Mit zittrigen Fingern beendete Gretel den Chat und fuhr ihren Laptop runter, bevor sie ihn schloss. Der Master nahm ihn an sich und ging mit beiden Geräten hinaus. Ein Blick auf den Stuhl, wo sie ihre Bekleidung hingelegt hatte, zeigte ihr, dass er diese auch mitgenommen haben musste, was ihr vorher gar nicht aufgefallen war. Sie vermutete, dass er sie im Wagen eingeschlossen hatte. Langsam ging sie bis zur Türe und einem Impuls folgend, rannte sie los, obwohl er sie gewarnt hatte.
Ihre Füße waren es nicht gewohnt barfuß zu sein und sie hatte erst wenige Meter hinter sich gebracht, bis diese bereits heftig schmerzten. Überall waren Wurzeln, weil sie nicht den Weg entlang rannte, sondern sich querfeldein zwischen die Bäume geschlagen hatte. Hierher konnte er ihr nicht mit dem Auto folgen.
Mit den Beinen blieb sie an ein paar Brombeerranken hängen und Zweige peitschten ihr ins Gesicht. Bald schon brach ihr der Schweiß aus und ihr Atem verließ pfeifend ihre Lungen. Erschöpft lehnte sie sich an einen Baum und schrie auf, weil sie die Ameisenstraße übersehen hatte und gebissen worden war. Hektisch entfernte sie die Krabbeltiere und suchte sich einen anderen Baum zum Anlehnen. Als sie sich umdrehte, sah sie die Hütte nicht mehr und niemand folgte ihr. Der Wind raschelte leise in den Blättern, irgendwo sangen noch ein paar vereinzelte Vögel und ihr war unheimlich zu Mute. Mit etwas mehr Sport wäre sie wohl schneller weiter gekommen und hätte sich nicht gruseln müssen.
Jetzt stand sie nackt mitten im Wald, fernab jedes Weges, mit schmerzenden Füßen, Armen und Beinen – und wusste nicht weiter. Sollte sie sich weiter dem tückischen Grünzeug aussetzen und versuchen einen bekannten Weg zu finden? Wenn sie wenigstens Ahnung von Himmelsrichtungen hätte, dann wüsste sie, in welche Richtung sie gehen musste. Hans war bei den Pfadfindern gewesen, aber sie selbst hatte sich geweigert, weil sie es hasste, durch den Wald zu laufen. Was sollte sie denn sagen, wenn jemand sie so völlig nackt finden würde? Zumindest so nackt, wie jemand mit Hand- und Fußgelenksmanschetten und einem Keuschheitsgürtel sein konnte. Die Manschetten ließ sie dran, weil sie sich sonst noch nackter vorgekommen wäre.
Außerdem war der Tag vorbei und es wurde rapide schnell dunkel, was wahrscheinlich an dem dichten Blätter- und Nadeldach über ihr lag. Allmählich panisch sah sie sich um und wusste dennoch nicht weiter. Doch da, zwischen den Bäumen, war ein Licht und ihr ging auf, dass es von der Hütte kommen musste. Sie war gar nicht weit geflohen und da es auch noch deutlich kühler wurde, gab es für sie nur einen Ausweg. Sie musste zurück. Doch was kam dann?
Ein lautes Rascheln und Schnaufen erschreckte sie dann so, dass sie sich doch auf das Licht zutastete. Knapp außerhalb des Kegels blieb sie noch einmal stehen und sah, dass die Scheinwerfer des Wagens leuchteten, der wieder hinter der Hütte stand. Der Master musste sich ja sehr sicher sein, dass sie zurückkam oder suchte er sie?
Im nächsten Moment wurde sie im Genick gepackt und wortlos weiter geschoben. Kein Geräusch hatte ihr verraten, dass sich jemand näherte und in seinen schwarzen Klamotten war er auch unsichtbar gewesen. Sie war innerlich wie erstarrt und nicht in der Lage sich zu wehren. Am Toilettenhäuschen machte er Halt. An einem Haken hing eine brennende Petroleumlampe. Mit einer gebieterischen Geste zeigte er ins Häuschen und sie machte die paar Schritte, um sich zu erleichtern, während er das Licht vom Wagen ausmachte. Sofort war er wieder da.
Seine Ruhe ging an ihre Nerven als er sie am Arm zum Wasserfass zerrte, dort einen Holzeimer füllte und einen Schwamm nahm. „Haltung“, befahl er und ihre Hände hoben sich wie von alleine, um sich dann verschränkt an den Hinterkopf zu legen, während sich ihre Beine spreizten.
Mit dem Schwamm und dem kalten Wasser begann er ihr den Schmutz abzuwaschen und nahm dafür sogar den Keuschheitsgürtel ab, den er ihr aber im Anschluss nach der Prozedur wieder anzog. Zitternd vor Kälte stand sie da und hielt still. Nachdem er ihre Füße ebenfalls gereinigt hatte, zog er ihr die Flipflops an, die sie in der Tasche mitgebracht hatte. Wieder packte der Master sie mit einer Hand am Genick, mit der anderen hielt er die Petroleumlampe, und die Angst verstärkte noch die Gänsehaut auf ihrem Körper. Gretel wollte fragen, was jetzt mit ihr geschehen würde, aber sie brachte keinen Ton heraus.
Vor dem Kamin, in dem nur noch ein schwaches Feuer brannte, war nun ein schmales, faltbares Gästebett aus bezogenem Schaumstoff gelegt worden und am Fußende lag ordentlich eine Decke, was bewies, dass er sich tatsächlich sicher gewesen war, sie wiederzubekommen. Kaum hatte sie sich dort niedergelassen, zog er einen Halsreif aus Metall hervor, der mit einer Kette verbunden war, die in einem Ring an der Wand endete. Auch hier sicherte ein Schloss die Verbindung und sie würde ihn nicht losbekommen. Sie fühlte sich angekettet wie ein Hund auf einem Bauernhof.
