwie hatte er mich zu sehr gereizt. Ich konnte nicht auf Anhieb gehorchen. Alles war wie verkrampft... nichts ging mehr.

"Du wirst mir gehorchen!" forderte er knurrig und es schien, als hätte er keinerlei Verständnis für meine Überreizung. Er sprang vom Tisch und zog seine Faust mit einem Ruck ohne Vorwarnung zurück, so dass ich leise aufschrie und seine nächste Anordnung beinahe überhört hätte: "Los... bringe es zu Ende!"

Wie von selbst glitten meine Finger zwischen meine Beine... Scham war längst kein Thema mehr. Bei meinem ersten Herrn hatte es immer mächtige Selbstüberwindung gekostet, DAS zu tun, was der Earl gerade von mir verlangte. Doch ER hatte mich so weit, dass ich nur noch blindlings gehorchte. Ich war wirklich ganz und gar zur Sklavin geworden...

Schon als mein Finger das erste Mal flüchtig zwischen meine pochenden Schamlippen glitt, spürte ich das Zittern. Ich stöhnte und biß mir zitternd auf die Unterlippe. Noch etwas intensiver... ganz gezielt... schon hatte ich ihn gefunden, den kleinen, pochenden Punkt.

"Spiel hier nicht herum! Bringe es zu Ende!" kam es grob und wieder gehorchte ich. Sekunden später stieg es auf... zuckend und bebend und so mächtig, als wäre ich seit Tagen nicht mehr gekommen. Ich krümmte mich, floß aus vor Geilheit... fühlte, wie es aus meiner Spalte heraus sickerte und die Decke unter mir einnässte.

"Ja... laß es kommen... und laß es lange dauern!" befahl er. Und ich, ich ließ meinen Finger tanzen... mit sanftem Druck und stöhnte und winselte wieder, als ob es um mein Leben ginge.

Es reicht jetzt..." kam es irgendwann leise. Fast hätte ich ihn überhört. Aber dann nahm ich meine Finger weg und legte die Arme matt zu beiden Seiten von mir auf den Tisch.

Ich atmete schwer, ruckartig... und fühlte mich so müde. Am ganzen Körper naßgeschwitzt, klebten mir die Haare feucht in der Stirn. So fertig war ich schon ewig lange nicht mehr gewesen. Mir war, als könne ich keinen Finger mehr heben.

Es dauerte eine Ewigkeit, bis mein Atem ruhiger ging und ich mich wieder auf etwas anderes konzentrieren konnte, als auf ihn.

Erst jetzt, wo ich meiner Sinne wieder einigermaßen mächtig war, bemerkte ich seine streichelnden Hände... schwer lagen sie auf meinen zitternden Lippen und glitten auch immer wieder über meinen schweißnassen Hals. Haarsträhnen wurden mir aus der Stirn gestrichen, und er war so sanft und zärtlich dabei, dass ich wieder schauderte.

"Geht es wieder?" fragte er leise.

Ich konnte nur nicken... noch immer fehlte mir die Luft zum Atmen. Und ich konnte nur mehr staunen. Whow... war das ein Feuerwerk an intensiven Gefühlen gewesen! Ich war fassungslos...

Er lachte leise. Wußte er, was ich empfand und dachte? Oh - bestimmt sah man es mir an!

Ich war jetzt so entspannt, dass es bis in die Zehenspitzen hinunter reichte. Unmöglich, DAS nicht zu bemerken.

"Wird Zeit, dass ich dich davon befreie!" sagte er plötzlich. Und ich zuckte zusammen, als er eine der Nadeln aus meiner Haut zog. Stück für Stück entfernte er und leises Klirren sagte mir, dass er sie in eine leere Flasche fallen ließ. Er war sehr behutsam dabei... jetzt schien ihm nichts mehr daran zu liegen, mich in irgendeiner Hinsicht zu quälen.

