BDSM-Referenzen einfordern beim Dating
Per Mail fragte mich ein Dom (verkürzt) folgendes: Habe ich da einen Trend verpasst? Zwei von fünf Subs, mit denen ich geschrieben habe, wollten vor einem Treffen Referenzen erhalten, also Kontaktmöglichkeiten wie E-Mail-Adresse oder Handynummer zu Subs, mit denen ich bereits etwas hatte. Früher bin ich so etwas noch nie gefragt worden.
Was denkt ihr über die Idee Referenzen zu verlangen? Sinnvoll oder nicht und wenn ja, wie würde es überhaupt zuverlässig funktionieren?
Hier die ausführliche Antwort an den Dom.
Sehnsucht25
Das ist mir bisher genau einmal passiert. Mein Ex-Dom rief mich an und sagte mir, dass er eine neue Sub kennengelernt hat und diese nun von ihm Referenzen von früheren Subs fordern würde.
Ich hatte von sowas vorher noch nie gehört und fand es auch etwas schräg, habe ihm zuliebe aber eine Referenz geschrieben, damit er diese der besagten Sub vorlegen konnte.
Ich habe darin aber nur bestätigt, dass er seriös und vertrauenswürdig ist.
Seine Qualitäten als Dom zu beurteilen, sah ich nicht als meine Aufgabe an.
Er hat mich später angerufen, um sich bei mir zu bedanken, und um mir mitzuteilen, dass er nun mit dieser Sub zusammen ist.
Da habe ich durch meine Referenz nebenbei auch noch eine Beziehung gestiftet.
Ich verbuche das Ganze mal unter einer "guten Tat".
gentledom
Ich hatte es bisher auch erst einmal, das war im Rahmen eines Rapegames. Aus dem Blogbeitrag dazu: "Die eine Frau lernte ich virtuell kennen und wir kamen recht schnell auf das Thema und, dass es uns beide ungemein reizt. Bis auf Mailverkehr und einem Telefonat hatten wir keinen weiteren Kontakt miteinander. Jedoch fanden wir durch Zufall heraus, dass wir eine gemeinsame Bekannte hatten, welche mich als Dom und sie als Sub kannte. Als Switcherin, die auch Frauen mag, hatte sie in der Vergangenheit mit uns beiden gespielt. Jene Frau war damit so etwas wie unsere Patin, sie konnte dem jeweils anderen neutral Fragen zu der Person beantworten. Mir war es wichtig, dass diese Frau psychisch stabil war und ihr war es wichtig, nicht an einen totalen Freak zu geraten.
Nachdem wir also beide unsere Informationen eingeholt hatten, hinterlegten wir bei ihr beide das, was wir erleben wollten. "
Damals gab es glaube ich die Seite noch gar nicht und ohne die Referenz über den jeweils anderen, hätten wir uns beide auf dieses gefährliche Spiel nicht eingelassen.
Referenzen von Dritten sehe ich aber durchaus etwas kritisch. Wenn ein Dom zehn Subs hatte und achtmal missbräuchlich agierte, mit zwei aber einvernehmliches BDSM hatte, wen wird er da wohl als Referenz nennen, wohl kaum eine der acht Subs bei denen er missbräuchlich war. Ein ehrlicher Dom hingegen wird wohl Subs nennen mit denen es gut aber auch weniger gut gelaufen ist. Wenn Sub nun die Referenzen gegenüberstellt, wer erscheint dann wohl in einem besseren Licht?
Referenzen ohne eigenen Bezug zu jenen die sie geben, dürften Augenwischerei sein. Zumal wer sagt, dass die Referenz wirklich von einer Ex-Sub stammt und nicht selbst erfunden oder als Gefälligkeit unter Bekannten erschlichen wurde. Da das System in den USA aber üblich ist, muss es Netzwerke geben, in denen es gut funktioniert, ich vermute Stammtische, Events und Benutzergruppen die davon leben, dass man sich untereinander kennt.
WhiteSensual
Ist mir persönlich bisher noch nicht passiert, doch eine Kontaktweitergabe ist immer eine Vertrauenssache für mich. Das heißt, nur im Falle des genügend vorhandenen Vertrauens gegenüber der Person, die sich bei früheren Subs erkundigen möchte, wäre ich überhaupt bereit, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Natürlich müsste die frühere Sub ebenfalls einverstanden sein.