Zu ihrer Überraschung begann er auf jeden noch so kleinsten Kratzer Salbe aufzutragen, indem er sie wie eine Puppe hin und her drehte, und nach kurzer Zeit fühlte sich ihre Haut wie elektrisiert an und sie wünschte, er würde aufhören, sie zu berühren. Ein erleichtertes Seufzen entwich ihr, als er endlich fertig war.
Dann blies er die Lampe aus und bewegte sich in Richtung seines Bettes. Kein weiteres Wort hatte er gesagt und sie sah mit Bangen dem nächsten Tag entgegen. Einschlafen konnte sie nicht. Die Striemen auf ihrem Körper brannten immer noch und von draußen drangen ihr unbekannte Geräusche ans Ohr. Außerdem fürchtete sie sich vor dem, was auf sie zukommen mochte. Was mochte das für ein Institut sein, von dem er gesprochen hatte?
Zum Glück würden ihre Eltern niemals zustimmen, außerdem war sie volljährig und niemand konnte sie dazu zwingen. Gretel war sicher, dass er ihre Eltern nicht einfach überzeugen konnte ... Eher würden sie die Polizei rufen, denn er war ein Fremder, älter als sie und auch ein Flyer konnte sie nicht beeinflussen.
Bestimmt nicht!
Oder doch?
Unruhig wälzte sie sich hin und her. Unter der Decke war sie inzwischen getrocknet und das Feuer sorgte dafür, dass sie nicht fror, auch wenn diese Matte unbequem und zu schmal war. Einmal rollte sie sogar hinunter und das Rasseln der Kette nervte sie. Je weiter das Feuer runter brannte, desto dunkler wurde es und am liebsten hätte sie wie ein kleines Kind angefangen zu singen vor Angst – oder zu schreien.
Sie sehnte sich nach ihrem Zuhause und wünschte, sie wäre wieder sechs Jahre alt und läge krank im Bett. Damals war ihr Zimmer noch rosa gestrichen, bevor sie es trotzig schwarz gemacht hatte, um ihre Eltern erfolgreich zu schocken. Ihre Mama war gekommen, wenn sie bettlägerig war und hatte sich neben das Bett gesetzt, ihr Essen und Trinken gebracht und ihr Geschichten vorgelesen.
Gretel stiegen die Tränen in die Augen und sie begann leise zu schniefen, obwohl sie nicht weinen wollte. „Reue tut weh, nicht wahr? Besonders wenn sie zu spät kommt“, durchdrang eine Männerstimme die Dunkelheit.
Die Reue schmerzte mehr als ihr Körper, aber es war doch noch nicht zu spät?
Irgendwann musste sie eingeschlafen sein, denn ein Tritt gegen die Matte ließ sie aufschrecken. Noch bevor ihr ganz bewusst war, wo sie sich befand, waren ihre Hände hinter dem Rücken zusammengehakt. „Hinknien“, kam ein knapper Befehl. Der Master stand mit gespreizten Beinen vor ihr, nackt und mit einer Erektion. Das Feuer hinter ihr brannte wieder höher, doch sie hatte nicht mitbekommen, dass er es wieder geschürt hatte.
Zeit zum Nachdenken bekam sie nicht, denn kaum hatte sie sich mühsam hingekniet, schlug er mit Weidenrute in seiner Hand auf ihre Knie, die sie sofort öffnete. Wenigstens hatte er nicht so fest zugeschlagen. Ohne seine Waffe loszulassen, griff er mit beiden Händen in ihre zerzausten Haare und drängte seinen Ständer an ihren Mund. „Bitte nicht“, flehte sie spontan, denn von Oralsex hatte sie nieviel gehalten und sich geweigert esauszuprobieren.
Der nächste Schlag über ihren Rücken war so fest, dass sie erschrocken aufschrie und er den Moment nutzte, um in ihren Mund einzudringen. Es schüttelte sie, aber sie konnte es nicht verhindern und traute sich auch nicht zuzubeißen. Die Konsequenz daraus konnte sie sich ausmalen.
Kurz drückte er auf ihren Unterkiefer, was ihr klar machte, dass sie ihn fester umschließen musste und bemühte sich, indem sie auch die Zunge an ihn presste. Ein leises Stöhnen sagte ihr, dass es jetzt besser für ihn war. Indem er ihren Kopf lenkte, begann er sich zwischen ihren Lippen rein und raus zu bewegen und drängte dabei immer tiefer. Plötzlich schossen ihr die Tränen in die Augen und sie musste heftig würgen, während sie gleichzeitig dachte, sie würde ersticken.
„Wenn du kotzt, wirst du es auflecken!“, sagte er kurz angebunden und machte weiter.
Aber egal wie sehr sie sich bemühte, der Würgereiz war stärker als sie und nach dem dritten Mal hörte er auf. „Das üben wir jetzt dreimal täglich. Übermorgen kannst du es“, bemerkte er. Übermorgen war der Tag, an dem er entscheiden wollte, ob er sie hier erziehen konnte. Was kam dann noch auf sie zu? Sie hatte sich erfahren gefühlt und stellte gerade fest, dass sie überhaupt keine Ahnung hatte. Der Master holte sich zwei dünnere Stricke und löste ihre Hände. „Auf den Rücken drehen und Beine anstellen“, befahl er und der Anblick der Rute sorgte für das gewünschte Tempo.
Unzufrieden packt er Gretels rechten Unterschenkel, drückte ihn näher an den Oberschenkel und fixierte ihn dann mit dem Oberschenkel. Auf der anderen Seite verfuhr er ebenso, obwohl sie jammerte, weil ihre untrainierten Muskeln protestierten. Ein freies Ende des Strickes band er an ihre Handgelenksmanschetten, sodass ihre Arme seitwärts neben ihr lagen und jeder Versuch, diese anzuheben, dazu führen musste, dass sie ihre Beine noch mehr auseinanderzog.