Dann löste er die Seile und erst als die Stütze der Fessel wegfiel, merkte ich, wie schwer und gefühllos meine Beine geworden waren. Schwer plumpsten sie nach unten und zogen mich regelrecht mit ihrem Gewicht vom Tisch. Als ich nachrutschte, wäre ich fast umgefallen, so wenig Gefühl hatte ich in ihnen.

"Das geht vorbei..." Sicher hatte er da recht - aber im Moment war es ziemlich unangenehm! Ich stöhnte und hielt mich am Tisch fest.

"Wird dir wieder schlecht?" wurde ich angeherrscht.

"Nein! Mir sind nur die Füße eingeschlafen!" beeilte ich mich, ihm zu versichern.

"Gut... dann drehe dich um und beuge dich nach vorne..."

Ich gehorchte und stützte mich mit den Armen auf dem Tisch ab, aber das war ihm nicht genug. "Weiter runter... Beine weiter zurück... Gesicht auf die Tischplatte... Arme über den Kopf! Ich will, dass deine Titten frei hängen!" kam es knapp.

Ich wunderte mich. Eigentlich hatte ich wirklich gedacht, er wäre fertig mit mir! Aber er hatte immer noch nicht genug...

Endlich stand ich so, wie er es sich vorstellte... und das war eine ziemlich demütigende Stellung. Mein Gesicht drückte sich in die Wolldecke... genau in die Stelle, wo ich kurz zuvor gelegen hatte. Alles war naß und roch so intensiv nach mir und meiner Geilheit, dass es mir fast den Atem raubte. Die Arme hielt ich locker hinter dem Kopf verschränkt. Mein Arsch war nach hinten weg gedrückt und die Beine gespreizt.

Ich wartete und lauschte in die Dunkelheit hinein. Was erwartete mich jetzt?

Mit allem hatte ich gerechnet... aber nicht mehr mit dem, was jetzt tatsächlich kam!

In der einen Sekunde hörte ich es schwirren - dann biß sich etwas wütend in meine Arschbacken. Ich schrie mehr vor Überraschung, als vor Schmerz... und schon schlug die Peitsche ein zweites Mal zu...

Doch das Erstaunen wich ziemlich schnell dem schmerzvollen Pochen auf meinem Arsch. Bald zitterten meine Beine und ich atmete ruckartig durch zusammen gebissene Zähne.

Er war völlig auf sein Tun konzentriert... jeder seiner Schläge suchte sich eine andere Stelle... hoch über den Rücken.. bis runter zu den Kniekehlen. Sogar auf die Innenseite meiner Schenkel... und ganz vorsichtig auf meine baumelnden und bei jedem Schlag heftig hin und her schwingenden Titten.

Und es erregte ihn, was er da tat. Sein Atem ging stöhnend - und das kam sicher nicht von der Anstrengung.

Am liebsten hätte ich in die Decke gebissen oder meinen Schmerz hinaus geschrien. Etwas hielt mich ab davon. Ich wollte ihm nicht zeigen, wie weh mir seine Schläge taten. Vor allen Dingen, da es nicht wirklich richtig WEH tat. Erstaunlicherweise hielt er mich immer auf einem Grat zwischen Schmerz und Lust... eine Tatsache, die mich selber am allermeisten verblüffte.

Irgendwann legte er die Peitsche weg. Mit einem leisen Poltern fiel sie zu Boden, und dann drängte er sich von hinten gegen mich.

"Ich denke, das wird dich lehren, mir das nächste Mal sofort und augenblicklich zu gehorchen! Hast du mich verstanden, Sklavin?"

"Ja... ja Meister... das habe ich!" stöhnte ich und zuckte zurück, als er seine Hände rhythmisch über meine gequälte Kehrseite zu bewegen begann.

"Und ich hoffe, du merkst dir auch, dass ich jeden Ungehorsam sofort bestrafe!"

