Draußen zeigte sich das Herbstwetter von seiner ungemütlichsten Seite. Es regnete bereits den gesamten Tag und der Wind peitschte den Regen immer wieder an die Fenster. Es war Oktober und die Tage wurden zunehmend kürzer. Zusammengefasst hatte für Laura die schrecklichste Zeit des Jahres begonnen. Die Sonne kam so gut wie nie hinter der dichten und trüben Wolkendecke hervor. Die Menschen hasteten durch ihren Alltag. Die Freundlichkeit und Lebenslust des Sommers wechselte gegen Angespanntheit und Gereiztheit.
Vielleicht war es ja nur so, weil sie selbst diese Wochen des Jahres nicht mochte. Schon jetzt auf den Dezember und noch mehr auf den Januar wartete, wo die Sonne wieder öfters hervor kam, die Tage vor allem wieder länger wurden. Doch auch am heutigen Tag hatte sie in der Gemeinschaftspraxis, in der sie seit gut 5 Jahren als Arzthelferin arbeitete, großteils nur ungehaltene und vor allem ungeduldige Patienten beobachten können.
Heute war es wieder besonders schlimm gewesen. Es begann schon frühmorgens. Laura hatte Frühdienst gehabt. Frühdienst bedeutete um 7 Uhr, eine halbe Stunde vor Praxisbeginn, anzufangen. Als sie gerade den ersten Patienten aufrufen wollte, klingelte hier am Gerät das Telefon und sie ging ran. Am anderen Ende der Leitung meldete sich die Frau eines Patienten, der erst für später laut Terminplan angemeldet war.
Es ging nicht etwa darum, dass aus welchem Grund auch immer der Termin abgesagt oder verschoben wurde. Nein, jene Dame verlangte sofort ihren Mann zu sprechen. Der war noch nicht mal in der Praxis angekommen. Als Laura ihr das mitteilte, zuvor unten in der Anmeldung noch mal nachgefragt hatte, wurde sie durch das Telefon hindurch angeschrien. Sie würden sich alle gegen die Frau verschwören, sie wisse genau ihr Mann wäre dort, sie würde sich an die Presse und an RTL wenden, damit diese Machenschaften endlich mal aufgedeckt würden.
Ja, was antwortet man darauf? Man schluckt und erklärt freundlich noch einmal, dass besagter Ehemann noch nicht in der Praxis angekommen war und man ihm bei seinem Eintreffen ausrichtete würde, er solle sich bitte bei seiner Frau zurück melden. Man verabschiedet sich danach höflich und legt auf. Gern wünschte sich Laura in diesen Momenten diese Abgeklärtheit ihrer Kollegin Gitte. Gitte gehörte zum Team der Anmeldung. Sie war irgendwie auch ein magischer Anziehungspol für die sonderbarsten Anrufe.
Doch während ihr, Laura, manchmal einfach die passenden Antworten später einfielen, kamen sie bei Gitte sofort. Zum Beispiel bei diesem notgeilen Anrufer eines Morgens. Während dieser unter anderem ein „… oh jaah… ich komm gleich“ in das Telefon stöhnte, antwortete Gitte: „Süßer, das dauert mir zu lange. Ich hab es gern schnell und knackig. Außerdem ist Quartalsende und ich hab hier noch einen Stapel Abrechnungen zu erledigen.“, und legte auf. Laura hätte wohl höchstens ein „falsch verbunden...“ heraus bekommen.