Endlich lag sie weit gespreizt und hilflos vor ihm und lief rot an vor Verlegenheit. „Hast du dir gestern gewünscht, dass ich dich zum Orgasmus bringe?“, fragte er und lächelte sie auf eine ziemlich lauernde Art an. Gretel nickt zaghaft.
„Kennst du den Spruch: Pass auf, was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen? Nein?“ Sein Lächeln ließ sie ahnen, dass etwas kommen könnte, was ihr nicht gefiel. Aber ein Orgasmus war doch nichts Schlechtes?
Zum weiteren Nachdenken kam sie nicht mehr, denn er zog ihr den Keuschheitsgürtel aus und begann zielstrebig ihren Busen zu reizen. Bald schon spürte sie Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen. Er erregte sie nicht langsam und vorsichtig, sondern so, dass sie möglichst schnell bereit sein würde. Ihr Körper ließ sich darauf ein, aber in ihrem Kopf spürte sie den Unterschied zwischen zärtlicher Verführung und dem was er tat.
Trotzdem stöhnte sie bald auf, wenn er an ihren Brustwarzen saugte, daran zog oder hinein kniff. Ohne Verzögerung rutschte er nach unten und legte sich zwischen ihre Beine. Verblüfft stöhnte sie auf, als er seinen Mund auf ihre Vulva presste und mit der Zunge tief in ihre Feuchtigkeit vorstieß, bevor er begann den Kitzler zu umkreisen und immer wieder mit der Zunge daran zu stoßen.
Schweiß bedeckte ihren Körper und ihr Stöhnen kam häufiger und lauter. Vergeblich versuchte sie sich in ihren Fesseln zu winden und schrie auf, als sein Angriff tatsächlich zu einem Höhepunkt führte, der sie durchschüttelte. Körperlich fühlte sie sich erlöst, aber seelisch erniedrigt. Er benutzte ihren Körper wie ihm das gefiel und sie hatte dem nichts entgegen zu setzen.
Wie eine Puppe wurde sie umgedreht und jammerte diesmal lauter, denn die Fesselung verursachte nun noch mehr Pein. In ihrem Inneren pulsierte es noch und er packte sie hart an den Hüften, nur um dann mit einem Stoß weit in sie hineinzustoßen. Wieder schrie sie und ächzte über die Kraft, die dahintersteckte und er zog sie jedem seiner Stöße entgegen. Mal machte er langsamer, mal schneller und schließlich griff er noch um sie herum, um ihre Klitoris zu reiben. Jetzt stieg die Erregung schneller in ihr an und bald kam sie erneut und riss ihn mit. Sie hatte genug. Seine Selbstbeherrschung war unglaublich gewesen, das fiel selbst ihr auf.
Keuchend in ihrer unbequemen Position verharrend fühlte sie sich jetzt schon ziemlich erschöpft, aber es war noch nicht vorbei. Ein lautes Brummen, das aber schnell wieder verstummte, ließ sie aufhorchen. Sie wollte erleichtert aufatmen, doch schon spürte sie wieder das Gleitgel, das er auf ihre Rosette verteilte und spannte sich instinktiv an, weil sie den Plug fürchtete. Ein deftiger Schlag machte ihr klar, dass sie nur die Wahl hatte stillzuhalten oder weitere Hiebe zu kassieren und davon hatte sie wirklich schon genug gehabt.
Das Ding schien größer zu sein als das von gestern und sie ächzte und jammerte wieder einmal völlig umsonst, denn schließlich saß der Plug und sie spürte wie der Master ihn ein paar Mal leicht rein und raus bewegte. Trotz ihrer Abneigung stieg die Erregung wieder in ihr an. Etwas schob sich jetzt in ihre andere Öffnung und das Brummen erklang wieder, gefolgt von einem kräftigen Vibrieren. Jetzt fickte er sie mit dem Kunstteil genauso wie vorher mit seinem Penis. Die zusätzliche Stimulation ihres Kitzlers mit seinen Fingern ersparte er sich, denn das Ding hatte einen Reizarm und bald schon stöhnte sie laut.
Nur war dieser von ihm angestrebte Orgasmus nicht so leicht zu erreichen wie der erste und nicht mal ansatzweise wie der zweite, weil ihre Erregungskurve nur langsam anstieg. Diese Situation ließ nicht einmal Kopfkino zu und so dauerte es und dauerte es bis er seinen Willen bekam und sie einen Höhepunkt hatte, den er auch noch verlängerte. Das war auch eine Form der Folter.
Keuchend, verschwitzt und verkrampft blieb sie liegen, als er das Ding aus ihr rauszog und aufstand. Nicht einmal weinen konnte sie. ‚Pass auf, was du dir wünschst. Es könnte in Erfüllung gehen.‘ Jetzt wusste sie, wie das gemeint gewesen war. Gretel hörte in herumhantieren, mochte aber nicht einmal gucken, was er da tat. Auch als er zu ihr kam, die Stricke löste und die Arme wieder auf dem Rücken zusammenhakte, rührte sie sich nicht.
„Du lernst, dich zu fügen. Ausgezeichnet“, kommentierte er das und massierte ihre Beine, bis sie diese wieder richtig ausstrecken konnte. „Jetzt iss, du wirst deine Kraft noch brauchen, wenn ich heute deine Grenzen auslote.“ Nur zögernd öffnete sie die Augen, sah einen Teller mit einem klein geschnittenen Wurstbrot vor ihrer Matte stehen und blickte ihn ratlos an. Wie sollte sie denn essen, wenn sie ihre Hände nicht bewegen konnte.