"Ich werde es mir merken, Meister!" winselte ich tonlos. Hölle, wenn er nicht bald seine Hände von den Peitschenstriemen nahm, dann würde ich mich bis über die Knie hinaus vor Schmerz bepissen! Jeden Moment konnte der letzte Rest meiner Selbstbeherrschung reißen!

"Was wirst du dir merken?" forderte er hart.

Ich stöhnte. "Ich werde das nächste Mal sofort kommen, wenn du es mir befiehlst!" flüsterte ich - in der Hoffnung, dass es das war, was er hören wollte.

Ich schien die richtige Antwort gegeben zu haben. Er lachte zufrieden... und stieß zu.

Der Schrei, der mir jetzt von den Lippen riß, war ein Schrei voller Schmerz und Entsetzen. Ich versuchte, mich aufzubäumen - aber seine Hände drückten mich sofort fest und unnachgiebig auf die Tischplatte zurück. Und noch während er mich so bändigte, versenkte er seinen Schwanz bis zum Ansatz in meinen Arsch.

Zitternd stand ich da... rang um Atem... und versuchte, so locker wie möglich zu bleiben - obwohl jeder Nerv um ihn herum protestierte und danach verlangte, sich schmerzerfüllt und gepeinigt zu verkrampfen.

"Was winselst du vor Schmerz?" keuchte er und seine Hände streichelten die Wölbung meines Arsches. "Bist doch eine arschgeile Stute.. und genau auf das hier hast du die ganze Zeit gewartet?"

Obwohl seine Worte abwegig waren, horchte ich doch in mich hinein. Hatte ich das tatsächlich? Nein... nein - nicht so, jedenfalls! Nicht so gänzlich ohne Vorbereitung!

Meine Gedanken verwirrten sich... zitternd nahm ich ihn auf und als er begann, sich zu bewegen, war der Schmerz schon fast vergessen. Fast augenblicklich regte sich wieder das Tier in mir... das ihm zuckend entgegen kam und das hungrig war, als ob es heute nicht schon ein paarmal gefüttert worden wäre.

Wieder lachte er, verstärkte die Kraft seiner Stöße... weckte wieder die Lust in mir und ließ mich den Schmerz vergessen. Mehr...

Er konnte meine Bereitschaft fühlen... erkannte das erneute Zittern als das, was es war - Verlangen nach ihm... und lachte wieder.

"Ja... so mag ich meine kleine, geile Sklavin!" grölte er. Und dann: "Sag mir, was du willst!"

Ich zögerte... aber als er begann, seinen Schwanz langsam aus mir herauszuziehen, antwortete ich eifrig: "Ich will, dass du mich in den Arsch fickst..."

Ich hatte mich im Ton vergriffen. Sekundenlang hatte ich vergessen, WER er war... und wer ich.

Er zog sich ganz aus mir zurück und wartete.

Unruhig bewegte ich mich. Plötzlich fühlte ich mich allein. Leer. Unbefriedigt.

Und warf meinen verfluchten, überflüssigen Stolz beiseite.

Ich hatte noch nie jemand darum anbetteln müssen. Es war nie nötig gewesen.

Bis auf jetzt.

Und jetzt dachte ich nicht länger darüber nach. Ich TAT es einfach.

"Bitte Meister... bitte steck mir deinen Schwanz wieder rein und fick mich in den Arsch!"

"Gut... so klingt das schon besser!" Ich konnte fühlen, wie er die Spitze seiner Eichel wieder an die Rosette setzte. "Sag mir, was du bist..."

"Ich bin deine Sklavin!" keuchte ich und stöhnte dann lustvoll, als er langsam einen Teil seines Schwanzes in mir versenkte - mühelos diesmal. "Und ich bin deine arschgeile Stute!" Diesmal wurde ich damit belohnt, dass er sich ganz in mich stieß... und sofort seinen heftigen, ruckartigen Rhythmus aufnahm.