Der Tag wurde nicht besser. Eine Patientin, die 20 Minuten zu früh da war und durch den vollgepackten Terminplan einfach nicht eher dran genommen werden konnte, regte sich nach 10 Minuten im vollen Wartezimmer laut auf, weil sie ja schon ewig warten musste. So etwas verbreitete sich in einem vollen Wartezimmer immer rasend schnell, wie ein ansteckender Virus. Heute steckte dieser Virus sogar ihren Chef an. Der kam am Vormittag raus und da Laura grade an seinem Zimmer vorbei ging, war sie es eben die auch schon den Ausbruch abbekam. Am Ende stellte sich heraus, dass er Patientenunterlagen suchte, die er auch noch selbst in seinem Besprechungszimmer auf einen falschen Stapel gelegt hatte. Was tut man? Man lächelt, schluckt und findet die Unterlagen, legt sie ihm auf seinen Schreibtisch und verschwindet mit den Worten „kein Problem, kann ja jedem Mal passieren.“ Sie liebte ihren Beruf. Aber auf Tage wie diesen konnte sie gut und gern verzichten.
Eigentlich hatte sie um 16 Uhr Feierabend. Aber trotz nur halber Frühstückpause und wie immer beim Frühdienst nur halber Mittagspause, war es erst 19 Uhr als sie mit den Einkäufen für das Abendessen die Haustür von innen mit ihrem Rücken zuschob. Vollgepackt mit 2 Einkaufstüten, weil der Einkaufskorb noch immer geduldig auf dem Küchentisch stand, wo er am Morgen vergessen wurde. Unter einem Arm klemmte der Regenschirm, unter dem anderen die Post aus dem Briefkasten, dabei tropfte ein letzter Regentropfen aus ihrem Haar direkt auf ihre Nasenspitze.
Stand sie nicht vergangene Woche auch schon mal so hier an der Tür? Der Filmtitel „Und täglich grüßt das Murmeltier“ geisterte durch ihren Kopf. Vor einer Woche war aber daraufhin Stefan um die Ecke aus seinem Büro gekommen. Mit einem sanften Schmunzeln war er ihr dabei entgegen gekommen. „Na? Heute wieder jemanden durch die Röhre geschoben?“ Durch die Röhre geschoben! Nicht jeder, der für eine Terminvergabe anrief, sagte was auch auf der Überweisung drauf stand, eben CT oder Computertomographie. Nein da hörte man: „Ich muss in die Röhre.“, oder eben „Schieben Sie mich mal durch die Röhre!“
Stefan hatte ihr vor einer Woche daraufhin bei einem Kuss die Einkäufe abgenommen und als sie von Jacke und Schuhen befreit in die Küche folgte, war er bereits dabei gewesen auszupacken. Nachdem sie geduscht und sich umgezogen hatte, hatten sie gemeinsam gekocht, dabei über den Tag gesprochen und nebenbei das erste Glas Rotwein getrunken. Zwischendurch hatte er sein Glas neben ihrem abgestellt, war hinter sie getreten während sie am Herd stand und den Lachs in der Pfanne wendete. „ Jörg und Rita kommen Freitag vorbei.“ Während er diese Worte nah an ihrem Ohr gesprochen hatte, wanderten seine Hände erst unter ihren Pullover und dann hinauf wo sie sich auf ihren Brüsten ablegten.
Sie hasste und liebte zugleich solche Momente. Während sie acht geben musste, das Essen auf dem Herd dabei nicht zu vergessen, er mit ihr diese normalen Unterhaltungen fortführte, trieb er sie mit seinen Fingern in immer tiefere Lust, deren Erfüllung sie dabei aber zur größten Gemeinheit daran nicht nachgeben durfte. Und ja, er erwartete auch in diesen Momenten eine Antwort von ihr. „Sind sie wieder zurück aus München?“ Der Klang ihrer Stimme verriet dabei den feinen Schmerz, den seine Finger an ihren Brustwarzen hervor lockten. Er vermischte sich mit der ansteigenden Sehnsucht nach mehr davon, was sie dem bisherigen Alltagsstress entreißen konnte.