Der Master grinste breit und setzte sich dann an den Tisch, um in Ruhe zu frühstücken. Doch vorher sang er leise etwas, das klang wie: mein Hofhund der ist lustig, mein Hofhund, der ist schön, also kann ich meinen Hofhund ständig an der Leine sehn. Es konnte doch nicht sein, dass er sie wie einen Hund vom Teller schlecken lassen wollte? Die Rebellion war wieder in ihr erwacht und sie drehte sich vom Essen weg. Das würde sie nicht tun. Außerdem hatte es ihr den Appetit verschlagen. Aber sie war durstig.
Misstrauisch drehte sie sich wieder in seine Richtung als sie den Stuhl schaben hörte. In der Hand hielt er eine Schale, die er grinsend vor ihr abstellte. Sie enthielt Wasser. Wenn sie ihren Durst löschen wollte, musste sie auf diese entwürdigende Weise daraus trinken. Nein, nein, nein. Lieber würde sie dursten. Kommentarlos nahm er den Teller wieder mit und ließ die Schale stehen.
„Ich bin kein Hund und will aus einem Glas trinken“, schrie sie plötzlich los.
„Du bist eine verzogene Göre, die immer ihren Kopf durchgesetzt hat und an der die Erziehung völlig vorbei gegangen ist. Die Zeit für Forderungen ist vorbei“, erwiderte er ruhig.
Einen Topf voll Wasser hing er über das Feuer und sie fragte sich, wofür er warmes Wasser brauchte. Hoffentlich konnte sie sich damit reinigen, denn ihr fehlte die tägliche Dusche und die Haare wollte sie auch waschen. Eine Erklärung bekam sie nicht, nur einen weiteren Befehl. „Hinknien!“
Zu ihrem Entsetzen hatte er wieder einen Ständer und sie ahnte diesmal, was er von ihr wollte. Gretel war versucht, sich wegzudrehen, aber die Rute hielt sie ein weiteres Mal davon ab und sie öffnete widerwillig den Mund. Erneut dirigierte er sie mit seinen Händen und da sie hoffte, es würde schneller vorbei gehen, begann sie ihre Zunge ebenfalls einzusetzen, um ihn zu reizen. Anfangs drang er nicht so tief vor, aber als er es dann tat, war das Ergebnis das gleiche wie zuvor – sie würgte.
„Atme durch die Nase und halte dann die Luft an. Konzentrier dich auf dein Tun, dann hört die elende Würgerei auf“, brummte er missmutig, ohne ihren Mund freizugeben und nahm ihr so jede Möglichkeit zum Protest. Wieder begann er von vorne und aus purer Verzweiflung versuchte sie zu tun, was er vorgeschlagen hatte. Es ging besser, aber dennoch musste sie bei einem gewissen Punkt wieder würgen und fühlte sich elend.
Inzwischen war das Wasser heiß und er wandte sich von ihr ab und hob den Kessel mit einem Küchentuch vom Feuer. Von seinem Ständer ließ er sich dabei nicht beeinträchtigen und zog sich im Anschluss seine dunklen Sachen an. An der Küchenzeile goss er sich einen Tee auf und Gretel sah sehnsüchtig zu. Sie wollte so gerne den Geschmack in ihrem Mund loswerden und war so furchtbar durstig. Ihr Blick fiel auf die Wasserschale, aber die würde sie nicht anrühren.
Etwas von dem heißen Wasser kam in einen Eimer und wurde mit scheinbar kaltem Wasser vermischt, bevor der Master ein Stück Seife hervorholte und einige Raspeln hineingab. Er rührte es um und stellte es mitten in den Raum, dort wo er sie gestern gefesselt hatte. Unsicher sah sie ihn an und fragte sich, ob er sie damit waschen wollte, aber das schien er nicht vorzuhaben. Ihre Hände wurden vorne zusammengehakt, die Kette vom Halsband gelöst, und er zog sie auf die Füße, um sie dann zum Eimer zu führen.
„Da ist noch mein Spermafleck von gestern. Putz ihn weg!“
„Ich sehe nichts. Hier ist es immer so dunkel“, erwiderte sie.
„Bück dich und mach die Augen auf.“ So ließ er sie einfach stehen, setzte sich an den Tisch und las die Zeitung im Licht, das durch das Fenster dahinter hereinkam.
Wütend kniete sie sich hin, nahm den Schwamm und schrubbte den nahezu unsichtbaren Fleck weg. Dabei hinterließ sie eine ziemliche Pfütze.
„Fertig“, sagte sie nach wenigen Bewegungen. Die Zeitung wurde ordentlich zusammengefaltet und er kam hinüber, um sich ihr Werk zu besehen.
„Wie heißt das?“, herrschte er sie an.
„Fertig, Master Hexer.“
„Und das Ganze jetzt in einem vollständigen Satz!“
„Ich bin mit der Arbeit fertig, Master Hexer“, betonte sie jedes Wort und bekam eine Gänsehaut, als sie seinen Blick sah.
„Das kannst du auch nicht“, bemerkte er abfällig und zeigte auf den Boden. „So gibt das Wasserflecken auf dem Holz, also wirst du die Dielen der Länge nach gleichmäßig feucht abwischen, damit anschließend keine Ränder zu sehen sind. Wenn du eine andere Diele nässt, wird auch diese gereinigt.“ Wieder verschwand er hinter der Zeitung.
Eine ganze Weile starrte sie ihn wütend an, aber er schien nicht zu reagieren, dann senkte er die Lektüre. „Das gibt eine Strafe fürs Trödeln. Damit auch dein Geist Beschäftigung hat und du von deinem Zorn abgelenkt bist, werde ich dir Rechenaufgaben stellen. Jede falsche Lösung zieht eine Strafe nach sich.“ Immer noch starrend, gewahrte sie, dass er einen Notizblock vor sich liegen hatte und jetzt etwas darauf schrieb.