Winselnd stieß ich ihm meinen Arsch entgegen... ließ mich von ihm ficken und rannehmen... und Sekunden, als er sich bis zur Schwanzwurzel in mich drückte und seiner Erregung freien Lauf ließ, begann ich zu zucken und ich aufzubäumen und jaulend meine Lust hinauszuschreien.

Es kam uns fast gleichzeitig... heiß wurde ich überschwemmt, fühlte seine Entladung deutlich pochend, trotz Kondom... umschlang ihn gierig mit meinem Schließmuskel und versuchte regelrecht, das letzte Tröpfchen aus ihm herauszupressen...

Seine Finger gruben sich hart in meine Seiten... mit einem Knurren vergrub er sich noch ein letztes Mal tief in mir. Und dann verharrte er, schweratmend wie nach einem schnellen Lauf.

Sein heißer Atem streichelte über meinen naßgeschwitzten Rücken... ließ mich frösteln.

Langsam lockerte sich sein Griff, dann richtete er sich mit einem Seufzen auf und zog sich aus mir zurück. Ich hörte, wie er sich von mir entfernte. Der Deckel eines Mülleimers klappte. Er hatte also den Gummi entsorgt.

Auch ich richtete mich nun auf, hielt mich aber vorsichtshalber am Tisch fest.

"Ich denke, dass du mir eine gute Sklavin sein wirst!" hörte ich ihn plötzlich sagen und zuckte zusammen.

"Ich..." Schnelles Räuspern, weil mir die Stimme nicht gehorchen wollte. "Das freut mich!" murmelte ich dann. Ich war erleichtert, dass er mich akzeptierte. Denn nach der Ohnmacht war ich mir da ganz und gar nicht sicher gewesen, dass er mich als Sklavin nehmen würde! Ganz egal, wie viel Mühe ich mir hinterher gegeben und wie gehorsam und eifrig ich gewesen war.

"Für heute ist es genug!" kam sein Kommentar. Er führte mich an die Bar und ich setzte mich auf einen der Hocker. Gleich darauf hielt ich ein Glas mit Wasser in der Hand.

"Ich komme gleich wieder... ziehe mir nur etwas an!" Wenig später hörte ich im Bad Wasserrauschen.

Ich veränderte mit einem schmerzerfüllten Zusammenzucken meine Haltung und lehnte mich mehr gegen den Barhocker, als ich drauf saß. Hatte leichte Schwierigkeiten beim Sitzen... nicht zuletzt wegen der Peitschenstriemen.

Da ich alleine war, hatte ich die Muße, in mich zu gehen und in mir nachzuforschen, wie ich mich fühlte. Ziemlich angeschlagen und unendlich erschöpft. So verwirrt, dass ich noch gar nicht klar denken konnte.

Aber zufrieden.

Ich nahm einen Schluck vom Wasser. Ja... zufrieden war ich wirklich. Besonders mit mir. Was er auch verlangt hatte, ich hatte nicht gekniffen. Und mir meinen Stolz dabei bewahrt! Erfüllung hatte ich auch gefunden. Abgesehen von dem ganzen Drum und Dran... es war schon toll gewesen!

In dem Moment verbot ich mir noch Vergleiche zu den Treffen mit Peter, meinem ersten Herrn. Aber trotzdem wußte ich schon, dass mir Martins Art viel, viel mehr lag als die meines "Strafmeisters".

Er kehrte zu mir zurück und setzte sich neben mir an die Bar. Leise Geräusche bewiesen, dass auch er sich etwas zu trinken einschenkte.

"Und... wie geht es dir?"

"Gut!" Meine Stimme lag etwas belegt, aber ich war wieder ziemlich bei Kräften.

"War es so, wie du erwartet hast?"

Gegen meinen Willen entschlüpfte mir ein leises Lachen, dann gab ich ganz ehrlich zu: "Es war völlig anders... aber auch viel besser!"

"Das hört man gern von seiner Sklavin!" wurde ich belehrt. Eiswürfel klirrten in seinem Glas, als er es abstellte. "Sisa... sag mir, was glaubst du eigentlich, wie lange du bei mir warst?"