„Ja, sie sind seit heute Mittag zurück. Jörg rief mich am Nachmittag in der Kanzlei an.“ Er drückte erneut mit Daumen und Zeigefingern ihre sofort hart gewordenen Brustwarzen zusammen und zog diese dabei nach vorn. Seine Nasenspitze strich hinter ihrem Ohr entlang als er daraufhin zärtlicher ihre Brustwarzen verwöhnte. „Achim und Jacky werden auch kommen.“ Ein sinnlicheres Seufzen verließ dabei ihre Lippen. Dennoch seufzte sie innerlich auch ein wenig genervt auf. Jacky war der Grund. Auch wenn Stefan und Achim nicht nur beruflich eine Partnerschaft verband, sondern zudem auch eine enge Freundschaft, wurde sie wie eigentlich alle mit Jacky nicht warm. Und ebenso wie alle, ertrug sie sie allein nur wegen Achim.
Stefans Hände wanderten tiefer und glitten über den Rock hinab, bis dessen Saum erreicht war. Als er diesen hoch schob und seine Hand daraufhin zwischen ihre immer leicht gespreizten Schenkel schob, holte sie das in ihre Aufmerksamkeit auf das jetzige Geschehen zurück. „Soll ich etwas kochen oder wollen wir etwas bestellen?“ Seine Finger ertasteten dabei die bereits vorhandene Nässe in ihrem Spalt und rieben über ihre Klitoris. Sie zuckte zusammen, die Hand am Griff der Pfanne umschloss diesen fester und ein lauter und erregter Atemzug folge dieser Frage. Die erste kurze Unaufmerksamkeit, das kurz stärkere Lächeln auf seinen Gesichtszügen zeigte Zufriedenheit und verriet zudem dass auch diese kurze Unaufmerksamkeit nicht unbestraft bleiben würde. „Lass uns etwas bei Adolfo´s bestellen.“, war ohne sich das anmerken zu lassen seine Antwort. Adolfo´s war eines der Lokale, die sie gern aufsuchten so sie Essen gingen. Sie lieferten zwar nichts ins Haus, aber das Restaurant war keine 5 Minuten mit dem Wagen von hier entfernt. Schon oft hatten sie dort Essen zum Abholen bestellt, wenn sie keine Lust zum Kochen hatten, aber auch nicht ausgehen wollten.
Seine Finger rieben wieder über ihre Klitoris. „Sie wollen gegen 6 hier sein.“, sprach er dabei weiter an ihr Ohr. Sie erzitterte innerlich und wusste dass sie heute nach dem Tag nicht lange zurück halten konnte, was ihr in solchen Momenten ohne seine Einwilligung verboten war. Vollkommen dabei vom Gespräch abgelenkt, kam darum auch noch ein verwirrtes und ihre Erregung zudem deutlich verratendes: „Wer wird um 6 hier sein?“. Seine Finger verharrten daraufhin einen Moment. „Kann es sein, dass Du heute nicht bei der Sache bist?“, erfolgte dabei seine Frage. Sie kannte den Klang seiner Stimme, der dabei mit schwang, zu genau. Er war lauernd und kündigte ihr bereits die folgende Strafe für ihre fehlende Konzentration an. Vermischt mit dem leise mitklingenden Genuss, es mal wieder geschafft zu haben dass sie unkonzentriert war.
Diese Strafe verlief nie vorhersehbar. Es konnte eine zwischen Kochen und dem gemeinsamen Essen am Tisch erfolgte Züchtigung mit dem Rohrstock sein. Einmal hatte sie auch nackt neben seinem Stuhl gekniet. Das Gesäß dabei auf den Fersen, die Knie weit auseinander geschoben, die Hände am gerade aufgerichteten Rücken übereinander liegend und der Blick gesenkt. Das Halsband, was sie dabei als einzigstes am Körper trug, war mit einer Kette versehen, die am Tischbein festgemacht war. Während er normal am Tisch aß, befand sich zudem eine Klammer an ihrer Klitoris und auf ihren Schultern lagen jeweils rechts und links 2 kleine Streichhölzer.