„Dein Strafbuch“, erklärte er ihr. Jetzt senkte sie den Kopf, fasste wieder nach dem Schwamm und entfernte erst einmal das überschüssige Wasser, bevor sie immer noch wütend begann die volle Länge der Bretter zu wischen, wobei sie sich viel Mühe gab, kein anderes zu treffen.
Dabei warf er immer wieder Rechenaufgaben in den Raum und sie war froh, wenigstens das kleine Einmaleins richtig zu beherrschen. Beim großen wurde es schon schwieriger und da sie Kopfrechnen immer für überflüssig gehalten hatte, weil sie einen Taschenrechner besaß, machte sie einen Fehler nach dem anderen. Allmählich dämmerte es ihr, dass diese Putzarbeit noch der angenehmste Teil des Tages werden könnte. Wie würde er sie bestrafen? Mit der Rute?
Dank ihrer zitternden Hände waren es nachher sechs Reihen Bretter, die sie bearbeitet hatte. Ihr Durst war nahezu unerträglich geworden und sie war den Tränen nahe. Ihr Magen knurrte im Takt ihrer Bewegungen. Den Plug hatte sie darüber total vergessen. Den spürte sie erst wieder, als sie versuchte sich hinzusetzen. „Ich bin fertig, Master Hexer“, meldete sie leise.
Penibel betrachtete er sich ihr Werk und erwiderte: „Sehr schön.“ Mit zwei Fingern hob er ihr Kinn an und gab ihren einen sehr sanften Kuss. Sofort öffnete sie die Lippen und er erforschte ihren Mund mit der Zunge. Sie war belohnt worden und fühlte sich gleich etwas besser.
„Auf die Füße, wir gehen raus oder möchtest du noch trinken?“, fragte er lauernd.
„Bitte Master, ich habe Durst“, brachte sie mühsam heraus. Er holte ihr die Schale und hielt sie vor ihr Gesicht. Verlegen senkte sie den Kopf und saugte so viel Wasser in ihren Mund wie es ging. Doch das reichte nicht und sie fragte: „Bekomme ich bitte noch etwas zu trinken, Master?
„Sieh mal an, du machst Fortschritte mit deiner Ausdrucksweise.“ Die Schale wurde neu gefüllt und diesmal trank sie, ohne zu zögern. Ihre Hände wurden losgehakt, dafür kam eine lange Leine an ihr Halsband und sie fragte sich, ob er mit ihr Gassi gehen wollte. Oder war das eine Longierleine?
Als erstes durfte sich aber das Klohäuschen benutzen und bedankte sich artig dafür. Vielleicht vergaß er ja die Strafen, wenn sie sich Mühe gab. Auf jeden Fall würde sie nie mehr hierher kommen, wenn er sie irgendwann einmal laufen ließ. Sie musste sich nur Mühe geben, ihn davon zu überzeugen, dass sie Fortschritte machte, dann brachte er sie nach Hause und sie war wieder frei.
Hinter dem Wagen war noch ein Stück Wiese und dort ließ er die Leine länger und stellte sich in die Mitte der freien Fläche. „Lauf“, befahl er kurz und machte eine kreisende Handbewegung.
Er wollte sie tatsächlich wie ein Pferd longieren? Gretel trat zurück und zog so an der Leine. Ihre guten Vorsätze waren bereits wieder vergessen. Dann machte sie einen Satz nach vorne und wäre fast gefallen, als er einmal kräftig ruckte.
Langsam bewegte sie sich um ihn und jeder Schritt machte ihr den Fremdkörper in ihrem Po sehr bewusst.
„Bitte Master Hexer. Ich kann nicht laufen mit dem Ding hier.“
„Du wünschst, den Plug loszuwerden?“
„Ja“, antwortete sie schnell. Pass auf was du dir wünschst. Es könnte in Erfüllung gehen. Doch jetzt war es zu spät, um noch einmal darüber nachzudenken.
Der Master holte die Leine ein und band sie an einen umgestürzten Stamm und hakte wieder ihre Hände im Rücken fest. Seine Hand in ihrem Nacken sorgte dafür, dass sie sich weit darüber lehnte bis ihr Po in die Luft ragte. Innerhalb von Sekunden wurde der Fremdkörper entfernt und sie stöhnte erleichtert auf, doch das verging ihr sofort, als sie etwas Kühles an ihrer Rosette spürte und hörte, dass er seinen Reißverschluss öffnete. Was kam jetzt? Hoffentlich nicht das, was sie befürchtete.
Starr vor Entsetzen spürte sie seine Erektion genau dort und dann drängte er sich gegen ihren engen Muskel. Durch das längere Tragen des Plugs war sie aber scheinbar etwas geweitet und sie spürte, wie er sich nach und nach in sie drängte und sie schließlich erobert hatte. Es war nicht angenehm und sie schämte sich, als sie spürte, dass ihr Körper dennoch mit Erregung reagierte. Zuerst nahm er sie nur langsam, dann erhöhte er sein Tempo und fickte sie kräftig in den Hintern. Mit einem Stöhnen kam er zum Höhepunkt. Gretel spürte ihre eigene Nässe zwischen ihren Beinen und wollte vor Verlegenheit am liebsten im Boden versinken.
Aus dem Augenwinkel sah sie, dass er die Gleitcreme sorgfältig einsteckte. Entweder hatte er ihre Reaktion vorhergesehen oder er war immer für alles gewappnet. Ruhig band er die Leine ab und führte sie wieder an die andere Stelle zurück. Ihr Hintern fühlte sich seltsam an und sein Sperma lief hinaus, aber als er ruckte, lief sie los. Sie hatte keine Kraft mehr für seine unberechenbaren Ideen.
„Schneller. Tu was für deine Ausdauer“, rief er.