"Oh!" Ich war verblüfft und das sah man mir auch an. "Keine Ahnung... das läßt sich schwer schätzen... zwei Stunden ungefähr!"

Er lachte schallend. "Zwei Stunden? Du machst Witze!" Er verschluckte sich fast. "Ich muß dich enttäuschen, aber unser Spiel hat über sechs Stunden gedauert! Wir haben fast zwei Uhr morgens!"

Ich wäre fast vom Barhocker gefallen, dann schüttelte ich den Kopf. Jetzt wunderte es mich wirklich nicht mehr, dass ich mich so groggy fühlte. Das war ja ein wahrer Marathon gewesen, dem er mich da unterzogen hatte.

Der Earl neigte sich leicht in meine Richtung und dann fühlte ich seine Lippen ganz sanft auf meinem bebenden Mund. Ich bekam ihn fast nicht mehr zu, vor Erstaunen.

"Ich hatte dir doch versprochen, dass ich dich auf Herz und Nieren testen werde, meine kleine Sklavin! Und ich halte immer, was ich verspreche!" Er stand auf und ergriff meine Hand. "Das kannst du dir auch gleich für die Zukunft merken... denn so wird es immer sein!"

Ich nickte und stellte mich neben ihn.

"Jetzt werde ich dich zurück zu deinem Wagen bringen..."

Halb erwartete ich, dass er mir jetzt die Augenbinde abnehmen würde, aber statt dessen entfernte er nur Halsband und Fesseln. Dann wurde mir mein Schmuck wieder angelegt und schließlich half er mir wieder in meinen Mantel und meine Schuhe.

Als er mich diesmal zum Lift und dann durch den Keller zu seinem Wagen führte, kam ich mir schon wie ein alter Hase vor. Ich hüllte mich in die weiche Wolle des Mantels und folgte seinen Anweisungen, als ob es etwas ganz alltägliches gewesen wäre. Fast elegant ließ ich mich auf den Beifahrersitz gleiten und wurde dann von ihm angeschnallt.

Die Fahrt zurück zu dem Parkplatz dauerte erstaunlich kurz. Fragend sah ich ihn von der Seite her an und hörte sein Lachen.

"Nun ja... verständlicherweise hab ich vorher einen kleinen Umweg gemacht, um dich etwas zu verwirren und zu irritieren. Ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen, oder?"

Ich lächelte und stimmte ihm zu... und schwor mir im Stillen, seinen Spieltrieb nicht mehr zu unterschätzen.

Er löste den Sicherheitsgurt, dann zog er mich an meinen Haaren in seine Richtung. Sein Atem glitt warm über mein Gesicht.

"Sisa... wir werden jetzt aussteigen und dann, wenn du mit dem Gesicht zu deinem Wagen stehst, werde ich dir die Augenbinde abnehmen. Ich will nicht, dass du mich siehst. Du wirst so stehen bleiben - mit dem Rücken zu mir, bis du mein Auto nicht mehr hörst. Verstanden? Erst dann darfst du heimfahren!"

Ich nickte. "Ja... ich habe dich verstanden!"

"Gut, meine kleine Sklavin... verabschiede dich jetzt von mir..."

Mit artigen Worten dankte ich ihm dafür, dass er mit mir gespielt und mich als seine Sklavin getestet hatte - und wurde völlig davon überrascht, dass er mich noch näher an sich zog. Und dann fühlte ich seine Lippen auf meinem Mund und wurde von ihm geküßt.

Sekundenlang verlor ich mich wieder in diesem Kuß. Genoß die Süße und den Geschmack seines Mundes, die Hitze und die Leidenschaft.

Aber dann beendete er ihn und schob mich von sich.

"Das reicht für heute... beim nächsten Mal gibt es mehr, Sklavin!"

Ich nahm all meinen Mut zusammen. "Werde ich dich dann auch sehen?"