SMileHH
Für mich wäre eine Kontaktweitergabe in so einem Fall ein NoGo. Zuerst müsste ich eh nachfragen, ob ich diese Kontaktdaten weitergeben dürfte. Ohne die Einwilligung geht gar nichts. Wenn man sich real kennengelernt hat, lernt man auch den gegenseitigen Bekanntenkreis kennen, das geht dann von ganz alleine.
Würde mich so eine Anfrage an Anfang erreichen, wäre für mich das eher ein Hinweis auf ein gefaktes Profil, dass nur Kontaktdaten abgreifen will.
Clarissa99
Bei einem Treff junger BDSMler wurde das Konzept vor einigen Monaten mal besprochen. Es fand tendenziell dort eher positiven Anklang, aber ohne etablierten Rahmen hat es derzeit zu viele Schwächen. Es braucht prüfbare reale Referenzgeber, hier müssten, wenn die großen Communities anfangen Profiloptionen wie Bürgschaften einzubauen. Aber auch dann, wer entscheidet welche Bürgschaft sichtbar ist, der Profilinhaber, der Bürge. Das Konzept würde Sicherheit geben, hat aber seine Probleme, sofern es keinen einheitlichen Standard gibt.
AndersimNorden
Ja genau... als ob das ein Bewerbungsgespräch für einen Job ist oder man im Wettkampf steht. Menschen kommen und gehen und nur wenige bleiben im inneren Kreis. Es gibt Gründe warum man zusammenkommt und es gibt Gründe warum man wieder getrennte Wege geht. Und getrennte Wege heißt für mich eben genau das. Menschen die mir wichtig sind oder waren, haben ihren sicheren Platz in meinem Herzen und haben sicherlich ihre Spuren hinterlassen bis zu meinem Ende. Aber egal ob im Guten oder Schlechten, ob sie gegangen sind oder verstoßen wurden, wenn Menschen von meinem Radar verschwinden, sind sie weg und spielen in meinem Leben auch keine Rolle mehr. Ich lebe in der Gegenwart, nicht in der Vergangenheit oder Zukunft. Ich schließe Kapitel im Leben auch ab...
Das mag sich für viele nach einer asozialen Wegwerfmentalität anhören, für mich ist es eine Mischung aus Selbstschutz und befreien von Altlasten.
Sicherlich gibt es die ein oder andere Ex mit der noch (flüchtiger) Kontakt besteht, aber was war und was geschah, geht immer nur diejenigen was an, die daran beteiligt waren. Wie heißt es noch? "Ein Gentleman genießt und schweigt."
Ob Ex damit hausieren geht was man miteinander erlebt & getan hat, zeigt vielleicht schon warum man keinen Kontakt mehr hat... schließlich interessieren mich beim Kennenlernen die Vorgänger auch nicht.
Eine neue Beziehung (egal in welcher Form jetzt) sollte ein gemeinsamer Neuanfang sein. Wer das aber mit einer Up- oder auch Downgrade Mentalität antritt und Sex/BDSM als Leistungssport ansieht, der wird immer nur oberflächlich bleiben und nie die Tiefe erreichen, die in jeder Beziehung aber auch oder gerade im BDSM eigentlich von Nöten ist.
Von Subbies die daran interessiert sind, wie fett das Bankkonto, wie groß der Schwanz oder wie die Dom-Performance ist, sollte man einen ganz großen Bogen machen. "Dodge the bullet."
onlylife
Spontane Gedanke: eine typische (absurde) Diskussion in unserer aktuellen Gesellschaft.
Ob nun BDSM oder nicht... eine (vielleicht) neue Frau in meinem Leben möchte von mir Informationen zu und am besten auch von meinen ehemaligen Frauen, um darüber wiederum Informationen zu meiner Person zu erlangen. Das kann doch nicht ernsthaft sein das ihr darüber drei Sätze verliert!?
Die einzige Antwort dazu ist - ich wünsche einen guten Weg....
zuschnellfuerdich
Würde das wirklich mehr Sicherheit bringen? Warum hat es sich in den USA durchgesetzt? Werden in den USA von Doms und Subs gleichermaßen Referenzen verlangt?