Gretel beschleunigte und rannte schließlich heftig keuchend im Kreis herum. Doch nach ein paar Runden kam sie ins Taumeln, als ihr schwindelig wurde. Der Master war sofort bei ihr und stützte sie. „Du bist noch schlechter trainiert als ich dachte.“ Dennoch hielt er sie, bis sie wieder alleine stehen konnte. Aufmerksam brachte er sie zum Toilettenhäuschen, band sie dort an und holte mit einer Schale Wasser aus dem Wasserfass, das er ihr dann vor den Mund hielt. Zittrig trank sie und bedankte sich.
„Bevor ich auch nur den Gedanken daran weiterführe, aus dir irgendein Pet zu machen, musst du noch eine Menge lernen. Wahrscheinlich muss ich doch ganz unten anfangen und im Institut wärst du besser aufgehoben. Dort habe ich ganz andere Möglichkeiten“, erklärte er ihr.
„Bitte nicht“, jammerte Gretel wieder einmal.
Genau wie am Vorabend wusch er sie mit dem kalten Wasser gründlich ab und brachte sie ins Haus zurück. Der Boden wurde warm geputzt, aber sie musste sich mit kaltem Wasser begnügen. Das war alles so ungerecht und sie wollte gar kein Pet werden, falls er damit meinte, sie in ein Haustier zu verwandeln. Diese Vokabel kannte selbst sie. Sie konnte ja noch von Glück sprechen, dass er ihr nicht ein Zuckerstück auf der Hand gereicht hatte.
Er kettete sie wieder bei ihrer Schlafstatt an und brachte ihr dann zwei Scheiben belegtes Brot. Diesmal fütterte er sie damit und sie würde sich ganz sicher nicht darüber beschweren. „Ich fahre weg, aber ich komme wieder“, sagte er im Anschluss und ging einfach.
Jetzt brach Gretel endgültig in Tränen aus und wunderte sich fast nicht mehr darüber, eine Packung Taschentücher neben der Liegefläche zu finden. Wie lange musste sie hier alleine bleiben? Kam er wirklich wieder? Erschöpft und mit noch heftigeren Schmerzen in den Muskeln schlief sie ein.
Hektisch rannte sie und rannte und rannte, doch der Boden war wie flüssiger Teer und egal wie sehr sie sich anstrengte, sie kam nicht richtig von der Stelle. Immer wieder sah sie sich um, aber niemand folgte ihr. Endlich war das Haus vor ihr, das sie erreichen wollte – ihr Elternhaus.
An der Haustür angekommen hob sie die Hand, um zu klopfen, aber egal wie fest sie es versuchte, mehr als ein Antippen brachte sie nicht zustande. Doch sie wollte nicht aufgeben.
Sie versuchte zu schreien, aber kein Ton kam über ihre Lippen und fast schon war sie soweit aufzugeben, als sich die Tür endlich öffnete. Dort standen ihre Eltern und starrten sie stumm an.
„Ach du bist es“, sagte der Vater gelangweilt. „Du gibst dir nicht mal beim Wäschewaschen Mühe.“
„Du bist frech, faul und belügst uns ständig“, schlug die Mutter in dieselbe Kerbe.
Völlig umsonst versuchte sie sich zu rechtfertigen, denn immer noch brachte sie keinen Ton hervor, dabei wollte sie doch bekräftigen, dass sie sich gebessert hatte. Doch die Eltern zeigten auf etwas hinter ihr. „Vielleicht schafft er, was wir versäumt haben.“ Dann drehte sie sich um und die Türe schloss sich von ganz alleine wieder.
Ihre Füße waren wie angewachsen und starke Hände drehten sie um.
„Ich habe dich gewarnt“, seufzte der Master, warf sie sich über die Schulter und schleppte sie fort, auch wenn sie sich jetzt wieder bewegen konnte und laut schrie.
Gretel bemerkte beim Erwachen, dass sie um sich schlug und schrie, und dann waren da tatsächlich kräftige Hände, die sie hielten, hochzogen und – umarmten? Der Master war zurückgekommen und hatte sie auf seinen Schoß gezogen. Er hielt sie und sie kuschelte sich schluchzend an seine Brust. Sein Geruch war schon viel zu vertraut. Die Hände, die sie gefesselt und geschlagen hatten, waren jetzt sanft, strichen ihr über den Rücken und massierten ihren Nacken.
„Was hast du geträumt?“, wollte er wissen.
„Ich wollte nach Hause, aber das ging nicht richtig und als ich da war, konnte ich nicht rufen und nichts sagen. Es dauerte ewig bis meine Eltern die Tür öffneten und dann haben sie mir Vorwürfe gemacht und mich stehen lassen.
„Haben sie Recht mit den Vorwürfen?“
„Ich habe mich doch schon gebessert“, entfuhr es ihr.
„Knie dich hin“, befahl er.
Gretel ahnte wieder einmal, was jetzt kommen würde und fragte sich, warum er von dem sanften Mann wieder zum Kommandeur geworden war. Verwirrt und frustriert gehorchte sie und diesmal war es ihr überlassen, ihm die Hose zu öffnen und sein Glied hervorzuholen.
„Leck mich hart!“
Noch nie hatte sie seinen Penis schlaff gesehen. Obwohl er jetzt halb erigiert war, schien das dennoch eine Neuheit zu sein. Immerhin war es jetzt nicht mehr so schlimm, denn sie wusste, wie er schmeckte und ganz so schlecht war das nicht. Er war zumindest immer sauber. Aber es gefiel ihr immer noch nicht, Dinge tun zu müssen, die sie eigentlich nicht gewollt hatte.
Diesmal schien er nichts dagegen zu haben, dass sie ihre Hände ebenfalls benutzte und so ließ sie diese neugierig zu seinen Hoden wandern, die unter ihrem Tasten fester wurden.