Jede noch so kleinste Bewegung oder unbedachte Atmung hätte sie von ihren Schultern zu Boden fallen lassen. Wann immer auch nur eines der Streichhölzer hinab fiel, hieß das für sie eine weitere Bestrafung. Denn er musste dann ja sein Abendessen unterbrechen, um den Streichholz aufzuheben und wieder auf ihrer Schulter zu platzieren. Die zusätzliche Bestrafung war dabei anschließend erfolgt. Nachdem er fertig mit essen war,hatte er nun erst ihr ihren Teller vorgehalten. Sie hatte einige Mühe gehabt von dem glatten und geraden Teller mit Lippen, Zähnen und Zunge ihr Essen in den Mund zu bekommen und nicht auch noch dabei über den Tellerrand hinweg zu Boden fallen lassen.
So liebevoll er war, sie auf Händen trug. Ebenso streng, hart und unnachgiebig war er auch in ihrer Erziehung und seinen Bestrafungen für selbst noch so kleinste Vergehen. „Verzeih mir bitte, Herr.“ Er hatte es mal wieder geschafft, dass sie sich schuldig fühlte, die noch unbekannte Strafe ihre Gedanken dabei mehr beherrschte. Und es bot ihr die Hilfe, dem ansteigenden Genuss nicht zu früh zu sehr zu verfallen. Er küsste daraufhin die auf diese zärtlichen Berührungen so intensiv reagierende Stelle hinter ihrem Ohr. Ein wohliger Schauer breitete sich von dort auf ihrem Körper aus, ließ sie leise seufzen. „War die Tankanzeige in Deinem Wagen heute wieder ausgefallen?“ Fragte er sie nun leise, das Thema wechselnd und damit zugleich sein kleines und den bisherigen Tag verdrängende Spiel fortführend. Seine Finger umwanderte dabei langsam einmal ihre Klitoris.
Tankanzeige? Wagen? Während sie auf ihre Unterlippe biss und auch ihre Augen dabei schloss, ein erneuter leiser erregter Laut dabei zu hören war, hatte er es doch wieder geschafft, dass sie nicht sofort mit ihren Gedanken diesem Wechsel des Gesprächsthemas folgen konnte. War sie nun heute wieder auf der Armatur angezeigt gewesen, oder erneut ausgefallen? Sein Zeigefinger, der sich nun auf ihren Kitzler ablegte und diesen sanft drückte, ließ sie sich nicht mal daran erinnern. Das Überlegen hatte zu lange gedauert. Sie bemerkte seine andere Hand um ihre, die noch immer den Griff der Pfanne umschossen hielt. Erschrocken und verzweifelt öffnete sie ihre Augen wieder.
Er schob so die Pfanne von der Herdplatte und schaltete diese ab. „Nun wird der Lachs zu trocken sein.“, kommentierte er es mit Bedauern um den Lachs und Strenge ob ihrer erneuten Unkonzentriertheit. Was sie nun doch wieder ein wenig ärgerte. Denn immerhin konnte er, bevor sie vor gut 5 Jahren zusammen gekommen waren, noch überhaupt nicht Kochen. Sie hatte damals sogar fast behauptet, er war der einzige Mensch der es hinbekam, Wasser an brennen zu lassen. „Ich weiß es nicht, ob die Anzeige heute ging oder nicht.“, erwiderte sie hastig und darum auch eine Spur ungehalten. Sie ärgerte sich aber auch darüber, weil es ihr heute einfach nicht gelingen wollte, bei der Sache zu bleiben.
Stefan hob daraufhin hellhörig geworden seine Brauen an. „Gibt es etwas über was Du Dich beklagen möchtest, Laura?“ Sie schluckte leicht und bereute es bereits bevor er sie das fragte. „Nein Herr“, antwortete sie leise mit einem ihr schon vor langer Zeit ins Blut über gegangenen Senken ihres Blickes. „Du weißt, dass ich so ein Verhalten nicht dulde. Noch weniger, wenn es ganz und gar nicht angebracht ist.“, hörte sie schon leise seine damit ihr hierbei bekannte Ankündigung. Eines war sicher. Sie würde es morgen in der Praxis übernehmen, die Patienten auf zurufen, zu lagern, Unterlagen ins Besprechungszimmer bringen. Eben all das wo sie laufen und nicht sitzen musste. „Ja Herr“.