Herbstblüte
Mein erster Impuls war es, dass für Unfug zu halten. Wofür braucht es das? Wie ehrlich wären überhaupt die Antworten die man bekäme?
Dann dachte ich an mein 18 jähriges ich, das unerfahren durch diese Welt stolperte und diverse schlechte Erfahrungen gesammelt hat.
Dieses Ich hätte gerne mehr über die Personen gewusst und zwar bevor es zu spät war (ja ich habe mir Zeit beim Kennenlernen gelassen, aber nicht jeder Mensch zeigt ja sein wahres Gesicht).
Ich würde aber anstatt auf Referenzen Dritter zurückgreifen, eher dafür sein, dass es ausgewählte Paten auf Seiten wie hier gibt. Wo man aufgrund eigener Gedanken sich Rat holen kann, in einem privaten Gespräch - nicht wie in einer der Gruppen. Das wäre glaube ich ein größerer Schutz (für alle, weil auch Dominante Menschen können betroffen sein)
gentledom
Paten, die wirklich selbstlos handeln ist sicher eine gute Option, wobei diese dann ja quasi das Kennenlernen aktiv begleiten würden, das kostet viel Zeit, denn oft braucht es einige Anläufe und ich glaube manche Doms werden damit größere Probleme haben, als mit Referenzen. Denn da würde ihnen aktiv auf die Finger geschaut.
Herbstblüte
Nun ich persönlich finde es sehr Aussagekräftig über einen Menschen, wenn dieser Probleme damit hat, dass sich ein:e potentielle Partner:in Rat holt und jemandem anonym Dinge erzählt. Ich habe um Doms immer einen großes Bogen gemacht, die verlangten das ich mit niemandem darüber reden solle was passiert (ich rede hier nicht von vertraulichen Dingen)
Gladius
Wenn es um stark ritualisierte Formen oder extreme Machtgefälle geht, ist es auch bei uns nicht mehr ungewöhnlich. Das sind aber spezielle kleine Szenebereiche, von Menschen die sich sehr intensiv mit Rollen, Machtverhältnissen und Ritualen befassen. Referenzen helfen dabei, einschätzen zu können, wie jemand in längeren Dynamiken agiert hat. Außerhalb dieser kleinen Szene in der Szene ist es mir aber bisher auch nicht begegnet.
Topping
An der Stelle bin ich echt raus.
Nicht nur weil ich Ex Partnerinnen sicher nicht als Kontakt an neue vermitteln will.
Weder im Zusammenhang mit BDSM noch auch so.
Nicht weil ich mir Gedanken darüber mache, sie könnten mir eine schlechte Referenz ausstellen, sondern eher, weil man sich im Leben durchaus auch "aus Gründen" von Menschen trennt.
Zumal wie ja schon zuvor gesagt - wie aussagekräftig ist das wohl wenn der Dom seine Referenzen selbst filtert, bevor er sie abgibt.
Wäre mir einfach auch zu intim - Eine Intimität, die ja auch nicht innerhalb eines Kennenlernens geschieht, sondern an zufällige Personen weitergegeben wird.
Geht für mich gar nicht.
Bei allem Verständnis für das Sicherheitsbedürfnis von Subs.
Wenn das Vertrauen nicht da ist oder noch nicht weit genug gewachsen ist, spielt man eben keine Rapegames oder Ähnliches.
andafterall
Referenzen?! Du meine Güte. Habe ich niemals verlangt, wurde auch nie von mir verlangt oder ich danach angefragt. Was ist denn aus dem guten alten Covern geworden? Wieso sollte ich fremden Personen trauen, wenn ich eine mir bekannte Person an meiner Seite haben kann? Hier wurden in den Kommentaren schon viele Kritikpunkte aufgeführt und ich schließe mich ihnen vollumfänglich an.
HerrM
Also das höre ich jetzt tatsächlich zum ersten mal. Wurde noch nie von mir verlangt und finde es tatsächlich ein wenig komisch. In einer Vanilla Beziehung käme auch nie jemand auf die Idee nach sowas zu fragen, ich fände es auch ehrlich gesagt etwas seltsam bei der Ex anzuklopfen und sagen, dass ich ein Zeugnis von ihr brauche für meine nächste Beziehung ?
flosche
Im Vanilla Bereich laufen auch nicht so viele (prozentual) emphatiebefreite Männer herum die eine Neigung des Gegenübers nutzen wollen um ne Flatrate für Pornosex zu bekommen ohne mit irgendwelchen Gefühlen ihres Gegenübers klar zu kommen. Ich glaube Referenzen sind eine gute Sache. Da trennt sich die Spreu vom Weizen.