Mit der Zunge umkreiste sie seine Eichel und bald schon stand sein Glied wieder stramm vor seinem Bauch. Die Zeit für ihre Spielereien war zu Ende, denn er packte wieder ihren Kopf und benutzte ihren Mund. Nur ging er diesmal bis knapp zur Würgegrenze und zog sich dann schon zurück. Inzwischen wusste sie, dass es ihn anmachte, wenn sie ihre Zunge ebenfalls einsetzte und allmählich ging ihr auf, dass sie so auch eine gewisse Macht hatte.
Er bewegte sich immer schneller und sie überlegte am Rande, wann er sich zurückziehen würde, doch dann schob er sich wieder tief in ihren Hals und spritzte ab. Würgen und Schlucken, Luftholen und halb ersticken schien alles eins zu werden. Es konnte nicht lange gedauert haben, denn den Rest seines Spermas landete auf ihrer Zunge und sie konnte dem Geschmack nichts abgewinnen, auch wenn es nicht so schlimm schmeckte, wie sie es erwartet hatte. Dennoch keuchte sie erleichtert auf, als er sich endlich aus ihrem Mund entfernte.
„Mach mich mit der Zunge sauber“, befahl er und sie starrte ihn entgeistert an. „Na wird es bald!“ Angeekelt gehorchte sie und musste ihn dann auch noch wieder anziehen. Doch zu ihrer Erleichterung brachte er sie hinaus und sie durfte sich die Zähne putzen. Den Toilettengang beobachtete er wieder. Gretel stellte fest, dass sie der Blowjob erregt hatte, auch wenn ihr das erst gar nicht bewusst gewesen war.
Des Masters breites Grinsen zeigte ihr, dass er genau wusste, warum sie so plötzlich knallrot geworden war. Drinnen durfte sie sich endlich einmal auf einen Stuhl am Tisch setzten und sie freute sich, weil sie davon ausging, dass er endlich nicht mehr so streng mit ihr sein würde, aber er belehrte sie schnell eines Besseren.
„Ich will, dass du einen Aufsatz schreibst. Angefangen damit, wie du dich zu Hause verhalten hast, was sich verändert hat und was du hier erlebt hast. Du hast eine Stunde Zeit. Gib dir Mühe.“ Jetzt fing er schon wieder mit dem Schulkram an. Erst Rechnen, jetzt Aufsatz. Bei dem Thema wusste sie ja gar nicht wo sie anfangen sollte. Ungehalten und nachdenklich hob sie den Kugelschreiber und schob ihn zwischen die Zähne.
„Jede Biss-Spur auf meinem Stift werde ich mit Schlägen bestrafen“, mahnte er und sie nahm den Schreiber schnell wieder runter. Wie sollte sie denn nachdenken, wenn sie nicht mal ihrer Gewohnheit nachgehen durfte? Ihre Stifte waren immer angekaut. Während sie das leere Blatt anstarrte, bereitete er wieder einmal das Essen zu. Er schien es zu lieben, gut zu essen und hatte scheinbar eben eingekauft, als er sie alleine ließ. Oder hatte war er bei ihren Eltern gewesen? Hatte er Kontakt mit dem Institut aufgenommen? „Noch fünfzig Minuten“, brachte er ihr in Erinnerung.
Außer ein paar Kringeln war das Blatt noch leer und sie begann die Tage zu beschreiben, nachdem sie von ihm wieder nach Hause zurückgekehrt war. Ab dann ging es ganz leicht und sie zählte alles auf, was sie getan hatte. Eine ganze Weile später ging ihr auf, dass sie nichts beschönigen konnte, denn sie hatte Chrissie ja alles erzählt. Jeden bösen Gedanken, den sie gehegt hatte, jede Aufgabe, die sie nur halbherzig erledigt hatte … Besaß er die Chatprotokolle noch?
Die Aufgabe brachte sie jetzt doch ins Schwitzen und alles, was sie seit ihrer Rückkehr erlebt hatte, ließ sich noch viel schwerer in Worte fassen, vor allem, weil sie es nicht schaffte, das Gefühl aus dem Text herauszulassen, dass sie sich ungerecht behandelt fühlte. Schnell wollte sie die Blätter zerreißen, da wurden sie ihr aus der Hand genommen. Mit einem unbehaglichen Gefühl zog sie den Kopf ein.
„Du sollst dich gerade halten. Knie dich auf den Boden“, sagte er, ohne von ihrem Text aufzusehen. Der Stuhl schabte lauter als nötig über den Boden, bevor sie sich hinkniete. Vorsichtshalber hielt sie sich aber wie befohlen gerade. Wieder einmal spürte sie den Muskelkater überall in ihrem Körper und am liebsten hätte sie die Arme vor der Brust verschränkt, legte sie aber dennoch auf den Schenkeln ab.
„Ich bin volljährig und weiß, was ich im Leben machen will. Darum sollen sich nicht immer alle einmischen“, las er einen Ausschnitt laut vor. Gretel begann zu zittern. Das hatte sie doch nicht wirklich so provozierend geschrieben, oder?
„Wir haben noch nicht über deine Strafe gesprochen. Du gehorchst nicht, wenn ich dir etwas sage und überlegst erst, ob du es tun sollst oder nicht. Beim Rechnen hast du auch versagt … Steh auf und stell dich dorthin, wo du gestern gestanden hast.“ Trotz seiner Worte – oder gerade deshalb – zögerte sie wieder und er fuhr sie kräftig an: „Wird’s bald!“
Das beschleunigte sie und sie stellte sich an die angegebene Stelle. Würde sie hier anschließend wieder schrubben müssen? Master Hexer wurde wieder schweigsam, was ihr immer mehr Angst machte als alles andere. Er hakte die Hände vor ihrem Körper zusammen, befestigte wieder das Seil von gestern daran und zog es so hoch, dass sie gerade noch auf den Fußsohlen stehen konnte. Gretel wurde es Angst und Bange und sie überlegte, ob sie nicht besser erneut versucht hätte wegzulaufen, solange es hell war, aber die Gelegenheit hatte sie nicht gehabt.