Er lachte leise. "Vielleicht... aber nur, wenn mir danach ist!"

Martin stieg aus und eilte um sein Auto herum, dann öffnete er mir die Wagentür und half mir beim Aussteigen. Ich wurde von ihm so gedreht, dass meine Hände auf dem Kofferraum des BMW auflagen.

Wieder neigte er sich zu mir.

"Nicht vergessen... du siehst dich nicht nach mir um!"

Ich nickte und dann löste er den Knoten der Augenbinde. Ich bewegte mich nicht. Hielt die Augen zusammengekniffen, bis der Motor gefährlich und rollend erklang und dann in der Ferne verschwand. Und erst, als alles ganz still um mich war, hob ich den Kopf und öffnete sie.

Sah mich erstaunt um. Mein Auto stand unter den Bäumen, die bereits ihr Laub verloren, und war mit einer Schicht goldener Lindenblätter bedeckt. Auch unter meinen Füßen raschelte das trockene Laub. Es war kalt, feucht... richtig herbstlich.

Aber alles so stinknormal.

Ich konnte es irgendwie nicht fassen, dass alles so normal wirkte.

Wo sich doch so viel ereignet hatte. Wo meine Welt aus den Angeln gehoben worden war. Warum sah alles so alltäglich aus, so unberührt?

Es waren lachhafte Gedanken, die mir durch den Kopf gingen. Und unrealistische obendrein.

Dessen war ich mir selber bewußt.

Irgendwann fröstelte ich und hüllte mich noch enger in den Mantel. Die Kälte kroch an meinen nackten Beinen entlang hoch und brachte mich endlich zur Vernunft.

Schnell sperrte ich den BMW auf und ließ mich auf den Fahrersitz fallen - und stöhnte in der nächsten Sekunde auf.

Meine Sitzfläche hatte sich ziemlich heftig bemerkbar gemacht. Kleines Andenken von Martin. Ich spürte die Striemen auch die ganze Fahrt über, bis nach Wasserburg. Ein Gefühl, an das ich mich erschreckend schnell gewöhnte...

Dann war ich endlich in meinem Schlafzimmer. Unbeachtet flog der Mantel in eine Ecke und dann schaltete ich sämtliche Lichter ein. In dieser Vollbeleuchtung stellte ich mich vor den großen Spiegel hin und drehte mich.

Und war seltsam zufrieden.

Ich fühlte meine Blessuren nicht nur... ich SAH sie auch. Deutlich und sichtbar waren sie auf meiner Haut. Auf meinem Arsch die Striemen, quer übers Fleisch... hellrot. Und auf meinen Brüsten winzige Punkte... da, wo die Nadeln gesessen hatten. Sogar die Abdrücke der Eisenbeißerchen sah man noch.

Ein Grinsen zog meinen Mund in die Breite, dann schaltete ich mit einem Seufzer sämtliche Lichter aus und ließ mich ins Bett fallen.

So blöd es auch klingen mag - aber in dem Moment hatte ich die sichtbaren Spuren wirklich gebraucht. Denn schon während der Heimfahrt hatte ich mich immer wieder zweifelnd gefragt, ob denn das alles wirklich geschehen sei.

Nein - alles Erlebte war real gewesen.

Plötzlich ging es mir saugut.

Ich lachte leise in die Dunkelheit hinein. Verschränkte die Arme hinter den Kopf und summte fröhlich vor mich hin.

Dann, irgendwann später, als ich endlich müde wurde, streckte ich mich noch mal ausgiebig und zuckte unter dem leichten Schmerz in den Schulterblättern zurück.

Wieder lächelte ich.

"Sisa... jetzt hast du deinen Meister gefunden" sagte ich mir leise. "Du bist wieder eine Sklavin!" Und diesen Gedanken nahm ich mit hinüber, in den Schlaf und in meine Träume...

 

Autorin Sklavin Sisa (jugendfreie Geschichten der Autorin)



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