Nashörnchen
Keine schlechte Idee. Aus seiner Reaktion kann man herauslesen, wie er dem Thema Sicherheit gegenübersteht, ob er sich darüber schon Gedanken gemacht hat und warum es für ihn (nicht) in Frage kommt. Ich finde sowieso spannend, wie der Umgang mit Ex-Partnerinnen ist :)
Felibu
Ihr Lieben, viele schöne und auch kontroverse Gedanken hier.
Ich möchte da ganz persönlich dran gehen, selbst jetzt, hier, heute kann ich nicht behaupten, dass alle meine Referenzen für die vergangenen Beziehungen positiv ausfallen würden.
Das kommt aber nicht immer nur auf die Beziehung selbst an, sondern sicher auch auf meine persönliche Situation.
Gerade habe ich eine optimale Ausgangslage, für objektive Rückblicke. Also fällt es mir leicht mich sachlich und fair auf diese Dinge zu konzentrieren.
In anderen Lebenssituationen möchte ich zu bestimmten Sachen sicher gar nicht gefragt werden oder muss an mir arbeiten um fair zu sein und nicht den Blick auf die ungünstigen Dinge zu lenken.
Das klingt jetzt nicht nach einem großen Charakter, aber es ist wenigstens ehrlich. Meine Beziehungen beinhalten oft vielschichtige Gefühle. Die lassen sich nicht abschalten.
Mein Gegenüber ist dadurch auch darauf angewiesen, wie es bei mir gerade läuft, wenn er etwas wie eine Referenz braucht.
Und nicht alle Beziehungen gehen mit dem Gefühl das ist besser so und ich wünsche Dir beim nächsten Mal viel Spass auseinander, das ist unrealistisch. Und dann sind die Einschätzungen der Protagonisten teilweise sehr unterschiedlich.
Etwas Schreiben ist für mich sehr gut vorstellbar, wenn ich mich für objektiv halte, sonst lass ich es lieber, danach direkt angesprochen werden fände ich befremdlich, daher ist die Rausgabe der Telefonnummer zum Beispiel so eine Sache.
Den Wunsch nach Sicherheit kann ich verstehen.
gentledom
Ich glaube innerhalb von semigeschlossenen Gruppen (also in welchen sich ähnliche Menschen zusammenfinden, die nicht anonym miteinander agieren), da kann so etwas sehr gut funktionieren. Innerhalb von festen Gruppen dürften solche Referenzen aussagekräftig sein. Wenn ich mich mit der Gruppe identifiziere und die teilt meine Werte und die Leute dort kennen mich real, dann kann eine Referenz aus dieser Gruppe sehr viel wert sein. Ohne persönlichen Zugang von Dom und Sub zu einer solchen teilgeschlossenen Gruppe sind die Referenzen aber wenig hilfreich, auch wenn ich den Wunsch nach der Sicherheit verstehen kann. Da gebe ich der Sub lieber meine Anschrift und meinen Arbeitgeber preis, das garantiert zwar nicht, dass ich gut zu ihr passe oder es keine unbeabsichtigten Unfälle gibt, vor missbräuchlichem Verhalten ist sie aber damit schon mal recht gut geschützt. In meinen Augen weit mehr als wenn ich mir eine oder auch mehrere Ex-Partner heraussuche, diese dann frage ob es für sie OK ist für mich zu bürgen und diese Kontakte dann nach der Einwilligung übermittel.
Clarissa99
Adresse und Arbeitgeber ist ein starker Schutz für Übergriffigkeiten, ich glaube so viel wollen aber nur wenige Doms von sich preisgeben. Ob es passt von der BDSM Dynamik her, da wären aber Referenzen doch besser.
gentledom
Da würde ich den persönlichen Austausch höher gewichten, über Dynamiken kann ich mich aktiv austauschen, wahrscheinlich wäre als Sub hier die Frage zwischendurch wichtig, ob der Dom schon mal Fehler in einer Session begangen hat. Aus der Antwort kann man viel ablesen. Zumal was ich mir mit X vorstellen kann, ist für mich mit Y vielleicht gar nicht vorstellbar. BDSM ist etwas zwischen Menschen, natürlich habe ich meine Vorlieben, aber sehr viel entsteht aus der Dynamik zwischen den Beteiligten und das Ergebnis kann dabei sehr unterschiedlich ausfallen.