Er bückte sich und entfernte zwei Holzstücke aus den Dielen, die ihr beim Putzen aufgefallen waren und von denen sie gedacht hatte, es seien Flickstücke. Darunter kamen aber jetzt zwei Ösen zum Vorschein. Kurze Kettenstücke verbanden die Manschetten ihrer gespreizten Beine mit den Ösen und als er das Seil an ihren Händen noch einmal nachzog, hing sie völlig bewegungsunfähig vor ihm.
„Ich gebe dir noch eine Chance, indem ich dir die gleichen Aufgaben noch einmal stelle. Für jede falsch beantwortete Rechnung wirst du nachher mit der Peitsche geschlagen. Für die anderen Vergehen gibt es je zwei Schläge. Mal sehen, ob das deinem Gedächtnis auf die Sprünge hilft.“ Gemächlich kramte er aus einer Truhe eine mehrriemige Peitsche und zeigte sie ihr.
Instinktiv wollte Gretel zurückweichen, aber das verhinderte ihre Fesselung. „Bitte nicht damit schlagen. Ich tue auch alles, was Sie verlangen“, flehte sie mit weit aufgerissenen Augen.
„Wenn ich das glauben würde, müsste ich schön dumm sein“, schnaubte er und stellte sich hinter sie. Abwechselnd wurde ihr heiß und kalt und das Zittern ihres Körpers war bestimmt auch nicht zu übersehen. Dann begann er die Rechenaufgaben zu wiederholen. Die erste löste sie diesmal richtig. Die zweite wieder falsch. Die Angst beflügelte ihren Verstand und am Schluss waren es diesmal nur fünf falsche Antworten, im Gegensatz zu vorher achtzehn.
„Sieh mal an. Du brauchst ein echtes Risiko, damit du dein Gehirn benutzt. Wie gut, dass ich das jetzt weiß. Ich erkläre dir den Ablauf. Du bekommst fünf Schläge zum Aufwärmen, dann erfolgen zehn Schläge für deine Vergehen und die fünf für die verpatzten Antworten. Hast du das verstanden?“ Gretel nickte in stummem Entsetzen. „Rede mit mir!“
„Ja, Master Hexer, ich habe das verstanden.“
„Du zählst laut mit.“
Inzwischen klapperten ihre Zähne vor Angst aufeinander, dann traf sie der erste Schlag. Es war wie das Brennen einer Brennnessel. Erst leicht, dann steigerte es sich. Die Riemen trafen diesmal quer über ihren Hintern. „Du vergisst das Zählen!“
„Eins“, beeilte sie sich zu sagen. Der nächste Hieb erfolgte und das Brennen nahm zu, war aber noch auszuhalten. Diesmal ging der Schlag auf ihren Rücken und einige Riemen wickelten sich um ihre Taille, was viel schlimmer war und sie stöhnen ließ. „Zwei.“
Bei fünf hatte sie das Gefühl komplett in dem unangenehmen Grünzeug gelegen zu haben und der Schweiß lief ihr bereits den Rücken hinunter.
„Du erinnerst dich, wie viele Strafhiebe es waren?“
„Fünf-fünfzehn“, stammelte sie.
„Fang bei eins an.“ Schon nach dem ersten kannte sie den Unterschied zwischen seinen Schlagarten. Die Hiebe erfolgten so schnell, dass sie gerade noch mit dem Zählen nachkam, obwohl sie inzwischen laut schrie und endlich war es vorbei. Ihr Rücken, ihr Hintern, die Oberschenkel brannten wie Feuer, besonders als er sanft darüber strich.
Sie bekam kaum mit, dass er einen ihrer Füße befreite, das Bein anhob und mit einem Stoß in sie eindrang. Es ging ganz leicht und sie bemerkte jetzt erst die Feuchtigkeit, die ihre Beine runter lief. Sie war geil geworden und jetzt fickte er sie mit kräftigen Stößen. Schon nach Sekunden kam ihr erster Orgasmus und er stöhnte als ihre inneren Muskeln ihn immer wieder krampfhaft umschlossen, während er sich langsamer weiter bewegte. Erst als dieser Höhepunkt vorbei war, nahm er wieder an Tempo auf und rammte sich immer wieder kraftvoll in sie, bis sie erneut kam und er auch mit einem Schrei zu seiner Erlösung fand.
Irgendwann fand sie sich bäuchlings auf ihrer Liegestatt wieder und noch ein wenig später kam er zu ihr und fütterte sie mit einem weiteren seiner leckeren Eintöpfe und zwang sie, eine größere Menge zu trinken. „Du hast dich gut gehalten und es macht mich an, die Striemen auf deinem Rücken zu sehen“, flüsterte er ihr zu. Dann brachte er ihr einen Spiegel und mit etwas Hals verdrehen konnte sie sich selbst sehen. Das war schon fast ein Muster, das er auf ihr gezeichnet hatte und plötzlich fühlte sie so etwas wie Stolz auf die Male, die ihr Master ihr aufgedrückt hatte.
„Ich habe heute deine Grenzen und Fähigkeiten ausgetestet, morgen kann deine eigentliche Erziehung beginnen“, erklärte er und nahm sie fest in den Arm. Gretel schmolz dahin. Sie hatte einen Test bestanden.
Dann holte er die Salbe und versorgte sorgfältig jede einzelne wunde Stelle auf ihrem Körper. Erst flammten sie auf, dann linderte das Mittel den Schmerz, auch wenn er nicht ganz verging. Noch bevor er damit fertig war, schlief sie schon.
Autorin Vertriebene