Er ließ daraufhin von ihr ab, half die Teller zu bestücken und ins angrenzende Esszimmer zu bringen, wo der Tisch soweit schon gedeckt war. Als sie beider Weingläser nachholen wollte, stoppte er ihr Vorhaben mit der Anweisung. „Zieh Dich aus und bring die Sachen ins Schlafzimmer. Danach komm wieder her.“ Mit einem erneuten „Ja, Herr“ ging sie hinaus und zur Treppe, die in die oberen Bereiche ihres Hauses führte. Als sie 2 Minuten darauf vollkommen nackt und Barfuss zurück kehrte, hatte er nicht nur die Gläser nach geholt, sondern ebenso den Rohrstock.
Er hatte sie mit dem Rohrstock bestraft, anschließend ihr wieder wie immer gegenüber gesessen, sich mit ihr weiter unterhalten während sie nackt auf ihrem Stuhl saß und sich im Stillen nun auch darüber geärgert hatte, weil durch die Verzögerung das Essen kalt geworden war. Dabei fühlte sie das schmerzvolle Nachhallen der Rohrstockhiebe auf ihrem Hinterteil. Sie war auch danach nackt geblieben. Trotz der schon kälteren Temperaturen draußen war es hier im Haus immer warm genug. Dafür sorgte nicht nur die Fußbodenheizung. Später aber hatte er sie wieder mit der von ihr so geliebten Mischung aus Sanftheit, Schmerz und den anderen, süßen Qualen vollends den nasskalten Herbsttag, die Tankanzeige und alle übrigen Alltagslasten vergessen lassen.
Das war vor einer Woche gewesen. Heute war es still im Haus. Was ihr sagte, er war noch in der Kanzlei. Sie brachte die Einkäufe in die Küche, sah eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter und hörte darauf Stefans Stimme. „… nicht vor halb zehn heute Abend…“, war unter Anderem die Botschaft seines Anrufs. Sie seufzte und der Klang seiner Stimme verriet das gleiche Bedauern. Sie machte sich selbst was Kleines und verschob ihre Kochpläne für diesen Abend auf den morgigen.
Danach ging sie ins Bad und bereitete schon mal vor, was sie später brauchen würde. Das geplante Vorhaben zauberte dabei doch wieder ein Lächeln auf ihr Gesicht. Die Vorfreude darauf, das Wissen darüber, dass es ihm gefiel und ihr immer wieder diese zufriedene Erfülltheit einbrachte, ihm auch damit zu dienen. Es versüßte beiden ebenso den Alltag, wie das Geschehen letzter Woche. Es war sogar fast auf die Sekunde genau halb zehn, als sie die Haustür hörte und darum ihr Buch weg legte.
Sie ging ihm entgegen und fein zuckten doch ihre Mundwinkel bei seinem Gesichtsausdruck. „Na, hast Du Dich wieder mit Vertragsklauseln rumgeschlagen?“ Es hellte die Mimik auf seinem Gesicht auf und er zog sie in seine Arme. „Schlimmer…!“, bei ihrem fragenden Blick darauf, fügte er hinzu. „Frag lieber gar nicht erst.“ Dieser leicht genervte Klang in seiner Stimme sagte ihr genug. Mit Sicherheit hatte Jacky sich wieder irgendwas geleistet und Achim hatte Stefan sein Leid geklagt. Stefan küsste sie und löste sich wieder von ihr, zog seinen Regenmantel aus. „Möchtest Du einen Kaffee?“ Sie nahm ihm den Regenmantel bei der Frage ab und hängte ihn auf. „Ja, möchte ich. Bring ihn mir ins Büro, ich muss noch etwas aus dem PC ausdrucken.“ „Gern, Herr“, sie lächelte dabei wieder und ging in die Küche.