Elfenstaub
Ich hatte damit bislang noch keine Berührungspunkte und bin ein Fan davon, mir bei Treffen in der Öffentlichkeit selbst ein Bild vom Gegenüber zu machen. Eine schriftliche Referenz von einer (vermeintlich) fremden Person hätte für mich persönlich auch überhaupt keine Aussagekraft. Dann fände ich ein Telefongespräch sinnvoller. So könnte Sub zumindest die Glaubwürdigkeit der Quelle einordnen und gezielt Fragen stellen. Wenn alle Parteien damit fein sind, käme auch ein persönlicher Austausch infrage. Der Aufwand sprengt in meinem Empfinden jedoch den Rahmen.
Schattengestalt
Ich habe bereits einige Jahre Erfahrung und spiele aktuell mit drei Frauen (alle wissen voneinander und wir spielen teils in Mehrfach-Konstellationen). Allerdings würde ich eine solche Anfrage dennoch nie erfüllen.
Ich halte es übergriffig meiner Sub(s) gegenüber, einerseits Kontaktdaten preiszugeben und andererseits mit anderen Menschen über einen Sexualpartner sprechen zu müssen, den sie gar nicht kennt. Da würde ich noch eher eine(m/r) passiven Zuschauer(in) zustimmen, der meiner Sub bei einer ersten Begegnung die Sicherheit gewährt.
Bei großen Unsicherheiten würde ich aber eher alle Spielformen schriftlich festhalten und eine Ausweiskopie austauschen. Damit wäre Sub zumindest rechtlich abgesichert.
Ich selbst hatte einen solchen Fall aber noch nie. Ich konnte Vertrauen immer persönlich durch Kommunikation und Aufmerksamkeit gewinnen und habe es auch nie missbraucht.
Solche Nachrichten könnte ich mir höchstens im Kontext von Consensual-non-consent (CNC - beispielsweise Rapegames) ohne vorheriges Kennenlernen vorstellen. Das hielte ich aber für sehr fahrlässig und hier wäre eine Begleitperson dennoch die bessere Wahl.
Insofern wäre ein Festhalten an einer solchen Forderung ein Ausschlussgrund für ein sexuelles Spiel.
@Clarissa: Vorsicht mit der Weitergabe des Arbeitsortes. Wenn das Gegenüber sich als Stalker(in) entpuppt, ist es zuhause 'nur' unangenehm. Beim Arbeitgeber kann das zu existenziellen Problemen führen.
gentledom
"Vorsicht mit der Weitergabe des Arbeitsortes. Wenn das Gegenüber sich als Stalker(in) entpuppt, ist es zuhause 'nur' unangenehm. Beim Arbeitgeber kann das zu existenziellen Problemen führen."
Der Kommentar ist sehr gut! Aus verschiedenen Gründen. Wir, womit ich mich einschließe, schreiben viel über Fehlverhalten von Doms, das mag wirklich häufiger vorkommen, dennoch gibt es dieses auch auf devoter Seite. Eigentlich bräuchten wir dazu wirklich mal 2-3 Artikel. Wobei ich sagen muss, wer den Realnamen hat, der hat häufig auch den Arbeitgeber, dafür gibt es zu viele Unternehmenswebseiten, Social Media Postings oder eben LinkedIn. Ich hatte bisher einmal eine richtige unangenehme Stalkerin, wenn man bedenkt, dass meine Anschrift hier über 15 Jahre im Impressum zu finden war, muss ich sagen, so häufig scheint es nicht zu sein und auch gegenüber Kontakten war ich mit den Angaben sehr freizügig, Glück, Bauchgefühl keine Ahnung aber ich hatte da mit Kontakten die ich wollte (die erste Mail der Stalkerin war schon so, dass ich kein Interesse an ihr hatte) gab es da nie Probleme.