Er sah ihr mit angehobener Braue nach. Das Lächeln war ihm sehr bekannt. Aber wollte er dem Grund dieses Lächelns auch nicht vorgreifen und einfach abwarten. Er ging in sein Büro. Während er den PC hochfahren ließ sah er die Post durch, die für ihn angekommen und von Laura wie immer hier auf seinem Schreibtisch abgelegt worden war. Von der Küche hörte man dabei die Kaffeemaschine und leise aus dem Wohnzimmer Musik, die ihm sagte dass sie gelesen hatte. Er sah noch immer die Post durch, als sie mit seinem Kaffee zu ihm kam. Schwarz, mit einem Löffel voll Zucker, bereits umgerührt. Ein sauberer Kaffeelöffel lag dennoch auf der Untertasse und auf diesem lag eine dieser kleinen Kaffeebohnen aus Zartbitterschokolade.
Er musste es nicht mal kontrollieren, wusste dass der Kaffee genau so war wie er ihn mochte. Als er dabei zu ihr aufsah, war wieder dieses Lächeln in ihren Augen. „Wird es lange dauern?“, hörte er sie dabei fragen. „15 Minuten.“, antwortete er und sah ihr tiefer in ihre Augen, lächelte dabei fein hintergründig. „Sollte ich erfahren, was du vorhast?“ „Weiß nicht, Herr“ Dabei verstärkte sich das Lächeln sogar noch. „Du wirst die Antwort später erhalten.“ „Sehr gern, Herr“, antwortete sie und ließ ihn allein, die Tür dabei offen. Er sah ihr nach, schmunzelte fein und hörte wie im Wohnzimmer gerade And The Boys von Angus & Julia Stone erklang. Sah sie noch den Text mitsingend Richtung Treppe nach oben abbiegen. Fein zuckten seine Mundwinkel und er blickte auf die Uhr.
Genau 15 Minuten darauf kam sie still wieder hier in sein Büro, nackt. Etwa 3 Meter vor seinem Schreibtisch kniete sie sich zu Boden. Die Knie weit auseinander geschoben, lagen ihre Hände mit den Handflächen nach oben offen auf ihren Schenkeln und ihr Blick blieb gesenkt. So in dieser Stellung wartete sie ab, hörte wie er das weiter beendete, womit er bei ihrem Eintreten beschäftigt war. Wusste nicht ob er überhaupt aufgesehen hatte. Doch es war schon lange für sie nicht mehr notwendig, dass er ihr in solchen Momenten Beachtung schenkte. Hier so vor ihm zu knien hatte sie schon so manches Mal zur Ruhe kommen und zu sich selbst zurück finden lassen. Gleich wie turbulent der Tag zuvor gewesen war. Selbst wenn er nun trotz seiner Ankündigung noch eine weitere Stunde an seinem PC beschäftigt sein würde, würde sie hier so knien bleiben.
Er war aber bereits dabei den Rechner aus zuschalten und legte die in der Post ebenfalls vorhanden gewesenen Rechnungsbelege rechts auf seinem Schreibtisch ab, damit er sie morgen wegheften konnte. Sein Blick lag darauf für eine kleine Weile auf ihr. Dieser zufriedene und dennoch noch immer erwartungsfrohe Ausdruck auf ihrem Gesicht. Er ließ seinen Blick über ihren Körper gleiten. Noch immer zierten weder Ringe noch sein Zeichen ihren Körper. Doch es war bereits beschlossen und in Angriff genommen, wann sich das ändern sollte. Die Weihnachtstage würden sie wie die letzten Jahre bei ihren Eltern sein. Doch zwischen den Feiertagen und die Tage nach Neujahr waren genau dafür vorgesehen. Sie wusste es noch nicht, würde es auch noch nicht erfahren.
Er drehte den digitalen Kalender herum, sodass sie von dort aus die darauf auch erkennbare Uhrzeit im Auge behalten konnte. Stand dabei auf und ging zu ihr. Er neigte sich hinab zu ihr und raunte ihr leise entgegen. „Zehn Minuten..“ Einer Intuition folgend verließ er daraufhin sein Büro und ging nach oben, nachdem er die Musikanlage im Wohnbereich ausgeschalten hatte. Oben warf er zunächst nur einen Blick ins Bad und lächelte, weil seine Vorahnung zutraf. Er ging weiter zum Ankleidezimmer, das zwischen Bad und Schlafzimmer lag und zog sich aus. Er kehrte zurück ins Bad und stieg in das für ihn vorbereitete und wie erwartet richtig temperierte Badewasser.
Sie lächelte dabei wieder mehr und verfolgte wie er hinaus ging, um nach oben vorzugehen. Ihr Blick hob sich nun erst an und sie sah auf die Zeitanzeige. Gern wäre sie schon jetzt gefolgt, hätte ihm bereits beim entkleiden geholfen. Doch so blieb sie hier auf dem Boden knien, lauschte in die Stille, die nun hier im unteren Bereich des Hauses herrschte. Hörte draußen, wie noch immer der Wind den Regen an die Fensterscheiben trieb. In der Anfangszeit hatte sie noch ein Problem damit gehabt. Sie hier nackt und das Licht an geschalten, während es draußen dunkel war, man nichts außer der Spieglung des Raumes in der Fensterscheibe erkannte. Heute war es ihr zum Teil egal und zudem war es albern. Niemand würde bei dem Wetter zu dieser Uhrzeit sich auf ein fremdes Grundstück schleichen, um ins Fenster zu sehen.
Die 10 Minuten waren vorbei. Sie erhob sich und beim Verlassen des Büros machte sie das Licht aus und zog nun auch leise die Tür ins Schloss. Sie folgte hinauf, aber betrat erst über das Schlafzimmer das Ankleidezimmer. Sie ging zu seiner Kleidung, hängte den Anzug richtig auf, warf den Rest in den Kleidersack und holte ihm für den morgigen Tag ein gebügeltes Hemd aus seinem Schrank. Sie hängte es zum Anzug und auf dem Stuhl daneben legte sie die übrige Kleidung für den nächsten Tag bereit. Es kam nicht jeden Abend vor, aber an solch einem Abend gehörte es dazu. Als sie das Bad betrat, hatte er seine Augen geschlossen. Langsam und leise ging sie näher, betrachtete dabei seine Gesichtszüge.
Sie ließ sich am Kopfende auf dem breiten Rand der frei im Raum stehenden Badewanne nieder, griff nach dem Krug der wie alles andere auf einem Hocker neben sich bereits stand. Mit dem Krug voller Wasser nässte sie sein Haar. Sie sprachen selten dabei. Das Schweigen, was zwischen beiden dabei vorherrschte, war keines weil sie sich nichts zu sagen hatten. Es war erfüllt von dem Wissen, was der andere gerade fühlte. Sie wusch sein Haar, massierte dabei sanft seine Kopfhaut, spülte es auf gleiche Weise wieder aus und nahm eines der kleinen bereitliegenden Handtücher. Sie legte es zusammen und er konnte damit bequem seinen Nacken am Wannenrand ablegen.
Dem folgte eine sanfte und mit seinen Pflegeprodukten durchgeführte Gesichtsreinigung. Wieder begleitet von sanften Massagen ihrer Fingerspitzen an seiner Stirn, den Nasenrücken, der Partie seiner Wangenknochen. Immer mehr genoss sie selbst dabei mal ihn zu verwöhnen, ihm zu dienen. Fühlte noch mehr wie die damit in ihr einkehrende Zufriedenheit sie tiefer und befreiter durchatmen ließ. Ohne dass das Wasser in seine Augen oder seine Nase gelangen konnte, spülte sie sein Gesicht ab und tupfte es mit einem weiteren Handtuch trocken. Widerstand wie immer nur schwer dem Wunsch, sich über ihn zu beugen und einen Kuss auf seine Nasenspitze zu geben. Er allein bestimmte bei diesem Ritual, wann sie ihm auch damit Entspannung schenken durfte.
Sie stand stattdessen hinter ihm vom Wannenrand auf und setzte sich seitlich auf diesem ab. Es folgte die Maniküre seiner Fingernägel und der anschließenden Pflege mit einem geruchsneutralen Nagelöl. Wie immer sah er nun doch auf und kontrollierte das Aussehen seiner Fingernägel. „Bist Du zufrieden, Herr?“, fragte sie ihn dabei mit einem feinen Lächeln und sah auf seine andere Hand, dessen Nägel sie gerade mit dem Nagelöl behandelte. „Bist Du denn schon fertig?“, kam daraufhin seine Gegenfrage. „Nein, Herr“ „Dann erwarte auch kein Lob.“. Er sah ihr zu, wie sie das Nagelöl restlich einmassierte. Auch nach dieser kleinen Rüge, verschwand dieses Lächeln nicht aus ihren Augen und von ihren Lippen. Als sie auch mit der Hand fertig war, kontrollierte er auch dort seine Fingernägel. Sie holte dabei alles für die Rasur heran und wie immer zog er sie dazu zu sich in die Badewanne, bis sie über seinem Schoß kniete.
Er hatte sich lange nicht davon überzeugen lassen, dass sie durchaus sehr gut mit einem Rasiermesser umgeben konnte. Erst nachdem sie es ihm an einem Luftballon, der mit Honig gestrichen war, bewiesen hatte und sogar ihm vorgeführt hatte wie sie sich selbst damit rasierte, war er sich sicher gewesen, sie würde damit kein Blutbad anrichten. Seit jener Zeit gab es für ihn ein eigenes, mit dem sie ihn rasierte. Ihres war von der Klinge her kürzer und kleiner. Drei Beweisluftballons später, nachdem sie seines gekauft hatten, durfte sie ihn dann damit auch rasieren. Mit ruhiger und sicherer Handführung zog sie die Klinge über sine Haut, hielt dabei das Rasiermesser mit Daumen und Zeigefinger und die restlichen Finger abgespreizt. Sie tupfte den am Ende restlichen Rasierschaum behutsam ab und spülte das Tuch aus, um wieder mit sanftem Tupfen den rasierten Gesichtsbereich zu reinigen.
Er wartete noch, bis sie das Rasiermesser aus der Hand gelegt hatte, strich dabei mit seiner Hand über sein Kinn. Dann aber wollte er bedeutend mehr als das Gefühl wie ihr Schoß immer wieder über seinen Schwanz entlang rieb. Er zog sie zu sich heran, küsste sie und hob ihr Becken ein Stück an, damit er in sie eindringen konnte. Sie amte dabei tiefer durch und ihre Hände lagen an seinem Gesicht an, als sie ihn erneut küsste, den Kuss in die Länge zog und dabei einen zunächst langsamen Rhythmus auf ihm anstrebte. Doch zu gern folgte sie bald darauf seinem Drängen und wurde schneller. Es wurde schwerer nicht einfach vollkommen los zu lassen. Dafür verlor sie sich umso tiefer in ihrem Orgasmus, als er mit einem einzigen leisen Befehl sie dazu aufforderte, zu kommen.
„Danke, Herr.“ Es bedurfte keiner Aufforderung. Leise kamen diese tief aus ihr heraus klingenden Worte eine Weile darauf, als sie wieder ruhiger und entspannt an seiner Brust lehnte, dabei fühlte wie seine Finger ihren Rücken entlang wanderten. Und noch später darauf lag sie wie jede Nacht an ihn geschmiegt im Bett. Mit dem Halsband über eine Kette am Kopfende des Bettes fest gemacht. Ihr Kopf lag auf seinem ausgestreckten Arm, während seine andere Hand zwischen ihren Schenkeln an ihrem Geschlecht anlag…
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@Cayt, 2012